Einstieg ins Thema Synthesizer und wie man damit "arbeitet"

von TriggerFinger, 25.04.16.

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  1. TriggerFinger

    TriggerFinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.16   #1
    Hallo Leute,

    ich hab mir gedacht, ich eröffne mal ein neues Thema, weil ich seit längerem am ''versuchen'' bin.

    Folgendes:

    Ich spiele schon lange Klavier, spiele seit längerem in einer Band, habe aber nur größtenteils mit meinem Roland RD 300 GX Piano, E-Piano, Organ und Pads gespielt, das hat gereicht.
    Seit ein paar Monaten hab ich mir ein zweites Keyboard geholt, besser gesagt das Yamaha MX-49. Und ich erkenne langsam, das ich in Sachen Technik mal aufholen muss, um als guter Keyboarder in einer Band aufzuholen.

    Ich möchte mich mit meinen Gerätschaften gut auskennen, am PC damit arbeiten und Sounds bearbeiten, mit Samples arbeiten. Ich habe schon versucht, mich durch reinlesen irgendwie zu informieren, hat bisher noch leider nicht so geklappt, wie ich das wollte.

    Es mag vielleicht einigen von euch ein wenig ungenau vorkommen, da ich hier gerade von Begriffen rede, dich ich eigentlich gar nicht kenne (Samples etc.). Aber dadurch wurde ich aufmerksam, als mich einer von der Band gefragt hat, ob ich nicht mal auch mit Samples arbeiten könne...

    Wie seit ihr damals in das Thema eingestiegen? War das Selbststudium, mit welchen Softwares?

    Bin euch dankbar für alle nützlichen Tipps!

    Gruß Till
     
  2. synthos

    synthos Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.04.16   #2
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  3. TriggerFinger

    TriggerFinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.16   #3
    Ok, danke dir. Die Software-Sampler steuere ich dann über das Key und muss dann auch immer den Laptop angeschlossen haben?
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.16   #4

    Ja.


    ;) :hat:
     
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  5. WO SCH

    WO SCH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.16   #5

    Seit Tagen will ich schon antworten, weil mich das enorm ärgert. Wieso fragt einer aus der Band "ob du mal mit Samples arbeiten könnstest"? Fragst Du den Gitarristen, ober er nicht mal "mit Effekten" arbeiten könnte? Was meint der Bandkollege denn? Ich glaube er ist derjenige, der noch weniger Ahnung hat als Du...

    Du bist der Keyboarder. Du kommst sogar vom Klavier. Dein Equipment stimmt. Mit der Kombination Roland und Yamaha, gewichtete und ungewichtete Tastatur kannst du (fast) alles abdecken. Die Jungs sollen mal schön den Ball flach halten. Zudem arbeitest ja auch mit Samplen, die meisten deiner Sounds - zumindest im Roland - sind Samples. Wahrscheinlich meinen sie Synthesizer-Sounds, Moog-mäßig, Filterfahrten. Oder Appreggios. Oder kleine Soundschnipsel, die du einspielen sollst?

    Natürlich hat du recht. Du musst deine Geräte kennen. Gerade der MX bietet viele Möglichkeiten. Das Handbuch musst du schon durcharbeiten. Vielleicht wäre ein Motif oder MO noch einen Tacken besser, aber egal. Hast du die Geräte mit einem MIDI-Kabel verbunden? Ich würde glaub ich den Roland als Masterkeyboard nehmen und ein paar Sounds aus dem Yamaha damit ansteuern.

    Ich kenne den MX jetzt nicht so gut, hab einen alten MOTIF. Aber ein bisschen kannst du die Sounds bstimmt bearbeiten. Grundbgriffe wie Attack, Sustain etc. solltest du dir anlesen, Internet, Musikzeitschriften. Dann die Grundbegriffe der Substraktiven Synthese, Oszillator, Filter, Resonanz. Viel hier im Forum mitlesen, gerade ein netter Thread über Resonanz.

    Es gibt zwei Sorten Keyboarder, die einen wollen den Sound von Grund auf selbst programmieren. Dann musst du dich tief einarbeiten. Viel rumprobieren, deine Erfahrungen sammeln, was passiert wenn ich den Filter zudrehe, wenn ich eine andere Wellenform nehme. Das geht vielleicht einfacher mit einem Software-Synthesizer, da dort alles graphisch schön dargestellt ist. Strogon hat in den letzen Tagen dafür die Freeware "Charlatan" empfohlen. Mir fiele noch Synth 1 ein, dazu gibt es auch ausführliche Anleitungen im Internet. Mit dem MX hast du ja ein MIDI-Interface an Bord, brauchst nur noch einen Rechner und einen VST-Host (wenn nicht sogar irgendeine LE-Version eine DAW dabei war?). In der Beats sind z.B. ganz detaillierte Workshops, wie man eine Sound zusammenbaut und der entsprechende VST-Synth kann dazu runtergeladen werden.

    Die andere Sorte Keyboarder - und dazu gehöre ich - nutzen einfach die vorprogrammierten Sounds. Ich finde, das war früher anders, da haben alle die gleichen Sounds aud D-50, M1 und DX-7 gedudelt. Heute sind so viele an Bord, ich hab die 1000 Sounds meines JV-1010 in den letzten 15 Jahren noch nicht mal komplett durchgehört. Ich nutze zudem ein paar Software-Synths. Ich hab da eine handvoll netter und teils auch ungewöhnlicherer Sounds gefunden. Bei manchen habe ich die ADSR-Hüllkurve für mich angepasst, ich finde Sounds, die so extrem langsam anklingen und lange nachklingen extrem schwer spielbar, mache das nur bei ein par Pad-Sounds...

    Um deine Frage noch mal konret zu beantworten: Musiker-Board und Musikzeitschriften lesen. Internet surfen. Und probieren, probieren, probieren. Oder bei konkreten Fragen, mal jemanden direkt auf die Finger schauen...

    Gruß, Wolgang
     
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  6. TriggerFinger

    TriggerFinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.16   #6
    ja so etwa in die Richtung haben die das gemeint...

    Davon habe ich schon gehört, das man das Yamaha ansteuern kann. Was bringt das, die Sounds des Yamaha über das Roland zu spielen? Bessere Qualität durch die Wandler?



    Danke Wolfgang für deine Antwort. Das klingt nach guten Tipps, und klingt auch nach Erfahrung?! :-)
     
  7. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.16   #7
    Vorsicht: MIDI überträgt keine Audiosignale!

    MIDI muß man sich vorstellen wie ein Tastaturkabel beim PC. Das bringt also, daß du z. B. Piano-Sounds im Yamaha spielst, aber auf der Hammermechanik-Tastatur des Roland. Sie werden trotzdem komplett im Yamaha erzeugt und vom Yamaha ausgegeben.


    Martman
     
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