Erfahrung/Empfehlungen zu Lavalier-Mikrofonen

ambee
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ich denke momentan über die anschaffung von lavalier-mikrofonen nach, sowas fehlt in meiner mikrofon-sammlung noch. haupteinsatz wären video-geschichten wie moderationen, gespräche, interviews, usw... für live oder instrument-aufnahmen würde ich sie bei bedarf aber auch gerne nutzen wollen (oder auch als raum-mics). die sind ja ziemlich universell einsetzbar, bisher hab ich aber kaum erfahrungen damit. zwar sollen lavalier-mics ein bisschen mehr rauschen, aber was viele andere eigenschaften angeht dürften sie aufgrund des membranduchmessers unschlagbar sein.

wer hat solche erfahrungen bzw. kann empfehlungen geben? ich liebäugle momentan mit dem DPA 4060er set:


überlege aber ob nicht vielleicht nieren sinnvoller wären, da sie live besser einsetzbar sind...

einsatz wäre hauptsächlich kabelgebunden. die meisten mics kann man ja aber problemlos adaptieren.
 
Eigenschaft
 
wer hat solche erfahrungen

Ich hatte die dpa bis jetzt am Flügel, Kontrabass und am Menschen :)
Die Klangqualität ist ja legendär (ebenso wie der Preis ;)). Ich habe allerdings ausschließlich mit den Kugel gearbeitet und mit Bodypacks. Also weiß ich nicht, ob Nieren die Feedbackgefahr tatsächlich nennenswert mindernund was das Rauschen betrifft - da sind die Störgeräusche der Funkstrecke allemal höher als die der Mikrokapsel :nix:
 
Mit den dpas machst Du nichts verkehrt. Ich habe übrigens mal die neuen d:fine-Headsets zum Überblickstest bestellt. ich würde mal bei dpa nachfragen, ob die 4060 auch einen Nachfolger haben. Bei den Instrumentalmikros gibt es ja auch neue.
 
Allgemein weiß ich, dass bei Lavaliermics der größte Schwachpunkt immer die Funken sind. Da du ja eh Kabelgebunden arbeiten willst würde ich auch günstigere Mics in Betracht ziehen - 700 € finde ich schon recht viel, dafür dass du gerade bei Videogeschichten eh nicht ganz auf die Angel verzichten kannst, falls die Lavaliermics ungesehen sein sollen und damit deutlich anfälliger für Störgeräusche (ala Klamottenkratzen) sind.
 
danke für die antworten. da ich meistens alleine am start bin wird in der regel nicht geangelt. entweder handkeule oder ansteckmikrofon. ich finde 700€ für zwei hochwertige mikrofone eigentlich relativ preiswert, da hab ich schon deutlich mehr für andere mikrofone ausgegeben :D über den homerecording-sektor bin ich hinweg, ich schaffe mir nur noch hochwertiges, professionelles equipment an.

@artcore: guter tip, werde ich machen.

hier habe ich eine sehr schöne seite gefunden, die alle gebräuchlichen produkte vergleicht, mit klangbeispielen: http://www.kenstone.net/fcp_homepage/lavs_brockett.html
man hört sehr schön den unterschied zwischen der DPA-kugel und -niere. die niere ist deutlich präsenter, gleichzeitig muss man aber mehr am EQ furwerken. für studioaufnahmen würde die niere also eher ausscheiden. interessant auch wie die mikrofone mit der männlichen und weiblichen stimme umgehen, bei den männlichen beispielen fallen die unterschiede deutlich stärker aus als bei der dame. leider sind keine beispiele dabei wie die mics in einer geräuschvolleren umgebung klingen.
 
Moin!

Schön das Du das hier ansprichst, denn ich denke auch über die Anschaffung von Laveliers nach. Meine Überlegung war daher in Richtung Line6, da ich auch mehrere Funkstrecken gleichzeitig betreiben will, und das V75er System lässt da im neuen 2,4 GHz Band bis zu 14 Wege zu. Das würde mir da schon gefallen.


Was meint ihr so dazu? Ist das System gut für Recording und Liveeinsätze? Es soll u.a. auch mal größere Events mitgeschnitten werden bei denen die Festwege nicht ausreichen und die Kunken als Kanalerweiterung eingesetzt werden können, Theater u.a.!

Greets Wolle
 

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