Epiphone mit Gibson Humbuckern?

von Epi400, 04.06.07.

  1. Epi400

    Epi400 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #1
    Hey ,

    also ich hab eine Epiphone SG-G400 und mich würde interessieren ob ich vom Sound her was mit Gibson Humbuckern reißen könnte.
    Wenn ja welche Humbucker sollt ich verwenden?
     
  2. [E]vil

    [E]vil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #2
  3. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #3
    Stegpickup würde ich auf jeden Fall tauschen gegen einen Gibson 498T (Standardpickup in den Les Pauls). Den Halspickup von Epi kannst auch drin lassen, der ist so schlecht nicht. Sonst kannst einen 490R am Hals rein machen.
     
  4. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #4
    ..je 1nF parallel an beide original HBs und die Sache ist gegessen.

    Das gesparte Geld kannste spenden für nen guten Zweck, oder du kaufst dir davon noch ne Zweit-Epi.

    Gott zum Gruss!
     
  5. Athlord

    Athlord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #5
    Die 490R und 498T findet man auch in den Standard SG.
    Ich habe folgende Kombination:
    Hals ´57 PAF
    Steg 498T

    Ich habe am Steg auch mal einen Angus Young Signature probiert, aber der 498T gefällt mir einfach besser.
    Letztendlich ist es aber auch die Peripherie, die Stimmen muss.
    Für einen billigen Transistor-AMP benötigt man keine teuern PU´s.
     
  6. warwicki

    warwicki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #6
    Wie meinse das jetzt?
    Einfach die Epi HBs mit nem Kondensator aufbessern, parallel zum Humbucker?
    Was genau bringt das dann? Ich hab zwar Ahnung von sowas aber ich kann mir den Effekt grad trotzdem nicht erklären, deswegen frag ich:D

    MfG
    Andy
     
  7. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.07   #7
    Lies dir dazu mal den Guitarletters vom Onkel durch: https://www.musiker-board.de/vb/technik-modifikationen-diy/58799-guitar-letters.html

    .... Kurz gefasst: Die Resonanzfrequenz (f0) ist charakteristisch für jeden Pickup. Mit nem passenden Kondensator kannst du das RCL-Glied so trimmen, dass du eben eine neue Resonanzfrequenz am Pickup bekommst - ergo einen Pickup der anders klingt.

    Gruß
     
  8. strumpf666

    strumpf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #8
    die meisten gitarrenhändler sagen ja, das die PUs nur 10% oder so vom sound ausmachen...
    Ich finde das stimmt nicht...
    Vergleich mal ne les paul mit den standard PUs mit der selben Gitarre, die 81er PUs hat...
    Ich denke schon, das du mit Gibsontonabnehmern einen andern (besseren???) sound haben wirst...

    gruß strumpf
     
  9. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.06.07   #9
    Diese 10% sind sicherlich keine Märchengeschichte. Würde sich der Sound beim PU Wechsel um 50% verbessern, würde kein Mensch mehr die Original
    PUs bei günstigen Gitarren drin lassen.

    Ich hab meine Epiphone Les Paul Custom PUs gegen Seymour Duncans getauscht. Der Unterschied ist sicherlich hörbar, aber ich selbst halte in meinen Fall einen Qualitätsschub von max. 10%, wenn überhaupt, für realistisch.

    Der Vergleich Standard gegen 81er hinkt übrigens ein wenig. Die sind zwar verschieden, aber genau das ist der Grund, dass man nicht unbedingt sagen kann, der 81er klingt um ein vielfaches besser. Er klingt ganz einfach nur anders. That's all.
     
  10. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #10
    Diese 10% sind definitiv eine Märchengeschichte, es gibt Pickuparten die wie Tag und Nacht klingen und eine völlig andere Gitarre draus machen. Gerade das Beispiel mit Epi und Gibson ist gut, am sonsten probier einfach mal in einer gitte mit z.B. serienmäßig einem SH-4 einfach mal einen Super Distortion, Pearly Gates, Invader oder gar EMG anstatt - da wirst Du eines besseren gelehrt.

    Die rede ist nicht von besser oder schlechter, sondern anders. "Besser" ist eh eine rein persönliche Sache :)
     
  11. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 05.06.07   #11
    Hmm... wie kommst Du auf diesen Wert?

    Ob Epi400 damit glücklich wird, ist die Frage. Wenn es Dein Ziel ist, die Übertragungscharakteristik eines PAF zu erreichen und wenn Dein Pickup in etwa eine Resonanz bei 2.8kHz hat, dann ist der Wert in etwa richtig. Wenn nicht...

    Da wir die elektrischen Eigenschaften der betreffenden Epi-Pickups nicht kennen (nein, der Widerstand reicht da bei weitem nicht aus!), gibt es nur folgenden Weg:

    1. "Mein Sound ist mir zu mittig. Ich möchte mehr Höhen!"

    Pech gehabt! Mit einem parallelen Lastkondensator kann man die Resonanzfrequenz leider nicht anheben. Dazu benötigt man einem Impedanzwandler oder Vorverstärker, der Gitarrenelektronik und Kapalkapazität voneinander trennt. Dann läuft der Tonabnehmer quasi im Leerlauf und man kann wieder einen Kondensator nehmen, um die jetzt sehr hohe Resonanzfrequenz (ca. 6-10kHz) auf den gewünschten Wert abzusenken.

    Auch ein kürzeres Kabel beschert einem mehr Höhen, da dann die Lastkapazität kleiner ist. Aber bei einer Kabellänge von 10cm hört es dann doch irgendwie auf, oder? ;)

    Wenn man ausreichend liquide ist, kann man natürlich auch einen anderen Tonabnehmer mit eine größeren Resonanzfrequenz kaufen.

    2. "Mein Sound ist mir zu hell. Es soll mittiger klingen!"

    Das ist der Bereich, in dem man gut mit dem Lastkondensator arbeiten kann. Wie es geht, steht sehr genau in Guitar-Letter II.

    Natürlich kann man auch hier einen neuen Tonabnehmer kaufen. Das wird von den Herstellern ausdrücklich gewünscht, denn damit verdienen sie ja ihr Geld und verdammen folglich den armen kleinen Kondensator. Allerdings...

    ...warum soll ich für 80 Euro einen neuen Tonabnehmer kaufen, wenn es auch mit 20 Cent geht?? Ausprobieren kostet nicht viel und sein Geld zu SD, DM & Co. tragen, kann man später immer noch. ;)


    Solche Zahlenbeispiel sind in der Regel absoluter Unfug, denn sie basieren auf keinerlei verlässliche Kalkulationen. Man frage einmal einen solchen Kandidaten, wie diese Zahl physikalisch Zustande kommt. Auf die Antwort ist der Onkel sehr gespannt...

    Das hängt von vielen Faktoren ab und ob es dann persönlich gefällt, ist eine weitere Frage. Aus diesem Grund ist die Empfehlung für einen bestimmten Tonabnehmer immer eine sehr schwierige Sache und ich beteilige mich in der Regel nicht an solchen Diskussionen, da man mangels verlässlicher Daten eigentlich keine vernünftige Aussage machen kann!

    Aber, wovon hängt es denn nun ab? Ich gehe jetzt kurz nur mal auf einige Faktoren ein. Tatsächlich gibt es da aber noch wesentlich mehr...:eek:

    Am Anfang steht das Spektrum der Saitenschwingung. Das heißt, welche Harmonischen sind mit welcher Amplitude vertreten? Wer mit alten Saiten arbeitet, darf nicht auf viele Höhen hoffen, da die Saite aufgrund der Verschmutzung schon ein Tiefpaßfilter darstellt.

    Ist der "Klang" (also das Spektrum), trotz neuer Saiten, sehr mittig oder sogar muffig, so lohnt ein Blick auf den Tonabnehmer. Bei Humbuckern mit Blechkappen, kann es schon helfen, diese zu entfernen. Damit werden die Wirbelstromverluste verringert und die Ausprägung der Resonanzfrequenz vergrößert sich. Das gilt natürlich nur, wenn die Kappen nicht aus Neusilber sind!

    Etwas Vergleichbares gilt auch für die Eisenkerne in den Spulen. Auch hier treten Wirbelstromverluste auf, die dämpfend wirken. Ein zielgerichteter Austausch ist jedoch ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

    Eine schlechte Wicklung der Spulen ist eine weitere Quelle für einen Höhenverlust. Dadurch entsteht nämlich eine höhere Wicklungskapazität, die eine verringerte Resonanzfrequenz zur Folge hat. Das ist so, als ob man mit einem überlangen Kabel spielt.

    In all diesen Fällen kann ein Impedanzwandler wahre Wunder wirken und viele bis dato noch nicht gehörte Frequenzen aus der Gitarre hervorzaubern.

    Ist die Gitarre konstruktionsbedingt nicht in der Lage, höhere Frequenzen zu liefern (Balsaholz als Extrembeispiel), so hilft natürlich alles nichts. Das Teil ist Mist und muß weg!

    Klingt das Instrument in den hohen Frequenzen (Obertöne) unausgewogen, so resultiert daraus gerade im verzerrten Betrieb ein unschöner (manchmal als kratzig bezeichneter) Klang. Auch das sogenannte "Matschen" kann hier seine Ursache haben. Setzt man nun einen Tonabnehmer mit kleinerer Resonanzfrequenz ein, so werden die unausgewogenen Frequenz nicht mehr übertragen und das ganze klingt dann vielleicht viel gefälliger.

    Generell sollte man versuchen, mit den Tonabnehmern den charakteristischen Klang des Instrumentes zu übertragen. Wenn man versucht, quasi mit "Gewalt" eine andere Charakteristik zu realisieren, so kann das Ergebnis immer nur ein mehr oder weniger fauler Kompromiss sein. Was die Saitenschwingung nicht liefert, kann kein Tonabnehmer und keine Elektronik der Welt herbeizaubern! Wer sich einen alten PAF (für teuer Geld) kauft, der macht damit aus seiner Strat noch lange keine Paula und auch die billige Paula-Kopie aus Spanplatte wird mit solchen Tonabnehmern nur sehr bedingt mit dem Original zu vergleichen sein!

    Man sieht also, einfach ist das alles nicht, aber so ist das Leben nun mal. Unangenehmerweise bietet diese Situation Herstellern und Händlern die Möglichkeit, jede Menge Märchen und Legenden über den Klang von Instrumenten und Tonabnehmern zu verbreiten. Mangels Kenntnis und Erfahrung sind die meisten Gitarristen dem dann schutzlos ausgeliefert!

    "Du willst 'nen geilen Sound haben? Nimm' Tonabnehmer X, den spielt Gitarrengott Y auch auf seiner Gitarre Z!"

    Na wenn das so ist, dann wird Privatmukker A mit Gitarre B und Pickup X ja locker mit Y Schritt halten können!

    Wer es glaubt, ist selber schuld!

    Ulf
     
  12. ziggypop

    ziggypop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #12
    Genau! Ich war mit meiner SG 400 auch nicht so recht zufrieden, hab deshalb diesen zugegebenermassen einfachen Mod gemacht (so man schrauben und löten kann;))
    und siehe da - ES FUNKTIONIERT!!

    Natürlich kannst du auch nochmal ca. 300EUR für neue PUS investieren, aber was bitte ist da der Unterschied? Ein PU ist eine etwas komplexere Spule - sonst nichts...

    Eine Spule bleibt eine Spule bleibt eine Spule. Der Unterschied zwischen den Epi HBs und denen von Gibson? Vllt. hat Gibson ein paar mehr Windungen, ok, aber sonst? Ahh, natürlich, hätt ich fast vergessen - der Name! Und sonst? Der Preis natürlich, der sich einzig und allein über den Namen rechtfertigt...

    Also probiers einfach mal aus. Wenn du dann immer noch nicht zufrieden zustellen bist, ok
    , dann kauf dir halt neue PUs. Glaub mir, die von Epi sind nicht wirklich schlecht, man muss sie halt nur zum Leben erwecken, sag ich mal:D
     
  13. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #13
    DerOnkel: Du machst aus einem Filter quasi erster Ordnung mit dem Kondensator einen Filter zweiter Ordnung. Somit verschiebt sich nicht nur die Resonanzfrequenz sondern es ändert sich das Verhalten im ganzen Spektrum. Hast Du das schon mal über das gesamte relevante Spektrum getestet? Dürfte ein ziemlich mieses bild im Spektrometer ergeben so aus dem Bauch.
     
  14. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 05.06.07   #14
    Nein, der unbelastete Tonabnehmer ist an sich schon ein Tiefpaßfilter 2. Ordnung, denn es sind ja zwei Reaktanzen (L und C) vorhanden.

    Mein Simulator kann mittlerweile mit einer ganzen Menge verschiedener Schaltungen umgehen. Die Standardschaltung (PU mit L, R und C), Tonblende, Volume, Kabelkapazität und Eingangswiderstand des Verstärkers hat eine Übertragungsfunktion der folgenden Form:

    G(s)=(a1*s+a0)/(b4*s^4+b3*s^3+b2*s^2+b1*s+b0)

    Für die einzelnen Koeffizienten sind wiederum ellenlange Ausdrücke notwendig. :eek: Glücklicherweise kann Excel damit ja umgehen!

    Insgesamt handelt es sich bei der Standardschaltung also um ein System 4. Ordnung. Sieht man sich dann den Amplitudengang, also den Betrag der Übertragungsfunktion an, so findet man, mit den gängigen Werten der Elektrogitarre, immer den gleichen qualitativen Verlauf:

    [​IMG]

    Interessanterweise tritt neben dem lokalen Maximum, der Resonanzfrequenz, auch immer ein lokales Minimum auf. Es liegt in der Regel zwischen 500 und 1000Hz mit einem Wert, der sich im Bereich von -0.1 bis -0.4dB bewegt. Dieser Effekt dürfte daher kaum wahrzunehmen sein.

    Wenn man also behauptet, die Übertragungsfunktion wäre bei tiefen Frequenzen konstant 0dB und eine Beeinflussung er Bässe erfolgt nicht, so ist die Aussage eigentlich korrekt.

    Das die Bässe natürlich schon einer gewissen Filterwirkung unterliegen ist zwar richtig, liegt aber nicht an den elektrischen Eigenschaften. Mehr zu diesem Thema ist in dem Beitrag "Das Klang-Mysterium der Humbucker-Modes" zu finden.

    Ulf
     
  15. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #15
    Ja, daher "quasi", da ich blauäugig angenommen habe dass die parasitäre Kapazität in diesem Fall doch fast vernachlässigbar sein sollte (habe aber nicht nachgemessen). Volume/Tone etc. habe ich jetzt ganz aussen vor gelassen.

    Kannst Du bitte mal zum Vergleich je einen Amplitudengang mit und ohne das zusätzliche C posten?
     
  16. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 05.06.07   #16
    Kann ich! Ich wühl' mal in der Kiste...

    ...hier ist der Amplitudengang eines SH2B mit Variation der Tonblende:

    [​IMG]

    Für Dich ist die blaue und die grüne Kurve von Interesse (Tone=100% und Tone=0%).

    Als Kapazität für die Tonblende ist hier (glaube ich) 3,3nF verwendet worden. Weitere Bilder dieser Art und die entsprechenden Hintergrund-Infos sind in Guitar-Letter II zu finden.

    Berechnet man die Resonanzfrequenz für verschiedene Lastkapazitäten und dann die dazugehörenden Amplituden, so findet man qualitativ immer das gleiche Bild:

    [​IMG]

    Da bestehen schon gewisse Ähnlichkeiten oder?

    Hier habe ich zu diesem Bild etwas mehr geschrieben.

    Ulf
     
  17. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #17
    Danke. Wie ich vermutet habe, sieht man an der grünen Kurve, dass die hohen Frequenzen viel früher abgeschnitten werden. Das ist es eben, was mir bei der Geschichte nicht gefällt, weil viele Obertöne verloren gehen. Hast Du aber bereits erwähnt, dass die Güte schlechter wird.
     
  18. DerOnkel

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    Erstellt: 05.06.07   #18
    Im Gegenteil, die grüne Kurve weist sogar eine größere Güte auf.

    Was Du jedoch meinst, ist die stattfindende Bandbegrenzung. Die grüne Kurve hat eine Grenzfrequenz bei rund 2,2kHz. Das ist natürlich deutlich weniger, als bei der blauen Kurve.

    Aber, wenn man sich die Amplitudengänge der verschiedenen Tonabnehmer ansieht, findet man genau das gleiche Verhalten (geht in die Kiste wühlen...).

    Hier eine Vergleich der in meinen Arias verbauten Protomatic-V-Humbucker und diversen Produkten von Seymour Duncan:

    [​IMG]
     
  19. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #19
    Genau das meinte ich, nicht die Filtergüte.

    Der Unterschied zu der grünen Kurve oben ist aber trotzdem gigantisch, die hat -3dB schon bei ca. 2 KHz.

    Wenn ich mal Zeit habe, geb ich mir den Spaß um es einfach mal gehört zu haben.

    // Notiz an mich: Computer machen faul - E/E-Theorie mal wieder auffrischen!
     
  20. DerOnkel

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    Erstellt: 05.06.07   #20
    Sorry, aber das ist schlicht und ergreifend Blödsinn!

    Ulf
     
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