ein pult für eh alles

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il_cannone
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hallo zusammen,

ich bin in den letzten monaten auf der suche nach erfahrungsberichten und hilfreichen ratschlägen immer und immer wieder in diesem forum gelandet und möchte mich deswegen gern hier mit ein paar fragen zu wort melden ....

ich möchte für meine band (besetzung 2 x vocals, 2 x gitarre, bass, drums, stilrichtung rock) ein mischpult anschaffen, welches in der lage sein sollte
- bei proben dass notwendigste zu tun (vocals auf 2 aktiv boxen und eigener mix für die drums),
- problemlos probenmitschnitte zu machen (also wären 16 channels schön und beinahe notwendig)
- durchaus gute (overdub) demo aufnahmen machen zu können, je besser desto schöner natürlich.

ich will kein ganz billiges zeug haben, freu ich aber über jede möglichkeit zu sparen.
deswegen bin ich auf pulte gekommen die mir ein interface aufgrund von firewire schnittstellen quasi ersetzen.

dazu gehören das mackie onyx 1640i (ca 1500 euro), dass noch dazu mit protools m-powered kompatibel ist, was mir persönlich schon mal sehr zusagt.

außerdem ist mir das presonus 16:4:2 ins auge gesprungen (ca 2200 euro), wobei ich da nicht weiß inwiefern sich auszahlen könnte, also v.a. von der qualität der internen dynamics etc her., bzw. bin ich genau nüsse mit dem studio one von presonus vertraut (stärken, schwächen?)

eine andere variante wäre vllt noch was von allen & heath von der ZED serie, aber ich denk primär sprechen mich die beiden erst genannten an.

meine frage also: wer kann mir zu welcher variante warum raten?
ich bin kein vollprofi, nehm dass ganze aber ernst und möchte mit einem qualitativ guten equipment dazu lernen und gute ergebnisse erzielen können.
soll ich mehr auf rechner interne bearbeitung setzen oder klingt das presonus pult mit seinen eingebauten dynamics so gut dass ich mir das sparen kann? oder ist es klüger sich zu dem mackie vllt das eine oder andere outboard gerät zuzulegen das man dann in und auswendig kennt und blind einsetzen kann (und will)!?


und eine zweite frage fällt mir noch ein:

wenn ich 2 räume zur verfügung habe (eine regie und einen aufnahmeraum) und ich in der regie gitarre spielen (und aufnehmen) will während der amp aber im aufnahmeraum steht - was für möglichkeiten habe ich um das signal von der e gitarre rüber zu bringen?
ein direktes klinken kabel würde, nehme ich an, am meisten sinn machen, aber da kommen bei mir einige meter zusammen, was vermutlich wieder qualitätsverlust bedeutet!?


soweit so gut, ich hoffe ich habe nichts vergessen,
danke im voraus für ratschläge und tipps,
lg
 
pico
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Das Presonus hat auf mich einen recht guten Eindruck gemacht, das kann man auch gut als Live-Mischer einsetzen und da liegt nmM auch der Hauptvorteil von diesem Gerät, die Wandler und internen Effekte sind recht gut. Inwiefern das mit Pro-Tools zusammen arbeitet weiß ich nicht, es hat ja eine eigene Recordingsoftware dabei und man hat dann am Ende die Wave-Spuren - die Arbeitsweise ist da etwas anders als üblich. Das Total-Recall ist etwas tricky ohne die Motorfader, aber ich wollte das nicht mehr missen bei einem Live-Pult ;)

zur zweiten Frage

ist das eine Combo? Wenn nein, den Amp halt in die Regie und den Lautsprecher in den Aufnahmeraum. Wobei, bei guten Kabeln (Sommer etc.) sollten ein paar Meter keine so große Rolle spielen - vielleicht hast Du ja noch 'nen Bodentreter dazwischen, der gleicht das durch die interne Verstärkung meist auch aus.
 
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il_cannone
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wow, die erste antwort kam ja echt sehr schnell, danke!

stimmt ja, dass das pult v.a. live sinn macht hab ich auch gelesen, bzw. gibts da einige ziemlich coole videos von presonus auf youtube. aber ob es sich auszahlt wenn ich gute aufnahmen machen will?


zu 2: ja, es geht um gitarren combos, also die erste variante fällt leider weg (hätt ich dazu schreiben können dass es combos sind, sry). die idee mit dem treter zwischendurch klingt nicht so schlecht, wär ich nicht drauf gekommen.
also zB ein kabel (zB 9m) durch die wand, dann treter dann wieder ein kabel (nochmal 9m) zum amp....
beim treter: soll ich irgendwas dazwischen legen (von distortion über delay beliebig) oder gibts da vllt sowas in die richtung dass genau bei sowas sinn macht?
 
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ThiasHRec
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Normalerweise würde man das Gitarrensignal mit einer passiven DI-Box symmetrieren, dann hat man keinen Qualitätsverlust mehr auf langen Kabelstrecken, dann mit einem normalen langen Mikrofonkabel in den Aufnahmeraum, da wieder in eine passive DI-Box und von da aus in den Amp. Kostet zwar etwas mehr als mit dem einfachen Klinkenkabel, aber 18m unsymmetrische Verbindung können bei Instrumenten schon einen ziemlichen Qualitätsverlust bedeuten, außerdem fängt man sich auf so einer langen Strecke sehr schnell Störungen ein, die bei einer symmetrischen Verbindung nicht auftreten würden. Die Profivariante wäre z.B. das hier: https://www.thomann.de/de/radial_engineering_sgi.htm (musik-service scheints nicht zu haben), es geht mit 2 normalen passiven DI-Boxen (für ca. 30-50€ pro stück) auch günstiger.
 
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il_cannone
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@ ThiasHRec: macht sinn, danke!
dann wird wohl ein 9 meter XLR kabel herhalten müssen! und ab wann störungen bzw. ein qualitätsverlust auftreten werd ich dann wohl mit verschieden langen Klinkenkabeln an den beiden DI Boxen ausprobieren...

was sagst du zu der mackie vs presonus sache?
 
Wasti
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meine frage also: wer kann mir zu welcher variante warum raten?
lg

Warum rate ich dir Presonus? Weil es deine Anforderungen erfüllt und die Bedienung relativ einfach zu erlernen ist.
Die Qualität entspricht auf jeden Fall ordentlichen Homerecording, kosten tut es auch fast nix und mit der mitgelieferten Software kannst du direkt, ohne zusätzliche Software kaufen zu müssen, aufnehmen. Der Import in Cubase, Logic, oder was auch immer sollte, da es sich meines Wissens um WAV-Dateien handelt, kein Problem sein.

Und wenn ihr live spielen wollt habt ihr auch schon mal einen kleinen Mixer bei der Hand.

Wie gesagt, erfüllt deine Ansprüche und kosten nicht viel.

Beim mackie onyx brauchst du noch einiges an Outboard-Equipment und entschieden mehr Geld im Endeffekt um den gleichen Aktionsradius zu erreichen, den du beim Presonus schon mitgeliefert bekommst.

Regie = Aufnahmeraum:
Natürlich liegen da viele Meter an Kabeln in den Kabelschächten zwischen Regie und Aufnahme.
Bei mir im habe ich 35 Meter Kabellänge zwischen Regie und Aufnahme. Luftlinie 8 Meter, Kabellänge 35 Meter.
Durch Wände und Winkelwerk. Das ist kein Problem.
Wichtig ist nur, möglichst wenig bis gar keine Stecker und sonstige mögliche Schwachstellen zwischen Mikrofon und Mischpult zu haben und wenn, dann auf ordentliche Qualität achten.
Das gleiche gilt zwischen Gitarre und Verstärker.
Signal symmetrieren, Qualitätskabeln mit guter Schirmung verwenden und fertig.
 
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il_cannone
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Signal symmetrieren, Qualitätskabeln mit guter Schirmung verwenden und fertig.

also wirklich ein extra kabel (so wie du sagst, gute qualität mit guter schirmung) verwenden und nicht über eine leitung von einem multicore gehen?

bzgl. der mitgelieferten software beim presonus pult: soweit ich weiß kann man damit ja wirklich NUR aufnehmen, sehr schön unkompliziert zwar, was sicher praktisch für proben ist, aber da hätte ich dann schon gern ein bisschen mehr. weil soweit ich weiß schließt diese kleine software zB jegliche plugins aus...
 
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also wirklich ein extra kabel (so wie du sagst, gute qualität mit guter schirmung) verwenden und nicht über eine leitung von einem multicore gehen?

bzgl. der mitgelieferten software beim presonus pult: soweit ich weiß kann man damit ja wirklich NUR aufnehmen, sehr schön unkompliziert zwar, was sicher praktisch für proben ist, aber da hätte ich dann schon gern ein bisschen mehr. weil soweit ich weiß schließt diese kleine software zB jegliche plugins aus...

Das ist korrekt, aber macht definitv nix, denn wenn Du im Hause Presonus bleiben willst, dann holst Dir das Presonus Studio One Pro


und hast alles was Dein Herz begehrt! Oder Du hast schon eine Software wie Cubase etc, dann sollte es auch kein Problem sein, denn wie oben schon angemerkt, die Capture Software gibt in WAV oder open TL aus, was von sehr vielen anderen Herstellern akzeptiert wird!

Greets Wolle
 
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Beim mackie onyx brauchst du noch einiges an Outboard-Equipment und entschieden mehr Geld im Endeffekt um den gleichen Aktionsradius zu erreichen, den du beim Presonus schon mitgeliefert bekommst.[/FONT]

Verzeiht wenn ich mich einklinke aber was braucht man denn an Outboard-Equipment zusätzlich?
 
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Verzeiht wenn ich mich einklinke aber was braucht man denn an Outboard-Equipment zusätzlich?
In dem hier genannten Fall eigentlich nichts, weil ja gar nicht von Live-Auftrriten die Rede ist. Ansonsten hat das Presonsu ja schon viele Effekte integriert. Für das Mackie Ony dagegen bräuchte man dann noch Dynamikprozessoren (also Kompressor etc.), Hall,...
 
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ichweis ja icht ob meine frage hier rein passt, aber ich habe das gefühl das hier der ein oder andere ist, der sich mit dem Presonuspult gut auskennt. Wir haben un für Live eins zugelegt und sind restlos und rundum zufrieden mit dem Teil, alle FX sind tadelos und man braucht kein beipack an FX Compressoren Gate etc mit zu schleppen!!!! Einfach Top das Teil!!!

ABER ein problem habe ich noch und finder derzeit noch keine Lösung?!?!:confused: Wie bekomme ich die FX Wege in die AUX Wege? Wenn die Musiker z.B. etwas Hallauf die Monitore möchten bekomme ich das derzeit nicht geroutet.....Gibts da eine Lösung oder geht es bei dem Pult einfach nicht ???

Währe nett wenn mirt da einer weiter helfen könnte!

Danke
 

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