Entscheidung FAME/Fender Jazz

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TheShadowdx
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Hi!
Da so langsam mal ein neuer Bass her muss, hab ich mir im Internet relativ viele Bässe angesehen (leider spiel ich LH-Bässe, was die Suche doch sehr beschränkt) und habe erstmal zwei Favoriten gefunden:

1. Fender Squier Jazz Bass Vin. Mod.
2. FAME MM 400

Ich habe mir auch schon zu beiden die Reviews hier im Board durchgelesen, nur leider/zum Glück preisen die User hier ja beide Bässe ziemlich an.
Vielleicht hier mal einen kurzen Überblick in welche Richtung der Sound gehen müsste:
-alleine spiele ich sehr gerne Funk: von "neumodischem" Funk zu RHCP und RATM bis hin zu "klassischem" Slap, daher ist mir sehr wichtig, dass der Bass sehr gut zum Slappen geeignet ist
-in meiner Band spielen wir eher normalen Rock, aber auch viel Metal/Post-Hardcore (dazu sei gesagt, dass ich mit den Fingern spiele - nie mit Plek!)
-ich spiele noch in der Big Band meiner Schule, in der ein jazziger Sound natürlich immer gut kommt

Das sind so die drei Vorstellungen, die ich habe. Mein Problem ist, dass ich einen Bass will, den ich doch jetzt etwas länger spielen werde, was mich blöderweise eher zu dem teureren Modell hinreissen lässt. Ebenfalls will ich einen guten "Allrounder" haben und ich weiß nicht, ob ein Jazzbass so in die Musik meiner Band passt, die auf jeden Fall die höchste Priorität genießt.
Was mich halt sehr interessieren würde, ob es der FAME auch schafft beim Slapping gegen den Fender anzukommen, der ja in zig Reviews als absolute "Slapmaschine" angepriesen wurde. Gibt es da einen großen Unterschied zwischen den beiden? Ich denke halt auch, dass der FAME einen deutlich druckvolleren Sound haben wird, wenn man Fingerpicking spielt - könnt ihr das so unterschreiben?

Bespielbarkeit sei mal dahingestellt, da ich extrem lange Finger hab und daher mit fast jedem Hals klarkomme. Vom Preis her wäre ich bereit bis zu 500 Euro zu gehen. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, könnt ihr die auch gerne posten.

Ich bin für jeden Post dankbar!
Gruß
 
Eigenschaft
 
Ebenfalls will ich einen guten "Allrounder" haben und ich weiß nicht, ob ein Jazzbass so in die Musik meiner Band passt, die auf jeden Fall die höchste Priorität genießt.
Ja, das sollte passen. Der Name hat nix mit der Musikrichtung, für die er sich eignet, zu tun.;)
Ich fand beide Bässe beim anspielen gut, wobei mir der Fame doch besser gefiel...
Sonst wäre er ja auch vom Aussehen her ein echter Hingucker, und ich finde, dass der Sound wirklich klasse ist.:great: Ich will den Squier nicht schlecht machen, für den Preis ist er auch sehr gut.
Spiel einfach beide bei Gelegenheit an, sie sind ihr Geld mehr als wert.

Jan
 
... Bespielbarkeit sei mal dahingestellt, da ich extrem lange Finger hab und daher mit fast jedem Hals klarkomme. Vom Preis her wäre ich bereit bis zu 500 Euro zu gehen. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, könnt ihr die auch gerne posten...
gut.
Ibanez ATK-300 NT

"neumodischen funk" kann er sehr gut. mit dem typischen slapsound eines 70th jazzi tut er sich nicht so leicht - da hängt selbst im sc-modus die spule zu weit weg von der brücke. slap&pop macht er leicht: viel platz und etwas stärker gewölbtes griffbrett. pizz ebenfalls. viele ausdruckmöglichkeiten über die anschlagsposition. ich brauche allerdings keinen hals-pu zum ankern.
 
Also ich habe mich vor einiger Zeit für den VM Jazz Bass entschieden und bis heute noch nichts bereut. Er kann sich durchaus auch mit teureren Bässen messen.
Hab ihm noch einen S1 Switch verpasst, der ihn noch ein Stück flexiebler macht. Dekt meiner meinung nach alles ab was du haben möchtest. Ansonsten ist der ATK sicher auch Top.
 
gut.
Ibanez ATK-300 NT

"neumodischen funk" kann er sehr gut. mit dem typischen slapsound eines 70th jazzi tut er sich nicht so leicht - da hängt selbst im sc-modus die spule zu weit weg von der brücke. slap&pop macht er leicht: viel platz und etwas stärker gewölbtes griffbrett. pizz ebenfalls. viele ausdruckmöglichkeiten über die anschlagsposition. ich brauche allerdings keinen hals-pu zum ankern.
Jaja, den Bass kenne ich, doch leider spiele ich wie oben kurz geschrieben Linkshänderbässe und den ATK habe ich bisher noch nicht als LH-Version gefunden.:(
 
Ich glaube eigentlich nicht, daß der Fame ungeeigneter ist zum Slappen als der Squier. Ich spiele u.a. selbst einen Fame mit MM-Bestückung (allerdings aktiv) und wenn man mal davon absieht, daß ich etwa so gut slappen kann wie Nachbars Dackel und daß ich inzwischen Flats draufhabe, hörte sich das anfangs mit Original-Besaitung durchaus nicht schlecht an. Liegt allerdings preislich etwas über dem MM400.
 
Noch ein Alternativ-Vorschlag:

Warwick Rockbass Corvette

Von knurriger Rocksau bis singendem Jazzy deckt der ziemlich viel ab.

BTW: den ATK gibt es auch als Lefty; allerdings nur das Paul Grey Signature-Modell, dass imho völlig überteuert ist.
 
Der Squier VM Jazzy ist meiner Meinung nach in der Preisliga unter EUR 350,- kaum zu schlagen.
Selbst der entsprechende Preci kommt da nicht mit, denn die "Duncan Designed"-Split-Coil-PU´s sind in meinen Ohren nichts.
Da müssen dann schon SD Quarterpounders oder was Ähnliches rein.
Dann sind die Squier Precis echt eine Macht.
 
Ich werfe jetzt mal einfach was ganz anderes ins Rennen und schlage dir vor, noch ein Weilchen zu sparen, damit du auch wirklich glücklich wirst (was nicht heißen soll, dass man mit den hier bereits genannten Bässen nicht glücklich werden kann).
Da du dich ja noch nicht ganz entscheiden kannst, welcher Sound in deiner Band am besten zum Tragen kommt und andererseits aus sehr flexibel sein willst würde ich dir mal einen Blick zu Sandberg raten.
Der California JM sollte eigentlich alles erfüllen, was du von einem Bass verlangst. Außerdem hast du dabei auch keine Problem was LH betrifft.

Aber das Wichtigste an der Sache ist, dass die die Bässe, welche zur Auswahl stehen zuvor anspielst. Du wirst sehr schnell merken, welcher Bass dir am meisten liegt. Ich habe jetzt z.B. als perfekte Ergänzung zu meinem Fender Jazz einen Lakland Deluxe. Für mich ist die Bespielbarkeit der Hammer und Soundtechnisch genau die Ergänzung, die ich mir gewünscht habe...

Viel Spaß beim Ausprobieren!!
 
Frage: "Ich will mir ein Auto kaufen und habe 15000 zur Verfügung. Was könnt ihr mir empfehlen?"

Antwort: "Fahr am besten noch ein paar Jahre mit dem Bus und spare auf einen Mercedes. Nur damit wirst du wirklich glücklich."

:rolleyes:
 
Den Classic Vibe 60´s Jazz Bass von Squier solltest du auch in Erwägung ziehen.
Geh mal auf Youtube und schau dir den Vergleichstest der Classic Vibes gegen die original Fender an. Ist das Video von Ed Friedland .. kann das gereade nicht verlinken, da bei uns in der Firma Youtube gesperrt ist :ugly:
 
Ohh, sorry.:redface: Mir ist gerade aufgefallen, das ich den falschen Fame Bass meinte...:redface: Ich meinte den Fame Baphomet.:ugly::engel:
Sorry.
Aber ich denke, dass der Fame MM 400 auch gut geeignet sein wird.:)

Jan
 
Hi Leute! Erstmal vielen Dank für eure Hilfe!
Nachdem ich mich für den Fame entschieden hatte, hat mir der Musicstore heute gesagt, dass es den Bass nicht mehr serienmäßig gibt und nur noch als Custom Version kaufbar ist. Das dauert mir allerdings viel zu lange und ein Rückgaberecht hätte ich dann auch nicht.
Ich hab gehört, dass es die Fame Bässe ausschliesslich beim Musicstore gibt, ist das richtig? Wenn ja, kann ich den MM 400 ja erstmal vergessen. :(
Das Problem ist, dass ich nicht mehr 100 pro vom Squier überzeugt bin, aber auch ungern mit dem Preis weiter nach oben gehen würde. Habt ihr vielleicht noch ein paar Vorschläge für mich? Warwick Bässe kann ich schon allein vom Aussehen nicht leiden. :D

Was ich vielleicht noch betonen will, ist, dass ich eine langfristige Lösung will und im Notfall auch ein bisschen mehr zahlen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fame ist (leider) die Hausmarke vom Musicstore und nur dort zu beziehen.

Bei leftys ist die Auswahl leider etwas dünn. :(

Wenn es etwas mehr sein darf:

G&L Tribute
j00.jpg

Sozusagen der modernere Fender. :D Imho einer der besten Bässe < 1.000,-
Schau dir mal das Video darunter an. Leider slappt der Typ zu viel; was imho für Soundbeispiele unbrauchbar ist.

Noch im Preisrahmen:
Ibanez SR300 Sehr schlanker "Flitzefinger-Hals". Ibanez baut eigentlich durchweg mit guter Qualität. Im Sound sehr neutral und somit wohl auch flexibel. Vielleicht aber auch etwas charakterschwach.
 
Vielen Dank Peegee. Der Bass ist ja wirklich cool und der Preis ist auch noch in Ordnung! Aber wieso steht der nicht in der Leftyabteilung vom Musiker-Service? Ohne deinen Hinweis hätte ich den ja nie gefunden.
 
Vielen Dank Peegee. Der Bass ist ja wirklich cool und der Preis ist auch noch in Ordnung! Aber wieso steht der nicht in der Leftyabteilung vom Musiker-Service? Ohne deinen Hinweis hätte ich den ja nie gefunden.

Tja. Die Katalogisierung und Kategorisierung sind bei MS leider nicht immer so ganz optimal.
Ich habe den Bass nur gefunden, weil ich nach G&L Tribute gesucht habe, um zu schauen, ob es den auch als Lefty gibt. :redface:
 
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