Fender Highway One - Mythen und Fakten

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Hallo Forum!

Ich möchte mir endlich meine erste Gitarre aus einer höheren Preisklasse kaufen (ich habe jetzt in den 12 Jahren meiner Gitarristendaseins auf Klampfen bis 300€ gespielt; ich war eigentlich immer recht zufrieden mit den Gitarren aber dann will man sich mal etwas Besseres gönnen).

Eine Fender Stratocaster solls werden. Da die Fender-Palette doch recht unübersichtlich ist, würde mich mal interessieren was es da für unterschiede gibt. Vor allem interessiert mich die Highway One, weil sie die Nitrolackierung hat, die große Kopfplatte und große Bünde, Vintage Tremolo (von den Spezifikationen also quasi genau das was ich suche).

Was mich aber wundert ist, dass die Highway One, obwohl sie made in USA ist, deutlich weniger kostet als die restlichen USA Modelle. Gibt es da einen Haken? Eigentlich müsste die Gitarre doch z.B. wegen der Lackierung teurer sein. Wo wird da gespart?

Ich habe viele Mythen gehört, dass die Highway One eigentlich in Mexiko gefertigt werden. Dann habe ich gelesen, dass alle Holzarbeiten, unabhängig ob made in Mexico oder USA, in Mexiko gefertigt werden. Eine weitere Quelle sagt, dass es grad umgekehrt sei: auch bei den Mexiko Modellen werden die Holzarbeiten in den USA gemacht, und die Endmontage dann in Mexiko. Was davon Stimmt und was nicht?

Hat jemand mehrere Highway Ones angespielt um einen treffenden Vergleich zu den anderen USA Modellen machen zu können? Lohnt es sich vielleicht mehr eine made in Mexico Fender in dieser Preisklasse zu holen (ich möchte MAXIMAL 700-800€ ausgeben)? Oder soll man vielleicht für das Geld gar von Fender absehen?

Die Highway One Liegt mir aber einfach sehr gut.

Danke Gruß
 
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Waidmann
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Was wo vorbereitet und zusammengesetzt wird, kann ich dir auch nicht sagen.

Nur, das ich mit meiner HW1 sehr zufrieden bin.
Ich hab für relativ schmale Kohle eine Klampfe bekommen, die vom Sound her geradezu meinem Ideal entspricht.
Nach dem Umrüsten auf 10er Saiten ist sie für mich noch mal einen guten Tacken besser geworden.

Einziger Wermutstropfen ist genau die viel gelobte NC Lackierung.

Obwohl ich nur Zuhause im Wohnzimmer spiele, ist der Lack an den Flächen, wo die Klampfe
am Körper anliegt schon von matt auf Hochglanz poliert. Und das in knapp 8 Monaten.

Da wird wohl sehr schnell eine Roadworn draus.

Wers mag.... ich bin nicht so der Fan davon.
 
S
Schweeeeden
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Zu HW1 kann ich noch sagen, dass sie doch ziemlich modern klingt, in meinen Ohren. Manche mögen das, ich nicht. Aber du kannst die auch mal die Fender American Special anschauen.
http://www.dv247.de/invt/70606/

Grüße
 
banana--joe
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@Weidmann:
hast du denn beim kauf die Highway One gegen andere Strats verglichen? Wie schneidet sie Qualitativ ab?

So eine "aged" Fender sieht meiner Meinung nach ganz nett aus, würde mir nichts ausmachen, wenn die Gitarre nach ein paar Jahren benutzt aussehen würde. Ich mag nur nicht wen das Aging künstlich ist (weswegen ich mir zB eine Road Worn nicht kaufen würde).

@Schweeeeden
was heißt denn modern? Haben die PUs mehr output?
 
PureSoul
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Die Highway One Liegt mir aber einfach sehr gut.

Ist damit nicht schon alles beantwortet?

Wenn dir die Gitarre gut gefällt und alles hat was du erwartest, warum die Zweifel? Letztentlich ist es doch auch egal
ob die nun in Mexico oder USA zusammengebastelt wird wenn dir der Klang und alles drumherrum gefällt.

Eine HighwayOne Strat hatte ich nicht in der Hand, aber das Telecastermodell. Von der Verarbeitungsqualität gegenüber einer
Mexico Tele sind mir keine Unterschiede aufgefallen.

Also mein Fazit ist die Gitarre kaufen die dir gefällt und nicht verrückt machen lassen von irgendwelchen USA/Mexico-Mythen
 
Beatler90
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Ich besitze eine alte Highway 1 (ein Modell der ersten Serie) und kann dir folgendes dazu sagen:

-Made in USA ist Made in USA, das ist so und das wird immer so sein. Die Klampfe wird auf jeden Fall in den USA hergestellt. Das Mexico-Gerücht gibts schon ewig - ich halte das für Schwachsinn. Das selbe Gerücht ging bei Rickenbacker auch schon um. Fakt ist: rein rechtlich muss das Produkt aus den USA kommen um sich auch als ein solches auszeichnen zu dürfen.

-der Lack neigt wirklich zum Hochglanz. Besonders wo der Arm aufliegt hat man recht bald einen schönen Glanz. Mich störts aber nicht ;)

-Ich habe die Highway One bereits gegen eine Eric Clapton Strat, eine Squier JV Strat und eine Zion Custom Shop Strat verglichen. Die schneidet in allen Fällen gut bis sehr gut ab. Bei meinem Modell waren aber auch noch die alten Tonabnehmer verbaut und sie war generell eher auf Vintage ausgelegt. Die Neueren klingen heißer, moderner, was aber auch nicht schlecht ist, anders eben. Was modern heißt ist in dem Fall: höherer Output, nicht so weichgebügelt. Ich finde es nicht schlecht.

Der Preis der Gitarre kommt übrigens durch folgende Faktoren zusammen: wir haben hier nur eine dünne Mattlackierung. Das heißt: wenige Lackschichten, wenig Polieren --> weniger Arbeit. Außerdem ist kein Koffer dabei, sondern nur ein Gigbag. Ein Fenderkoffer alleine ist schon verdammt teuer, also sparen wir auch hier ein.
Füge zur Highway One einen Koffer und eine Hochglanzlackierung hinzu und du hast eine American Standard mit anderen Tonabnehmern :)

MfG
 
Waidmann
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hast du denn beim kauf die Highway One gegen andere Strats verglichen?

Ja,
aber evtl etwas anders, als Du das jetzt meinst.

Ich bin eher in der Kategorie der Liebhaber einzustufen und wollte noch eine Strat zum Paulchen.

Dann bin ich in den Laden und wollte "was Richtiges". Als alter Blackmore Fan wäre das die Signatur von ihm gewesen.
Mit dem Scalopping bin ich aber nicht klar gekommen und der Preis lag auch schon ziemlich über meiner persönlichen Grenze.

Hab dann noch einige hin und her probiert und war eigentlich gedanklich schon wieder auf dem Weg nach Hause, weil es mir doch um die
vielen Flocken etwas weh getan hat.

Dann hab ich die HW1 gesehen und mal probiert.

Hab nicht mehr lange überlegt. Für mich war und ist das ein sehr gute Preis/Leistungsverhältnis.
Ich kann mit dem Ding schöne cleane Sachen machen und auch richtig knallige.

Insgesamt ist es doch so, daß es wirklich nur jeder individuell entscheiden kann.
Was will ich und was kann/will ich mir leisten.

Mir bleibt so noch die Kohle für eine Tele, um meine kleine Sammlung zu erweitern. :D
 
banana--joe
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Ist damit nicht schon alles beantwortet?
Wenn dir die Gitarre gut gefällt und alles hat was du erwartest, warum die Zweifel? Letztentlich ist es doch auch egal
ob die nun in Mexico oder USA zusammengebastelt wird wenn dir der Klang und alles drumherrum gefällt.
Sicher, ich war auch kurz davor mir die zu holen, wollte aber mich nochmal im Internet etwas mehr informieren...

Der Preis der Gitarre kommt übrigens durch folgende Faktoren zusammen: wir haben hier nur eine dünne Mattlackierung. Das heißt: wenige Lackschichten, wenig Polieren --> weniger Arbeit. Außerdem ist kein Koffer dabei, sondern nur ein Gigbag. Ein Fenderkoffer alleine ist schon verdammt teuer, also sparen wir auch hier ein.
Füge zur Highway One einen Koffer und eine Hochglanzlackierung hinzu und du hast eine American Standard mit anderen Tonabnehmern :)

MfG
Danke, genau das wollte ich vor allem wissen. Ich wusste jetzt nicht, dass der Koffer bei den USA Modellen inklusive ist, das erklärt natürlich einiges!

Insgesamt ist es doch so, daß es wirklich nur jeder individuell entscheiden kann.
Was will ich und was kann/will ich mir leisten.

Mir bleibt so noch die Kohle für eine Tele, um meine kleine Sammlung zu erweitern. :D
Genau das denke ich auch. Für mich ist eine Gitarre vor allem ein Gebrauchsgegenstand. Extras wie Gold-Hardware etc. lassen mich kalt, ich will ein Instrument welches vor allem gut spielbar ist, gut klingtund zuverläßssig ist. Das schien mir bei der Highway One gegeben, außerdem fühlte sich die Gitarre einfach wertig an. Dieses gefühl etwas in der Hand zu halten, was einem noch in 10 oder 20 Jahren genau so dienen wird wie heute und dabei total inspirierend ist.
 
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Sicher, ich war auch kurz davor mir die zu holen, wollte aber mich nochmal im Internet etwas mehr informieren...

So hab ich deinen Thread auch im Grunde verstanden. Daher noch mal die Bestärkung...

Die Highway One ist auf jedenfall eine Gitarre die ihren Preis wert ist und wenn du bereits angetan bist nach
dem Test wirst du es sicher nicht bereuen.
 
Köpenick
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Hi!

Ich kann die Highway One sehr empfehlen, für meinen Geschmack ist es eine sehr ordentliche Strat.

Zum Thema "Made in USA vs. Made in Mexico": die beiden Fender-Fabriken in Corona (USA) und Ensenada (Mexico) liegen nicht so weit auseinander. Fender tauscht regelmäßig Personal aus beiden Fabriken untereinander aus und diverse Arbeitsgänge werden - je nach Auslastung - mal in der einen und mal in der anderen Fabrik erledigt. "Made in Mexico" oder "Made in USA" sagt lediglich was über die Endmontage aus. Eine Serienstreuung findet man sowohl bei US- als auch bei Mexico-Instrumenten; die weit verbreitete Auffassung, die Verarbeitungsqualität von Mexico-Instrumenten sei grundsätzlich schlechter als bei Instrumenten aus Corona, gehört m.E. ins Reich der Mythen und Legenden.

Grob umrissen bedeutet das folgendes: die American Series werden grundsätzlich in den USA gefertigt, unter Umständen wird der eine oder andere Arbeitsgang aber auch in Mexico gemacht (z.B. das Fräsen des Korpus-Rohlings oder die Lackierung oder sonstwas); die Endmontage findet in Corona statt. Außerdem gehört zu jedem Instrument der American Series ein Koffer (der kostet allein fast 200,- Euro), ein Gurt und ein kompletter Satz Inbusschlüssel.
Die Instrumente der Standard-Serien (Made in Mexico) werden überwiegend in Mexico gefertigt, unter Umständen wird der eine oder andere Arbeitsgang auch in Corona gemacht; die Endmontage findet in Ensenada statt. Mitgeliefertes Zubehör: ein einfaches, schlabberiges Gigbag. Inbusschlüssel werden nicht mitgeliefert - was sehr ärgerlich sein kann, da es hierzulande gar nicht so einfach ist, die passenden Schlüssel zu bekommen... (meinen Fender Standard Precision Bass brauchte ich einen 3/16"-Schlüssel für den Halsspannstab....:eek:).
Die Highway One Serie ist ein Zwitter: die Herstellung erfolgt z.T. in Mexico, z.T. in den USA. Endmontage: Corona, USA. Mitgeliefertes Zubehör: ein Deluxe-Gigbag und ein kompletter Satz Inbusschlüssel. Der Name "Highway One" soll folgenden Ursprung haben: sämtliche Teile werden in Ensenada hergestellt und dann mit dem LKW über den Highway One nach Norden transportiert -zur Endmontage in Corona. Ob das so stimmt? Keine Ahnung. Lt. Fender ist die Highway One "zu mindestens 85% aus US-amerikanischer Produktion".
Einige Details der Highway One sind eher Mexico-typisch, z.B. das Vintage-Tremolo mit 56 mm Schraubenabstand und 52 mm Saitenabstand. Wer hier das Trem gegen ein handelsübliches Replacement-Tremolo austauschen möchte (z.B. um ein Trem mit massivem Stahlblock zu bekommen), wird am Saitenabstand scheitern (bei USA-Modellen mit Vintage-Tremolo beträgt der Saitenabstand 56 mm), d.h. die e1-Saite hängt ca. ab dem 10. Bund außerhalb des Griffbrettrands. Selbst mit einem Wilkinson VSV (54 mm Saitenabstand) wird man nicht glücklich (auch dieses Experiment hab ich schon hinter mir).

Lesetipp für jeden Strat-Interessierten: Die große Stratocaster-Chronik von Tom Wheeler, daher stammt auch obige 85%-Aussage.
 
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Chris Jetleg
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Ich meinte ich hätte mal irgendwo gelesen, dass der Mittel PU der HW1 nicht reverse wound ist - also die Zwischenstellungen brummen. Anderseits ist das wohl eigentlich "vintagekorrekt" für klassische Stratsounds. Die American Standard hat auf jeden Fall einen reverse wound Mittel PU...
 
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Ich meinte ich hätte mal irgendwo gelesen, dass der Mittel PU der HW1 nicht reverse wound ist - also die Zwischenstellungen brummen. Anderseits ist das wohl eigentlich "vintagekorrekt" für klassische Stratsounds. Die American Standard hat auf jeden Fall einen reverse wound Mittel PU...
Doch doch, auch bei der Highway One ist der mittlere PU reverse wound. Zumindest bei der Upgraded Highway One ab Baujahr 2006; die erste Highway One Serie hatte ich noch nicht in den Fingern.
Allerdings hat der mittlere Pickup keinen Tone-Regler in der sog. Grease-Bucket-Schaltung der Highway One, während bei der American Standard der Bridge-PU ohne Tone-Poti auskommen muß (so wie es seit 1954 Standard ist).
 
banana--joe
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@köpenick

widerspricht sich dann nicht die Aussage mit den 85%, wenn alle Teile in Mexiko gefertigt werden, und dann nur in den USA die Endmontage geschieht? Naja, solls mir egal sein wer sie Zusammenbaut, wenn die Gitarre gut ist.

Übrigens: ich habe von einem vom Fender Vertrieb gehört, dass entgegen der häufigen Meinung alle Holzarbeiten in den USA gefertigt werden und der Rest dann in dem entsprechenden "made in" Land.

Ich werde diese Woche noch mal versuchen ein Paar USA Standards anzutesten, ich glaube aber nicht, dass die mich vom kauf der Highway One abhalten werden.
 
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Köpenick
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@köpenick

widerspricht sich dann nicht die Aussage mit den 85%, wenn alle Teile in Mexiko gefertigt werden, und dann nur in den USA die Endmontage geschieht? Naja, solls mir egal sein wer sie Zusammenbaut, wenn die Gitarre gut ist.
Richtig, beide Aussagen widersprechen sich. Deshalb schreibe ich ja "Der Name Highway One soll folgenden Ursprung haben: ..." und '"Lt. Fender....".

Letzten Endes ist es m.E. aber auch egal, wo die Teile gefertigt werden. Ich hatte schon einige gute und einige schlechte Fender-Instrumente in der Hand, sowohl aus den USA als auch aus Mexico. Bei Japan-Modellen hab ich bisher nur gute erwischt... :gruebel:

Teste einfach mal ein paar Fender Stratocasters, unabhängig von der Serie und vom Herkunftsland. So hab ich es auch gemacht und bei mir ist es (zufällig) eine schwarze Highway One geworden. Ich bin mit dem Instrument sehr zufrieden. Der einzige Minuspunkt für mich ist, daß mein Wilkinson VSV-Tremolo nicht auf die Highway One passt...

Als Alternative könntest Du mal BLADE anspielen, z.b. die Texas Vintage - auch keine schlechte Strat.
 
Catweazle
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@Schweeeeden:

+1 :great:

American Special oder Fender Classic Player 60s Serie wären meine Kandidaten.

Habe beide schonmal angetestet:
Die Classic Player ist eher etwas smoother, knochiger und die Amercian Special ist durch die Texas Special Pickups rotziger, bluesiger...

Preislich liegt die Classic Player 60 bei ca. 649-699 Euro und die American Special bei ca. 849-899 Euro, je nachdem wo du kaufst.

Ich würde noch ein wenig sparen und mir dann eine der beiden zulegen. Mein Favorit wäre hierbei die American Special, des Klanges wegen und als Besitzer einer American Standard Strat und
einer Amercian Vintage '52 Reissue Telecaster kann ich dir sagen das die Verarbeitung der Classic Player und der American Special auf sehr hohem Niveau liegen im Vergleich zu meinen Instrumenten.

Gruss
Markus
 
jf.alex
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Ich meinte ich hätte mal irgendwo gelesen, dass der Mittel PU der HW1 nicht reverse wound ist - also die Zwischenstellungen brummen. Anderseits ist das wohl eigentlich "vintagekorrekt" für klassische Stratsounds. Die American Standard hat auf jeden Fall einen reverse wound Mittel PU...
Die alte HWY1- Serie hat einen "non- reverse wound" Mittenpickup, die neuere Serie hat ihn "reverse wound".

Die neue Highway- Serie ist aber nicht bloß ein Upgrade, sondern eine völlig andere Gitarre. Anderer Lack, anderer Hals, andere Pickups, andere Kopfplatte, andere Bünde, andere Elektronik, etc. Ich (ganz persönlich) finde die neue Serie wesentlich besser - kann nur zuraten.:great:

Alex
 
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Ich hatte zuerst eine 88er American Standard Tele und habe sie dann aus Geldnot verscherbelt und mir von einem Freund eine Highway 1 günstig gekauft.
Ehrlich gesagt zuerst dachte ich mir, der hat mir ein China Fake angedreht. Die Lackierung ist schäbig und die Poties wackeln (funktionieren aber einwandfrei!). Zwar hat er schon vorher Planet Waves Tuner sowie Sättel von GraphTech (beide übrigens mit Graphit als Hauptmaterial) eingebaut, dennoch habe ich seit dem Kauf vor ca. 4 Monaten mit der nur einmal gezupft.
Sie klingt nicht schlecht, aber gegen die 88er Tele ist sie Müll.
 
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ehe ich es vergess: ich ringe mit mir, diese Highway 1 Strat http://www.flashmusic.at/fotos/k88294.jpg für 380 € zu kaufen.
Ich glaube, es ist eine 2007er.
Habe sie schon paar mal getestet, aber es bleibt ein mulmiges Gefühl.:gruebel:
Was ist Eure Meinung?
 
banana--joe
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+1 :great:

American Special oder Fender Classic Player 60s Serie wären meine Kandidaten.

Habe beide schonmal angetestet:
Die Classic Player ist eher etwas smoother, knochiger und die Amercian Special ist durch die Texas Special Pickups rotziger, bluesiger...

Preislich liegt die Classic Player 60 bei ca. 649-699 Euro und die American Special bei ca. 849-899 Euro, je nachdem wo du kaufst.

Ich würde noch ein wenig sparen und mir dann eine der beiden zulegen. Mein Favorit wäre hierbei die American Special, des Klanges wegen und als Besitzer einer American Standard Strat und
einer Amercian Vintage '52 Reissue Telecaster kann ich dir sagen das die Verarbeitung der Classic Player und der American Special auf sehr hohem Niveau liegen im Vergleich zu meinen Instrumenten.

Gruss
Markus

Danke für den Tipp.

Allerdings schreckt mich bei der Classic Player das Tremolo und der Trussrodzugang etwas ab. Ich werde aber versuchen auch dieses Modell mal anzutesten.
So wie ich auf der Fender HP sehe, ist der Unterschied zwischen der Am. Special und der Highway One vor allem die Lackierung und die PUs, oder irre ich mich?
 
banana--joe
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Ich hatte zuerst eine 88er American Standard Tele und habe sie dann aus Geldnot verscherbelt und mir von einem Freund eine Highway 1 günstig gekauft.
Ehrlich gesagt zuerst dachte ich mir, der hat mir ein China Fake angedreht. Die Lackierung ist schäbig und die Poties wackeln (funktionieren aber einwandfrei!). Zwar hat er schon vorher Planet Waves Tuner sowie Sättel von GraphTech (beide übrigens mit Graphit als Hauptmaterial) eingebaut, dennoch habe ich seit dem Kauf vor ca. 4 Monaten mit der nur einmal gezupft.
Sie klingt nicht schlecht, aber gegen die 88er Tele ist sie Müll.

Also verarbeitungstechnisch war an der Highway One, die ich getestet habe nichts auszusetzen. ich kann jetzt natürlich mit keinen Langzeiterfahrungen dienen, aber auf mich machte sie einen sehr soliden Eindruck.
 

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