Epiphone Firebird Studio User Thread

von hups, 11.07.08.

  1. hups

    hups Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.08   #1
    Hallo,
    ich habe keinen Epiphone Firebird Studio User Thread gefunden, daher habe ich einen eröffnet. Wenn es schon einen geben sollte, hier canceln :o

    Ok, einiges hatte ich schon in einigen Forenthemen gepostet. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, einiges zur Epiphone Firebird Studio beizutragen und sicherlich haben viele diese einzigartige Gitarre. Für mich ist es eine echte Freak-Gitarre.

    Ich spiele sie auf einem Orange Tiny Terror (15 Watt) mit einer Orange PPC112 Box (12" Celestion Vintage 30 Speaker). Sie ist eine sehr gut bespielbare, außergewöhnliche Gitarre. Es wurde ja schon viel darüber geschrieben und daher möchte ich mich nicht zum 100. mal wiederholen. Meine Eindrücke habe ich daher nur zusammengefasst:

    Sound:
    warmer, mitten betonter Sound ähnlich Paula, aber wärmer

    Bespielbarkeit:
    Note 2+

    Mechaniken:
    Note 1 (Steinberger), ansonsten übliche Qualität

    Pickups:
    Steg: Humbucker 13,5 KOhm, Hals: Humbucker 8,6 KOhm
    Die Pickups nicht zu dicht an die Seiten justieren, dann klingt sie etwas perkussiver. Den Halstonabnehmer etwas tiefer justieren als den Stegtonabnehmer, dann klingt die Mittenstellung twängiger :great:.

    Regler:
    2x Ton, 2x Volumen

    Handling:
    unbedingt breiten Ledergurt benutzen (Kopflastig), aber dann läßt sie sich gut bespielen.

    So, das war es erst einmal. Später kommen noch Bilder dazu. Aber vielleicht hat der eine oder die andere noch was zu dieser unbeschreiblich freakigen E-Gitarre beizutragen.


    Bis bald.:)
     
  2. Locki

    Locki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.08   #2
    Öhm ma ne frage ...
    Bei meiner Firebird hab ich das problem dass ich 11er saiten draufhab un die bundreinheit bei der hohen e und der g saite sich nich einstellen lassen.
    Die schrauben sind schon so wiet wie möglich nach vorne geschraubt abre die 2 saiten sind immer noch nicht bundrein.
    Was kann ich denn am besten dagegen tun?
    10er kaufen würd ich eher als letztes machen da mir die 11er mehr zusagen und ihc auf meiner anderen gitarre auich 11er hab.
    Danke schonma
     
  3. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #3
    Hallo @Locki,
    also, ich habe noch meine originalen Saiten drauf. Die e und g Saiten haben auf dem Steg noch 1mm Spiel zum Einstellen. Ich weiß ja nicht, ob die Originalen 11-Saiten sind, aber eigentlich müsste das hin zubekommen sein.
    Es gibt ja noch breitere Stege (rechteckig, ca 1,5 bis 2cm breit), vielleicht mal im Gitarrengeschäft sich beraten lassen.

    Hm, meine ist absolut bundrein bis ganz oben. Genau deswegen habe ich sie gekauft. Hatte Epiphones, Ibanez und Hagströms (Paulas und SGs) zur Auswahl. Aber die Firebird, die ich ausgewählt hatte, wird mir immer lieber :p . Nicht nur wegen dem Äußeren, sie klingt auch unheimlich schön über meinen Orange Tiny Terror mit dem Celestion Vintage30 Speaker. Über Celestion G12-30 (Baujahr 1980) klingt sie ebenfalls bestens.

    Also meine ist absolut bundrein, klingt gut und läßt sich super spielen.
     
  4. Game-Over

    Game-Over Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #4
    Ich will mir jetzt auch eine zulegen und zwar die hier.

    Hat jemand Erfahrungswerte?
     
  5. ¢âlîforñî¢àtîon

    ¢âlîforñî¢àtîon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #5
    Hallo,
    wollte fragen, ob so eine firebird inen normalen gigbag passt (glaubs aber eher nicht). ich war so im freudentaumel/rausch endlich eine zum probiern gefunden zu haben, dass ich vergessen hatte, das zu fragen.
    und was mir auch aufgefallen ist, dass manche händler die mit koffer anbieten, andre nicht und preislich so ziemlich gleich sind, wie kommt das? also schätze mal isn koffer von epiphone. sacken die andern die ein und verhökern die??? ach und kann mir einer sagen, wie das sunburst jetzt aussieht in natura, sieht auf jedem bild anders aus:er_what:
    danke und lasst rocken!
     
  6. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.08   #6
    Nein, das musst du vor Ort prüfen - nicht von der Stange kaufen.
     
  7. Game-Over

    Game-Over Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.08   #7
    Habe mir jetzt endlich die Firebird bestellt und ist auch gestern angekommen! Leider hat sie ziemlich fette Kratzer am oberen Gurtpin. Als Entschädigung bekomme ich n Satz Saiten und einen Gurt zugeschickt.

    Bin mitm Sound der Gitarre sehr zufrieden! Schön klar, schön brillant und ein wundersames Sustain! Soviel Qualität bei so einem Preis ist schon klasse :) Und die Gitarre sieht natürlich absolut geil aus!!! :)

    Habe jetzt auch ein Gigbag bestellt, ist eigentlich für eine Explorer, aber die Form ist ja so gut wie die gleiche.

    Aber die Klampfe ist echt klasse!!!

    Ein begeisterter Firebird Spieler :)
     
  8. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #8
    Super, das freut auch mich. Auch ich bin mit meiner Firebird Studio wirklich zufrieden.
    Über den Orange Tiny Terror klingt sie sowohl über Orange PPC112 mit Celestions V30 (ordentlicher Middle-Push) als auch über die alten G12-30 in einem Vox A30 Box (wumm von unten rum) super.
    Viel Spaß beim mukken.
     
  9. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.08   #9
    Hi @Game-Over,
    berichte mal, welche Erfahrungen du mit der Firebird gemacht hast.

    Am Anfang war ich etwas skeptisch wegen des Klanges des Steg-Pickups. Der ist ja wirklich stärker ausgelegt als der Hals-Pickup (13,5 kOhm zu 8,6 kOhm). Allerdings habe ich nach ca. 5 Monaten festgestellt, dass die Pickups wirklich zu einander ausgewogen und smooth (mir fällt nichts anderes ein ..) klingen. Besonders die Mittelstellung mit beiden Pickups hat einen ordentlichen Twang. Auf einem ENGL mal angetestet klang sie fasst wie eine Telecaster.

    Ich habe die Höhe der Pickups entsprechend angepasst: den Steg-Pickup erstmal so weit runter gedreht, dass genug Power rüber kommt, aber der Sound nicht von den Magneten "gebremst" wird. Viel brauchte ich da nicht zu korrigieren, die Werkseinstellung war fasst optimal. Anschließend habe ich den Hals-Pickup in der Höhe justiert - solange, bis in der Mittelstellung ein ordentlicher Twang rüberkam. Da macht eine halbe Drehung einer Schraube doch was aus. Nun klingt sie weich, smooth und mit einem gewissen Attack .. wie gesagt, ohne bissig zu wirken.

    Der Steg-Pickup hat einen ordenlichen Push ohne spitz zu sein. Das hatte ich am Anfang etwas vermisst. Allerdings hat dieser smoothe Sound des Steg-Pickups auch etwas. Letztentlich hat es mich überzeugt, es muss nicht alles so spitz wie eine SG klingen. Die Firebird hat einen eigenen Sound, den muss man einfach mögen. Man kann mit dem Steg-Pickup sehr "weich" zerren, schneidende Höhen gibt es da nicht. Ich kenne noch den alten Dirty Finger Pickup von Gibson. Der klang ähnlich, wobei hier aber immer noch eine gewisse Zerre drin war, eben dirty. Dieser Steg-Pickup von Epiphone klingt weich, hat ordentlich Durchsetzungskraft aber ohne schneidende Höhen. Er ist dabei aber nicht lasch oder matschig. Smooth und prägnant, das ist es wohl.

    Der Hals-Pickup ist nen Tick leiser, aber die Bässe holen das wieder rein. Da dieser Pickup weniger Power hat (nur 8,6 kOhm) sind auch etwas mehr Höhen da - für einen Hals-Pickup optimal. Insgesamt ist der Hals-Pickup etwas perkussiver als der Steg-Pickup, in der Kombination hervorragend.

    Aus meiner Sicht läßt sich die Klampfe ausgesprochen gut spielen, die Intonation ist Top, da gibt es nichts zu meckern. Absolute Bundreinheit. Die Bünde sind u. a. auch einen Tick breiter als ich sie sonst kenne - kann aber auch täuschen, da die auf meiner 82er Squire Stratocaster etwas dünner sind.

    Nun, der Orange Tiny Terror ist ja nicht für sein Höhenspektrum bekannt, aber der smoothe Charakter der Firebird kommt da sehr gut rüber (ich habe leider keinen anderen Verstärker; das genug Höhen von der Firebird rüberkommen, konnte ich ja über einen ENGL mal testen). Es macht Spaß zu spielen, clean als auch crunchy oder etwas mehr mit Zerre: wo eine Strat ins Ohr schreit, brüllt die Firebird - mal extrem ausgedrückt. Und mit den alten Celestion G12-30 kommen auch genug Bässe rüber. Über die Orange Box PPC112 mit einem Celestion Vintage V30 klingt sie mitten betont jazzig, ähnlich wie die Leadgitarre der Gruppe "IF" aus den 60/70ern (kennt die noch einer?).

    Die Tonregelung ist üblich, da wurden keine Experimente gemacht. Interessant ist allerdings die Kombination der beiden Pickups (Schalter auf Mittelstellung) mit unterschiedlichen Volumeneinstellungen:

    1. weicher, prägnanter Trebblesound:
    Hals-Pickup Vol. auf 7-8, Steg-Pickup Vol. auf 10

    2. weicher, prägnanter Bluessound:
    Hals-Pickup Vol. auf 10, Steg-Pickup Vol. auf 7

    Da kommt über die Mittelstellung der Twang mit rein :great: und gibt dem Ganzen noch eine irgendwie angeschubste Note zusätzlich zu den dominanten Sounds der jeweiligen Tonabnehmern.

    So, das war es erst einmal.
     
  10. Fender Bender

    Fender Bender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #10
    hallöchen mit öchen!
    ich hab ¢âlîforñî¢àtîon zwar schon ne private nachricht geschrieben, aber ich schreibs hier nochmal für alle, weil ich mich auch immer nach ner passenden gigbag umgesehen habe.
    und zwar gibt es hier eine passende gigbag für die epiphone firebird (studio). ich hab sie mir da bestellt und bin zufrieden damit. das ist zwar nicht die exakte firebird form (der flügel mit dem schlagbrett ist ca 10 cm kürzer als es die tasche dort ist), aber die gitarre passt klasse rein, und man hat nicht das gefühl sich sorgen um sie zu machen :great:
    ich hoffe ich kann einigen leuten damit helfen

    mfg luk
     
  11. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #11
    Hi,
    einen Koffer für die Epiphone Firebird habe ich hier gefunden. Überlege gerade, mir den zu bestellen .. vielleicht zu Weihnachten. :p

    Mal sehen, habe noch ein paar Soundclips von mir. Ich werde noch einige aufnehmen, dann stelle ich sie hier rein. Kommt Zeit, kommt Sound.
     
  12. ¢âlîforñî¢àtîon

    ¢âlîforñî¢àtîon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.09   #12
    hallo

    danke für die antworten!

    ich hoffe ihr nehmts mir nciht übel, dass ich hier gerne mit ner firebird v mitreden würde (wollte die studio erst (hab se auch angespielt), gabs dann aber ncih mehr als ich das geld hatte... und klar, die v war aufm ersten blick schon mehr, aber auch preislich höher, aber meine eltern ham dann doch die v erlaubt, als die studio ncih mehr zu haben war).
    bin halt nur nich so oft online (sag ich gleich schon mal dazu, weil mein pc im eimer ist und ich übern ipod meinen nickname[was ne schande aber auch:D ] nicht eingeben kann. deswegen kann ich halt nciht so oft annen pc, werde mich aber gerne hin und wieder melden)!

    lockert sich bei euch auch immer das gewinde, wo ihr das kabel in die gitarre steckt? n freund hatte das gleiche mit seiner SG. der hats beim musikhaus reparieren lassen.
    ich hab dazu auch woanders nochn thread erstellt, wer was weiss, kann gerne zur lösung des problems beitragen im jeweiligen thread. (findet ihr bestimmt in meinem profil irgwie).

    gruß lisa
     
  13. Tomcatter

    Tomcatter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.09   #13
    Hey Californication!
    Wow, verdammt. Eine Epi Non-Studio Firebird in Sunburst! Da hat jemand Geschmack. (Fotos?! :great:) Ich zumindest heiße dich herzlich willkommen.

    Zu der Sache mit Taschen/Gigbags: Ich habe eine Explorer/Firebird-Tasche von Rockbag by Warwick, mit der ich wirklich zufrieden bin. Dicke, flauschige Polsterung innen, viele Taschen, sehr bequeme Gurte & Tragegriffe und mein Vogel passt perfekt rein.
     
  14. Fender Bender

    Fender Bender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.09   #14
    hey
    das mit der lockeren buchse hatte ich am anfang auch. ist bei vielen gitarren so, mein kumpel hat das auch. du musst einfach mal die mutter etwas fester ziehen, dann sollte das gehen :)
     
  15. TheByte

    TheByte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.09   #15
    hi an alle Firebird-Besitzer,
    ich hab eine Firebird Studio im wunderbaren, serienmäßigen Worn Cherry und hätte da mal ein Paar Fragen:

    1. ist es möglich, ein Tremolo einzubauen (Bigsby B5 o.ä.)?
    da ich den Sound der Humbucker nicht so mag,
    2. passen z.B. EMG HZ H4 Tonabnehmer problemlos rein?
    und
    3. was hat euch dazu gebracht, euch eine Firebird zuzulegen?
     
  16. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.09   #16
    An Pickups geht alles rein, was entsprechende Standardgröße hat.

    Aber wozu tauschen? Ich hatte die Gelegenheit, meine Epiphone Firebird Studio mit den Epi Pickups gegen eine Original Gibson Les Paul zu vergleichen (Gibson Pickup in der Halsposition, ein SD am Steg). Ähnlicher Klang, keiner klingt schlecht, die Gibson hat aber besseren Attack (kostet ja auch das 5-fache) und klingt eben doch mit dem bißchen Etwas mehr nach Original. Die Gibson Les Paul hat Bauart bedingt und durch das bessere Holz ein besseres Bassfundament (klarer). Das war es auch schon. Der Sound der Epi Firebird ist drahtiger als das der Original Les Paul, die Gibson Les Paul klingt eben Original "pauliger". Der Epi-Steg Pickup ist im Sound ähnlich dem Gibson Dirty Finger Pickup (den habe ich in einer anderen Les Paul Kopie drin). Mit dieser Art von Pickups wirst du da nicht viel an Soundveränderung erreichen.

    Welchen Sound willst du denn? Also, wirklich anderen Sound bekommst du nur mit Pickups, die einen größeren Höhenanteil haben, aber meist dafür auch leiser sind oder aber durch aktive Pickups. Im Forum wimmelt es da von Threads.

    Die Firebird ist was besonderes. Klingt anders als die Les Paul (drahtiger), hat eine tolle Form und man hebt sich mal vom Standard ab.
     
  17. Tomcatter

    Tomcatter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.09   #17
    Hey TheBite!

    Also bei Tremolo fällt mir spontan ein Duesenberg/Göldo Les Trem ein. So eins habe ich auf meiner Les Paul Special (flache Decke, wie bei der Firebird). Dafür muss man nichts bohren, eventuell ein anderes Tailpiece, es geht aber auch mit dem normalen Tune-o-matic. Klar kannst du dann nichts sehr Wildes damit machen, aber für ein bisschen extra-Gejammer schon ganz gut!
    Vielleicht geht es auch, ein original-Firebird-Tremolo einzubauen, aber dafür könnten Bohrungen nötig sein und ich habe über das Teil noch nicht viel Gutes gehört.

    In letzter Zeit überlege ich selbst, wie es wäre, nur das Tremolo-Cover hinter meine Standard-Bridge zu bauen, es sieht irgendwie ziemlich geil aus und könnte auch mit der Kopflastigkeit ein bisschen helfen. Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Wo bekommt man das Blechteil am besten her, ist der Einbau irgendwie problematisch? Gehen müsste es, wie man an diesem Beispiel sieht: http://www.pitschmidt.de/firebird.html#new

    Die Tonabnehmer habe ich bei mir aber auch ausgewechselt, weil sie imho SEHR undefiniert und Dumpf klangen. Ist wohl Geschmackssache, ich habe hier im Forum auch oft von Leuten gelesen, die die PUs gut fanden.

    Auf die Firebird gekommen bin ich durch diesen L&M-Zigaretten-Spot, der lange Zeit im Kino lief. Am Anfang spielt ein Asiate auf seiner Flöte an so 'nem See eine Bach-Melodie, später kommen dann Leute auf der ganzen Welt dazu, unter anderem auch ein Straßenmusikant und seine Freundin, sie spielt Cello, er eine wunderbare Firebird VIII in der 3 PU/Tremolo-Variante. Da hatte es mich erwischt!
    Leider finde ich den Spot nirgendwo mehr... anyone?
     
  18. hups

    hups Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.09   #18
    Hi,
    ich habe noch mal mit einem besseren Meßgerät den Gleichstromwiderstand der Orginal Epiphone Pickups in der Firebird Studio gemessen - abzüglich des Innenwiderstandes des Meßgerätes:

    Hals-Pickup: 8,05 KOhm
    Steg-Pickup: 13,28 KOhm

    Ich denke mal, das müssten die gleichen Pickups sein wie in den Les Paul Modellen von Epiphone.

    Dann ist mir noch im Vergleich mit einer Gibson Les Paul Custom und einer Gibson ES-335 aufgefallen, dass die Bespielbarkeit in hohen Lagen mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser ist. Das gilt auch für den Klang, der Ton kommt (zumindest bei mir) sauber rüber. Keine Frage, die Gibsons klingen natürlich insgesamt den Tick besser (Stichwort Bassfundament), den man von den teuren Gitarren auch erwarten kann. Aber die Epiphon Firebird kann sehr gut mithalten, bei Zerre sowieso.
     
  19. My-s-elf

    My-s-elf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.09   #19
    Hi,

    um mich hier mal auch als stolzer Epi Firebird Studio besitzer vorzustellen
    ich hab eine in Worn Cherry ;)
    hab sie damals (vor mehr als nem Jahr) gekauft

    (jawoll! uebers internet beim großen "T" ohne vorheriges ausprobieren, so richtig spannend :D)

    weil mir die Form gefiel.
    als ich sie dann ausgepackt und gespielt hab,
    war klar, dass ich die nichmehr hergeb,

    die Firebird hats mir so angetan, dass mein Eigenbau Projekt (ne Les Paul)
    nen Firebird kopf bekommt ;)

    von der bespielbarkeit is sie klasse,
    und auch der Sound is einfach genau das was ich wollte.

    kurzum, ich werd die Rote Schönheit nichmehr hergeben ;D

    mfg My-s-elf
     
  20. Cutaway

    Cutaway Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.09   #20
    Gute Nacht Leute!
    Ich liebäugle derzeit auch mit einem Epiphone Firebird-Modell. Ich spiele unter anderem eine SG-Gitarre und die ist bekanntlich Kopflastig und mich persönlich (trotz Minderungen, wie z.B. einem Gurt für beide Schulter) stört es schon ein wenig (außerdem habe ich Rückenprobleme). Jetzt lese ich hier, die Firebird ist kopflastig. Leute! Sie ist so hamma... könnt ihr mir noch Tipps geben, damit ich diese Kopflastigkeit wegbekomme, ich will sie unbedingt... ;)

    Gruß
    Cutaway
     
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