Engl Invader-Frage zur Fertigungsqualität

  • Ersteller Ottochilli
  • Erstellt am
Oha dfas sieht ja bei meinem uralten bassforce co0mbo nochn bissl netter aus. Wenn auch auf Platine verlötet. Hatte mich wegen dem gewölbten Blech dran erinnert. Aber wo ist der Link zum TT-Forum hin?
 
Ich gehe mal davon aus, dass sich das mit dem Rauslöten auf meinen Amp bezieht ;)

An schlechten Bedingungen lag es mit Sicherheit nicht. Der Amp stand überwiegend im wohltemperierten Proberaum - innerhalb des Hauses, auch nicht im Keller oder so. D.h. Humindität und auch Temperatur waren immer in Ordnung. Außerdem wurde der Amp nur sehr selten transportiert und wenn dann nur, wenn er vorher auskühlen konnte.
Von daher schließe ich die schlechten Bedingungen aus.

Der Amp ist jetzt übrigends knapp 3 Jahre alt.

Gruß
Snippy
 
hm, fand den Rückschluss "wenns bei einem Amps durch die Konstruktion zu sowas kommt, muss es auch bei allen anderen passieren" sowiso ziemlich unschlüssig und kurzsichtig.
es "könnte" ja bestimmt, aber es "muss" deswegen nicht zwingend auch passieren.

mal was anderes:
hab schon öfters gelesen das beim Fireball der OT direkt auf den PCB Board befestigt ist, ohne am Chassis mitbefestigt zu sein !
Gerücht oder schmerzhafte Warheit ? und wenns wirklich stimmt, wird das bei noch mehr Englamps gemacht ?

Robi
 
Ich denke auch, dass ich einfach Pech hatte, zumal man ansonsten ja schon viel öfter etwas von solchen Problemen gehört hätte und es außerdem Leute gibt, die den Amp mit Sicherheit viel schlechter behandeln und länger haben als ich.

Gruß
Snippy
 
hm, solange es nicht wieder passiert,
isses ja auch noch akzeptabel :great:

Robi
 
Jain. Ich sag mal so: Wenn es dadurch zu einem Totalschaden gekommen wäre und ich also nicht mit einer Technikerstunde davon gekommen wäre, dann hätte ich mich sicherlich schwarz geärgert, besonders wenns an so einer Kleinigkeit liegt. Dann von akzeptabel zu reden finde ich nicht wirklich angebracht auch wenn es nicht wieder passiert :D
Aber es stimmt schon: Technische Geräte gehen eben mal kaputt. Einige früher, andere später und manchmal leben sie ewig. Ist halt auch ein wenig Glückssache :p

Ich werd ja sehen, ob das nochmal irgendwann vorkommt. Wenn dann werde ich aber böse :p

Gruß
Snippy
 
ok dann würde ich aber auch innerlich amoklaufen, wenn das dann auch nochmal passiert :twisted:

stimmt schon, Technische Geräte können immermal kaputt gehen,
oft genug erlebt, allerdings hatte ich auch ne unmenge an Amps,
womit die Warschienlichkeit natürlich auch steigt das mal einer fritte geht.

ich hab für mich halt den Weg gefunden eben nen AMp von nem Kleinhersteller zu nehmen,
der hat gantz andere Möglichkeiten der Fehlerkontrolle, denn alles kommt aus einer Hand,
von dem Entwurf, über Fertigung bis hin zu den Quallitätskontrollen.
Find ich für mich halt besser, frei nach dem Motto: "viele Köche verderben den Brei"

Klar, n grossteil der Serianamps halten auch und gehen net kaputt, zumindest net so schnell, aber, so denke ich konnte ich auch einiges an Risiko minimieren, denn ausschliessen kann man das nie.

Robi
 
hm, fand den Rückschluss "wenns bei einem Amps durch die Konstruktion zu sowas kommt, muss es auch bei allen anderen passieren" sowiso ziemlich unschlüssig und kurzsichtig.
es "könnte" ja bestimmt, aber es "muss" deswegen nicht zwingend auch passieren.


warum soll das kurzsichtig sein?
ich habe damit keinen nutzer die schuld in die schuhe geschoben sondern wollte karstellen,dass da sicher nicht etwas mit rechten dingen zu ging.
ob das jetzt ein konstruktionsfehler war oder schlehte behandlung steht nicht zur disskusion.
vielleicht hat engl gerade bei diesen amp etwas flasch gemacht?
wenn ja hat es,aber nichts mit der serienproduktion zu tun,wenn es so wäre würde eben das problem öfters auftauchen!!!
oder meinst du nicht?
 
Ich darf mal aus der Gitarre & Bass Februar 2007 zitieren:

"Dass Engl in der Fertigung sehr gute Arbeit leistet, ist bekannt. Logisch, der Invader macht da keine Ausnahme. Im Inneren des stabilen Blechchassis findet sich eine große Hauptplatine, auf der unter anderem auch die Röhrensockel verlötet sind. Die frontseitigen Funktionsgruppen und die Anschlüsse an der Rückseite sind auf weiteren Platinen aufgebaut. Scheint auf den ersten Blick nicht sonderlich servicefreundlich, weil man auf die Lötseite blickt und an die einzelnen Bauteile nicht einfach so herankommt. Es braucht schon einige Minunten bis das große Printboard freigelegt ist, weil ein paar Kabel entfernt werden müssen und es erst dann aus den Kunststoff-Clip-Halterungen gelöst werden kann. Aber keine Bange, der Gedanke an einen Defekt ist ziemlich hypothetisch. Nach Ausfällen sieht der Aufbau nicht im geringsten aus. Sorgfältige Verarbeitung, 1a Bauteile, der Invader wird sich so bald nicht unterkriegen lassen. ..."

Also, wenn die G&B sagt, der Invader ist quasi unzerstörbar und besteht nur aus hochwertigsten Bauteilen, dann darf man sich ja beruhigt zurück lehnen.

Ich bin froh, dass es eine objektive, fachmännische Quelle gibt, die mir als Konsumenten sagt, den Engl Invader kann ich ohne Zögern kaufen.

Im Vertrauen: Ich werte solche Zeilen als das krampfhafte Bemühen, den schlechten Ruf, den Engl bei einigen wegen der Qualität genießt, durch Propaganda wett zu machen.

Gruß Otto
 
ich bin zwar wohl der großte gitarre und bass fann,ABER objektiv ist die zeitschrift sicher nicht!
keine zeitschrift ist objektiv die werbung der getestetn hersteller inseriert oder was denkst du woher die ihr geld bekommen?die leben sicher nicht nur vom verkauf.also sei nicht so gut gläubig und vertrau lieber engl-usern die ihre eigenen erfahrungen gemacht haben.des weiteren hat hier bis jetzt keiner versucht engl schlecht zu machen sonder hier wurde bis JETZT noch vernünftig diskutiert!
 
(1.) also sei nicht so gut gläubig und vertrau lieber engl-usern die ihre eigenen erfahrungen gemacht haben. (2.) des weiteren hat hier bis jetzt keiner versucht engl schlecht zu machen sonder hier wurde bis JETZT noch vernünftig diskutiert!

Zu 1.

Meine Zeilen waren ironisch gemeint. Das sollte doch rübergekommen sein.

Zu 2.

Ich habe auch nicht gesagt, dass jemand versucht hat Engl schlecht zu machen. Ich habe nur festgestellt, dass einige ein eher negatives Bild haben, also dass bei einigen Engl einen schlechten Ruf hat. Die Beiträge haben mir das so bestätigt. Es gibt ja auch Engl-Anhänger. Sonst würde sich die Firma nicht halten. Das Ganze bezieht sich sowieso nur auf die Fertigung. Beim Sound ist es doch so. Jeder kann ihn selbst beurteilen. Jeder hat schließlich zwei Ohren. Bei den "inneren Werten" sieht es doch ein bisschen anders aus. Nicht jeder hat ein Elektrotechnikstudium hinter sich. Da ist man schon auf Know-How anderer angewiesen. Jedenfalls fand ich die Amp-Shots ziemlich interessant.

Gruß Otto
 
ironie,finde ich,hat hier nichts zu suchen.
ich kann ironie erkennen,aber es gibt zu viele leser dieser und anderer zeitschriften die die geschrieben worte wie eine bibel auslegen.woher soll ich dann wissen,dass du nciht dazu gehörst?

so und jetzt zurück zum thema hab keine lust ,dass endlich mal eine vernünftgige disskusion zerstört wird.
 
warum soll das kurzsichtig sein?
ich habe damit keinen nutzer die schuld in die schuhe geschoben sondern wollte karstellen,dass da sicher nicht etwas mit rechten dingen zu ging.
ob das jetzt ein konstruktionsfehler war oder schlehte behandlung steht nicht zur disskusion.
vielleicht hat engl gerade bei diesen amp etwas flasch gemacht?
wenn ja hat es,aber nichts mit der serienproduktion zu tun,wenn es so wäre würde eben das problem öfters auftauchen!!!
oder meinst du nicht?
nee bartek,
hab ja auch nicht gesagt das du behauptest das da n User selber drann schuld ist,
wir waren ja auch zu dem Ergebnis gekommen, das sowas mal passieren KANN,
aber nicht sollte und erst recht nicht wieder passieren darf.

und wenn es etwas mit der Produktion zu tuhen hat, KANN es öfters passieren, muss aber nicht, die warscheinlichkeit würde dadurch steigen und wir wissen nicht, wie oft Engl oder andere Techs diese s Problem schon beheben mussten, sowas schreibt man ja auch als Besizter nicht gleich gern öffentlich herum.
Und gerade weil ich nicht weiss wie oft das schon passiert ist gehe ich zu gunsten von Engl aus und sage das das mal passieren KANN, aber eben nicht muss.

Robi
 
Jaaaha - Du Savage.....Ohhhhooo Du Recto.....Oooooh Herbert.. ........ Herbert? ich heiß doch Robi! :redface:


Um mal wieder was zum Topic mit der Quali beizusteuern - wo findet man bessere Hinweise

auf Mängel als in einem DIY Forum. Der Interessierte User lese sich bitte die 6 Seiten

des Innenleben eines Engls durch!

Der Screamer hat es "in sich" ;)

Gruß P.

Hi Elmwood,

den thread hab ich mir damals auch durchgelesen und fand das leider nur billigste Polemik, fast schon rufschädigend. Die Roehrensockel muessen, um fuer die Produktion zugelassen werden, eine Mindestschmelzthemperatur aushalten. Diese wurde hier eindeutig ueberschritten. In dem ganzen TT-Thread hat kein einziger nach dem Grund dafuer gefragt. Wenn Engl irgendwelche China-Knockoffs verbauen wuerde, dann haette jeder Amp geschmolzene Fassungen, das macht Engl mit Sicherheit schon aus Eigeninteresse heraus nicht. Kann es nicht sein, dass da ein ganz schlauer Mensch das Röhrentuning ganz einfach uebertrieben hat?

In dem Thread gehts dann weiter mit der Montage des Ausgangsuebertragers, naemlich, dass der direkt und ausschliesslich auf der Platine angebracht wurde. Das stimmt nicht. Beide Trafos sind mit dem Chassis verschraubt, das unterdrueckt der urspruengliche Schreiber aber. Vielmehr ist es umgekehrt, die Platine wird an den AÜ und den NT geschraubt. Genauso ist es auch mit den Roehrensockeln. Die Haltefedern nehmen die mechanische Energie der Roehren auf, nicht die Sockel selbst. Und die Halteklammern sind nur mit dem Chassis verbunden....

Die Platinen sind optisch unschoen, das liegt daran, dass die Boards im Tauchverfahren verloetet werden und die Lotreste nicht entfernt wurden. Genauso gut koennte man bemaengeln, dass die Schnittkanten der Platinen nicht abgerundet wurden. Who cares? Es hat keinen Einfluss auf die Funktionsweise, also kann man sich die Kosmetik schenken, die kostet nur Geld.

Irgendwer hat in dem TT Thread auch die Nylon-Stecker bemaengelt. So was ist in der Industrie Usus. Es gibt keine einfacherere, billigere und eleganterere Methode. Geschraubte Abstandsbolzen benoetigen mehr manuelle Arbeitsschritte, die in der Massenfertigung nur unnoetig Geld kosten. Ausserdem koennen sich nur da Muttern durch Vibration loesen, wo es Schraubverbindungen gibt. Die Nylon-Stecker schnappen ein und lassen sich genauso einfach wieder loesen (unter anderem keine Probleme mit metrischem oder englischem Mass, das aus Herstellersicht nicht zu unterschaetzen ist). Ein weiterer Vorteil von diesen Nylondingern ist, dass sie flexibel sind, d.h. die angehaengten Baugruppen schwimmen und sind nicht starr verbunden, was die Gefahr von Haarrissen deutlich mindert.

Warum stoert sich uebrigends niemand an Kabelbindern, die wurden auch nur aus Rationalisierungsgründen erfunden.

Aus dem gleichen Grund gibts dann das Gebappse mit dem Silikon oder Heisskleberzeugs, was zugegebenermassen etwas homestyle maessig rueberkommt. Aber, es ist im Sinne der Produktion effektiv und erfüllt seinen Zweck, naemlich Vibrationen zu vermeiden und Bauteile dauerhaft zu fixieren.

Das Argument mit dem erschwerten Ein- und Ausbau von Bauteilen aufgrund der umgedrehten Montage erschliesst sich mir auch nicht unbedingt. Wie bitte soll man einen auf die Platine geloeteten Kondensator oder Widerstand rueckstandslos entfernen, wenn man ihn nicht von der Loetseite her entfernt. Wenn also die Platine mit der Bestueckungsseite nach oben hin (bzw. nach unten, denn die Chassis werden haengend verbaut) einsetzt, muesste man genauso die Platine entnehmen um ordentlich zu reparieren. Es sei denn, jemand ist so dreist und knipst Beinchen auf der falschen Seite ab, aber dem gehoeren die Ohren lang gezogen...

Die Potis stammen von uebrigends von Alps aus Japan und sind vollgekapselte Leitplastiktypen für Printmontage. Auch wenn die so zierlich aussehen, sind das mit die besten, die man fuer Geld kaufen kann. Die Dinger wurden neben ihrer rationellen Verarbeitung fuer die Verwendung in stark Staub belasteten Umbegungen (nikotinverseuchte Kneipen) entwickelt, weil sie aufgrund ihrer Konstruktionsweise nicht verschmutzen und keinen internen Abrieb (sprich Kratzen) verursachen koennen. Dafuer sehen sie halt nicht so toll aus und haben keine Alu-Achsen :)

Ich denke, man muss sich einfach klar machen, dass Engl ein Wirtschaftsunternehmen wie jedes andere ist und die Aufgabe hat, mit einer kleinen Anzahl von Mitarbeitern eine grosse Anzahl von technisch sehr anspruchsvollen Produkten so rationell wie moeglich herzustellen, so dass sie davon moeglichst keinen mehr zur Reparatur wiedersehen werden.

Im youtube gibts ein Video ueber Marshall, die schreiben, sie produzieren jeden Monat 8000 (in Worten achttausend) Artikel, d.h. jeden Tag (bei 21 Arbeitstagen) 400 Artikel. Das kann man nur noch mit hoch effizienten Fertigungsmethoden schaffen. Und Engl steht aufgrund ihrer weltweiten Präsenz wahrscheinlich genau jetzt an der Schwelle zu dieser Massenfertigung.

Und wegen den Ausgangsuebertragern: Wer sagt denn, dass nur dickes Eisen gute Uebertragungseigenschaften haben muss. Engl wickelt meines Wissens nach die AÜs selbst (hab ich mal auf der alten Homepage gesehen). Was ist, wenn die einen Weg gefunden haben, die Linearitaet bei gleichzeitiger Einsparung von Material zu erhalten? Was ist dagegen einzuwenden? Ich bin mir sicher, dass AÜ Klirren bei Englamps wie die beruehmte Sau sofort durch alle Internet-Foren und die Presse getrieben worden waere... Aber komischerweise hört man davon überhaupt nichts...

Just my two cents,

Gruesse und schönes Wochenende, HJ

PS: Ich frag' mich bei diesen ganzen uebertriebenen High-End-Threads immer, wie siehts eigentlich bei den ganzen Hardlinern privat zu Hause aus. Da ist hoffentlich auch alles amtlich verschraubt? Wir werden es nie erfahren :)))
 
ich gebe dir ja vom prinzip her recht,
aber meinst du nicht auch, das man ab ner gewissen summe
auch n gewisses höheres quallitätsniveau erwarten darf ?
Ein Einkanaler mit schaltbarem Clean (anders will ich den Fireball nicht nennen, was ihn ja nicht zu nem schlechten amp macht) könnte für 950€ sicherlich hochwertiger gebaut werden... bei nem 950€ amp muss es nicht sein das der AÜ auf der Platine sizt,
auch wenn er so winzig ist (ob die zwergenhaftigkeit nun schlecht oder gut ist,
ist ansichtssache, ich bevorzuge da auch lieber klassische fette schwere Teile)

ich mag auch lieber amps mit "richtigen" Potis, mit Travos auf dem Chassis anstatt auf der Platine, Keramiksockeln (am besten auch auf dem Chassis verbaut, aber das das nicht zwingend sein muss zeigt ja VHT und Co), usw, halt details die dem Sound bestimmt nicht abträglich währen den Ruf und die Kundenzufriedenheit aber anheben könnten.

Natürlich: trozdem ist es so das viele Engls einfach richtig geil klingen !
und das ist ja immernoch das hauptkaufargumennt, gleich nach dem Argumennt, das Rammstein, Dimmu, Laffe und Co mit Engl spielen ;-) ( würde Engl beim massiven Endorsement etwas einsparen, währen einige der von sicher nicht nur mir gewünschten details realisierbar) Die Quallität und damit die zukünftige Lebenserwartung sollte auch ne kleine Rolle spielen finde ich.
Das alles sollte man gegeneinander abwägen finde ich und nicht nur beschönigen oder schlecht machen (was ich ja selber mal gemacht habe, dank der enttäuschungen über die Englamps die ich mein eigen nennen durfte)


Robi
 
ich gebe dir ja vom prinzip her recht,
aber meinst du nicht auch, das man ab ner gewissen summe
auch n gewisses höheres quallitätsniveau erwarten darf ?

Dann definiere mal "gewisses höheres Qualitätsnieveau"

Ein Einkanaler mit schaltbarem Clean (anders will ich den Fireball nicht nennen, was ihn ja nicht zu nem schlechten amp macht) könnte für 950€ sicherlich hochwertiger gebaut werden... bei nem 950€ amp muss es nicht sein das der AÜ auf der Platine sizt,
auch wenn er so winzig ist (ob die zwergenhaftigkeit nun schlecht oder gut ist,
ist ansichtssache, ich bevorzuge da auch lieber klassische fette schwere Teile)

ich mag auch lieber amps mit "richtigen" Potis, mit Travos auf dem Chassis anstatt auf der Platine, Keramiksockeln (am besten auch auf dem Chassis verbaut, aber das das nicht zwingend sein muss zeigt ja VHT und Co), usw, halt details die dem Sound bestimmt nicht abträglich währen den Ruf und die Kundenzufriedenheit aber anheben könnten.

Wie ich schon schrob, der AÜ ist mechanisch mit dem Gehäuse angekoppelt, die Platinen sind dann am AÜ fixiert. Die Platinen könnten aufgrund der Verbindung mit den Nylon-Abstandshaltern das Gewicht garnicht halten.

Lass Deinem Wissen freien Lauf und schreib' doch einfach mal, warum Leitplastik-Potis keine richtigen Potis sind und dem Sound abträglich sein sollen, da bin ich sehr gespannt.... Ach ja, dann kannst Du sicher auch gleich erklaeren, was einen AÜ zum "richtigen amtlichen" AÜ macht, oder?


Natürlich: trozdem ist es so das viele Engls einfach richtig geil klingen !
und das ist ja immernoch das hauptkaufargumennt, gleich nach dem Argumennt, das Rammstein, Dimmu, Laffe und Co mit Engl spielen ;-) ( würde Engl beim massiven Endorsement etwas einsparen, währen einige der von sicher nicht nur mir gewünschten details realisierbar) Die Quallität und damit die zukünftige Lebenserwartung sollte auch ne kleine Rolle spielen finde ich.
Das alles sollte man gegeneinander abwägen finde ich und nicht nur beschönigen oder schlecht machen (was ich ja selber mal gemacht habe, dank der enttäuschungen über die Englamps die ich mein eigen nennen durfte)

Na wie hoch mag der Endorsement-Aufwand wohl sein, wenn die Musiker tatsächlich mit kostenlosem Erquipment ausgestattet werden. Aber das weisst Du ja sicherlich aus erster Hand, oder? Ok, also: Wie hoch mag der Aufwand sein? Ein paar Amps inkl. Boxen, Flight-Cases, Kleinkram aussen rum.... Wieviel Prozent des Gesamtumsatzes mag das ausmachen? Welche Insider-Infos hast Du, oder spekulierst Du mit Vermutungen?

Grüsse, HJ
 
Also ich liebe meinen ENGL... scheißegal was da drin verbaut ist! Da könnte nen Stück scheiße in ner Tupperdose drin befästigt sein - das ganze könnte auch noch von den Röhren und LEDs beleuchtet werden... wäre mir scheißegal ;) - Hauptsache das Ding klingt und bietet mir meinen Sound!

MfG Czebo
 
weiss gar nicht warum du so falsch verstanden reagierst ?!

du weisst ja scheinbar besser als wir alle das Engl keine Endorser bezahlen
wie die vielen anderen grösseren Firmen auch...
erzähl doch mal, interessiert ja doch einige, denn ich habe da tatsächlich nur vermutet das die "künstler" ebenso bezahlt werden, zumal ja auch geschenkte amps, deren Anpassungen, die Fotos mit den Endorsern für die netten Werbegrinsfotos, usw Geld kosten aber das kann man natürlich nicht an der Rellation zu den umsatz rechnen ...

Lass Deinem Wissen freien Lauf und schreib' doch einfach mal, warum Leitplastik-Potis keine richtigen Potis sind und dem Sound abträglich sein sollen ??
lies doch noch mal und versuche auch das geschriebene zu verstehen, dann weist du das ich die Soundfunktionalität der Potis nie in frage gestellt habe !

noch schnell n Wort zu den AÜ´s:
Ich und nicht nur ich, mögen als AÜ´s nunmal fette auf dem CHassis verschraubte Eisen, wems egal ist was im Amp steckt wird sich darüber keine Sorgen machen, aber sowas ist nunmal nicht jeden egal.
NUr tuh doch aber auch bitte net so, als währe es so schlimm wenn im Fireball n dicker OT währe, oder würdest du dich dann wirklich ärgern drüber ?

Ich hatte mehrere Englamps und das sicher nicht, weil ich denke das Engl nur scheisse baut ,also ich zumindestends habe meine Erfahrungen mit der Quallität gemacht.
Darauf und auf meinen Vorlieben für Metallpotis, Keramiksockeln und dicken Travos, guten Bauteilen beruht meine "Kritik" wenn mans überhaupt so nennen sollte, denn du überdramatisierst in deiner Reaktion masslos, hab ja kaum was schlechtes erzählt über ENglamps. ach ja, pass mal n bissle auf in welchem "Ton" du hier schreibst, du bist hier nicht in Hanswurstcity, wir sind erwachsene Menschen und trotz aller begeisterung für Engl, reiss dich mal n bissle am Riemen und entspann dich.

Dann definiere mal "gewisses höheres Qualitätsnieveau"
wie gesagt, alles schon geschrieben, musst nur lesen und versuchen unvoreingenommen und weniger "parteiisch" zu verstehen, keiner hat dir etwas getahn...

das positive was ich schrieb, zbs das der Sound einiger Engls wirklich geil ist, hast du auch überlesen, und scheint dir selbst demnach auch nicht das wichtigste an Engl-Amps zu sein, sonnst wärst du darauf ja eingegangen, oder lieg ich da falsch mit meiner Vermutung ?

Czebo ist der Sound seines Amps das wichtigste und das hat er auch unmissverständlich klargestellt. :great:


grüssle
Robi
 
Und wegen den Ausgangsuebertragern: Wer sagt denn, dass nur dickes Eisen gute Uebertragungseigenschaften haben muss. Engl wickelt meines Wissens nach die AÜs selbst (hab ich mal auf der alten Homepage gesehen). Was ist, wenn die einen Weg gefunden haben, die Linearitaet bei gleichzeitiger Einsparung von Material zu erhalten? Was ist dagegen einzuwenden? Ich bin mir sicher, dass AÜ Klirren bei Englamps wie die beruehmte Sau sofort durch alle Internet-Foren und die Presse getrieben worden waere... Aber komischerweise hört man davon überhaupt nichts...

Dagegen spricht schlicht und ergreifend die von vielen Musikern und Ampgurus stillschweigend ignorierte oder nie verstandene Physik. Tatsache ist jedoch, dass ein Gitarrenamp nur bis ca. 80Hz übertragen muss, was den Eisenaufwand gegenüber HIFI deutlich einschränkt, sind ja immerhin 2 Oktaven von den 20Hz aus gesehen.

Außerdem entwickelt ENGL wie jeder andere Gitarrenamp-Hersteller auch keine Trafos, dazu sind die gar nicht in der Lage.

PS: Ich frag' mich bei diesen ganzen uebertriebenen High-End-Threads immer, wie siehts eigentlich bei den ganzen Hardlinern privat zu Hause aus. Da ist hoffentlich auch alles amtlich verschraubt? Wir werden es nie erfahren :)))

Ja, bei mir ist alles amtlich verschraubt, wenn das Ganze kein Testaufbau ist.
Außerdem findet man bei mir Kabelbinder oder Schnur und das Innenleben meiner Amps sieht nicht übler aus als ein vietnamesisches PC-Netzteil.

ich finde die Innenaufbauten von ENGL schlicht daneben, weil sich das höchstens auf Niveau eines Peavey Valvekings bewegt, aber keinen Deut darüber. Hier hieß es vorher mal was von wegen Fassungen und schmelzen. Wenn ENGL ordentliche Fassungen verbauen würde, sprich Keramik, dann würde da garnix schmelzen. Leider machen das nur sehr weniger Hersteller.
Herausfallende Widerstände, sich bräunende Platinen und schmelzende Fassungen sind schlicht indiskutabel, vor allem bei den Preisen, die die Geräte kosten.

Der Klang der ENGLs ist absolut herrlich, die Möglichkeiten, die sie bieten natürlich auch, aber die Verarbeitung ist absolut keine Referenz.

MfG OneStone

Edit: Diese netten Röhrendämpfer bzw. Halterungen gehören auch in die Kategorie "Billig wo es nur geht". Hässlich sind sie zudem auch noch...
 

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