Einige technische Fragen zu Mikrofonen

von Gatschli, 12.01.07.

  1. Gatschli

    Gatschli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.07   #1
    Hallo! Ich beschäftige mich gerade intensiv mit Mikrofonen (Arten, Bauweise etc. Habe dazu auch einige Bücher gelesen, verstehe aber einiges nicht. Vielleicht könnt Ihr mir da ja bitte helfen.

    1.) Es gibt bei Dynamischen Mikrofonen ja sowohl Druck, als auch Druckgradienten Typen.
    Ist es denn so, dass es sowohl Druck als auch Druckgradienten Mikros in der Baufom Bändchen oder Tauschspulen gibt?
    Diese ganzen Dynamischen Klassiker (SM 58, AKG D880 etc. was sind die?) Die sind Dynamish, druckgradfient, aber was dann? Tauschspul oder Bändchen? Ich hab die noch nie innen gesehen (sonst mach ichs ja kaputt) Wenn ich den Korb runterdreh, dann seh ich keine Öffnung von hinten (also wie kann das Druckgradient sein?)

    Ein weiteres Problem dass ich habe ist die Sache mit hoch- tief- und mittig abgestimmt.- Ich ersteh nicht wirklich was das ist und warum das so ist (vor allem warum bei Kondensator Mikros das eigentlich fast genau umgekehrt ist als bei Dynamischen)

    Ich hoffe es kann mir wer helfen.

    Vielen Dank schon mal.
     
  2. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.07   #2
    Also ich kapier jetzt bei vielem nicht was du genau willst aber:

    Dynamische Mics sind keine Bändchen
    und Tauchspule (keine TauSchspule)

    Das liegt an den unterschiedlichen Frequenzen. Ist ähnlich wie bei Lautsprechern: Da gibt es ja natürlich auch für die verschiedenen Frequenzen spezielle Boxen.
    Beim Mic wird das halt immer für einen Bereich entwickelt: zb:
    Bassdrum und Bassamp: Tiefe Frequenzen mit viel Druck.
    oder Querflöte: Eher hohe Frequenzen.

    Da man mit spezielleren Mics die jeweilige Situation besser meistern kann gibt es dann verschiedene.
     
  3. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.01.07   #3
    Zitat:
    Diese ganzen Dynamischen Klassiker (SM 58, AKG D880 etc. was sind die?) Die sind Dynamish, druckgradfient, aber was dann? Tauschspul oder Bändchen?

    sondern nieren.

    bändchen, tauchspulen gibt es heute schier nicht mehr.
     
  4. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 13.01.07   #4
    Wer sagt denn so etwas.
    Bändchenmikro

    Hier gibt es auch noch Informationen zu Mikros.
    Gefell ist der Mikrofon-Hersteller überhaupt.
     
  5. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.07   #5
    Aber sowohl Bändchen sind sehr selten geworden

    Desweiteren sind Bändchen sehr anfällig.
     
  6. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.01.07   #6

    :eek: :mad: also das gibts doch nicht! :D okayokay aber sie sind selten geworden
     
  7. Witchcraft

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    Erstellt: 13.01.07   #7
    Die Richtcharakteristik hat doch nichts mit dem Wandlerprinzip zu tun,
    eine Ausnahme sind die Bändchen :screwy:

    @ highQ, ulze: Bevor ihr hier weiter so einen ausgemachten Blödsinn von euch gebt,
    empfehle ich euch folgende Lektüre:

    Mikrofon − Wikipedia
     
  8. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.07   #8
    Ich will dir nicht gegenreden sondern wissen was ich falsch gemacht hab damit ichs dann nicht mehr falsch mach:
    ?

    OK.. habs gesehn... ka da war ich wohl nicht so gut drauf
    Tut mir leid!
     
  9. Astronautenkost

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    Erstellt: 13.01.07   #9
    Schlag nach bei Wikipedia! Merci, Witchcraft, dass mal einer dem Nicht- und Halbwissen hier ein Ende bereitet hat. :great:
    Und so selten sind Bändchen auch nicht. Siehe Royer, AEA, Heil oder Beyerdynamic. Sehr beliebt auch am Amp.
     
  10. tonkind

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    Erstellt: 13.01.07   #10
    Im Gegenteil, Bändchen scheinen mir derzeit ein regelrechtes Revival zu erleben. Ein Kollege von mir schwört darauf als Raummikros für Drumaufnahmen.

    Es grüßt
    das Tonkind
     
  11. 00Schneider

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    Erstellt: 13.01.07   #11
    Ich weiß nicht genau ob du das meinst, aber dynamische Mikrofone sind mittenresonant, d.h. ihre Resonanzfrequenz liegt in der Mitte ihres Übertragungsbereichs. Bei Kondensatormikros dagegen am Ende, d.h. in den Höhen (kurz vor dem Abfall des Frequenzgangs).

    Das liegt einfach daran, dass es ein elektromechanisches System ist. Es finden sich Massen, Feder und Steifigkeiten auf der mechanischen Seite und Kondensatoren, Spulen und ohmsche Widerstände auf der elektrischen. Und wo diese Teile zusammen, dort auch eine Resonanz.


    Bei einem Lautsprecher z.B. liegt die Resonanz in der Regel am unteren Ende des Übertragungsbereichs.


    Druckgradientenmikrofone, eigentlich Druckdifferenzmikrofone, kann man auch Schnellemikrofone nennen.
     
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