Erster "richtiger" Röhrenamp - 1-kanalig, Loop, Reverb, Attenuation, Clean-Headroom

  • Ersteller ibanez fan
  • Erstellt am
Ja hab ich auch schon wäre auch ne Möglichkeit. Zbs den egnater tweaker und die passende 1x12er drunter. Das dürfte ungefähr so viel Platz weg nehmen wie ne 2x12box hochkant.
 
Die Frage ist nur ob man da selber die röhren wechseln kann. Bei topteilen ist das klar. Blende bzw Gitter hinten weg und der Weg ist frei, bei manchen Combos sind sie auch gut zugänglich aber es gibt eben auch welche wo man nicht direkt sieht wo die röhren stecken. Dann frag ich mich noch ob es jetzt so gut für ne röhre ist wenn sie so über Kopf in einem Combo hinten drin hängt. Kann das zu Problemen führen?
 
Dann frag ich mich noch ob es jetzt so gut für ne röhre ist wenn sie so über Kopf in einem Combo hinten drin hängt. Kann das zu Problemen führen?
eigentlich nicht, sonst würden ja keine mehr gebaut und gekauft.
Ich bin ewig mit Topteil/ Box unterwegs gewesen, spiele seit 2 Jahren mit Combo und vermisse nichts. Ich bin der Meinung wenn Top/ Box, dann muss es auch nach was aussehen, also z.B. Marshall Topteil auf ner 4x12 er. Sieht, für mich, sonst aus wie gewollt und nicht gekonnt.
Röhrenwechsel geht beim Combo auch wie beim Top, Rückwand ab und los geht's.
 
Ich würde mir an deiner Stelle erst Mal ne gebrauchte Marshall Combo holen. Combos sind meist günstiger als die einzelnen Komponente.
Dann kommst du auch in das Thema Röhre rein, da du anscheinend nicht sehr viel Erfahrung hast.
Wenn dir der Sound dann Mal nicht gefällt kannste das Ding ohne Verlust verkaufen und dir was anderes zulegen.
Ich mach es immer so und leg dann beim nächsten Kauf noch ein paar Euro drauf um mich so langsam zu meinem Orange Rockerverb hoch zu kaufen :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
...Dass kleinere amps mit niedrigerer Leistung bzw auf niedrigeren Lautstärken etwas topfig klingen ist meist so...

Diese Aussage ist als solche leider nicht korrekt. Wenn, dann bezieht sie sich auf Combos oder Cabinets mit entsprechend kleinen Gehäusen. Du kannst einem Kleinleistungsamp (Top) durchaus einen großen Klang abgewinnen, wenn das Cabinet größenmäßig passt.

Vermutlich meinst Du "Headroom".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Hallo Mitmusiker,

Ich finde weiterhin das Vorhaben Schwachsinn, da der Röhrenamp ja wiederrum in eine Loadboax oder ähnliches muss, um zu Hause anständig aufgenommen zu werden, dann wiederrum A/D gewandelt mittels Speakersym und anschließend in ne Software läuft, ich würde einfach eine Lösung für's kompromisslose recorden suchen und eine für ne Band, aber ein 20Watt Top ist wahrscheinlich für ne Hardrock Combo zu leise und zu Hause im Sweetspot schon wieder viel zu laut.

Wie wäre es denn mit Software oder Hardware Modelling a la Kemper, Axe FX und Co, Pedalboard kannst du weiterhin benutzen, über Mikroabnahme musst du dir keine Sorgen machen und Lautstärke erst Recht nicht, für ne Band tut es dann erstmal 1-2 Aktivboxen zu kaufen und fertig ist die Geschichte :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hab jetzt nicht alles durchgelesen...aber scheinbar will der TS einen Röhrenamp,hauptsächlich zum Aufnehmen daheim.
Wäre da evtl. ein Pre-Amp im Pedalformat eine Option? Da gibt es sowohl als Cleanen aber teilweise auch mehrkanalig. Und halt auch mit Röhre.
Zum Bleistift sowas wie die Two Notes Le Clean/Crunch/Lead. Da kann man dann in ne aktive Box (so hab ich das zumindest verstanden),in eine Endstufe und ne richtige Gitarrenbox und hat auch gleich einen DI-Out für Aufnahmen.

Gruß Marcus
 
Also mit modeling und Plug ins könnte ich mich bisher noch nicht anfreunden. Nicht mal mit digitalen effektpedalen. Ich weiß nicht recht aber analog klingt immer irgendwie nach mehr. Da fehlt digitalen Sounds doch noch irgendwo dieses gewisse etwas, was analoge Teile so liebenswert macht. Mal als Beispiel... Ich habe immer nach einem tollen reverb gesucht. Da der allergrößte Teil dieser effekte digital ist hatte ich mich schon damit abgefunden dass es wohl nicht anders geht. Ich fand auch zwei die mir denoch sehr gefallen haben. Einer von Earth quaker und einer von Mad Professor. Ich hatte die schon fest ins Auge gefasst, da bin ich durch Zufall auf den carl martin headroom gestoßen. Riesen Apparat keine ahnung wie ich den unterbringen soll aber Soooo geil, dass ich dafür wohl mein board vergrößern werde. Genau diese Art reverbsound hab ich gesucht und jetzt steht das Teil bisher konkurrenzlos auf meiner Liste. Wieder ein analoges Teil.

Ist ein bisschen ein komisches Beispiel aber vielleicht kapiert einer was ich meine und kann es nachfühlen. So ist mein Geschmack und mein bisheriges Verhältnis zu analogen und digitalen Geräten.

Ein richtiger amp mit einer guten box stellt für mich einen größeren Gegenwert dar als irgendwelche Plug in und Modeling Geschichten.
N gutes micro davor... klingt für mich einfach greifbarer als irgendwelche digitalen nachbildungen.

Klar ist die Technik schon sehr weit und es gibt auch viele gute digitale Sachen. Das will ich gar nicht anfechten aber Sound ist eben geschmackssache.

Lange Rede kurzer Sinn... Ich will einen amp der mich anlächelt wenn ich nach der Arbeit zur Tür rein komme und sagt "lass krachen!" :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Dem widerspreche ich auch ganz und gar nicht! Du sollst Spaß drann haben uns es soll dir gefallen, egal welche Lösung es wird.

Allerdings sehe ich das abgesehen vom Einfamilienhaus, welches mit zumindest nem halbwegs ordentlichen Abstand von den Nachbarn entfernt ist und über einen Recording Room verfügt, als unmöglich an zu Hause vernünftig nen Röhrenamp abzunehmen.

Wenn es nur um das Festhalten von Ideen geht, keine Frage, das geht immer irgendwie, aber ich sehe da keinen Sinn, nen Röhrenamp zu kaufen, der in einen Atunator läuft, anschließend in eine Boxensimulation, dann in den PC oder von der Loadboax direkt in den PC und da mit IR bearbeitet werden muss, um schließlich ne vernünftige Aufnahme zu erhalten.

Tut mir leid, aber das hat nichts mit dem stark angebriesenen Verlangen vom TE zu tun.

Der Grund, warum ich hier so deutlich werde ist nicht, das ich dem TE was böses will oder sonstwie, sondern den Fehler selbst gemacht habe, dann hockst du da mit deinem geilen AMp in der Wohnung und musst ihn dann doch über 20 weitere, zum Teil digitale Geräte Spiel/aufnehmbar machen, lieber direkt ne vernünftige Lösung für daheim/ recorden und dann der schöne Röhrenamp im Proberaum.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Schau dir mal die Orange Amps an.
Die neuen Rocker Terror haben einen Attenuator verbaut und sind absolut Röhre! Eventuell auch mal die PRS Sachen anschauen.
 
Habe die Diskussion gerade mal überflogen. Aber warum den Origin, wenn du im HardRock/Metal Bereich bist. Ich habe einiges angespielt, da ich zum Engl Powerball II noch was kleines handliches gesucht habe. Ich bin beim Marshall DSL20HR hängen geblieben. 400€ und das Ding rockt schon ohne überhaupt Pedale zu gebrauchen. Nimmt sie aber sehr gut an. Ich bin auf jeden Fall hin und weg und mir gefällt er im Moment sogar besser als mein Engl Powerball II. Er ist für mich zumindest Clean bis HardRock gleichwertig. Klar, richtiger Metalsound, da hat der Engl die Nase vorn, aber was ist bei dir Metal. Wenn es Richtung Maiden, Iced Earth,... gehen soll, reicht der Marshall auch locker aus. Er klingt find ich einfach geil.
Also ich bin verliebt :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Folgende am ps und Boxen sind aktuell in der engeren Auswahl.

-Marshall dsl20hr mit marshall1936 2x12

-egnater tweaker 15head mit egnater tweaker 2x12

-marshall origin 20h mit marshall 1922 2x12
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Kannst du deine Auswahl begründen? Würde eventuell helfen.
Du hast geschrieben du brauchst genug Reserven um Clean und in einer Band zu spielen. Daheim reichen 15-20W für Clean aber sollte der AMP nur einen Kanal haben wird es denke ich nichts mit Clean in einer Band.
Zu mindest sind das meine Erfahrungen mit kleinen Amps.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
So liebe Leute. Nachdem ich lange hin und her überlegt, mir etliche Infos geholt habe, ich den marshall origin 20h und einen egnater tweaker 40 getestet habe, dann noch lange mit mir gehadert habe, sind mir zwei Angebote bei eBay untergekommen. Es ist der marshall origin 20h mit marshall 1922 2x12er geworden die Pakete dürften kommende Woche bei mir ankommen. :D
 
Dann herzlichen Glühstrumpf und viel Spass damit.:)
 
Ich denke das passt so für mich. Laut genug um vernünftig mit einem Drummer mitzukommen ist er auf jeden Fall. Beim Test hing er nur an einer 1x12er und war da schon gut. Mit 2x12er ist der Wirkungsgrad ja nochmal höher.
Ich finde die typische Oldschool hardrock attitüde dieses amps richtig geil. Er klingt vielleicht etwas schmaler als ein großer marshall aber dafür untenrum auch nicht mumpfig. Aufblasen kann ich ihn dank maximizer immer noch wenn das nötig sein sollte.
 
Heute kam schon mal die box bei mir an.
Allein das ist schon mal ne massive verbesserung. Erstmal Hab ich sie nur mir meinem orange microterror getestet weil der marshall origin noch nicht da ist.
Erster Eindruck "Schieße ist das laut!" :D
Der microterror ist an der box wirklich viel lauter als an meiner 1x12er box mit celestion greenback. Das kann in dem Maß nicht nur an der doppelten Anzahl der Speaker liegen. Vielleicht liegt's daran das die marshall box 8ohm hat und die 1x12er greenback box 16ohm?

Auch vom Sound her gefällt mir die marshall besser. Clean klingts etwas wärmer, weniger spitz in den Höhen, schöne tighte Bässe ohne dieses "mumpf" untenrum was ich von ein paar anderen Boxen schon kenne. Vielleicht weil sie ein weniger tiefes Gehäuse hat. Wer weiß. Verzerrung klingt auch etwas besser. Da hätte ich am greenback bisher nix zu meckern aber jetzt so im Vergleich ist er etwas fizliger.

Die marshall 1922 klingt für mich schon sehr mittig. Sie klingt schon sehr nach hardrock.
Gefällt mir auf jeden Fall.

Sicher spielt es auch eine Rolle, dass die Speaker schon viel länger eingespielt sind als der in meiner 1x12er.

Ich bin gespannt wie das wohl mit dem marshall origin klingt. :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Er ist da und ich bin auch schon fröhlich am testen :)
20180914_092124.jpg

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das Ding macht mal ordentlich Feuer!
Hätte ihn hier zuhause nur mal ganz kurz auf halber und voller leistungsstufe mit gain auf 11 und Master auf 9uhr
Das reicht dicke für proben und ist sogar noch "marshall"clean. Man muss natürlich dazu sagen, mit meinem equipment davor. Allein durch den maximizer erhöht sich der cleanheadroom merklich. Durchgetestet hab ich jetzt alles. Was ich so an Effekten und vor allem zerren hab und das macht er super. :)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die drei leistungsstufen unterscheiden sich nicht sehr viel vom Sound her und die reduzierung ist auch effektiv. Auf halber und niedrigster Stufe geh'n ein bisschen die obertöne zurück aber das stellt für mich kein Problem dar, da ich da am eq und dem maximizer, die ich auf dem board habe, nachjustieren kann und dann alles wieder so da ist wie's sein soll. Mit meiner modifizierten ltd ec256 mit emg 57/66 Set klingt das schon mal amtlich. Jetzt häng ich mal noch meine ebenfalls modifizierte vgs eruption mit emg 81 ran.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Warum hab ich nur gerade das Verlangen nach einer SG? :D
 
Fazit. Der marshall origin20h ist ein doch recht flexibler amp, verträgt sich wunderbar mit Pedalen, das Rauschen hält sich auch in Grenzen. Das hab ich von anderen amps auch schon schlimmer gehört und wozu hat man denn ein noisegate?!

Die leistungsreduzierung funktioniert super. Er kann definitiv auch auf zimmerlautstärke einen fetten Sound liefern. Die klangreglung greift jetzt nicht besonders extrem aber merklich ein.

Cool finde ich den "tilt" Regler. Damit überblendet man stufenlos von dumpf, dunkel, hell und extrem klar. Ich glaube das ist ein cooles Tool um sich zbs. An bestimmte akustische Gegebenheiten anzupassen.

Sound ist ja immer Geschmackssache aber mir gefällt er und er kann auch Heavy wenn man ein entsprechendes distortionpedal vorschaltet, in meinem Fall MXR fullbore metal. Das klingt sehr gut. Nur mit booster wird das allerdings nix. Dafür ist er nicht gemacht denk ich. Aber muss ja auch nicht wenn's auch so geht. Aber der Nachteil mancher hi gain amps ist dann, dass sie keinen schönen cleansound liefern.

Clean kann der marshall auch gut.
Bei mir auch in bandtauglichen Lautstärken.

Ich wüsste jetzt keinen Grund wozu man sich heutzutage noch 100watt starke röhrenboliden kaufen sollte? Ist das nicht eigentlich verbranntes Geld?

Achja... der marshall origin sieht einfach toll aus! Ich mag dieses Design viel mehr als das der dsl oder jvm amps. Die sehn nicht annährend so edel aus.

Die Verarbeitung ist auch absolut fehlerfrei.

Denoch würde ich mir, wenn ich das Geld und platz dafür hätte, als zweiten amp den egnater tweaker holn. Der ist auch sehr sehr geil :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben