Empfehlung fuer Treblebooster

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Gast 114499
Guest
Hallo zusammen. Ich bin auf der Suche nach einem guten Treblebooster...am liebsten mit Klang und /oder Volumenregler...besten Dank im Voraus.
 
Eigenschaft
 
Ein Equalizer???
 
Hm..ich bin mir da nicht sicher ob das den gleichen effekt hat und es genau diese frequenzen sind.
.
 
EHX SoulFood.
Ist zwar ein LowGain OD- Pedal, aber mit Drive fast voll zu, ein sehr guter Booster, der den Sound ziemlich gut auffrischt. Hat inne einen Schalter fur TrueBypass oder Buffer, wie man es eben will und wenn man doch mal nen guten OD braucht, einfach Drive auf und ab gehts.
 
Ein Treble Booster ist der Soul Food nun nicht, oder? ;-)

Ich habe mir einen Rangemaster Clone selbst gebaut seinerzeit: https://www.musikding.de/Der-Range-Germanium-Treblebooster-Bausatz

Ist nicht so kompliziert. Hat in so fern eine Tonregelung, dass du die geboostete Frequenz(en) über einen Schalter einstellen kannst (verschiedene Kondensatoren Werte)

Vg Claus
 
Ohne Wissen kann ich sagen, dass JoeDoc wohl eine Idee hat, wie sich so etwas realisieren lässt (und er schein freigiebig mit Schematiken zu sein), weil er so einen auf die eine Seite seines Tonemaster gebaut hat:



Auch SviSound hat einen im Programm.
Beim seinem GE Fuzz gelingt es Mark ja, dieses unabhängig von der Positionierung in der Kette dynamisch zu halten (anders als andere GE Fuzzes) - vielleicht ist das bei seinem Booster auch so...? Keine Ahnung.





Ansonsten verfügt auch noch der TAD RangeKing über so ein Feature, den kenne ich aber auch nicht.

Grüßlé
s´Zwieberl
 
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Ohne Wissen kann ich sagen, dass JoeDoc wohl eine Idee hat, wie sich so etwas realisieren lässt (und er schein freigiebig mit Schematiken zu sein), weil er so einen auf die eine Seite seines Tonemaster gebaut hat:



Stimmt, an den hatte ich auch schon gedacht, den hatte ich nämlich mal und der war gut (auch der Tonebender!) Der Joe baut dir auf Anfrage sicher auch einen ohne Tonebender.
 
Frische Saiten aufziehen ..... :evil:
 
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@clasch66 , hab auch geschrieben, ist ein Lowgain Pedal. Geht aber trotzdem als Treble Booster. Also nicht über was reden , was du nicht kennst.
 
@clasch66 , hab auch geschrieben, ist ein Lowgain Pedal. Geht aber trotzdem als Treble Booster. Also nicht über was reden , was du nicht kennst.

@ksx54 Jetzt mal nicht pampig werden! Warum glaubst du zu wissen was ich kenne und was nicht? Bei Treble Booster denk ich halt erst mal an Treble Booster, insbesondere wenn nach Treble Booster gefragt ist.
 
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Klar geht das, damit pushste halt die Frequenzen die Du willst, und filterst die die Du nicht willst.
Unterschied ist der, dass ein guter EQ weniger Eigenklang hat.
Was man nu am Ende nutzt ist Geschmacksache.
Generell gute Idee, weil der günstig ist und immer gut kommt. Allerdings wird er eine dunkle Gitarre nicht so stark erhellen wie andere, trotzdem den Bassbereich erschlanken. Kommt halt drauf an, was fürn TB man genau sucht.
Alternativ einer der tausenden Tubescreamer-Klone auf dem Markt, z.N. der EHX East River Drive.
Bei Treble Booster denk ich halt erst mal an Treble Booster, insbesondere wenn nach Treble Booster gefragt ist.
Das ja n Ding!
 
Auch SviSound hat einen im Programm.
Beim seinem GE Fuzz gelingt es Mark ja, dieses unabhängig von der Positionierung in der Kette dynamisch zu halten (anders als andere GE Fuzzes) - vielleicht ist das bei seinem Booster auch so...? Keine Ahnung.

Meine Neugierde hat gleich mal eine Mail an Mark rausgehauen - und der hat prompt geantwortet.
Beim GE Boost ist es leider so, dass er sich da näher ans Original hält, was die Einschränkung hat, dass das Pedal schon ganz vorne in der Kette sein sollte (zumindest kein gebuffertes Signal kriegen).

Hope that helps...
 
Und noch ne Info:
der OC Boost von JoeDocMusic hat genau wonach Du fragst, @cavaleiro , er hat Volume und ein Poti, das von Fullrange bis Trebleboost alles regeln kann.
Zusätzlich kann man sich noch nen Switch einbauen lassen (für nen schlappen Zehner), der das oberste TopEnd schaltbar macht - falls man einen besonders hellen Amp spielt.
Außerdem kann man sich den Transistortyp aussuchen.

 
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Und noch ne Info:
der OC Boost von JoeDocMusic hat genau wonach Du fragst, @cavaleiro , er hat Volume und ein Poti, das von Fullrange bis Trebleboost alles regeln kann.
Zusätzlich kann man sich noch nen Switch einbauen lassen (für nen schlappen Zehner), der das oberste TopEnd schaltbar macht - falls man einen besonders hellen Amp spielt.
Außerdem kann man sich den Transistortyp aussuchen.


Cool! Den muss man erst mal finden! war gestern auch auf der Seite, übersichtlich ist anders ;-)
 
@clasch66 , hab auch geschrieben, ist ein Lowgain Pedal. Geht aber trotzdem als Treble Booster. Also nicht über was reden , was du nicht kennst.

@ksx54 Also ich bekomme mit meinem Soul Food nicht ansatzweise den Sound eines typischen Treble Boosters. Hast du denn jemals einen Rangemaster(-Klon) gespielt?

Der Name "Treble Booster" ist auch ein wenig irreführend, da nicht nur Höhen, sondern (mMn) eher die Hochmitten geboostet werden. Außerdem fügt ein Treble Booster (vor einem zerrenden Amp) eine "raue" Zerrstruktur hinzu, die sich dynamisch verhält. Damit meine ich, dass sich der Verzerrungsgrad per Anschlag und Poti sehr gut regeln lässt, ohne beim Runterregeln per Poti allzu dumpf zu werden.
Deshalb halte ich es (@schmendrick ) auch für schwierig, den entsprechenden Sound mit einem EQ "nachzubauen". Die Zerrstruktur des Soul Food ist auch komplett anders. --> Der Soul Food kann zwar die Höhen boosten, klingt aber niemals wie ein Treble Booster.

@cavaleiro :Ich besitze einen H.B.E. Germania, der auf der klassischen Rangemaster-Schaltung basiert und einige Zusatzfeatures aufweist (die ich allerdings gar nicht nutze):


Soundmäßig kann ich dir den HBE Germania (oder jeden anderen Rangemaster-Klon) durchaus empfehlen. Wie schon im letzten verlinkten Video von @zwiefldraader deutlich zum Ausdruck gekommen ist, hängt bei dieser einfachen Schaltung recht viel vom verwendeten Transistor ab. Sowohl Typ als auch Kennwerte spielen eine Rolle. Grundsätzlich dürfte beispielsweise ein Selbstbau wie von musikding (wie von @clasch66 empfohlen) den Rangemaster-Sound sehr gut nachbilden, die letzten Sound-Prozente hängen am Transistor.

Des Weiteren haben manche Treble Booster auch einige Nachteile. "Klassische" Ausführungen sind oftmals nur durch Batterie oder eigenes Netzteil mit vertauscher Polarität zu betreiben. Also aufpassen!
Auch soundmäßig ist ein Treble Booster mMn wenig flexibel. Kombinationen mit anderen Overdrives/Distortions/Fuzzes/Boosts, aber auch Modulationspedalen klangen in meinem Setup auch nach langem Experimentieren nicht befriedigend. Der Amp sollte bereits anzerren, sonst klingt es zu harsch. Deshalb liegt mein HBE Germania in der Schachtel und kommt alle paar Monate mal für Classic Rock Sounds als One-Trick-Pony vor meinen Marshall.

Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Suche etwas weiterhelfen.
 
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Der Name "Treble Booster" ist auch ein wenig irreführend, da nicht nur Höhen, sondern (mMn) eher die Hochmitten geboostet werden. Außerdem fügt ein Treble Booster (vor einem zerrenden Amp) eine "raue" Zerrstruktur hinzu, die sich dynamisch verhält. Damit meine ich, dass sich der Verzerrungsgrad per Anschlag und Poti sehr gut regeln lässt, ohne beim Runterregeln per Poti allzu dumpf zu werden.
Auch soundmäßig ist ein Treble Booster mMn wenig flexibel. Kombinationen mit anderen Overdrives/Distortions/Fuzzes/Boosts, aber auch Modulationspedalen klangen in meinem Setup auch nach langem Experimentieren nicht befriedigend. Der Amp sollte bereits anzerren, sonst klingt es zu harsch. Deshalb liegt mein HBE Germania in der Schachtel und kommt alle paar Monate mal für Classic Rock Sounds als One-Trick-Pony vor meinen Marshall.

Um den harschen Klang auszugleichen kann man auch einfach ein Spiralkabel benutzen, das haben die alten Helden doch auch so gemacht :rolleyes:...
- Moment mal - ich glaube es war doch andersherum. Früher hat man sich noch nicht so viele Gedanken um Kabel und Gedöns gemacht, und da war ein Treblebooster eine geniale Erfindung um seinen Sound zu kontrollieren und geil zu machen (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise:engel:).
Deine Ausführungen und was ich sonst so gehört habe zeigen, dass ein Treblebooster nicht in jedes Setup passt und das er ein bestimmtes Umfeld braucht, um optimal zu klingen. Sollte ein TB nicht auch immer an erster Stelle in der Signalkette sein? Da wären Konflikte mit manchen Fuzzes ja vorprogrammiert. Und ich meine mich zu erinnern, dass Treblebooster mit Humbuckern auch nicht viel bringen sollen. Ich bitte um Korrektur, wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat.
 
Besten Dank für eure Rückmeldungen....sehr interessant..und der Oc Booster ist schon sehr verlockend....
 
...um hier eine sinnvolle Empfehlung geben zu können, ist doch etwas mehr Info zum sonstigen Kontext notwendig.

Nicht ohne Grund wurde "der" Treble Booster vor gut 40 Jahren im Prinzip in Rente geschickt, weil aufgrund der Weiterentwicklung von Amps (mehere Kanäle, Master Volume,...) und der Erfindung der Overdrive und Distortion Pedale die ursprüngliche Idee (die Vorstufe eines Non-Master-Amp so zu übersteuern, dass ein brauchbarer Zerr/Lead Sound heraus kommt) entweder obsolet bzw. anders besser erledigt wurde.

Heute erfahren Boost Pedale wieder eine Renaissance, mit einer in der Regel IMO etwas anderen Zielsetzung, weil viele Amps so gut und dynamisch reagieren und Gain genug haben und auch die Gain-Struktur gar nicht viel verändert werden soll, sondern lediglich etwas "Pushen", um so zusätzlich Sounds zu bekommen.

Daher sind moderne Booster und auch Overdrive Pedale in der Regel vielseitiger ausgelegt und längst ist nicht mehr nur da "Treble Booster" drin, wo auch Treble Booster draufsteht.
Ein TC Spark kann so ziemlich alles: Linear ohne Färbung boosten, Höhen anheben, Bässe absenken (aufräumen), Mitten Boosten,...

Es ist also die Frage: Geht es hier darum ein Setup von Galllager, May oder Blackmore von vor 40 Jahren möglichst getreu abzubilden, oder soll einfach ein bestimmter Sound geformt werden, wo ein Booster den Job erledigen könnte...?
 
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