EMG User-Thread (Gitarren)

quatsch, viel zu teuer und umständlich, einfach stecker abschneiden und los gehts mit der löterei...
das Stecksystem am PU selbst ist ja knorke, aber zu schaltern und potis gehört gelötet :)
 
Funktioniert der Megaswitch ? Hatte bei meinem Post nicht auf die 2 Ebenen gedacht die eigentlich die interne Spulenverschaltung möglich machen...

Ich habe es noch nicht probiert. Im Moment sind die EMGs in einer anderen Gitarre mit 3 Way-Switch und Push/Pull-Poti.
Es waren theoretische Vorüberlegungen, um am Ende festzustellen, dass ein Megaswitch für mein Vorhaben noch zu wenig Ebenen bietet. 2 Ebenen bräuchte man alleine um 1 Push/Pull-Poti zu ersetzen. Und bei den meisten Schaltungen braucht man die anderen 2 Ebenen fürs Umschalten zwischen den PUs. Wenn man damit klar kommt, müsste es aber gehen.
Evtl. setz ich was ähnliches noch mit nem zusätzlich Push/Pull-Poti oder 2-Wege-Schalter. Ich vermute auch, dass man einen Pol des Push/Pull-Potis garnicht wirklich braucht, sondern nur für eine wirklich saubere Trennung der Schaltkreise beim Umschalten dient. Werd ich wohl mal ausprobieren.

Zum Quick-Connect: Hätte ich die passenden normalen 25kOhm Potis gehabt, hätte ich alles gelötet. Theoretisch hätte ich sogar die Quick-Connect-Poti dazu zweckentfremden können, wollte sie aber nicht mit Lötzinn versauen. Und auch als 15-jähriges Kiddie kann man die 5 Drähte an Potis und Schalter löten mit ein klein wenig Übung und dem Wissen aus dem Physik-Unterricht.
 
Hi,

weiß jemand ob man diese Quick Connect Kabel auch nachkaufen kann?
Brauchen tu ich das Kabel von Pickup zu diesem "Pickupbuss" (diese Schaltzentrale an der auch die Batterie gekoppelt ist), allerdings die NEUE Ausführung mit Steckern auf jeder Seite.

Will mir nämlich einen neuen EMG 89 kaufen, der hat beim Kabel zwiscen Pickup und Buss 2 Steckverbindungen.
Dachte mir : Dann bau ich meine Gitarre doch ganz auf Solderless um.

Ja Arschlecken, mein EMG 81 macht mir da bisher einen Strich durch die Rechnung. Der Pickip ist aus der vorletzten Generation, sprich der Pickup ist schon steckbar, das Kabel ist allerdings auf der anderen Seite an das Volumepoti gelötet.

Die bei Thomann haben leider nur die 1fach Stecker (mein EMG81 hat den) bzw das ganze Quickconnect Set (will aber keine 40€ für ein Set ausgeben, bei dem ich nur 1(!) Kabel bräuchte)

Grüße
 
Hab noch wahrscheinlich 3 Quick-Connect-Sets zu Hause, könnte die was zukommen lassen; 6,90€ wie beim Thomann Hans^^
 
Hallo,

ich habe ein kleines Problem mit dem EMG 81-85 Set in meiner Schecter Hellraiser. Die Pickups sind einfach insgesamt sehr 'zahnlos'. Besonders der 81 wird immer als sehr kreischig und schrill bezeichnet, was bei mir überhaupt nicht zutrifft, sie sind selbst auf unteren Gainstellungen sehr mumpfig und bedeckt. Ihre Komprimierung ist spürbar, aber sie sind eben sehr bedeckt.
Ich habe bereits versucht viele Fehlerquellen auszuschließen oder zu beseitigen:
  • Batterien gewechselt
  • Tubescreamer
  • Einstellungen am Amp hoch und runter
  • Röhrenwechsel am Amp
  • verschiedene Kabel
  • Elektronikfach gecheckt

Alle meine anderen Gitarren klingen an meinem JVM ganz 'normal' bzw. so wie ich sie auch an anderen JVM höre, die PAFs und der OBL L500 zeigen keine seltsamen Eigenschaften wie die EMGs.

Ich bin nun etwas ratlos, habt ihr noch Ideen, was ich versuchen könnte?

mfg
 
die pickups höher stellen? vielleicht hilt das etwas.
 
Keine Veränderung. Ist jetzt auch nicht eine Nuance, der Unterschied. Wenn ich mir auch yt und konsorten emgs anhöre, klingen die immer deutlich höhenreicher, selbst mein 81 klingt kaum anders wenn man das Tone Poti zudreht.
 
  • Elektronikfach gecheckt

Ich nehme an, das heißt "visuell gecheckt". Bist du einigermaßen fit mit dem Lötkolben? Dann würde ich mal ausprobieren, die Potis komplett aus dem Signalweg zu nehmen und eine Brücke vom Pickup-Selector direkt zur Ausgangsbuchse zu legen. Achte darauf, dass du tatsächlich den Draht zum Poti entfernst, also nicht die Potis (trotz Brücke) noch parallel im Signalweg liegen.

Grüße,
Bernd
 
Irgendein Verdrahtungsfehler? Hört sich für mich so an, als ob das Ton-Poti bzw. dessen Kondensator verkehrt angeschlossen ist, dafür spricht der dumpfe Klang und die Nicht-Funktion des Potis. Ev. ist das Poti auch hinüber.

Ich würde ebenfalls den o.g. Test machen, um die Potis und Schalter als Fehlerursache auszuschließen.
 
An dem Fach wurde definitiv nix gemacht, das sieht man. Elektronikausfall (Poti oder Cap kaputt) habe ich zwar noch nie erlebt, aber wer weiß. Gibt es auch eine Möglichkeit den Preamp auf korrekte Funktion zu testen?

Die Idee, mal die Potis aus dem Signalweg zu nehmen ist gut, das werde ich bei Gelegenheit mal probieren. Danke!
 
Da der ganze Kram vergossen ist, kommt man an die Elektronik in den EMGs nicht heran. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass beide kaputt sind.
 
Die Preamps sind also direkt in den PUs? weil die batterieklemme irgendwie direkt zum Buchsenfach geht und im eigtl. EFach nix von der Batterie sichtbar war.
 
Die Preamps sind also direkt in den PUs? weil die batterieklemme irgendwie direkt zum Buchsenfach geht und im eigtl. EFach nix von der Batterie sichtbar war.

Der negative Batteriepol geht immer zur Buchse (Ring), weil über diese der Strom ein/ausgeschaltet wird. Wenn der Stecker drin ist, sind "Ring" und "Ground" über diesen verbunden, und die Batterie liefert den Strom. Der Pluspol der Batterie geht direkt zu den Pickups, aber solange kein Stecker in der Gitarre ist, tut der nichts. Und ja, die Preamps sind vergossen in den PUs. Über die brauchst du vermutlich gar nicht nachdenken. Ich hatte noch nie einen kaputten EMG (und glaube mir, ich habe sehr viele), und schon gar nicht zwei auf einmal. Dein Problem liegt irgendwo anders.

Bernd
 
In Ordnung. Gut, damit kann das Problem ja nur bei der Verkabelung liegen.
 
Hi!

Ich habe mir zwei neue EMG 89er gekauft. Das heißt ich habe insgesamt 2 Push Pull Volume Potis und 2 Tone Potis (ohne Push Pull).

Kann ich denn das zweite Push Pull Voulme Poti als Push Pull Tone Poti verwenden? Oder gibts da einen Unterschied zwischen Volume und Tone?

Aufm Tone Poti steht hinten drauf "Passive Tone"


Grüße
 
Kann ich denn das zweite Push Pull Voulme Poti als Tone Poti verwenden? Oder gibts da einen Unterschied zwischen Volume und Tone?

Ja, kannst du, und nein, kein Unterschied. Sind beides logarithmische 25k-Potis. Musst halt nur den Kondensator dranlöten.

Grüße,
Bernd
 
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Ja, kannst du, und nein, kein Unterschied. Sind beides logarithmische 25k-Potis. Musst halt nur den Kondensator dranlöten.

Grüße,
Bernd

Hi Bernd,

welchen Kondensator denn? Hock hier grad vor dem Solderless System und bekomm gleichn Anfall ;)
Muss ich mir einen extra kaufen oder gehts auch ohne Kondensator?

Viele Grüße
Mantas
 
Hi Bernd,

welchen Kondensator denn? Hock hier grad vor dem Solderless System und bekomm gleichn Anfall ;)
Muss ich mir einen extra kaufen oder gehts auch ohne Kondensator?

Ach so… Solderless. Ich habe immer meine alten Selbstlöt-Potis vor Augen. Also, generell geht's nicht ohne Kondensator, denn der ist das wesentliche Funktionselement einer Klangregelung. Das heißt, dass der Kondensator wohl auf die Platine gelötet ist, die zum originalen Tone-Poti gehört. Das wiederum bedeutet Lötarbeit/Modifikation, aber da ich das genaue Aussehen der aktuellen Solderless-Potis nicht im Kopf habe, kann ich so spontan leider nicht sagen, was die einfachste Lösung wäre. Ich vermute mal, einen (dann zu kaufenden) Kondensator in die Verbindung zwischen Vol- und Tone-Poti zu löten wäre der naheliegendste Weg, aber dann muss wohl auch an der Platine des zweiten (ehemaligen) Vol-Potis noch etwas geändert werden. Müsste ich jetzt aber erstmal am "lebenden Objekt" prüfen, was da wo geändert werden muss.

Grüße,
Bernd (der immer die Stecker am Solderless-Kabel abhackt und sie an alte Potis lötet ;))
 
Hab selber hier nur ein aktives Tone-Poti von EMG rumliegen, aber auf den Bildern von den passiven solderless Tone-Poti seh ich auf die schnelle auch keinen Kondensator, den man verwenden könnte. Das scheinen die irgendwie in die Platine integriert zu haben. Da brauchste wohl nen einzelnen Kondensator extra. 22nF sollten den gewünschten Effekt bringen, aber natürlich kann man da je nach Geschmack variieren. Bleibt noch die Frage, wer und wozu man eigentlich ein Tone-Poti in einer Gitarre braucht? :gruebel: :D :ugly: :rolleyes: *duckundrenn*

Aber ich musste leider auch schon feststellen, dass dieses Solderless System nur in der Theorie schnell, unkompliziert und wirklich lötfrei ist. Man muss halt recht starre Vorgaben erfüllen und richtig viel Platz im E-Fach haben, damits wirklich hinhaut. Alle anderen müssen wieder löten. Hab damals beim Einbau eines 89er/85er-Pärchens gute 2 Stunden gebraucht bis alles untergebracht war, wo ich bei normalen Pickups mit komplexen Schaltungen vielleicht eine halbe Stunde brauche. Der Stecker an den Pickups war damals ein echter Schritt nach vorne, alles was danach kam, find ich höchstgradig unpraktisch.
 
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So, ich habe jetzt mal nachgesehen… lesen bildet :D

Wenn du auf den Beipackzettel vom 89er schaust, sind da ganz viele verschiedene Konfigurationen beschrieben. Unter anderem auch die Verwendung des dicken Volume-Potis mit Umschalter als Master Tone control, also exakt das, was du haben möchtest. Ohne Löten, da auf der Platine vorsichtshalber schon ein SMD-Kondensator untergebracht ist (genauso wie auf der "Passive Tone"-Platine). Ich drösle das jetzt nicht im Detail auf, aber lies die Beschreibung auf Seite 2 "Using the 89 Push Pull Pot Section", und hierzu das "Diagram #6". Das dürfte dein Problem lösen, zumindest nach ein oder zwei Stunden der Grübelei, aber immerhin lötfrei :)

Bernd
 
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