Selbstverständlich habe ich die Einstellungen am amp beim Vergleich der beiden PU nicht geändert und sie so direkt verglichen. Also greift der Einwand, dass es am amp liegt nicht.
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Du gehst davon aus, dass, wenn eine Gitarre und ein Amp nicht zueinander passen weil der Amp überfordert ist, die Gitarre schuld ist.
Ich sage dagegen, dass der Amp Schuld ist wenn er mit den gelieferten Frequenzen bei übersteuertem Vorverstärker nicht klar kommt.
Das kann man meistens mit den komischen Knöpfen am Verstärker ändern.
Davon abgesehen gibt es auch Möglichkeiten die Stärke der vom Pickup gelieferten Frequenzen zu beeinflussen. Einbauhöhe, Polschrauben, ...
Ich schreibe das, weil ich der Meinung bin, dass vor allem die neueren Probucker die in der Epiphone verbaut werden eigentlich ziemlich gute Pickups
sind. Wenn man einen geeigneten Verstärker verwendet. Aber auch die älteren Pickups sind nicht übel.
Ich habe hier zur Zeit 10 Les Pauls, waren auch schon mal mehr, davon 6 Epiphone. Alle möglichen Varianten, 50s wiring, Gibson Pickups (Burstbucker Pro, Burstbucker 2 und 3),
Wilkinson Pickups (fand ich mal toll, inzwischen bin ich die Meinung die Epi Pickups klingen besser, weil viel wärmer im Ton), mit Ahorndecke, ohne Ahorndecke, verschiedene Kondensatoren, Potis...
Gut klingen alle genau dann, wenn man ein anständiges Gitarren Setup hat und die Verstärkereinstellungen entsprechend anpasst. Richtig mies klingen sie wenn die Saiten irgendwo schnarren,
die Feder an der Brücke klappert oder sonst irgendwas nicht stimmt.
Und am Besten klingt meine Gibson Standard Faded.

Aber ich glaube nicht, dass das am Holz liegt, dazu bin ich zu wenig esoterisch veranlagt. Eher weil sie schön leicht ist, einen dünnen Hals hat und ich sie besser spielen kann.
Und weil sie so lecker riecht. Und Nippel am Griffbrett hat.
