In dem Buch steht aber jeweils unter den Tabs, welcher Finger genommen wird. Und wenn ich es auf diese Weise spiele, bekomme ich Probleme.
Nach diesem Thread hier zu urteilen kann ich weitermachen wie ich es bisher gemacht hab.
Na klar, Die Fingersätze die in denm Tabs/Büchern immer stehen sind meiner Meinung nach nur Tipps/Hilfestellungen wie man es machen kann, aber wenn du Fingersätze findest mit denen du besser klarkommst wird dir kein Mensch der Welt sagen "Hey, so aber nicht".
Hier würd ich sagen: ja und nein ;-)
Es kommt immer drauf an, was das Ziel ist.
Wenn man einfach nur ein Stück spielen will: mach was du willst, möglicherweise klappt das.
Wenn man seine Fertigkeiten erweitern will, muss man da differenzierter rangehen:
Viele Bücher haben so "technische Studien"/Etüden etc, wo bestimmte Fingersätze festgelegt sind, damit man eine bestimmte Technik übt.
Simples Beispiel: Wechselschlag mit i und m in Achteln auf der tiefen E-Saite.
Natürlich kann ich die Achtel auch alle mit dem Daumen spielen. Das klangliche Ergebnis wird ähnlich sein.. aber ich kann dann eben keinen Wechselschlag..
Wenn du (Up_The_Irons) jetzt feststellst, dass du Probleme hast bestimmte Fingersätze zu spielen, dann heißt das erstmal, dass du in der Hinsicht noch nicht flexibel genug bist.
Und grade bei Anfängerübungen, würde ich das dann vllt doch ernst nehmen und mich mal eine Zeit lang damit beschäftigen, denn das sollte eigentlich nicht so schwierig sein, bzw Grundlage für weiteres.
Später muss man dann gucken, ob man die Technik die man da lernen soll tatsächlich häufiger anwendet, so dass sich das Lernen lohnt.
Ich hab z.B. mal ne Zeitlang 4-Finger Tremolo geübt, aber Zeitaufwand bis das dann wirklich mit ~12 Anschlägen pro Sekunde (und bei weniger hat man den Effekt gar nicht..) lief und die Überzeit um das dann aufrecht zu erhalten standen einfach in keinem Verhältnis zur Anzahl der Stücke (vllt 5), wo ich das dann eingesetzt hab.
Bei dem Wechselschlagbeispiel oben würd ich z.B. sagen, dass man den in nahezu jedem Stück sinnvoll einsetzen kann.
Von daher mein Rat: überleg dir, was das ZIEL hinter solchen Übungen ist. Das ist nicht immer ganz klar. Und für jemanden mit "beschränktem" Wissen auch manchmal einfach nicht erkennbar, weil viele Lehrbücher oft solche Dinge nicht dran schreiben.
Ich persönlich würde ja immer, wenn möglich, auf einen Lehrer zurückgreifen, denn es gibt immer soviele Sachen, die man selbst beim Spielen gar nicht mitbekommt. Da ist der außenstehende Blick eines Experten oft soviel wert.. ich erleb das grad selbst wieder beim Klavierspielen... wieviele unterschiedliche Arten es gibt eine Taste runterzudrücken... da kommste als Anfänger gar nicht drauf..
Genauso ist's bei Gitarre. Es ist eigentlich zu komplex um das in ein Buch zu schreiben, und die individuellen Probleme und Ansprüche zu unterschiedlich.
Aber wo sind die Beispiele? Wo ist die Parallele zum Anfängerthread oder dem Bluesthread bei den E - Gitarren?
Mag sein, daass ich das bisher nicht gefunden habe, aber wenn es sowas tatsächlich nicht gibt, wäre es doch höchste Zeit sowas einzurichten anstatt hier immer nur 'rumzutheoretisieren! Nur 'mal so als Gedanke..... .
Also ich finde Theorie auch wichtig. Grade dieser Thread hier zeigt doch wieder schön verschiedene Ansichten ;-)
Ansonsten ist der Blues-Thread (falls du den "Blues you can use Workshop" meinst) ja ursprünglich ein Akustikgitarren-Projekt gewesen, auch wenn es jetzt in den Blues-Hörproben steht.
Nebenher gibt es auch den "Sing and play yer Guitar"- Workshop, und was grad anläuft: Irish Guitar
https://www.musiker-board.de/akustikgitarre-hp/463347-artikel-irish-guitar-workshop-workshop-faq-allgemeine-diskussion.html
Ansonsten kann man jederzeit was in die Hörproben stellen ;-)