Finales Mixing und Mastering einer orchestralen Aufnahme?!

Besten Dank. (y) Ich habe tatsächlich schon (viel zu) viel, aber ich schaue mir alle Plugins mal an und prüfe, ob ich damit irgendwo noch Lücken füllen sollte.

Auch hochwertige Libraries habe ich sehr viele. Wie du schon richtig vermutest: Meine Herausforderung liegt eher darin, alles kennenzulernen und damit ordentlich zu arbeiten. Aber ich mache (im Rahmen der knappen Zeit) Fortschritte. :)

Meine Signalflüsse in Logic Pro zu beschreiben wäre wahrscheinlich eine etwas größere Aufgabe - zumal ich damit immer noch experimentiere. Auf welche Details kommt es dir besonders an?

Übrigens: Die heruntergeladenen Templates des o.a. Herrn Ritchey sind wirklich komplett überladen mit Plugins - nicht nur der Master Track, sondern nahezu jedes einzelne Instrument ist vollbeladen mit Plugins. :eek2: Der (akustische) Erfolg gibt ihm recht, aber das ist schon wirklich sehr detailverliebt.

Ebenfalls detailverliebt - dort aber eindrucksvoll und hervorragend - sind übrigens auch seine Arrangements. Er bildet das Orchester fast schon je einzelnem Musiker nach. So nimmt er z.B. statt einem typischen „3 Horns“ Instrument drei einzelne (Legato-) Hörner. Richtig gut! Aber das ist ein Thema für einen anderen Fred. ;)
 
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Weisst Du, welche Sampelbanken dieser Ritchey verwendet mit welchen Einstellungen? Das wäre das, was wahrscheinlich das interessantere für Dich wäre. Es gibt Leute mit wirrem Signalflow und Plugin Chains, das haben die einfach ausprobiert und wissen, bei dieser einen Library funktioniert es, aber wenn der Sound leicht ändert, ist es unbrauchbar. Manchmal haben die auch 6 Plugins im Chain aber nur 2 davon machen wirklich was wesentliches und der Rest ist Geschmackssache. Das verwirrt einfach extrem beim Lernen.

Bzgl. Signalflow: Sieht man das im Logic nicht bei einem Mixer-Printscreen auf welche Busse Du was geroutet hast?

So nimmt er z.B. statt einem typischen „3 Horns“ Instrument drei einzelne (Legato-) Hörner.
Das sind dann wahrscheinlich unterschiedliche Sampelbanken? So wird der Sound voller.
Ich mach mittlerweile auch viel mehr mit Layering von Samples als mit Plugins . Da spielen dann z.B. 8 Snaredrums parallel, 5 Kicks, und 7 Hihats, das ist oft einfacher als durch plugins das ganze zu manipulieren. Gerade wenn Du willst, dass es natürlich klingt, ist das nach meiner Erfahrung der einfachste Weg. Ich hatte oft einfach nicht die richtigen (oder zu wenig) sounds und habe gedacht, mit dem richtigen Plugin krieg ich es hin. Ev. bin ich auch einfach inkompetent. LOL
 
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Weisst Du, welche Sampelbanken dieser Ritchey verwendet mit welchen Einstellungen? Das wäre das, was wahrscheinlich das interessantere für Dich wäre. …
Ja, das gibt er jeweils bei seinen Videos an bzw. lässt sich seinem Logic Pro Template entnehmen. Das ist auch tatsächlich lehrreicher als das Plugin-Gewusel. So oder so hat die Diskussion hier aber wieder einmal einige für mich interessante Aspekte aufgezeigt. :)
 
Ich hatte vor einigen Jahren mal das Waves TG12345 probiert im finalen Mix/Master.
Die Geschäftspolitik von Waves ist nicht mein Ding, aber das Plugin ist m.M.n. richtig gut!
 
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Waves TG12345 probiert im finalen Mix/Master.
welche Musikrichtung war es?
Hast Du auch den TG Mastering Chain ausprobiert? Ich hab ihn nur mal kurz ausprobiert und war der Meinung, der EQ klingt echt gut, also die Kurven. Möglich, dass man es auch mit Fabfilter nachbauen kann, es wird dann einfach oft zu kompliziert. Lieber nur ein paar Regler zum drehen, man merkt schnell, ob es geht ansonsten anderes Plugin. Scheps 73 auf Snare ist so ein Kandidat, den ich immer ausprobiere und meist schnell zum Ziel führt und Puigtec EQ auf Bassdrum für LowEnd und für Vocal Höhen.

@Jan S.
Wenn es um Höhen geht, hast Du mal einen Pultec EQ verwendet? ist oft Standard wenn es ums Pushen der Höhen geht.
 
… Wenn es um Höhen geht, hast Du mal einen Pultec EQ verwendet? ist oft Standard wenn es ums Pushen der Höhen geht.
Nein, den kenne ich nicht. Alles in allem scheint es mir aber auch so zu sein, dass ich - zumindest aktuell - ausreichend Plugins für den Sound und das Mastering habe. Zumindest fällt mir nicht auf, was fehlen sollte.

Die Herausforderung liegt dann wieder darin, das Vorhandene ordentlich anzuwenden. ;)
 
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ein Pultec Style EQ ist auch beim Ozone Paket mit dabei unter dem Namen Vintage EQ
 
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Alles in allem scheint es mir aber auch so zu sein, dass ich - zumindest aktuell - ausreichend Plugins für den Sound und das Mastering habe.

ein Pulteq Style EQ ist auch beim Ozone Paket mit dabei: Vintage EQ
hab ich vermutet.

Was ich beim Mischen gelernt habe, dass es gewisse Methoden gibt, die sich etabliert haben, z.b. welche EQs man als erstes für bestimmte Sachen ausprobiert (muss nicht immer funktionieren, erleichtert einem aber das ausprobieren, das meiste Davon hast Du wahrscheinlich schon in Ozone drin)... ist u.U. auch etwas abhängig vom Musikstil. Es gibt einfach EQs, die sind von den Kurven her so gemacht, dass sie sich z.B. eher eignen, um Höhen anzuheben, bei anderen EQs wird es eher kratzig... Es ist gut, wenn man damit ein bisschen experimentiert. Meist gibt es am Ende mehrere Wege. Ich bin jetzt auch niemand, der etwas einfach so vom anderen überimmt und der Meinung ist, so wirds gemacht und nicht anders. Das Problem heute ist eher, dass wir viel zu viele Plugins haben, die alle mehr oder weniger das gleiche machen. Es gibt endlose Diskussionen, wer jetzt das beste Pultec Plugin macht, dabei sind die Unterschied oft minimal und eher Geschmackssache (zumindest für das was ich mache, und ich habe durchaus gewisse Ansprüche).
 

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