Einfache Komposition erlernen.

von Lou, 24.09.06.

  1. Lou

    Lou Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.03.04
    Zuletzt hier:
    22.02.08
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    16
    Erstellt: 24.09.06   #1
    Hi,

    Beginnen möchte ich das hier mit einem Zitat:

    Also, obwohl ich immer so der Auffassung war, Theorie kann gut sein, aber eigentlich sollte man Musik fühlen hab ich mich immer davor gedrückt schwere Theorie zu lernen. aber als ich obigen Beitrag gesehen habe fiel mir auf einmal auf:

    "Genau das ist es was ich immer wieder falsch mache /nicht beherrsche"

    Ich habe in Riff, aber weiß nicht was dann, probier ich halt irgendwelche Powerchords auch und versch. abfolgen aber nie passt es.

    Und mal von den komplizierten bereich die es da zu studieren gibt abgesehen suche ich ebn genau so etwas wie oben geschrieben einfach erklärt wie man weiß was zusammenpasst, also welche Tonleiter ein E-,A-, und C-Powerchrod ist und ich sehe, dass ich auf diesen Noten dann spielen kann was ich will.

    Ich finde fast, dass das eig. das elementarste ist, also weitere sind Ausschmückungen. gibt es dazu Lektüre indem mir die einzelnen Tonleitern aufgezeigt werden oder mir ein Schema erklärt wird mit dem ich die dann mit der zeit schnell selber bilden kann?

    Und dazu dann einfach zumindest am Anfang eine Grifftabelle/Notentabbelle nutze wo ich sehen wo welcher ton auf der Gitarre liegt.

    Sorry, falls es so was schon gibt, aber gerade wenn ich aus dem Zitat Sachen wie Kadenz lese etc. wüsste ich nicht nach was ich suchen sollte.
     
  2. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.04
    Zuletzt hier:
    20.06.11
    Beiträge:
    2.569
    Ort:
    Kierspe
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    698
    Erstellt: 24.09.06   #2
    Das problem ist, dass eine Harmonielehre immer ein in sich geschlossener Komplex ist , in dem fast alles miteinander verknüpft ist. Dann ist es halt schwer eine Grenze zwischen leichten und schweren, zwischen wichtigem und nicht so wichtigen zu ziehen.
    Am besten fängt man einfach an zu lernen, und guckt wie weit man kommt. Alles kann man sowieso nicht lernen, ohne ein richtiges Studium zu absolvieren.
    Am besten lernst du vielleicht erst mal mit der Theoriesektion von Just Chords: Die Deutschen Bass&Gitarren-Seiten
    daraufhin würde ich mir dann ein Buch kaufen.
    An deiner Stelle würde ich auch nicht unbedingt mit Jazzharmonielehre anfangen, da diese zum Teil auf der klassischen beruht, und man den einstieg nachdem man die Basics der klassischen Harmonielehre drauf hat leichter schafft.
    Ausserdem liegt es mir sehr am Herzen zu sagen, dass du mit Kirchtonleitern am Anfang erst mal nen Absoluten Scheiß anfangen kannst.
    Ich meine ich habs gelernt als ich 14 wahr und habs bis jetzt einmal gebraucht, und das auch mehr aus experimentellen Gründen.
    Ich meine normalerweise sollte das kein Problem sein das eben zu lernen und es wäre daher auch nicht schlimm, wenn man das am Anfang lernt, aber manche Leute scheinen sich damit sehr schwer zu tun, und verschwenden ziemlich viel Zeit damit.
    Was ich damit sagen will ist halt, verschwende nicht deine Zeit wenn du merkst, dass du die Kirchtonleitern nicht verstehst. Kann man später immer noch lernen.
     
  3. Lou

    Lou Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.03.04
    Zuletzt hier:
    22.02.08
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    16
    Erstellt: 24.09.06   #3
    Ok,

    also sorry, wnen ih jetzt blöd frage aber ich wieß es schlichtweg nicht. In ein paar wochen werde ich vllt shcon beschämt diesen beitrag lesen aber:

    Was meinst du mit Kirchtonleiter? Was hat es mit dem Zitat von oben auf sich? Kann man nicht einfach zumindest als "blitzstart" das obige Schema lernen oder ist es das welches du für nciht so wichtig und schwer zu lernen hälst?

    Wo und wie osllte ich am beasten anfangen auf der seite die du gepostet hast?

    Also mir gehts jetzt erstmal nur um komposition und was dazu gehört.

    Schneller spielen, techniken wie vibrato und sachen ide ich vllt noch nciht mla kenne, kommen ja erst am ende dazu um die sache anspruchsvoller zu machen.

    Aber auch Powechord bands wie blink müssen ja wissen welches riff sie über einen powerchord refrain legen können oder?
     
  4. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.04
    Zuletzt hier:
    20.06.11
    Beiträge:
    2.569
    Ort:
    Kierspe
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    698
    Erstellt: 24.09.06   #4
    Kirchtonleitern haben nichts mit spieltechnik zu tun, das sind nur Tonleitern um die immer ein Riesen Brimborium gemacht wird, obwohl sie am anfang gar nicht so wichtig sind.
    Dein oben genanntes Schem ist zwar richtig, aber hat doch ein paar Lücken.
    Am besten nimmst du dir einen Lehrer für den anfang, oder guck mal bei justchords.com durch, weil die sachen da sind echt zu empfehlen.
     
  5. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

    Im Board seit:
    03.03.05
    Zuletzt hier:
    10.04.14
    Beiträge:
    4.890
    Ort:
    Recklinghausen
    Zustimmungen:
    750
    Kekse:
    29.296
    Erstellt: 25.09.06   #5
    Sehr richtig. Vor allem ist Harmonielehre sehr stilabhängig.

    Daher erstaunt es mich, daß hier häufig Fragen zur Harmonielehre und Kompositionslehre gestellt werden, ohne daß die meisten Fragesteller klarmachen, welchen Stil sie überhaupt anstreben. Ein Beatles-typischer Song muß anders harmonisiert werden als Hardrock, und selbst innerhalb des Hardrock/Heavy-Metal-Bereichs wird es unterschiedliche Ideale für Harmonik geben. Die Frage "wie schreibe ich etwas, das passt?" kann man also pauschal nicht beantworten, solange der Fragesteller nicht klargemacht hat, was er überhaupt als passend empfindet.

    Harald
     
  6. Lou

    Lou Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.03.04
    Zuletzt hier:
    22.02.08
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    16
    Erstellt: 25.09.06   #6
    Hm...

    Also ich wiederrum finde es komisch, dass ich ein Punk-Rock Riff ganz anders schreiben muss als ein Heavy-Riff (jeweils eine Lead-Stimme)

    Also ja da bewegt es sich aber. CIh will, ach ist irgendwie komsich. Muss ich jetzt echt festlegen, welchen Stil ich schreiben will für welche theorie? Das kommt mir jetzt etwas schräg vor.

    Also Ich will schreiben: Punk-Rock bis Metalcore. Balladen und Emo-Zeug wie Boysetsfire (was sich aber zwischen Punk und metal befindet) Und ja, mit dem Keyboard auch FIlmmusik/Instrumental
     
  7. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.04
    Zuletzt hier:
    20.06.11
    Beiträge:
    2.569
    Ort:
    Kierspe
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    698
    Erstellt: 25.09.06   #7
    Also gerade Filmmusik bedient sich aller möglichen Harmonielehren, da sind teilweise abartig komplexe Finessen drin, ich denke, dass kann man so leicht auch nicht lernen.
    Und was sol Instrumental sein? :confused:
    Es gibt in fast jeder Musikrichtung reine Instrumentalmusik.
    Ich denke mit dem was du machen willst kommst du relativ weit mit der klassischen Harmonielehre. Vielleicht solltest du noch ein bisschen in die Jazzharmonielehre reinschauen, und dann solltest du ungefähr wissen, wie sich die harmonischen Felder deiner Musik aufbauen. Letztenendes können diese Harmonielehren dir ja nur helfen.
    Da steht ja nicht für Punk muss nach dem Akkrod x der Akkord k kommen.
    Du mausst also vieles eh selbst erproben wie es klingt, die harmonielehre ist nur ein richtfaden.

    Den ganzen eigentlichen Kompositionsprozess kannst du nur mit serieller Musik auslöschen, ob das dann aber noch nach Punk klingt weiß ich nicht :D
     
  8. Lou

    Lou Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.03.04
    Zuletzt hier:
    22.02.08
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    16
    Erstellt: 25.09.06   #8
    Ja genau. Ich bin eh so der Typ, auch wenn ich die Theorie komplett beherschen würde, ich würde auch töne nehmen die nicht auf irgendeiner skala liegen wenn sie gut klingen, also keine bange.

    Aber ich habe eben keinen richfaden bisher, gar keinen. Wenn ich "komponiere" dann schrammel ich n powerchord und aussem gefühl raus den nächsten und hoffedie klingen gut nacheinander, so ist das und einzlene riffs da drück ich mal planlos rum... ich will eben einen solchen richtfaden und eben wissen das mir das musizieren und komponieren leichter macht.

    Kann ich mal am bestne jetzt die teile auf just hcords durchlesen und dann nochmal mit etwas basis wissen fragen welche lektüre ich suche oder?

    Die "Theory collection" bezieht sich nur auf bss oder? ich muss also einfach ide sachen unter "guitar collection durchmachen oder?"
     
  9. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.04
    Zuletzt hier:
    20.06.11
    Beiträge:
    2.569
    Ort:
    Kierspe
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    698
    Erstellt: 25.09.06   #9
    Harmonielehre hat nichts mit instrumenten zu tun.
    Sprich auf einem Bass gelten die selben Regeln wie auf einer Gitarre.
    Dein richtfaden kann ja jetzt wie ich berets erwähnte die klassische Harmonielehre
    werden, da du da schon mal lernst welche akkorde nacheinander gut klingen.
    Ausserdem ürde ich mich an deiner Stelle mal mit motivischer verarbeitung auseinandersetzen, denn das ist auch extrem Hilfreich beim Komponieren.
     
Die Seite wird geladen...