Eure Meinungen zu diesen drei Bässen

von Imp4ct, 06.09.16.

  1. Imp4ct

    Imp4ct Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #1
    Hallo liebe Bassspieler und Bassspielerinnen,

    ich würde mir in nächster Zeit sehr gerne einen E-Bass zulegen und darauf zu spielen lernen. Dabei bin ich mehrere Tage auf Thomann unterwegs gewesen und habe mich mal in meinem Freundeskreis umgehört. Letztendlich sind hierbei drei Modelle in die nähere Auswahl gekommen und ich wollte euch einmal nach eurer Meinung bezüglich dieser fragen. Konkret meine ich damit, ob sich der Bass für Einsteiger eignet, ob der Preis gerechtfertigt ist, in welchen Punkten man (auch als Anfänger) die Preisunterschiede merkt und welchen Bass ihr mir als Einstiegsinstrument empfehlen würdet.

    Okay, dann fangen wir mal an:
    1. https://www.thomann.de/de/harley_benton_pb_50_sb_vintage_series.htm
    Dieses Modell habe ich auf Thomann entdeckt. Scheint wohl so das Einsteigerding schlechthin zu sein. Der Bass sieht meiner Meinung nach auf den Bildern auch gut aus. Was mich hier jedoch vom Kauf abhält, sind die anderen beiden Bässe, die noch zur Auswahl stehen. Diese sind ein wenig teurer und ich weiß nicht, ob und wie sehr sich für mich als Anfänger da irgendwelche Unterschiede herauskristallisieren. Zudem habe ich Bedenken, dass hier an Stellen gespart wurde, die dazu beitragen könnten, dass ich den Spaß am Spielen verliere.

    2. https://www.thomann.de/de/fender_squier_affinity_p_bass_pj_bk.htm
    Hier ein Bass für 270€. Ja, das ist meiner Meinung nach eine ganz schöne Steigerung im Vergleich zum Ersten. Dieser hier wäre an der obersten Obergrenze des Budgets, jedoch weiß ich, wie gesagt, nicht, ob sich hier dieser Aufpreis für mich lohnen würde.

    3. Zu guter Letzt: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/SET-Jack-Danny-YC-200-Black-Fame-PL-60B-Zubehoer/art-BAS022
    Dieses Bass-Set hat sich ein Kumpel von mir vor einigen Jahren zugelegt und hat mir angeboten es mir zu verkaufen, wenn ich Interesse habe. Leider kann ich zu diesem Bass nicht allzu viel finden, in den Bewertungen scheinen jedoch viele Leute mit ihm zufrieden zu sein... was auch irgendwie auf fast jeden Bass zutrifft :D Preislich kam es hier noch zu keiner Absprache, jedoch selbstverständlich weniger, als hier auf der Shopseite verlangt wird. Der Verstärker wäre hier ebenfalls noch dabei. Könnt ihr mir zu diesem Modell vielleicht etwas erzählen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet und mir eure Gedanken und Erfahrungen zu den verschiedenen Modellen mitteilen würdet.

    Vielen lieben Dank hierzu bereits im voraus!

    Liebe Grüße
     
  2. basshenning

    basshenning Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #2
    Moin @Imp4ct !

    Du schreibst, dass du einsteigen möchtest mit dem E-Bass-Spiel? Dann sollte neben dem Bass auch noch ein Verstärker/Combo her und das Basiszubehör, sofern nicht schon vorhanden: Instrumentenkabel (sonst bringt der Verstärker ja nix), Gurt (damit du nicht immer im Sitzen spielen musst) und ein Stimmgerät.

    Die von dir aufgezeigten Bässe wären jetzt alle drei nicht von mir genannt worden, wenn mich jemand fragt, welchen Bass ich zum Einstieg empfehlen würde. Das hat aber damit zu tun, dass ich von Anfang an sehr gute Erfahrungen mit Yamaha-Bässen gemacht habe. Die liegen neu noch ein kleines bisschen höher im Kurs, als der von dir als Obergrenze genannte Squier. Aber gebraucht sind sie oftmals wahre Schnäppchen! Meine Empfehlung wäre tatsächlich, noch mal nach einem günstigen Yamaha-Bass zu gucken und ggf. auch einen Gebrauchtkauf zu wagen. Da kannst du bestimmt auch noch ein bischen was sparen, um dir deine Neuerrungenschaft vom Profi einmal gründlich einstellen zu lassen.

    Wenn es eines der drei von dir genannten Angebote sein soll, dann nutze doch einfach die Chance und probiere das Set von deinem Kumpel aus. Wenn dir Bass und Amp was taugen, dann ist doch alles super und du hast gleich den Verstärker für zu Hause mit dabei.

    Aus persönlicher Erfahrung kenne ich von den dreien allerdings nur den Squier und wie gesagt, ich würde eher nicht auf die Idee kommen, den zu empfehlen. Die ganze Verarbeitung des Basses und die Güte des beim Bau verwendeten Holzes und der Pickups/Elektrik ist bei der Serie meiner Erfahrung nach ein Glücksspiel und kann somit den Bass zwischen Schnäppchen bis zu teures Brennholz ales sein lassen. Diese Qualitäts-Streuung habe ich bei Yamaha nicht festgestellt.

    Das ist alles meine persönliche Meinung und es werden andere folgen. ;)
     
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  3. robinBjordison

    robinBjordison Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #3
    Hast Du denn vorher schon ein Saiten-/Zupfinstrument gespielt? Gitarre, oder so.
    Dann wäre nämlich ein Test des Sets deines Kumpels ganz praktisch, dann weißt Du ja, ob das Set deinen Geschmack trifft, oder nicht.
     
  4. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #4
    Hallo Imp4ct

    Zufälligerweise, ja.....
    Nur Vorab.....Ich bin KEIN Bassist habe mir aber vor zwei Monaten einen Bass für zu Hause gekauft um gelegentlich ein paar Aufnahmen damit zu machen.
    Da ich selber nie einen Bass hatte, musste ich mir den immer bei einem Kumpel ausleihen, wenn ich mal einen Song aufnehmen wollte.
    Worauf ich jetzt hinaus will ist, deine Auswahl des "Jack&Danny" vom MusicStore.
    Mein Tipp/Meinung dazu.....Lass es :D.
    Ich hatte den Bass in der Hand, habe auch damit gespielt und kann nur sagen,...So Geil der aussieht, so schlecht ist er auch verarbeitet.
    Wirklich absolut unterste Schublade....Bunstäbchen stehen über, Potis wackeln, Sound ist schlecht.
    UND DAS WAR KEIN AUSSTELLUNGSMODELL. Den hat man mir extra aus dem Lager geholt. War also noch verpackt.

    Auch die gesamte Optik des Basses sieht sowas von minderwertig aus. Auf den Bildern sieht man nichts davon.
    Aber da dein Kumpel dieses Set ja wohl hat und dir verkaufen möchte, kannst du dir den Bass ja ohne Probleme vorher anschauen und spielen.
    Mach dir selber ein Bild davon. Ich wollte nur einen Bass haben, um zu Hause gelegentlich mal aufnahmen zu machen aber selbst dafür kann man das Teil
    vergessen....MEINE Meinung.
    Zu den anderen beiden kann ich leider nichts sagen, da ich ja auch wie erwähnt eigentlich kein Bassist bin und mich von daher auch nicht wirklich damit auskenne.

    Eine Empfehlung von mir...."Yamaha TRBX 304 RW BL Black"...Direkt drin verliebt und wunderbar zu spielen und toller Sound.
    Kam für mich aber nicht in frage, da ich den Bass ja nur für gelegentliche Aufnahmen brauchte und dafür war mir dieser Bass einfach zu schaden, um den
    nur alle zwei Wochen mal aus dem Schrank zu holen....Aber in deinem Fall,....Auf jeden Fall antesten.
     
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  5. Imp4ct

    Imp4ct Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #5
    Hallo!
    Vielen dank schon mal für eure Hilfe! Ich spiele ein paar Akkorde auf der Gitarre, ja :D allerdings habe ich da auch kein besonders hochwertiges Instrument, dass ich behaupten kann irgendwie Ahnung zu haben... Ich war heute in einem Musik geschafft (Schlaile), wo mir dieser hier empfohlen wurde
    https://m.thomann.de/de/yamaha_trbx_174_bl.htm?ref=mrp_tn_0
    Ich denke nur es wäre schon doof, direkt mit dem Preis so "weit" nach oben zu gehen, falls es mir nicht zusagt, oder es sich in die Richtung entwickelt, das ich ab und zu nur mal darauf klimpere...
     
  6. Talentfrei

    Talentfrei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #6
    Das Teil habe ich, wenn auch mit einem anderem Hals (mit Jazzy-Massen). Klingt absolut amtlich, auch im Bandkontext.

    Generell würde ich zum Einstieg eher etwas "wertigeres" mit weniger möglicher Serienstreung empfehlen. Ganz vorne beim Preis/Leistungsverhältnis sind hier wohl ganz sicher Yamaha-Bässe.
     
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  7. tom5string

    tom5string Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #7
    Tach auch,


    Da zitiere ich mal eben Altmeister Mark King ... und das tu ich natürlich nur, weil ich genau seiner Meinung bin:

    "Over the years, when parents have asked me about their kids wanting to play an instrument, I always say buy the best one you can afford. If it doesn't work out, and you flog it, you get your money back. A good instrument is also much easier to play and sounds good. If you start off with a clunker that's impossible to play, the kid will get disheartened, and you'll have wasted your money. For me, it's just good insurance. You either spend £50 and waste the £50, or spend £150 and you'll get £130 back."

    Keiner wird dir einen gebrauchten J&D bass abnehmen, falls du dich doch anders entscheidest.

    Gruß von
    Tom
     
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  8. Moulin

    Moulin Fender Vintage & Reissue Bass HCA HFU

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    Erstellt: 07.09.16   #8
    Es ist nichts gegen Billigst Bässe einzuwenden, die preislich unter denen des Einsteiger Bereichs liegen, wenn sie (falls überhaupt möglich) leicht und vernünftig spielbar eingestellt sind. Wenn Du so einen Bass bestellst benötigst Du also im Grunde nur jemanden, der Dir den Bass falls nötig einstellen kann und Dir auch sagen kann ob der Bass so überhaupt akzeptabel ist.
    Der letzte Billigst Bass den ich mir für zwischendurch gekauft habe war überhaupt nicht spielbar und so habe ich von meinem Rückgaberecht Gebrauch gemacht.
    Ein Bass für 160 Euro:
    https://www.musiker-board.de/threads/user-thread-der-violin-bass-thread.87950/page-88#post-8011691
    Da ich aber auch schon Bässe in dem Preisbereich in der Hand hatte, die funktioniert haben ist es also ein bisschen Lotteriespiel. Du kannst bei Onine Käufen halt immer umtauschen bis der richtige kommt. Da ist Geduld gefragt.

    Geheimtip ist für mich immer der Squier Cabronita Bass da im Moment fast verschenkt. Die sind fast überall ausverkauft.

    [​IMG]
    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR...ronita-P-Bass-MN-BLK-Black/art-BAS0006865-000

    Ansonsten kosten die üblichen Squier Bässe auch nicht viel.


     
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  9. TreborS

    TreborS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.16   #9
    Ich habe vor einigen mit dem von Moulin oben erwähnten Ibanoz-Starterpaket als Anfänger begonnen und kam damit die ersten 1-2 Jahre sehr gut zurecht. Wem Du dann solange am Bässen bist, weißt du schon viel eher, was Dir liegt und was Du für Dich brauchst. ich denke, danach kannst Du (preiswertere) Gebrauchtkäufe auch besser selber einschätzen .... War zumindest bei mir so.
     
  10. straycatstrat

    straycatstrat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.16   #10
    Zu den von Dir genannten "Hausmarken"-Bässen möchte ich anmerken, dass das immer etwas Lotteriesoeil sein kann, je nach dem, wie die Jungs und Mädels in der Ferigung drauf waren.
    Endkontrolle ist bei dem Kurs meist nicht drin.
    Wenn Du in der Lage bist, Einstellungen und ggf. kleine Modifikationen selbst vorzunehmen, kann man da mitunter recht brauchbare Instrumente zaubern.
    Ich hatte sowohl vom T-Mann (Harley Benton) wie auch vom Music Store (Jack & Danny) schon Bässe in den Fingern, die echt gut spielbar waren.
    Geheimtipp war für mich immer Collins von Musik Produktiv, deren J-Bässe waren echt klasse.
    Gibt es aber leider nicht mehr.

    Ich hate aber auch schon Gurken in den Händen, wo z.B. die Elektrik falsch verlötet war, oder sich der Trussrod nicht mehr einstellen lies.

    Deshalb stimme ich im Grunde in den Yamaha-/Ibanez-Chor mit ein, beide Firmen finde liefern auch um 200 € gute, konstante Qualität.

    Ein Bass, den ich persönlich für sehr gelungen halte kommt von einer Firma, die man bei Bässen nicht immer auf dem Schirm hat.
    Der Epiphone Toby Standard IV
    [​IMG]

     
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