Erfahrungen mit Linnstrument oder Lumatone?

  • Ersteller Ersteller stratocaster39
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  • #41
NICHT ausschließlich Midi Controller, sondern auch Muskinstrumente
Du scheinst MIDI Controller etwas speziell zu definieren, meine Aussage oben ist jedenfalls zutreffend. Um die instrumentenkundliche Definition eindeutig zu klären, zitiere ich hier die Hersteller:
Lumatone steuert laut Homepage VST an, ist also ein typischer MIDI Controller. Wörtlich zitiert liest sich die Aussage dazu so:
Transform any key into a continuous controller. Now, plug in any analog synth or virtual instrument.

Linn sagt über sein Linnstrument ebenfalls klar und deutlich:
A multi-touch expressive MIDI controller for musical performance.

Ganz unabhängig von meiner Einschätzung könnte eines der Teile für dich selbstverständlich genau das richtige "Instrument" sein.
Ich hätte eben den gleichen Anspruch wie beim Spielen meiner Digitalpianos und Synth, diesen musikalischen Anspruch sehe ich hier aber nur ansatzweise erfüllt. Allerdings ist das Konzept für mich auch nicht weiter wichtig, insofern passt es schon.

Falls es zur Anschaffung kommt, wünsche ich dir selbstverständlich viel Freude daran.

Gruß Claus
 
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  • Ersteller
  • #42
Du scheinst MIDI Controller etwas speziell zu definieren, meine Aussage oben ist jedenfalls zutreffend. Um die instrumentenkundliche Definition eindeutig zu klären, zitiere ich hier die Hersteller:
Lumatone steuert laut Homepage VST an, ist also ein typischer MIDI Controller. Wörtlich zitiert liest sich die Aussage dazu so:
Transform any key into a continuous controller. Now, plug in any analog synth or virtual instrument.

Linn sagt über sein Linnstrument ebenfalls klar und deutlich:
A multi-touch expressive MIDI controller for musical performance.

Ganz unabhängig von meiner Einschätzung könnte eines der Teile für dich selbstverständlich genau das richtige "Instrument" sein.
Ich hätte eben den gleichen Anspruch wie beim Spielen meiner Digitalpianos und Synth, diesen musikalischen Anspruch sehe ich hier aber nur ansatzweise erfüllt. Allerdings ist das Konzept für mich auch nicht weiter wichtig, insofern passt es schon.

Falls es zur Anschaffung kommt, wünsche ich dir selbstverständlich viel Freude daran.

Gruß Claus

MOD EDIT Verstoß Netiquette/Beleidigung gelöscht. Claus

Technisch ist das LinnStrument ein MIDI-Controller, weil es selbst keine Klänge erzeugt, also ja.


Musikalisch kann man das LinnStrument aber durchaus als Musikinstrument bezeichnen.
Dafür sprechen mehrere Gründe:
Es hateine eigene Spieltechnik, die man üben und beherrschen muss.
Esermöglicht einen sehr direkten musikalischen Ausdruck durch Druck, Gleiten und Vibrato – ähnlich wie bei einer Geige, Gitarre odereinem Blasinstrument.
Viele Musiker verwenden es als Hauptinstrument auf der Bühne oder im Studio.
Es ist daher nicht nur ein Eingabegerät zum Einspielen von Noten, sondern ein Instrument, mit dem die Performance selbst gestaltet wird.


Folgender Vergleich: Eine E Gitarre ohne Verstärker macht nur einen leisen Klang, trotzdem würde niemand sagen, sie sei kein Instrument. Beim LinnStrument übernimmt der Synthesizer oder Computer die Rolle des Verstärkers und Klangerzeugers. Der musikalische Ausdruck kommt jedoch vom Spieler auf dem LinnStrument.


Tatsächlich bezeichnet sein Erfinder, Roger Linn, das LinnStrument auch als "ExpressiveMusical Instrument Controller". Schon dieser Name zeigt, dass es zwar ein Controller ist, aber ausdrücklich zum Musizieren gedacht ist – nicht bloß als Computerzubehör.

Deswegen bezeichnen viele Musiker das LinnStrument aber als ein Musikinstrument (das technisch über MIDI kommuniziert).
Diese Beschreibung trifft seine praktische Rolle besser als die Bezeichnung „MIDI-Controller“ allein.

LG
 
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  • #43
Ich oute mich auch gleich hiermit als Spieler von Erae Touch 2 und Intuitive Instruments Exquis
Intuitive Instruments Exquis*
*

Embodme Erae 2*
*

Ich bin selber Gitarrist, mache aber sehr viel mit Midi und Virtuellen Instrumenten, und kann nicht Klavier spielen, ich hab zwar ein MidiKeyboard aber wenn ich damit etwas einspiele muß ich extrem viel nachbearbeiten, oder ich zeichne eben alles mit der Maus ein.

für mich sind die Midi Controller Erae 2 (hatte auch vorher die Version 1) und das Exquis daher richtige Game-Changer.

das Erae 2 ist extrem sensibel und man kann damit super ausdruckstark peformen, auch lässt es sich die Spieloberfläche mihilfe des Editors relativ einfach so anpassen das man damit schnell inutitiv spielen kann, was mir wichtig ist, weil ich will nicht denken wo welche Note ist, sondern mich darauf verlassen das ich inuitiv die Richtige Note spiele, und das funktioniert damit richtig gut.

was ich auch toll finde, das die Akkordshapes immer gleich sind, ein Moll Akkord wird immer gleich gespielt, ein Dur Akkord immer gleich, ein 7er, usw. man muß sich nur einmal diese Shapes nur einmal einprägen.
 
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  • #44
Meine Güte bist Du ein K...

…..

Folgender Vergleich: Eine E Gitarre ohne Verstärker macht nur einen leisen Klang, trotzdem würde niemand sagen, sie sei kein Instrument. Beim LinnStrument übernimmt der Synthesizer oder Computer die Rolle des Verstärkers und Klangerzeugers. Der musikalische Ausdruck kommt jedoch vom Spieler auf dem LinnStrument.

Die Bezeichnung K... ist ziemlich unangebracht, ich dachte du wolltest hier Ratschläge und Meinungen, keine Bestätigung deiner eigenen Sichtweise … wenn man etwas klar definiert ist es eine Präzisierung, keine Klugsch…erei … just my 2 cents

Was den Begriff „Musikinstrument“ angeht: für mich sind das Geräte die in der Lage sind, selbst Klänge zu erzeugen. Das ist bei den von Dir hier diskutierten Controllern definitiv nicht der Fall, deshalb fallen diese für mich nicht unter die Bezeichnung „Musikinstrument“. Dir würde sicherlich auch nicht einfallen eine nackte Tastatur als ein solches zu bezeichnen, nur weil man damit durch Anschluss an klangerzeugende Geräte diesen Klänge entlocken kann.
 
Grund: Regelwidrigen Ausdruck entfernt
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  • #45
Folgender Vergleich: Eine E Gitarre ohne Verstärker macht nur einen leisen Klang
Sie macht einen Klang. Ein Midi Controller nicht, der ist nur ein halbes Instrument.
Bei Unklarheiten würde ich mich an eine Definition halten. Fürs Musizieren sind exakte Begriffe ohnehin fast immer nebensächlich.
 
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  • #46
Sie macht einen Klang. Ein Midi Controller nicht, der ist nur ein halbes Instrument.
Bei Unklarheiten würde ich mich an eine Definition halten. Fürs Musizieren sind exakte Begriffe ohnehin fast immer nebensächlich.
Falsch, eine E Gitarre alleine macht eben nicht den Klang. Für den Klang braucht es folgende Komponenten die genauso wichtig wie die Gitarre selbst sind:
1. Verstärker (jeder klingt anders, die Einstellmöglichkeiten sind zudem zum Teil enorm)
2. Lautsprecher (sehr wichtig)

Deswegen ist der Vergleich sehr wohl passend. Ob Du das nachvollziehen kannst, weiß ich natürlich nicht.
Lumatone oder Linnstrument, werden von Musikern die es spielen sehr wohl als Instrumente bezeichnet.
Faktisch sind sie es auch.
 
  • #47
Deswegen ist der Vergleich sehr wohl passend. Ob Du das nachvollziehen kannst, weiß ich natürlich nicht.
Vergleiche sind immer irgendwie passend, aber logischerweise weichen sie auch immer vom verglichenen Objekt ab.
Deshalb findet man immer etwas, was passt und etwas, was nicht passt.

Du möchtest Dich um den Begriff "Instrument" streiten, dafür müsste aber vorher geklärt sein, was der genau bedeutet. Die Definition von Wiki hatte ich Dir oben verlinkt. Wenn Du "Instrument" anders definierst, kommt dann natürlich auch das raus, was Du möchtest.

Falsch, eine E Gitarre alleine macht eben nicht den Klang.
Dass sie DEN (kompletten) Klang macht, habe ich auch nicht geschrieben, sondern dass sie einen Klang erzeugen kann.

Praktisch gesehen kann ich eine E-Gitarre* grundsätzlich auch ohne Verstärker hören. Ein Stagepiano oder ein Linstrument halt nicht.
Nochmal praktischer gesehen ist es egal. ;)
 
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  • #48
Du möchtest Dich um den Begriff "Instrument" streiten, dafür müsste aber vorher geklärt sein, was der genau bedeutet. Die Definition von Wiki hatte ich Dir oben verlinkt. Wenn Du "Instrument" anders definierst, kommt dann natürlich auch das raus, was Du möchtest.
Nein ich möchte mich nicht um den Begriff Instrument streiten.
Ich finde es einfach nur albern, elektronischen Instrumenten wie dem Lumatone nicht zugestehen zu können dass es tatsächlich eben auch Instrumente sind und eben nicht einfach nur MIDI Befehlsgeräte.

Faktisch nutzen ist Musiker ja als Instrumente, sogar auf der Bühne.
 
  • #49
dem Lumatone nicht zugestehen zu können dass es tatsächlich eben auch Instrumente sind
Ich würde das emotionale vom sachlichen Inhalt trennen. Mit "können" oder "wollen" hat das überhaupt nichts zu tun.

Geht es rein um die Begrifflichkeiten, dann muss man sich halt an eine Definition halten. Ein X hat die Eigenschaften E1, E2 usw.. Dann gilt der Umkehrschluss, dass es ohne E1, E2 nicht X sein kann.

Für uns als ausführenden Musiker fühlt sich vielleicht eine Tastatur / ein Controller wie der wesentliche Teil eines Instrumentes an.

Nur sollte man vor einer längeren emotionalen Diskussion erstmal klären, ob man überhaupt über das gleiche redet.

Faktisch nutzen ist Musiker ja als Instrumente, sogar auf der Bühne.
Diese Aussage ist wieder inhaltslos ohne die Definition, was Du als "Instrument" bezeichnen möchtest.
"Faktisch" erzeugt ein Linnstrument alleine keinen Ton - was nach der allgemeinen Definition eben kein Instrument ist. Es gibt da noch nichts, was akustisch hörbar wäre oder verstärkt werden könnte.

Aber wie gesagt, wenn Du emotional das anders empfindest, steht es Dir ja frei, das so zu bezeichnen, wie Du willst, aber du darfst halt nicht erwarten, dass sich auch alle anderen daran halten.
Mir geht es übrigens mit manchen Fachbegriffen oder Formulierungen ganz ähnlich.
 
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  • #50
Hat das Ding einen Line-out, einen Kopfhöreranschluss oder irgend eine Klinkenbuchse?
So wie das aussieht kann man nur 4:33 drauf spielen.

Außer es ist ein Midikontroller, die haben ja keine Audioanschlüsse.
Kann da mal jemand nachschauen?
 
  • #51
Hier ist ein interessantes Video mit Ben Jordans Erfahrungen zum Chromatone und zu Janko-Tastaturen im Allgemeinen:


View: https://youtu.be/fpxaBEne0Hs?si=KP0vqr9yLA3Rn4nX

Und hier kann man mit einer normalen Computertastatur ausprobieren, wie sich das in etwa anfühlen könnte:
Klicken und loslegen:

Meine Grundgedanken dazu:
  • Für mich zu wenig haptisches Feedback, in welcher Tonart ich mich gerade befinde. Ich habe den Eindruck, ich muß die ganze Zeit hinschauen, was ich gerade spiele.
  • Dann habe ich den Eindruck, dass die Ausdrucksmöglichkeiten eines einzelnen Tones eher begrenzt sind. Das mag aber für normale Keyboardsounds ausreichen. Auf herkömmlichen Klaviertasten beruht ein wesentlicher Part meines Ausdrucksrepertoires darin, dass ich auf den Tasten vor und zurück rutschen kann. Das geht auf den kleinen Tasten nicht.
Viele Grüße,
McCoy
 
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  • #52
Hat das Ding einen Line-out, einen Kopfhöreranschluss oder irgend eine Klinkenbuchse?
Nein, weil ohne Klangerzeugung - die Klinkenbuchsen sind für Pedalfunktionen.

Linnstrument: USB B (data & power), MIDI in/out, single/dual foot switch

Lumatone Connectivity: DC Power (5A at 12V (60W), USB Type A (for diagnostic use), RJ-45 (for diagnostic use), 5-pin MIDI DIN In/Thru/Out, USB Type B (MIDI over USB)´, 1/4” Sustain Pedal, 1/4” Expression Pedal

Es gilt die Aussage der beiden Hersteller, dass es sich um MIDI Controller handelt, das Gleiche ergibt sich auch aus der Instrumentenkunde.

Gruß Claus
 
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  • #53
ich komme mal auf das Erae2 zurück.

Man ist sehr flexibel bei der Oberflächengestaltung, mithilfe des beiliegenden Editors kann man hier quasi aus dem vollen schöpfen und sich den Erae2 so einstellen und konfigurieren wie es einem am besten passt, und auch mehrere Oberfläche per Knopfdruck abrufbereit am Gerät zuhaben.

Aber was wirklich grandios ist, die Ausdrucksmöglichkeiten, der Controller ist MPE fähig, das bedeutet das jeder Modulationsparameter pro Note ist, und nicht Global über die gesamte Klaviatur grefit(wie zb bei dem klassichen Pitchwheel oder Modwheel)

Unabhängig davon ob du jetzt ein Layout mit Klaviatur oder Blocks verwendest, du hast pro Note 3 Modulationen zur Verfügung.
Ich weiss nicht ob es den einen "MPE" Standard gibt, aber ich habe das gefühl bei vielen MPE fähigen Controllern hat sich das durchgesetzt was damals Roli mit dem Seaboard eingeführt hat (aber wie gesagt, die Parameter welche damit kontrolliert werden kann ich wenn ich möchte über die Software flexibel einstellen)

Z: Aftertouch: je stärker oder schwächer du drückst kannst du damit den Ton modulieren, ist schon sehr lange Standard und hat auch so gut wie jedes bessere Keyboard und MidiController.
X: Horizontal: hier als Pitchbend voreingestellt, sprich wenn du deinen Finger seitlich bewegst, wird auf dieser einen Noten auch die Tonhöhe moduliert
Y: Vertikal: CC74, Brightness, wenn du deinen Finger auch noch nach oben und unten bewegst, ändert sich der CC74 Wert, der je nach Klangerzeuger eine Modulation voreingestellt haben kann

dh, wenn du auf eine Taste drückst, kannst du mithilfe der X/Y/Z deinen Ton sehr gut und sehr feinfühlig modulieren, wenn du auf der Note etwas hin und herwackelst, erzeugst du damit ein echtes Vibrator mit deiner eigenen Bewegung, wie bei einem Saiteninstrument.
man kan damit auch, ebenso wie bei einem Saiteninstrument in eine andere Note rutschen, zb ich rutsche vom D aufs E, oder aufs A, oder sogar eine ganze Oktave höher usw.
ich kann Pre-Bends machen, usw und das macht natürlich irrsinnig viel Spass.

Natürlich muß der Klangerzeuger, den man mit dem Erae2 ansteuert, das auch alles können, aber viele MPE fähigen VSTis können das sehr sehr gut. meine Lieblinge sind Arturia Pigments und Roli Equator2

Man kann auch noch einstellen ob diese Parameter X/Y/Z Relativ oder Absolut gelten sollen, auch das macht liefert sehr interessante Anwendungsgebiete, zb ich erstelle ein recht grosses PAD als Trigger, und je nachdem an welcher X/Y Position ich am Pad meinen Finger setze, werden bereits die entsprechenden X/Y Modulationsparameter an das Plugin gesendet und ich bekomme unterschiedliche Ergebnisse, ich verwende das zb gerne bei Hi-Hats.. ich hab ein Block für den HiHat Sound, und der Y Parameter steuert wie offen die Hi-Hat ist, von 0- geschlossen bis 5 ganz offen, das funktioniert deshalb ganz gut weil schon viele Drumlibraries für die Hi-Hat einen eigenen CC Modulator vorbereitet haben, aufgrund des Fußpedals bei E-Drum Sets.
Also der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um den Einsatz solcher Möglichkeiten geht.

der Exquis hat auch fast die gleichen Möglichkeiten, in eine andere Note rutschen geht nicht, auch er hat die 3 X/Y/Z Parameter pro Taste, allerdings finde ich die bewusste und Kontrollierte Steuerung der X/Y Parameter den kleinen Tasten schwierig und braucht viel Übung. mir passiert es damit mehr als mir Lieb ist, das ich im Eifer des Gefechts beim spielen auch Pitchbends betätige die gar nicht gewohlt sind, aus diesem Grund habe ich mir Filter eingerichtet welche die Pitchbend und CC74 Controllerdaten per Knopfdruck rausfiltern kann damit ich nicht ständig die Noten unabsichtlich verziehe :D
 
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