AndiPaulo
Registrierter Benutzer
- 11.07.26
- 21.05.14
- 310
- 421
- Im Reservat (Biosphärenreservat Pfälzerwald)
So, ich schreibe hier mal über externe MIDI-Clocks, Anwendungen, Erfahrungen, Empfehlungen.
Angefangen hat es bei mir aus folgendem Grund:
Wenn man Geräte als Slave zu einer DAW syncen will gibt es öfters Probleme. Der Computer arbeitet Audio samplegenau ab, und andere Dinge, zB MIDI, erledigt er wenn er zwischen dem Audio mal Zeit hat. Ne genaue Clock kann er so nicht raus schicken.
Da kommen dann externe Clocks in´s Spiel. Man erzeugt in der DAW eine Audio-Spur und packt ein spezielles Plug-In rein was einen Audio-Puls erzeugt. Den schickt man aus einem Ausgang der Soundkarte raus und schickt ihn in das Gerät. Aus dem samplegenauen Audio erzeugt das Gerät eine saubere MIDI-Clock, sauberer als alles was Drumcomputer, Looper oder sonstige Geräte absondern.
Mein erstes Gerät war das hier:
www.e-rm.de
Das Gerät hat 4 MIDI-Outs, die man für olle Synthies auch einzeln auf DIN-sync umstellen kann.
Mit den Knöppis kann man lustige Sachen machen:
- mit Shift schiebt man die Clock vor oder zurück
- Shuffle erklärt sich von selbst, man kann die Knöppis aber auch auf Clock-Divider umstellen, halbes, drittel oder viertel Tempo.
- Mit den Channel-Knöppies kann man Spuren starten und stoppen, immer uff der nächsten 1.
Der Spass ist allerdings nicht billig, über 500 €.
Ne kleine einkanalige Version gibt es von der Firma auch:
www.e-rm.de
Meine nächste Clock hab ich aus anderen Gründen gekauft.
Von meinem Looperlative LP2 war ich am Anfang etwas enttäuscht weil nur die QUANTIZED REPLACE-Funktionen quantisierbar sind. Wenn man zB REVERSE und wieder zurück aufruft muss man sehr genau trampeln dass der Startpunkt des Loops mit denen der anderen Loops noch übereinstimmt. Wenn man viele Action macht klappt das halt nicht immer, und wenn man einen Drumcomputer dabei hat fällt das auf.
Da hab ich dann die JMK CLOCKstep entdeckt.
Das Gerät wurde von Joe King entwickelt. Er ist Rockmusiker und loopt selber wunderschön.
View: https://www.youtube.com/playlist?list=PLkRw-L-TytcZyqsgPEu8VZzQUi9WZS4S5
Er hatte gewisse Ideen für eine MIDI-Clock die es aber auf dem Markt nicht gab, darum hat er sich selber was gebaut. Das wollten viele andere Leute auch, darum ging es in Serie.
Eine tolle Funktion:
Man kann im Gerät Befehle für den Looper oder andere Geräte speichern und diese quantisiert abrufen. Also: Wenn man einen MIDI-Befehl an die Clock schickt, wird ein gespeicherter Befehl quantisiert raus geschickt. Quant-Werte sind: 16tel, 8tel, viertel und halbe Noten, ein, zwei oder vier Takte. So kann man ALLE Funktionen bei ALLEN Geräten quantisieren.
Eine andere schöne Sache:
Man kann Presets erstellen, mit Tempo, Taktart und ein paar anderen Einstellungen.
CLOCKstep wird allerdings nicht mehr gebaut, aber bei Joe King gibt es noch CLOCKstep:MULTI, ein Gerät was viel mehr kann.
Das Teil ist saugünstig, ca 220 €. Bei den anderen dicken MIDI-Clocks geht nix unter 500 €.
Die DAW-Sync-Funktion ist drin, ein Metronom ist auch an Bord und noch viel mehr.
Ein paar andere MIDI-Helferlein gips bei ihm auch noch, und seine Produkte sind sehr durchdacht und voll gepackt mit Features die man wo anders lange suchen muss.
Der Support ist übrigens überragend. Ich hab mit Joe mal nen halben Abend lang hin&her geschrieben um ein Problem bei mir zu lösen.
Solche Einzelkämpfer ohne Konzern hinten dran begeistern mich, darum mache ich gerne bissl Werbung für Joe.
Mein Setup mit zwei Loopern, einem Drummy und allerhand Effekten will ich ohne externe Clock nicht mehr betreiben. Alles super stabil, und es gibt viele praktische Extras.
Wenn man mit Looper aufnehmen will ist es super wenn der Looper zur DAW gesynct ist, und zwar nicht mit der wackeligen die die DAW raus schickt.
Angefangen hat es bei mir aus folgendem Grund:
Wenn man Geräte als Slave zu einer DAW syncen will gibt es öfters Probleme. Der Computer arbeitet Audio samplegenau ab, und andere Dinge, zB MIDI, erledigt er wenn er zwischen dem Audio mal Zeit hat. Ne genaue Clock kann er so nicht raus schicken.
Da kommen dann externe Clocks in´s Spiel. Man erzeugt in der DAW eine Audio-Spur und packt ein spezielles Plug-In rein was einen Audio-Puls erzeugt. Den schickt man aus einem Ausgang der Soundkarte raus und schickt ihn in das Gerät. Aus dem samplegenauen Audio erzeugt das Gerät eine saubere MIDI-Clock, sauberer als alles was Drumcomputer, Looper oder sonstige Geräte absondern.
Mein erstes Gerät war das hier:
multiclock – professional sync box - E-RM
Multi-format Syncronization for Computer, MIDI, DIN Sync and Modular Clock
Das Gerät hat 4 MIDI-Outs, die man für olle Synthies auch einzeln auf DIN-sync umstellen kann.
Mit den Knöppis kann man lustige Sachen machen:
- mit Shift schiebt man die Clock vor oder zurück
- Shuffle erklärt sich von selbst, man kann die Knöppis aber auch auf Clock-Divider umstellen, halbes, drittel oder viertel Tempo.
- Mit den Channel-Knöppies kann man Spuren starten und stoppen, immer uff der nächsten 1.
Der Spass ist allerdings nicht billig, über 500 €.
Ne kleine einkanalige Version gibt es von der Firma auch:
midiclock⁺ – precision reference clock - E-RM
Precision reference clock generator for MIDI, DIN Sync and Modular Clock.
Meine nächste Clock hab ich aus anderen Gründen gekauft.
Von meinem Looperlative LP2 war ich am Anfang etwas enttäuscht weil nur die QUANTIZED REPLACE-Funktionen quantisierbar sind. Wenn man zB REVERSE und wieder zurück aufruft muss man sehr genau trampeln dass der Startpunkt des Loops mit denen der anderen Loops noch übereinstimmt. Wenn man viele Action macht klappt das halt nicht immer, und wenn man einen Drumcomputer dabei hat fällt das auf.
Da hab ich dann die JMK CLOCKstep entdeckt.
CLOCKstep - MIDI Clock Pedal and Metronome Generator
The Ultimate MIDI Clock, Transport Control and Metronome Source Pedal for Live Performance. Full MIDI Implementation plus Cue, Count-In and Quantize Command features.
jmkmusicpedals.com
Das Gerät wurde von Joe King entwickelt. Er ist Rockmusiker und loopt selber wunderschön.
View: https://www.youtube.com/playlist?list=PLkRw-L-TytcZyqsgPEu8VZzQUi9WZS4S5
Er hatte gewisse Ideen für eine MIDI-Clock die es aber auf dem Markt nicht gab, darum hat er sich selber was gebaut. Das wollten viele andere Leute auch, darum ging es in Serie.
Eine tolle Funktion:
Man kann im Gerät Befehle für den Looper oder andere Geräte speichern und diese quantisiert abrufen. Also: Wenn man einen MIDI-Befehl an die Clock schickt, wird ein gespeicherter Befehl quantisiert raus geschickt. Quant-Werte sind: 16tel, 8tel, viertel und halbe Noten, ein, zwei oder vier Takte. So kann man ALLE Funktionen bei ALLEN Geräten quantisieren.
Eine andere schöne Sache:
Man kann Presets erstellen, mit Tempo, Taktart und ein paar anderen Einstellungen.
CLOCKstep wird allerdings nicht mehr gebaut, aber bei Joe King gibt es noch CLOCKstep:MULTI, ein Gerät was viel mehr kann.
CLOCKstep:MULTI — Precision MIDI Clock & Analog Sync with Human Groove Tracking
Precision hardware clock that follows your drummer. Sync over MIDI DIN, USB, and Audio with built-in metronome and DAW tools.
jmkmusicpedals.com
Das Teil ist saugünstig, ca 220 €. Bei den anderen dicken MIDI-Clocks geht nix unter 500 €.
Die DAW-Sync-Funktion ist drin, ein Metronom ist auch an Bord und noch viel mehr.
Ein paar andere MIDI-Helferlein gips bei ihm auch noch, und seine Produkte sind sehr durchdacht und voll gepackt mit Features die man wo anders lange suchen muss.
Der Support ist übrigens überragend. Ich hab mit Joe mal nen halben Abend lang hin&her geschrieben um ein Problem bei mir zu lösen.
Solche Einzelkämpfer ohne Konzern hinten dran begeistern mich, darum mache ich gerne bissl Werbung für Joe.
Mein Setup mit zwei Loopern, einem Drummy und allerhand Effekten will ich ohne externe Clock nicht mehr betreiben. Alles super stabil, und es gibt viele praktische Extras.
Wenn man mit Looper aufnehmen will ist es super wenn der Looper zur DAW gesynct ist, und zwar nicht mit der wackeligen die die DAW raus schickt.