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Werte Forengemeinde,
was bringen außer einem Lächeln im Gesicht goldeloxierte Stimmplatten?
Die Eloxalschicht erhöht die Korrosionsbständigkeit des Aluminiums.
daß die goldeloxierten Stimmplatten primär nichts mit dem Oxidationsschutz zu tun hat (höchstens positiver Nebeneffekt) sondern bei den Artiste-Platten angewendet wurde um durch den oberflächennahen Volumenzuwachs infolge der Sauerstoffanreicherung die Spaltmaße enger "einzustellen". Somit konnte man sich wohl mit den gleichen Halbzeugen (gleicher Werkzeugsatz) zwei verschiedene Qualitäten erzeugen.

nee, die wurden so verbaut wie die aus der Maschine kamen ...da ich sowieso davon ausging dass die Artiste-Gold damals nach dem maschinellen Prozeß noch manuell nachjustiert wurde.
so eng war der nie bei den Artisteplatten .. rechne da eher mit 0,04 bis 0,06 mmUnd ob der Spalt 0,02 oder 0,01 je Seite ist,
auch das möchte ich hier eher ausschließen! Denn zu der Zeit als die goldfarbenen Artiste Stimmplatten gebaut und eingebaut wurden, war die Situation noch so, dass der Kunde praktisch kein Interesse hatte wie es in der Kiste innen drin aussah. Ja es war zu der Zeit meistens sogar noch nicht mal interessant zu wissen, welche Stimmplatten man im Akko hatte. Der Konsens war: "Der Modellname spricht für die Qualität - Und da werden die schon die richtigen Zutaten verbauen!"oder marketingtechnische (goldene Farbe=Wertigkeit) Gründe
Hallo maxito, vielen Dank für die interessanten Informationen!Deshalb bin ich der Meinung dass das goldfarbene Eloxal anfangs vor allem Fertigungsgründe hatte.
) einen Versuch wert…kein Problem: gibts auch in "Taste" :Schade, wenn es kein Knopf-Diskant wäre, wäre es (für mich persönlich als "Tasten-Reiniger") einen Versuch wert…





Ist damit gemeint dass die gleichen (Flachkopf) Nieten wie bei der Atlantik zum Einsatz kamen sondern nur händisch eingetrieben wurden statt Manuell? Oder hatten die dann "Pyramidenkopfnieten" wie die Italiener?Wobei die Stimmplatten der Morino Artiste anders gefertigt wurden - die haben handgeklopfte Nietköpfe. Offenichtlich hat Hohner das Grundmaterial auf alle mögliche Arten verarbeitet
äh ja sicher doch... ich kannte die eigentlich zuerst nur aus der Atlantik und war dann überrscht als ich die auch mal inn ner Morino fand. Wobei -- das sieht man ja oben an den Beispielbildern - die Machart unterschied sich dann durchaus.Wusste garnichtmal das es die Artiste Gold in der Atlantic gab.
Wie schon weiter oben geschrieben : nein!Spräche das nicht eher dafür das die potenziell engeren Spalte durch das eloxieren einen höheren manuellen "Einstellaufwand" bedeuteten?
Ich möchte noch hinzufügen (auch für tschechisch- und slowakisch-sprachige Leser dieses Forums), dass in der Anzeige im wahrsten Sinne des Wortes von "Messing-Stimmzungen in A-Mano-Qualität“ die Rede ist, was offensichtlich dumm ist:Offenichtlich hat Hohner das Grundmaterial auf alle mögliche Arten verarbeitet

ich kann dir definitiv bestätigen, bei diesen goldfarbenen Stimmplatten die sog. "Artiste Gold" , bei denen handelt es sich wirklich um Stimmplatten mit Aluminiumkörper der goldfarben eloxiert ist.. Basierend auf dem oben Gesagten würde ich die Wahrscheinlichkeit einer wahren Aussage über Messing-Stimmplatten nur auf ca. 2-5 % schätzen, gegenüber 95 % für eloxiertes Material... Eines ist klar: Für ein endgültiges Urteil wäre es notwendig, die Kiste anzuhören und insbesondere ihr Inneres zu untersuchen ...

Ja ich war auch wirklich erstaunt das zu sehen. Zudem wusste ich nicht worauf sich handvernietet direkt bezog und ob dies auch bei den flachen Nieten möglich wär. Nach der Erklärung leuchtet es mir jetzt auf jeden Fall vollumfänglich ein.Und bis zu den Bildern von Akkordeonengels Post kannte ich diese Stimmplatten auch nur mit dem breiten flachen Kopf. Dass auf diese goldfarbenen Platten auch Zungen von Hand draufgenietet wurden wusste ich bis vor ein paar Tagen nicht.
Dito. Kann ich ebenfalls aus meinem Umfeld bestätigen! Habe von keiner anderen Stimmplattentechnik (Außer die des Users @Balg nach dem gleichen Prinzip der ringförmigen Auflage) bisher vernommen die prinzipbedingt und den Erfahrungen nach eine derartig hohe Stimmhaltigkeit aufweist.[...]ich kenne etliche Besitzer einer Atlantik die haben ihr Instrument noch nie nachstimmen lassen und die Kiste klingt immer noch einigermaßen stimmig...
dass in der Anzeige im wahrsten Sinne des Wortes von "Messing-Stimmzungen in A-Mano-Qualität“ die Rede ist,
Die Platten aus Akkordeonengels Abbildung muten auch für mein Dafürhalten -der Farbe nach zu urteilen- stark nach eloxiertem Aluminum an. Also Artisteplatten Grundkörper. Könnte es nicht eher wahrscheinlich sein dass sich ein Stimmplattenfertiger das Halbfertige Teil von Hohner beschafft hat und daraus eine Handvernietete gemacht hat und diese garnicht von Hohner selbst fertigmontiert wird?
Herzlichen Dank, meine Herren! Somit gilt die ursprüngliche "unwahrscheinliche“ (2-5%) Annahme. Super, dass es Leute wie Sie hier gibt.👍sehe grad dass Akkordeon0 schneller war und in die gleiche Richtung geschaut hat

Wenn man in den Zungenspaltschaut sieht es nicht wie Messing aus.Vergleiche folgende Messingstimmplatte: