Fɪᴄᴛɪᴏɴ Jᴜɴᴄᴛɪᴏɴ Yᴜᴜᴋᴀ - ピアノ 𝙋𝙞𝙖𝙣𝙤 (Piano Cover)

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✌️ Ahoi zusammen! ^^/

👉 Es ist jetzt fünf Wochen her, als die Arbeit an dem Projekt begann.. Auf Arbeit hatte ich den Song "Piano" [ピアノ] gehört, gespielt und komponiert von Yuki Kajiura, und gesungen von Yuka Nanri. Mit diesem Song hatte ich einen ~ W O W ~ Moment!
Nach einigen Momenten des Liedes mußte ich auf das Video umschalten, die Arbeit unterbrechen und es im Vollbildmodus mit Kopfhörern anschauen und hören.
Was für eine - schöne - Melodie, dachte ich, so schön gesungen von Yuka, und so perfekt begleitet von Yuki am Klavier.
Und es wurde noch besser: Im weiteren Verlauf des Liedes e s k a l i e r t e Yuki in einem Klavirsolo, und ich wußte... das muß ich mir genauer ansehen, und ich WERDE versuchen es zu covern! 🥰 - [ Der Originalsong ] (Sozusagen das Soll.)

Woche 1 bis 3 ging in das Lernen des Pianostücks und dem Vertrautmachen mit der Dynamik, dem möglichst genauen Nachempfinden ihrer typischen gerollten Akkorde, und auch die richtige "Expression" zu erreichen. Das Ergebnis davon war [Take 01] von dem Stück.. nuur das Piano selbst.

Woche 4 bis 5 ging in das tatsächliche Begleiten von Yuka's Stimme. (Stimme (und nur die Stimme) extrahiert mit lalal.ai, hochgeladen auf das Piano und aktiviert mit dem linken Pedal im richtigen Moment.)
Sobald die Wiedergabe der Gesangsstimme aktiviert ist, muß das Timing ziemlich genau sein. Ein zu schnelles Spielen des Klaviers würde dazu führen, daß eine Lücke entsteht, bis Yuka wieder zu singen beginnt. Zu langsames Spielen würde dazu führen, daß Yuka unwillkürlich in das Klavierspiel hinein singt. - Es musß also alles sekundengenau stimmen. Das war anfangs eine ziemliche Herausforderung, aber am Ende klappte es ganz gut.

Trotzdem ist die Umsetzung noch lange nicht komplett. - Yukis Klavierspiel ist einfach so elegant und perfekt ausbalanciert. Im Vergleich dazu ist mein Spiel immer noch etwas mechanisch. Aber ich arbeite daran ... täglich :D - Ich WILL auf jeden Fall Yuki's Stil und Ausdruck kopieren, und ich werde nicht nachlassen, bis das erreicht ist. Ob es nun 10 oder 20 Jahre dauert...

Außerdem habe ich entdeckt, daß sie eine Mischung aus Akkord-Umkehrungen und Oktaven für beide Hände spielt. Und sie ergreift jeden Akkord einzeln. Ihre Hände gehen jedes Mal vom Klavier weg, wenn ein Akkord gespielt wurde. Das läßt ihr Spiel dramatischer aussehen :D - Ich habe das ausprobiert... ugh... und beschlossen, dem Ganzen mehr Zeit zu geben. :p
In meinem Fall ist die Klaviertechnik noch laaange nicht so weit. Das merkt man glaub ich, weil meine Version halt doch anders klingt. Das ist eine größere Herausforderung und wird JAHRE des Trainings erfordern... die ich investieren werde :D - Ihr Klavierspiel ist so elegant und leicht, aber dennoch kraftvoll. - Das wird vermutlich eine Menge Arbeit.. - Aber zum Glück macht es ja guut Laune! :D

🫴 Und da wären wir. Hier geht es zu Take 2, der aktuellen Version, in der ich versuche Yuka Nanri in ピアノ Piano zu begleiten --> [ K l i c k ]

Was meinst DU dazu? - Ich bin gespannt zu hören, was die Profis hier im Forum dazu sagen, und natürlich auch an Details interessiert. - Für Eure Zeit und Interesse bereits vielen Dank im Voraus! 🙏

🔴 Cif ~
 
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Ich finde es sehr schön gespielt! Selbst, spiele ich kein einziges Instrument. Soll aber nicht heißen, dass ich nicht aus Erfahrung spreche. Denn bei allen Dingen ist es irgendwie das Gleiche, bin ich der Meinung und ich möchte nur mitteilen was mir aufgefallen ist.

Ab ca. der Min. 3:15, sieht die Bewegung deiner linken Hand etwas anders aus (du holst mehr aus). Ich denke du denkst ab da nicht mehr viel darüber nach, sondern spielst einfach.

Meiner Ansicht nach ist es das Gleiche, wie wenn zwei Leute beim Sport im Grunde den gleichen Aufschlag machen, der Eine jedoch viel ausschweifendere Bewegungen dabei macht. Man denkt sich, will der angeben oder ablenken...Nein, so kann er/sie es einfach am besten.

Was ich damit sagen möchte ist, wenn du für dich eine Methode findest bei der du dich wohl fühlst....dann mach es besser so. Dann wird es auch gut aussehen und gut sein.

Du ziehst die rechte Hand weg. Sie stößt sich ab und überträgt den Schwung auf den Körper um im Takt/Gefühl zu bleiben.

Aber wie gesagt, nur die Meinung eines Laien. Ich hoffe, ich habe mich nicht allzu umständlich ausgedrückt....und es soll im Grunde auch kaum Kritik sein!
 
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Hihoo und Hallo Wirr! : ))

Zu allererst möchte ich mich für die Zeit bedanken, die Du investiert hast, und sogar bis zum Ende geschaut hast!
Auch möchte ich mich dafür bedanken, daß Du Deine Gedanken und Eindrücke geschildert hast! - Das ist sehr hilfreich für mich, auch wenn man das vielleicht nicht glauben mag, aber Input von außen (Nicht bekannt, nicht verwandt, etc) hilft immer sehr!! : )

Ab ca. der Min. 3:15, sieht die Bewegung deiner linken Hand etwas anders aus (du holst mehr aus). Ich denke du denkst ab da nicht mehr viel darüber nach, sondern spielst einfach.

^^' Ich habe die Angewohnheit entwickelt mich von den Tasten abzustoßen, um einen bestimmten Drive und Ton zu entwickeln. Das ist eher hilfreich für mich selbst, und soll eigentlich nach außen hin nichts bedeuten. - @opa_albin hat das bereits auch schon in [diesem Thread] erwähnt.
Ich sollte vermutlich üben, wie man den Drive und Klang ebenfalls bekommt, wenn man sich nicht von den Tasten abstößt. - Daß das geht ist klar.. siehe oben rechts. Das Videomaterial zeigt im Original wie Yuki Kajiura das auch ohne schafft. - Werde mich also bemühen das sein zu lassen.


Meiner Ansicht nach ist es das Gleiche, wie wenn zwei Leute beim Sport im Grunde den gleichen Aufschlag machen, der Eine jedoch viel ausschweifendere Bewegungen dabei macht. Man denkt sich, will der angeben oder ablenken...Nein, so kann er/sie es einfach am besten.

Hmm.. das nutze ich manchmal auch um die aufgestaute Energie abzulassen. : )
Z.B. man freut sich stark auf eine bestimmte Stelle, alles arbeitet auf diese Stelle hin.. dann ist sie da und zack.... von den Tasten abgestoßen und danach kann es wieder normal weitergehen.
Es ist mir natürlich klar, daß ich denselben Ton auch erzeugen kann, ohne mich von den Tasten abzustoßen. Nur fühlt sich die Stelle dann für mich anders an. Und es geht ja (für mich) beim Klavierspielen darum den Titel möglichst gefühlvoll wiederzugeben. Man möchte ja Emotionen vermitteln. - Wenn das optische jedoch zu falschen Schlüssen führt, muß sich das eben auf das Klangbild beschränken.


Du ziehst die rechte Hand weg. Sie stößt sich ab und überträgt den Schwung auf den Körper um im Takt/Gefühl zu bleiben.

Ja, das nutze ich auch gelegentlich. - Fühlt sich sehr hilfreich an.


Ich hoffe, ich habe mich nicht allzu umständlich ausgedrückt....und es soll im Grunde auch kaum Kritik sein!

Nein, perfekt. : ) - Ich danke Dir daß Du Deine Gedanken dazu mitgeteilt hast. - Das ist super hilfreich!

🔴 Cif ~
 
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Ich sollte vermutlich üben, wie man den Drive und Klang ebenfalls bekommt, wenn man sich nicht von den Tasten abstößt. - Daß das geht ist klar.. siehe oben rechts. Das Videomaterial zeigt im Original wie Yuki Kajiura das auch ohne schafft. - Werde mich also bemühen das sein zu lassen.

Wenn es Dich nicht stört, kannst Du das auch machen.
Es könnte sein, dass es im Tempo mal stört, aber das wirst Du schon merken.

Es gibt Klavierspieler, die extrem wenig Bewegung machen, ganz minimalistisch.
Es gibt aber gerade im Pop-Rock-Bereich auch Spieler mit ganz viel Action. Ist auch cool, gerade auf der Bühne bringt das ja auch was rüber.

Das kann grundsätztlich jeder machen wie er will. In der klassischen Musik und wenn Du Liszt / Chopin und Co. spielen willst, gibt es natürlich mehr technische Feinheiten zu beachten. Aber das ist ja nicht Dein Thema hier.
Also spiel ruhig so, wie es Dir passt, aber ich finde es gut, dass Du dir Gedanken darüber machst, warum Du dies oder jenes tust, und ob es nützt oder nicht.

Am Ende zählt, dass es gut klingt und Dir Spaß macht.
 
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Ich hab keine Ahnung vom Spielen eines Tasteninstruments. Bin auch nur vorbeigekommen, um erstmal zu hören. Ich finde, daß der Song eine wirklich schöne Ballade ist und ich finde, daß du ihn ziemlich gut spielst. Mir gefällt's!
 
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@camus Vielen Dank! - Ich höre natürlich gern, daß es Dir gefallen hat! : ))
Seitdem ist schon eine Weile vergangen und mittlerweile hat sich einiges weiterentwickelt. (Ich hoffe zum Positiven.. ^^') - Wenn die Zeit es zuläßt, werde ich die aktuelle Version mal einspielen und hochladen.

Wenn es Dich nicht stört, kannst Du das auch machen.
Es könnte sein, dass es im Tempo mal stört, aber das wirst Du schon merken.

Hmm.. genau. Sowas merkt man auf jeden Fall. - Ich habe tatsächlich ein Stück, bei dem ich tempomäßig nicht hinterherkomme. [ Sᴇᴇ Sᴀᴡ - 𝙎𝙖𝙧𝙞𝙜𝙖𝙬𝙖 𝙣𝙤 𝙍𝙤𝙢𝙖𝙣𝙩𝙞𝙘𝙨 / 去り際のロマンティクス (Piano Practise) ]
Das ist auch heute noch so. Es ist ein altes Video, das den Stand vor einem Jahr zeigt.
Das war eine Übung, die vorrangig zu zwei Dingen gedacht war:
(1) Training links und rechts verschiedene Dinge zu spielen, und
(2) Einprägen und schnelles Greifen von Akkorden.

Die Übung klingt nicht sehr toll, aber das war auch nicht das vorrangige Ziel... - Auch hat das alles noch nichts mit Timing zu tun.. ; )
Vor allem der AUFBRUCH bei einer Minute zwanzig muß unbedingt gewaltiger kommen. : ] (Vielleicht Voicings?)

Offenkundig spiele ich da auch viel zu viel Kram mit (klimpere) weil ich damals auch das Gefühl hatte, ich müsse unbedingt alles spielen:
1765991447480.png


Das Stück schreitet mit 125 bpm voran, und die aufgezeigten Akkorde sind praktisch Slag auf Schlag anders. Das war eine harte Challenge damals.
Effektiver wäre aber sicher nur die Kernaktzente zu setzen, um die gesungene Stimme zu unterstützen. (Müßte mal neu gemacht werden.)
Wenn das alles minimiert wäre, käme man sicher auch einfacher hinterher, und könnte weiterhin Fehler machen, weil ja weniger zu tun ist. ;p


Es gibt Klavierspieler, die extrem wenig Bewegung machen, ganz minimalistisch

Ich werde mal schauen, wie gut mir das möglich ist. Es ist natürlich nachvollziehbar, daß bei weniger Bewegung auch bessere Koordiniation herrscht. Bereits herausgefunden habe ich, daß wenn ich die Hand wegziehe, muß ich danach den Folgeakkord neu suchen. Tue ich das nicht, weiß ich ja schon wo ich bin.
Meine Klavierlehrerin meint ebenfalls, man solle sowenig wie möglich Aufwand auf der Tastatur treiben, und die freiwerdende Zeit und Konzentration lieber in den Ausdruck stecken. - Das sagt sie so einfach. ^^' - Aber ich arbeite daran!


Es gibt aber gerade im Pop-Rock-Bereich auch Spieler mit ganz viel Action. Ist auch cool, gerade auf der Bühne bringt das ja auch was rüber.

^^* Bei denen ist es aber (vermutlich) nicht funktionell, sondern dient eher dem Effekt. - Dahin muß ich erst noch kommen.


Also spiel ruhig so, wie es Dir passt, aber ich finde es gut, dass Du dir Gedanken darüber machst, warum Du dies oder jenes tust, und ob es nützt oder nicht.

Oh ja, ich merke was mich bremst und was voranbringt. - Auch würde ich gern die Blicke auf die Tastatur minimieren.. also sozusagen durch Fühlen (wissen) wo man steht, und ausprobieren wie weit man präzise springen kann, ohne auf die Tastatur zu schauen.
Das geht bisher nur sehr eingeschränkt. Ich nehme an, das entwickelt sich über die Jahre weiter? - Stelle ich mir SEHR hilfreich vor, um weitere Ressourcen freizumachen. Weil.. wer nicht auf die Tastatur schauen muß, kann die Augen auf dem Blatt / Monitor belassen und entspannter spielen.

🔴 Cif ~
 
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