Endlich richtigen Bassverstärker?

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gitarrenschrott
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hallo zusammen,

eins vorab: ich hasse es, mich mit equipment-fragen beschäftigen zu müssen...
aber da ich nach knapp drei jahren bassspielen auf gitarrenverstärkern u.ä. endgültig nicht mehr drumrumkomm, mir endlich einen richtigen bassverstärker zuzulegen und es nun seit wochen vor mir herschiebe, mich ausführlich darüber zu informieren, hoffe ich nun doch einfach mal, dass hier jemand die geduld hat, zum vermutlich 1500. mal diesselben fragen zu beantworten. vielen vielen dank dafür schonmal im voraus!

die erste frage wäre wohl, welche verstärkervariante eigentlich in frage kommt? liege ich richtig, dass eine combo eher nicht in frage kommt, wenn man sowohl für den proberaum als auch für auftritte gerüstet sein soll? wie läuft es überhaupt bei auftritten, gehören die boxen dabei standardmäßig zur bühnenausrüstung und braucht man dann dazu eher einen zusammengefassten bassamp oder die kombination aus preamp und endstufe? bzw wo liegen grundsätzlich die vor- und nachteile dieser beiden varianten?

die nächste frage wäre dann natürlich, wieviel power das ganze haben muss, um auf der bühne bestehen zu können? bzw auf welche werte in welchen komponenten man dabei besonderen wert legen muss? bzw auf was man beim kauf überhaupt noch so achten muss, an das ich vielleicht gar nicht denke?

und zuguterletzt bleibt schließlich die frage, wieviel geld ich für das ganze mindestens mal investieren muss? dazu ist zu sagen, dass ich definitiv keine besonders hohen qualitätsmaßstäbe anlege, sondern eben nur möglichst umfassend für die nächsten paar jahre gerüstet sein will, ohne böse überraschungen zu erleben und ohne noch irgendwas nachkaufen zu müssen.

würde mich sehr freuen, wenn jemand zu all dem was sagen könnte. bin wirklich für jeden tipp dankbar!

viel grüße, manuel
 
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hallo zusammen...
hallo erstmal bei uns :)



die erste frage wäre wohl, welche verstärkervariante eigentlich in frage kommt? liege ich richtig, dass eine combo eher nicht in frage kommt, wenn man sowohl für den proberaum als auch für auftritte gerüstet sein soll? wie läuft es überhaupt bei auftritten, gehören die boxen dabei standardmäßig zur bühnenausrüstung und braucht man dann dazu eher einen zusammengefassten bassamp oder die kombination aus preamp und endstufe? bzw wo liegen grundsätzlich die vor- und nachteile dieser beiden varianten?

also für gigs würde ich persönlich zu topteil + box raten. da bei vielen gigs oft eine box gestellt wird (ob nun von der bühnentechnik oder von einer anderen band) und du dann nur dein topteil mitholen musst.
was preamp und endstufe getrennt angeht, kannst du hier nachlesen.
wenn du noch speziellen fragen dazu hast, kannst du mich gerne fragen, da ich im moment noch diese konstellation spiele.

die nächste frage wäre dann natürlich, wieviel power das ganze haben muss, um auf der bühne bestehen zu können? bzw auf welche werte in welchen komponenten man dabei besonderen wert legen muss? bzw auf was man beim kauf überhaupt noch so achten muss, an das ich vielleicht gar nicht denke?

also wieviel power ist immer relativ. wenn du rock spielen willst, sage ich persönlich als grundsatz ab 200 watt aufwärts. jedoch sagen watt nicht viel aus, es kommt eher auf die speaker an, über die die leistung abgerufen wird -> wirkungsgrad der speaker.
so können auch 150 watt an ner guten (zb) 6x10 reichen.
aber beschreibe uns vllt einfach mal, was für einen sound du magst (mit hilfe von youtube video vllt)
ich sag nun nur schonmal vorab: behringer geizen nicht mit ihren wattangaben, so bekommst du zb. 100.000.000. watt für unglaublich wenig geld, aber lass dich davon nicht blenden. damit will ich aber nicht sagen, dass behringer TOPTEILE schlecht sind, ich find die super vom preis-/leistungsverhältnis. aber die boxen sind imho nur schlecht.

und zuguterletzt bleibt schließlich die frage, wieviel geld ich für das ganze mindestens mal investieren muss? dazu ist zu sagen, dass ich definitiv keine besonders hohen qualitätsmaßstäbe anlege, sondern eben nur möglichst umfassend für die nächsten paar jahre gerüstet sein will, ohne böse überraschungen zu erleben und ohne noch irgendwas nachkaufen zu müssen.

also ab ~500 oi bekommst du neu auf jeden fall was. zb. die komponenten, die bass boss da verlinkt hat.
auf dem gebrauchtmarkt kannst du sicherlich auch ein wenig geld sparen, ob du das willst, kannst nur du sagen.

aber am wichtigstens ist eben DEINE soundvorstellungen - wie soll es später klingen?!
am besten wäre ja einige Geräte in einem Musik Laden anzuspielen - aber ich kenn das Problem von mir persl. bei mir gibt es zb. keine guten Musik Laden und wenn, sind sie weiter weg.

zeig uns einfach mal ein paar youtube links :)

würde mich sehr freuen, wenn jemand zu all dem was sagen könnte. bin wirklich für jeden tipp dankbar!

kein thema!

mfg
FtH

edith findet den beitrag von bass boss wenig hilfreich - da er keine frage des threaderstellers beantwortet hat und ne pure verlinkung zu "irgendwas" nem neuling nicht weiter hilft. - imho
 
hallo zusammen,

eins vorab: ich hasse es, mich mit equipment-fragen beschäftigen zu müssen...
aber da ich nach knapp drei jahren bassspielen auf gitarrenverstärkern u.ä. endgültig nicht mehr drumrumkomm, mir endlich einen richtigen bassverstärker zuzulegen und es nun seit wochen vor mir herschiebe, mich ausführlich darüber zu informieren, hoffe ich nun doch einfach mal, dass hier jemand die geduld hat, zum vermutlich 1500. mal diesselben fragen zu beantworten. vielen vielen dank dafür schonmal im voraus!
Na, dann wirds aber mal höchste Zeit. ;)
die erste frage wäre wohl, welche verstärkervariante eigentlich in frage kommt? liege ich richtig, dass eine combo eher nicht in frage kommt, wenn man sowohl für den proberaum als auch für auftritte gerüstet sein soll? wie läuft es überhaupt bei auftritten, gehören die boxen dabei standardmäßig zur bühnenausrüstung und braucht man dann dazu eher einen zusammengefassten bassamp oder die kombination aus preamp und endstufe? bzw wo liegen grundsätzlich die vor- und nachteile dieser beiden varianten?
Das kann man sehen wie man will. Wenn du bei den Veranstaltern niemals eine Bassbox zur Verfügung bekommst (darauf würde ich mich nicht verlassen), kann ein Combo mit genug Druck reichen, und du hast ein Teil weniger zu "schleppen", umgekehrt kann es auch sein, dass du ganz ohne Box spielst und alles in die PA einspeist - und es auf den Monitor haben willst, reicht IMHO ein Topteil mit Box. Ich persönlich nehme lieber zwei Teile mit, weil ich persönlich bis jetzt oft nur Combos gesehen habe mit dem Setup 1x15er oder 2x10er. Für mich müssen es dann doch 4x10er sein, um den richtigen Druck zu haben. Ist aber Geschmackssache und die Frage, wieviel du bereit bist, durch die Gegend zu schleppen.
die nächste frage wäre dann natürlich, wieviel power das ganze haben muss, um auf der bühne bestehen zu können? bzw auf welche werte in welchen komponenten man dabei besonderen wert legen muss? bzw auf was man beim kauf überhaupt noch so achten muss, an das ich vielleicht gar nicht denke?
Wie mein Vorreder schon richtig gesagt hat, sind 200 Watt für Rock das mindeste, aber auch 150 Watt können es tun. Allerdings bringen dir auch keine 450 Watt etwas, wenn das Topteil schlechter Qualität ist, oder die Lautsprecher einen schlechten Wirkungsgrad haben. Wenn du oben denkst, du nimmst ein Topteil, denk an einen D.I.-Ausgang für das Signal an den Mischer zu bringen, IMHO reicht eine D.I.-Box an Bassgitarre nicht, wenn der Amp den Sound verändert. Hier ist auch die Frage was du nimmst. Wenn du den Sound deiner Bass so behalten willst, rate ich dir zu SWR, Glockenklang, vorallem Warwick oder Gallien Kruger, die viele, sehr solide Bassverstärker bauen. Wenn es dann aber "dreckiger" oder "rockiger" zugehen soll, schnapp dir nen Ashdown oder Hughes and Kettner Quantum oder ähnliches. Auf dem Gebrauchtmarkt findest du unter Trace Elliot auch sehr nette Sachen, und die Teile sind kult. :D
und zuguterletzt bleibt schließlich die frage, wieviel geld ich für das ganze mindestens mal investieren muss? dazu ist zu sagen, dass ich definitiv keine besonders hohen qualitätsmaßstäbe anlege, sondern eben nur möglichst umfassend für die nächsten paar jahre gerüstet sein will, ohne böse überraschungen zu erleben und ohne noch irgendwas nachkaufen zu müssen.
Du hast bisher nur auf Gitarrenamps mit der Bass gespielt, richtig?
Ich bin mir sicher, dass ein richtiger Bassamp dir eine andere Richtung weist und dir auch zeigt, was wirklich machbar ist. Aber wenn du schon sagst, du willst die nächsten paar Jahre gerüstet sein, dann leg etwas mehr Geld für den Amp und die richtige Box beiseite, es lohnt sich! Du kriegst oben von diversen Marken etwas für verschiedene Preise, aber was du ansprichst, ist auch die Verarbeitung, denn ist diese gut, hast du auch länger Spaß am Amp.

Grüße
 
danke erstmal für die vielen und ausführlichen antworten und links!

was meine soundvorstellungen betrifft, so soll er zwar schon rockmusik machen, aber trotzdem eher klar und weniger "wummernd" bzw "verschwommen" sein. also insgesamt wohl eher "mittig" und weniger "bassig", wenn ich das richtig verstanden habe und wenn man das so sagen kann. youtube-links dazu hab ich jetzt leider nicht parat.

ansonsten werden sich dann vermutlich in kürze weitere fragen ergeben. vorerst aber nur, was denn ein "D.I.-ausgang" bzw eine "D.I.-box" ist? das hab ich (zumindest als abkürzung) noch nie gehört.

ansonsten freu ich mich natürlich auch über weitere beiträge...
 
danke erstmal für die vielen und ausführlichen antworten und links!

was meine soundvorstellungen betrifft, so soll er zwar schon rockmusik machen, aber trotzdem eher klar und weniger "wummernd" bzw "verschwommen" sein. also insgesamt wohl eher "mittig" und weniger "bassig", wenn ich das richtig verstanden habe und wenn man das so sagen kann. youtube-links dazu hab ich jetzt leider nicht parat.

ansonsten werden sich dann vermutlich in kürze weitere fragen ergeben. vorerst aber nur, was denn ein "D.I.-ausgang" bzw eine "D.I.-box" ist? das hab ich (zumindest als abkürzung) noch nie gehört.

ansonsten freu ich mich natürlich auch über weitere beiträge...
D.I ist die Abkürzung für Direct Injection. So muss du deinen Bassverstärker nicht für die PA über ein Mikro abnehmen, sondern sendest quasi das Signal der Vorstufe zur PA, indem du ein symmetrisches Signal in ein unsymmetrisches umwandelst.

Aber wenn du eher einen mittenbezogenen Sound möchtest, rate ich dir dann doch Ashdown oder Trace Elliot an.
Grüße
 
D.I....So muss du deinen Bassverstärker nicht für die PA über ein Mikro abnehmen, sondern sendest quasi das Signal der Vorstufe zur PA, indem du ein symmetrisches Signal in ein unsymmetrisches umwandelst...
kannst du so nicht sagen. es gibt unsymmetrische klinken- und symmetrische xlr-buchsen für den di-out. ganz zu schweigen von seltenen fällen, welche an der endstufe abgreifen.
 
hallo nochmal,

hab mir nochmal alles in ruhe durchgelesen und durch den kopf gehen lassen und denke nun, dass ich wohl eindeutig zur topteil-lösung tendiere. wollte dazu aber nochmal kurz nachfragen, ob ich es jetzt richtig verstanden habe, dass ich (wenn ich beim kauf auf die "effect return"- und "direct injection"- ausgänge achte) wahlweise sowohl die vor- als auch die endstufe meines topteils auch einzeln benutzen kann, wenn es das drumrum erzwingt bzw ermöglicht? das würde mir die wahl auf jeden fall deutlich vereinfachen...

und dabei scheint es dann so, als könne ich mit dem verlinkten ashdown-material wenig falschmachen? zumindest hab ich eure beiträge bislang so interpretiert und wäre dann wohl zugegebenermaßen nicht undankbar dafür, mich im musikgeschäft nicht erst noch durch dutzende marken wühlen zu müssen, weil ich genau weiß, dass mich das nicht gerade entscheidungsfreudiger machen würde...

auf jeden fall nochmals vielen dank für eure hilfe und vielleicht noch für eine kurze bestätigung dieser beiden sachen!

gruß, manuel
 
hallo nochmal,

hab mir nochmal alles in ruhe durchgelesen und durch den kopf gehen lassen und denke nun, dass ich wohl eindeutig zur topteil-lösung tendiere. wollte dazu aber nochmal kurz nachfragen, ob ich es jetzt richtig verstanden habe, dass ich (wenn ich beim kauf auf die "effect return"- und "direct injection"- ausgänge achte) wahlweise sowohl die vor- als auch die endstufe meines topteils auch einzeln benutzen kann, wenn es das drumrum erzwingt bzw ermöglicht? das würde mir die wahl auf jeden fall deutlich vereinfachen...

und dabei scheint es dann so, als könne ich mit dem verlinkten ashdown-material wenig falschmachen? zumindest hab ich eure beiträge bislang so interpretiert und wäre dann wohl zugegebenermaßen nicht undankbar dafür, mich im musikgeschäft nicht erst noch durch dutzende marken wühlen zu müssen, weil ich genau weiß, dass mich das nicht gerade entscheidungsfreudiger machen würde...

auf jeden fall nochmals vielen dank für eure hilfe und vielleicht noch für eine kurze bestätigung dieser beiden sachen!

gruß, manuel
Genau. Der DI hilft dir dabei, nicht zwingend die Endstufe und deine Box zu benutzen. Dann musst du auch nichts per Mikrofon abnehmen. Ob du die Endstufe einzeln benutzen kannst, kann ich dir leider nicht beantworten, vielleicht sollte ein Kenner dieser Amps sich mal zu Wort melden. :rolleyes:

Das Ashdown-Equipment hat eine Menge von Bassisten überzeugt. Ob dir das jetzt zusagt, musst du selbst austesten. Du kommst niemals daran vorbei, mehrere Dinge zu testen, denn du könntest es im Nachhinein bereuen. Da du aber vorher auf Gitarrenamps gespielt hast nehme ich an, dass es das tun wird. Du kannst dich ja im Geschäft nach Anspielen etwas umschauen, kann ja nicht schaden.

Grüße
 
Du kannst die Endstufe einzeln benutzen, indem du mit dem Bass einfach in den FX-Return gehst. Dadurch greift der EQ nicht, da er kein Eingangssignal erhält.
Funktioniert mit jedem Verstärker der über eine Effektschleife verfügt.
 

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