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WorkingMusician
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- 28.10.26
- 10.06.07
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Passt wohl auf den PunktEintritt wie auf anderen Partys auch wenn es der Anlass hergibt,
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Passt wohl auf den PunktEintritt wie auf anderen Partys auch wenn es der Anlass hergibt,
aber wenn 300 Leute im schnitt 5 Getränke pro person haben

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Ich denke, das ist der springende Punkt. Es gibt ja durchaus professionelle Tribute Bands, die das alles seeeehr überzeugend rüber bringen. Und dann gibt es Tribute Bands, die sind eher so okay. Ich hatte neulich die Einladung eines entfernt Bekannten, der in einer RHCP Tribute Band spielt. Die wollten über 20€ für den Eintritt haben. Ich habe mir dann mal ihr Videomaterial angehört/ geschaut und festgestellt, dass das qualitativ auch nicht besser ist als das, was ich in meiner eigenen Band von dieser Band spiele, vielleicht sogar schlechter. Bin ich bereit für eine eher mittelmäßige Band dann über 20€ zu bezahlen? Sorry, aber nein.Tribute-Bands weisen natürlich eine enorme Bandbreite auf:
- Australian Pink Floyd Show - große Produktion, ist zumindest schonmal "Geld wert"
- Rammstein-Bands die ordentlich Pyrotechnik auffahren - auch da, man sieht wo das Geld hingeht.
Aber weshalb soll ich viel Geld für eine Tribute Band bezahlen, wenn ich das "Original" auf Platte für einen Bruchteil des Geldes bekommen kann? Klingt jetzt böse, aber in der "Klassik" bezahle ich ja auch nicht viel Geld für xyz, weil er oder sie genau so klingt wie die Wiener Philharmoniker oder Martha Argerich?professionelle Tribute Bands, die das alles seeeehr überzeugend rüber bringen
Ich fürchte das trifft es nicht ganz - Konzerterlebnis und Platte zu vergleichen geht fehl. Das würde ja auch heißen Du gehst in kein einziges klassisches Konzert eines Orchesters das nicht das Niveau der Wiener hat weil es ja auf Platte immer noch "in besser" verfügbar wäre.Aber weshalb soll ich viel Geld für eine Tribute Band bezahlen, wenn ich das "Original" auf Platte für einen Bruchteil des Geldes bekommen kann? Klingt jetzt böse, aber in der "Klassik" bezahle ich ja auch nicht viel Geld für xyz, weil er oder sie genau so klingt wie die Wiener Philharmoniker oder Martha Argerich?
Auch hier, unbestritten gibt es günstigere Bands die genauso gute oder noch mehr Stimmung machen, aber das ist nicht der Kern. Bei Tribute-Bands "kauft" man eben auch die Bekanntheit des Repertoire mit.Gute Stimmung kann es lokal auch von günstigeren Band geben, die sich redlich Mühe gibt, auch wenn sie nicht sooo gut ist. Lieber 15€ dafür, als 60 für "professionelle, perfekte Kopisten".
Klar das kommt noch dazu. Tribute ist Immer mehr geworden, wahrscheinlich auch lukrativer oder zumindest von Veranstaltern nachgefragt als die althergebrachten Cover/Partybands. Da kommt dann nach und nach sicher noch viel Beifang dazu.Es gibt ja durchaus professionelle Tribute Bands, die das alles seeeehr überzeugend rüber bringen. Und dann gibt es Tribute Bands, die sind eher so okay. Ich hatte neulich die Einladung eines entfernt Bekannten, der in einer RHCP Tribute Band spielt. Die wollten über 20€ für den Eintritt haben. Ich habe mir dann mal ihr Videomaterial angehört/ geschaut und festgestellt, dass das qualitativ auch nicht besser ist als das, was ich in meiner eigenen Band von dieser Band spiele, vielleicht sogar schlechter.
Hallo,Was mich beschäftigt hat ist der Ticketpreis: 30,- (plus ggf. VVK-Gebühr), da bin ich gedanklich etwas ins Stolpern gekommen.
Äh, das war dann wohl missverständlich. Wenn ich die Wiener hören möchte, möchte ich die Wiener hören. Aber ich bin z.B. sehr gerne in Bremerhaven im Musiktheater, die mit einem kleinen Orchester natürlich anders klingen müssen, aber das auch sehr konsequent können.Konzerterlebnis und Platte zu vergleichen geht fehl. Das würde ja auch heißen Du gehst in kein einziges klassisches Konzert eines Orchesters das nicht das Niveau der Wiener hat weil es ja auf Platte immer noch "in besser" verfügbar wäre.
Die kommen sowieso nicht mehr mit dahin, wo wir hingehen;-) Besonderer (Fehl-?) Geschmack macht einsam,-)Frag mal in Deinem Bekannten- und Familienkreis die nicht-Musiker wer mitkommt:
... bringt mich noch auf eine Idee... Ich schrieb oben, dass mich eine reine Kopie-Coverband nicht so wirklich antörnt (Analogues mal abgesehen, aber das ist musikalische Archäologie...) Aaaaber: Es gibt natürlich sehr spannende Konzept-Sachen; z,.B. haben in Bremen-Vegesack Evelyn Gramel und Thomas Brendgens-Mönkemeyer "The Last Ship" vor der Werftkulisse auf die Bühne gebracht oder das Bremer Goethe-Theater hatte einen fantastischen Patti-Smith-Liederabend.Sting Coverband
Finde ich alles nachvollziehbar - im Bereich Tribute gibt es ja eine enorme Bandbreite an Anspruch/Aufwand/Qualität.Ich gehe gerne zu 'guten' Tribute Bands, lieber als zu den Originalen, sofern es die überhaupt noch gibt. Die Originale, wie Police, Stones, Whitesnake, Pink Floyd, Genesis etc. würden dann eh nur in Locations über 50.000 Leuten spielen, wo man zwar Live Feeling hätte, aber schlechten Sound, wenig Sicht, ewig lange Anfahrts- und Zugangswege, Schlangen vor überteuerten Getränkeshops und Toiletten. Australian Pink Floyd Show hab ich in ner 5000er Halle gesehen, bestuhlt, Top Sound und guten Ausblick auf die nicht all zu entfernte Bühne, Karten für 60-80 EUR - völlig angemessen! Regatta de Blanc - eine super Police, und mittlerweile Sting Coverband, Ticketspreise von 25-40 EUR - mehr als angemessen.
Da stimme ich Dir absolut zu!Ich kenne z.B. eine großartige "Singer-Songwriterin", die oft vor 60 oder 100 Leute spielt. Mal mehr mal weniger.
Berufsmusikerin. Oft auch als Duo.
Da sind 30,00 Euro pro Person und Auftritt echt nicht viel, wenn du alle Kosten abziehst, an deine Krankenversicherung und Altersversorgung denkst und deine Steuern zahlst.
Auch hier - grundsätzlich volle Zustimmung!30,00 sind heute leider einfach nicht mehr so sonderlich viel.
Egal ob du einfach mal essen gehst oder ein "kleineres" Konzert besuchst.
Wie viel jeder ausgeben kann und mag, das ist sicherlich recht unterschiedlich und ja auch oft schlicht eine Gewichtung dessen, was einem das Erlebnis wert ist.
Aber wenn ein Hefe-Weizen schon oft 5,00 Euro kostet?
Was sind da schon 30 Euro für ein schönes Konzert? ;-)
Kann ich bestätigen und ich fahr nicht auf Turniere...Oder schaut euch Leute an, die Reiten als Hobby betreiben, da kommt gar nichts an Geld rein

Sehe ich ganz genauso - es ist ein Hobby, das kostet unterm Strich nunmal erstmal Geld statt etwas einzubringen.Wenn ich mir da andere Hobbies anschaue, stehe ich als Musiker eher noch auf der komfortableren Seite, indem ich von den Einnahmen zumindest meine Kosten halbwegs decken kann.
Wow krass, das hätte ich nicht gedacht. Aber klar, die Klamotten sind es ja nicht alleine, und beim Fahrrad dürfte es analog zu unserem Equipment nach oben keine Grenze geben.Mein Arbeitskollege läuft Marathon und Triathlon. Wenn er mir erzählt, was er an Startgeld zahlen muss, um teilnehmen zu können, plus Anfahrt, Hotel, ganz abgesehen von dem Equipment, das nicht weniger kostet als mein Musik-Equipment.
Ist ja bei vielen Sportarten so, von Fahrtkosten zu Spielen, Mitgliedsbeiträgen, Startgeldern, Ausrüstung usw.Oder schaut euch Leute an, die Reiten als Hobby betreiben, da kommt gar nichts an Geld rein, sie zahlen sogar, um an Turnieren teilnehmen zu können.
Jein - natürlich der Profi mehr Zeit, aber nicht linear. Während der Nebenbei-Musiker um Dienstag morgen um 11.00 Uhr im Büro sitzt, dass der Profi um diese Zeit für einen Gig zur Verfügung stünde hilft ihm nicht besonders.Was kann der Zuhörer dafür, dass der eine Musiker von den Einnahmen leben muss und der andere nicht? Jedenfalls deshalb muss die Musik des "anderen" ja nicht schlechter sein. Der genannte Profi hat halt mehr Zeit, um Gigs zu spielen, als der "Nebenbei-Musiker", dem sein eigentlicher Job eben nicht so viel Zeit zum Auftreten lässt. Dadurch kann der Profi mehr verdienen.
Für das persönliche Einkommen gehört nicht unwesentlich auch Glück dazu:Warum verdient ein erstklassiger Auftritt eines viel übenden und talentierten Hobby-Musikers weniger Respekt als der eines Profis, der aus irgend einem Grund halt ein Repertoire "abliefert"? Was ist Grundlage der Bezahlung für ein Konzert: Beruflicher Hintergrund oder Qualität der Darbietung (vielleicht kombiniert mit Bekanntheit und Erfolg)
Ich finde, WIR können hier kein Maß festlegen, sondern nur zu konkreten Fällen schreiben, wie wir einen bezahlten Ticketpreis sehen, oder was wir für was bereit wären zu bezahlen.![]()