Ende der Fahnenstange?

von mithras, 04.12.08.

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  1. mithras

    mithras Guest

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    Erstellt: 04.12.08   #1
    Wunderschönen guten Abend allerseits,

    seit einiger Zeit schwingt mir bei meinen derzeitigen Unterricht immer ein Gefühl mit, dass mehr kommen sollte. Ich habe Bücher über Harmonielehre gelesen, Improvisationen zu Standarts drauf, Repertoire von mehr als 2 Stunden und mehr als 10 Jahre Unterricht. Ich habe mit 6 angefangen Keyboard zu spielen und mit 12 bin ich auf Jazzpiano umgestiegen. Seit dem hab ich einen enormen Fortschritt gemacht, aber mittlerweile ist es Zeit einen neuen Lehrer zu finden oder is es vielleicht gar nicht nötig?

    Ich brauche euren Rat! Wo gibt es in NRW gute Jazzschulen? Macht es überhaupt Sinn weiter unterricht zu nehmen, oder reicht es die Harmonielehre in und auswendig zu können und dann einfach zu probieren?
    Außerdem wo findet man noch Musiker die Lust hätten ein Trio aufzumachen?

    Naja Fragen über Fragen. Hoffe ihr könnt etwas helfen.

    Danke
     
  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.08   #2
    Es gibt Erfahrungen, die kannst Du nur selber machen - Lehrer ist meistens richtig (er muß halt im entsprechenden Niveau angesiedelt sein), aber die Spielpraxis kann der beste Lehrer nicht ersetzen.

    Der Glücksfall wäre, erfahrene Kollegen zu finden, bei denen Du einsteigen kannst, die Dich fordern, die Dich weiterbringen, die schönste Theorie nutzt nur bedingt, wenn sie in der Praxis nicht funktioniert.

    Falls Du dich mit dem Selberspielen noch überfordert hälst, dann geh HÖREN, möglichst live - Du wirst sehen, auch die Profis kochen mit Wasser, ...nur daß denen meist nichts mehr anbrennt.

    Meine Anregung: schnellstmöglich ran ans selber/live spielen - auf jeden Fall zu allen erreichbaren Sessions gehen.
     
  3. mithras

    mithras Threadersteller Guest

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    Erstellt: 04.12.08   #3
    Danke für die schnelle Antwort. Ja ich habe mehrmals Live gespielt, nur leider hatte mein bisheriger Lehrer nicht genügend Zeit viele Dinge für mich zu organisieren. So blieb es meist bei Hauskonzerten xD
    Naja und ich denke, wenn man mehr als 10 Jahre spielt dann sollte auch mal was anderes dabei rumkommen. Selberspielen ist für mich kein Problem, ich hab einige Stücke arrangiert usw. Ich beherrsche eigentlich die komplette Harmonielehre. Von dem her ist eigentlich da nichts zu lernen.
    Naja hab gehört hier in Lüdinghausen marl oda so solls ne Jazzschule geben. Kennst Du die?
     
  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.12.08   #4
    Meiner Meinung nach gibt es im Jazz sowas wie "das Ende der Fahnenstange" nicht. Wenn du glaubst, an diesem Punkt zu sein, fehlt dir lediglich der richtige Input. Jazz ist einfach zu vielseitig, um ein bestimmtes "Ende" zu haben. Beschäftige dich mit verschiedenen Stilen, versuche, dort eigene Wege zu gehen.

    Improvisation ist nicht nur das Herunterspielen von Skalen auf verschieden Stücken, sondern wenn du die spielerischen Fähigkeiten dazu hast, versuche gezielter, einen bestimmten Sound zu entwickeln. Es gibt wirklich unglaublich gute Pianisten. Ich hatte die Ehre, mal bei einem zu lernen, der die Stile verschiedener Größen des letzten Jahrhunderts an einem Stück originalgetreu wiedergeben konnte, aber auf die Frage, wie sein Stil auf diesem Stück wäre, musste er erst kurz überlegen. ;)

    Das kreative Arbeiten sowohl als Solist wie auch in der Band hat soviele Facetten, dass einem wohl kaum in den Sinn kommt, das alles irgendwann mal zu beherrschen. Zwei Stunden Repertoire sind - mit Verlaub - nicht unbedingt viel gemessen am existierenden Gesamtwerk. Geh auf Konzerte, soviel wie möglich, auch wenn sie mit weiterer Anreise verbunden sind. Suche dir einen neuen Lehrer. Selbst wenn er nicht besser ist als der alte, so haben doch auch Lehrer verschiedene Stile. Ich habe in 6 Jahren jetzt den dritten Lehrer (gut, auch aus Umzugsgründen), ohne Workshops mitzuzählen, und empfinde die verschiedenen Sichtweisen auf diese oder jene Sache als unheimliche Bereicherung für mein Spiel. Aber sei gewarnt: Einen guten Lehrer zu finden braucht Zeit, kostet Geld und bedingt u.U. eine etwas weitere Anfahrt zum Unterricht.

    Wie gesagt, "hören und spielen"! Stelle die eigene Kreativität in den Vordergrund. Ein Lehrer wird dir zwar Tipps geben können, sieh das aber nicht als dogmatische Vorgabe, und du wirst sehen, dass die Fahnenstange ziemlich endlos ist. :cool:
     
  5. mithras

    mithras Threadersteller Guest

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    Erstellt: 04.12.08   #5
    Ich weiß, dass es im Jazz kein Ende der Fahnenstange gibt. Ich glaube, ihr habt es lediglich missverstanden. Ich meinte damit, dass mein Lehrer im Moment nicht mehr in der Lage ist, mir viel beizubringen. Letztendlich ist es immer das gleiche. Man sucht sich interessante Stücke aus Real Books heraus oder man hört sich interessanten Free Jazz an und improvisiert zu eigenen Harmoniefolgen. Im Endeffekt läuft alles auf mich hinaus. Das einzig was ich frage, ist das möglich da den b11er oder b9 zu spielen? Das höre ich meistens eh. Er hört sich dann nur meine Sachen an und sagt gut oder nicht so der Burner. Verbesserungsvorschläge gibts keine, aber ich weiß meistens selbst, dass da noch was fehlt.

    Ich denke am Besten ist es nen guten Lehrer zu finden, der sich auch einem annimmt und einen so fördert, dass man Erfolg hat. Denn er ist ja derjenige, der sich in der Szene auskennt und weiß, was gefragt ist, bzw. wo man die Gigs kriegt usw..


    Gruß mithras
     
  6. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.08   #6
    Junger Freund, Du bist auf dem falschen Dampfer!!

    Warum brauchst Du einen Lehrer, der Dir Kontakte/Auftritte/Möglichketen schafft - das ist nicht seine Aufgabe.
    Genauso wenig ist es sein Job, daß Du Erfolg hast.

    Ein guter Lehrer hat Dir das Rüstzeug beigebracht, damit Du in der Welt zurecht kommst - was Du daraus machst, ist ganz alleine Deine Angelegenheit.
    Genauso ist es an Dir, mit dem Rüstzeug was zu erarbeiten oder im Proberaum damit zu versauern.

    Arsch zusammen und raus in die (Jazz-)Welt. Du bist gefragt, Deine Möglichkeiten, Deine Individualität, Dein Weg, Dein Sound, Dein Stil - ...viele Fahnenstangen, und ganz lange!
     
  7. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.08   #7
    Hallo mithras,

    es kann natürlich immer vorkommen, dass man mit einem Lehrer nicht weiterkommt, einfach weil man schon über eine lange Zeit den gleichen Input bekommt. Also einfach mal auf die Suche nach Frischfleisch machen. Jeder Lehrer gestaltet seinen Unterricht anders und hat seinen eigenen Stil, mit dem er dich vielleicht inspirieren kann.

    Aber, WilliamBasie hat völlig recht. Ein Lehrer ist nicht dazu da, dir irgendwelche Kontakte oder Gigs zu besorgen. Das musst du schon selber machen. Du kannst ihn lediglich als "Ratgeber" benutzen, der dir vielleicht sagen kann, wo und wie man am besten an fähige Leute kommt.

    Grundsätzlich solltest du, da du ja anscheinend die Skills und das Selbstvertrauen dazu hast, unbedingt auf Jamsessions gehen. In jeder Großstadt gibt es mindestens eine Kneipe in der gejammt wird. Mach dir einfach mal nen schönen abend und fahr auf so eine Veranstaltung. Evtl. kannst du ja sogar mitspielen. So lernt man Leute kennen, mit denen man dann vielleicht sogar irgendwann mal eine feste Band gründen kann, und wenn nicht, machst du dir wenigstens einen Namen in der Szene (wenn du denn entsprechend spielst).
    Auf solchen Sessions ist es auch durchaus erlaubt seine Mitmusiker nach der Jam mal darauf anzusprechen, was sie von deinem Spiel halten, und ob sie dir evtl. sagen können, woran du noch arbeiten könntest.
    Auf solchen Sessions rennen übrigens auch immer ein paar Profis und Musikstudenten rum.... vielleicht hat ja von denen einer Lust dich zu unterrichten... kannste dir deinen neuen Dozenten sogar vorher mal anhören...

    Soweit mein Input.....
     
  8. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 05.12.08   #8
    Hallo !

    Abgesehen davon, dass William Basie völlig recht hat - ein Lehrer ist kein Konzertagent - habe ich nach dem Lesen Deiner postings den Eindruck, dass Dir vielleicht eine Unterrichtspause gut tun würde und Du stattdessen zusehen solltest, dass Du eine eigene Combo auf die Beine stellst und spielst.
    Es gibt etwas ganz Wichtiges im Musikerdasein, nämlich Spielpraxis, Live-Erfahrung, das Zusammenspiel mit einer Band - und es gibt, ähnlich wie die "Austherapierten" in der Medizin, auch die "Aus-Unterrichteten" im Musikunterricht - zumindest temporär, wenn es nämlich Zeit geworden ist, Dinge anzugehen, die man nicht in einer Unterrichtssituation lernt.
    Der Tipp mit den jamsessions ist gut - um Kontakte zu knüpfen und Feedback zu bekommen.
    schöne Grüße
    Bell
     
  9. frankNfurter

    frankNfurter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.08   #9
    vielleicht klingt das jetzt etwas ungewöhnlich: es könnte sein, daß dir ein perspektivwechsel weiterhelfen würde. hast du schonmal mit dem gedanken gespielt, einige stunden privatunterricht bei einem guten, praxiserfahrenen jazzmusiker zu nehmen, der kein pianist ist? zum beispiel bei einem saxophonisten oder trompeter? vielleicht sogar bei einem bassisten? diese instrumentalisten haben einen anderen blick auf die "fahnenstange" als pianisten - und das könnte dir vielleicht weiterhelfen.
     
  10. H2pq

    H2pq Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.08   #10
    Hm, was hörst du dir denn so gerade an?
     
  11. mithras

    mithras Threadersteller Guest

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    Erstellt: 07.12.08   #11
  12. H2pq

    H2pq Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.08   #12
    War nur so eine Frage - könnte ja immerhin sein, dass du nur ein wenig uninspiriert bist im Moment. Aber bei last.fm lässt sich natürlich noch nicht allzu viel herausinterpretieren. Wenn ich ein Pianist wäre (und auch wenn ich keiner wäre) würde ich mir auf jeden Fall mal Brad Mehldau (und falls du den schon kennst, kannst du ja auch mal schauen, bei wem der sich so inspiriert hat... Paul Bley, Tristano...Kurt Rosenwinkel usw.) anhören. Der ist doch ziemlich geil. Vielleicht hilft es ja! IMHO kann man vom hören doch immer noch das meiste Lernen - wenn man sich fragt: Was macht der da überhaupt?
     
  13. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.08   #13
    vor allem, wenn man an Schlafstörungen leidet - 17 Takte Mehldau und man schlummert friedlich in den Tiefschlaf...:cool::D


    wenn, dann nimm das "Original" und hör dir Bill Evans an - da haste eher was fürs Leben.
     
  14. mithras

    mithras Threadersteller Guest

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    Erstellt: 09.12.08   #14
    Nene, sowas kommt mir nicht ins Haus. Hab mir vor einiger Zeit 4 Alben von McCoy Tyner geholt. In meinen Augen der beste Pianist mit so vielen Stilrichtungen. Solltet ihr euch auch mal anhören!
     
  15. Reeder

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    Erstellt: 09.12.08   #15
    Mehldau klingt für mich immer mehr nach Glenn Gould als nach einem Jazzmusiker, ich kann mir nicht helfen...

    McCoy dagegen ist doch ein super Ansatzpunkt, um neue Wege zu beschreiten. Wie sieht es aus, hast du dich schon mit seinem Spiel auseinander gesetzt, der Quartenharmonik, ausgefallenen Pentatonikmotiven, Clustern, Wiederentdeckung des Stride-Stils, Ganztonleitern usw? Daran ließe sich doch arbeiten.
     
  16. Langfingerli

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    Erstellt: 09.12.08   #16
    Live anhören und du wirst dir wünschen, das niemals gesagt zu haben:D
     
  17. Orgeltier

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    Erstellt: 09.12.08   #17
    Hab ich... klingt nicht nach Glenn Gould, ist aber mega anstrengend. Nach ner halben Stunde konnt ich den ganzen einfach nicht mehr folgen und hab mir was anderes angeschaut.
    Das ist das schöne am North Sea, wenns einem zu blöd wird, spielen noch 5 andere, die auch toll sind ;-)
     
  18. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.08   #18
    Hab ich!
    Ich als NICHT-Pianist finde ihn stock-langweilig.
     
  19. H2pq

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    Erstellt: 10.12.08   #19
    Interessant. Das der so polarisiert hätte ich `als NICHT-Pianist' nicht gedacht. Ja, Tyner ist natürlich cool, aber macht ja keinen Sinn dich auf jemanden hinzuweisen, den du ohnehin schon hörst. Bill Evans & Mehldau haben vielleicht eine ähnliche Art die Welt aufzufassen, aber IMHO spielen & improvisieren beide ziemlich unterschiedlich. Aber gut, wenns nicht gefällt, gefällts eben nicht. Gibt ja noch andere... Will dir ja auch nicht zu nahe treten.

    p.s.: Gegen die Müdigkeit vielleicht Live/Back @ Village Vanguard?
     
  20. WilliamBasie

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    Erstellt: 10.12.08   #20
    Sagt mir nicht, ich hätte mir keine Mühe gegeben...

    Ich habe Mehldau zweimal live gehört, einmal Solo und einmal im Trio
    außerdem habe ich folgende CDs von/mit ihm:
    *Konitz, Lee / Mehldau, Brad / Haden, Charlie - Alone together ->Blue Note 7243 8 57150 2 0
    *Mehldau, Brad - The art of the trio, Vol. 1 ->Warner Bros. 9362 46260-2 LC 0392
    *Mehldau, Brad - Introducing ->Warner Bros. Rec. 9362-45997-2 , LC 0392
    *Mehldau, Brad - Songs - The art of the trio, Vol. 3 ->Warner Bros. Rec. 9362-47051-2 , LC 0392
    *Mehldau, Brad - Live at the Village Vanguard - The art of Trio Vol. 2 ->Warner Bros. 9362-46848-2 , LC 0392
    *Mehldau, Brad - Back at the Vanguard - The art of Trio Vol. 4 ->Warner Bros. 9362-47463-2 , LC 0392
    *Mehldau, Brad - House on hill ->Nonesuch 7559-79911-2

    Das ist auf gar keinen Fall schlechte Musik, mir (sehr persönlich!) aber viel zu verkopft, zu langatmig, vorhersehbar,...

    Bill Evans löst das viel eleganter und vor allem spannender.
    Und wenn dann der Vergleich noch in ganz andere Richtung geht, dann wird das noch viel dichter: Andrew Hill, Matthew Shipp, Jason Moran,...
     
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