Floyd Rose Tremolo verstimmt sich ständig, stimmt das?

  • Ersteller PhilFromFrance
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was ich mir vorstellen könnte, ist, dass dein Freund das wegen dem lizensierten FR auf der Jackson gesagt hat.
Da gibt's tatsächlich Unterschiede in der Verarbeitung, Stimmstabilität usw. zwischen Original und Nachbau, es gibt aber auch welche, die mindestens genauso gut sind (Ibanez Edge PRO zB.). Wie gut das Jackson FR jetzt ist, kann ich dir zwar nicht sagen, aber antesten solltest du ja eh selber;)

Und wie hier ja schon bemerkt wurde, überleg dir gut, ob du es wirklich brauchst...
 
Man muss aber bedenken, dass sich das "nicht Verstimmen" darauf bezieht, dass es bei Bendings, etc sehr stimmstabil ist. Bei Temperatuschwankungen (Gitte liegt im kalten Auto und dann ab in den Proberaum) kann es gut sein, dass man sogar oben die Imbus an der Kopfplatte aufmachen muss um "grob" zu stimmen, da die Feintuner am FR nicht ausreichen...
 
Hi

Also mit Floyd Rose wird folgendermassen runtergestimmt (wenns schnell gehen muss).


1.) Man messe den Abstand vom unteren Teil des Floyd Rose und dem Boden der Ausfräsung.

2.) Man gehe in die Papeterie und kaufe einen Radiergummi der etwa diese Masse hat oder sägt ein stück Holz auf dieses Mass

3.) Man Hebe das FR an lege den Rariergummi (oder holz) in die ausfräsung und lasse wider los :).

4.) Runterstimmen dan kann sich nichts verstellen (natürlich kann so der Tremolohebel nicht genutzt werden).

5.) Beim zurückstimmen fremdkörper aus der Ausfräsung nehmen und wider zurückstimmen.

Da brauchts keine extra Gittarre für ein bisschen umstimmen ausser du willst höher stimmen dann wirds schwer. Wenn du dichaber sauerhaft auf eine tiefe Stimmung festlegst ist es Ratsam die Gitarre "richtig einzustellen, Floyd höhe, Intonation und später die Halskrümmung.


Gruss Mark
 
Ein FR will man haben oder eben nicht. Mit der Qualität der Axt hat das schilcht gar nichts zu tun.

Die kleine Demmel hatte ich selber schon hier und mal abgesehen von der Kopflastigkeit ist sie für den Preis eine nette Gitarre...bleibt die Frage, ob man als offensichtlicher Anfänger wirklich mit einer Flying V anfangen will. Ist schon etwas speziell, zumindest im Sitzen. Ich würde da eher eine Dinky (also eine Superstrat) empfehlen.

Das drauf verbaute licensed FR ist OK, keine Bange..
 
...man das Floyd auf die Decke auflegt (also die Van Halen Variante), oder bei tiefer Deckenfräsung den Federblock mit einer festen Holzeinlage in der Vibratokammer für das Hochziehen blockiert, kann man wunderbar temorär umstimmen (ggf mit zwischenzeitlichem Imbuseinsatz, wenn die Feinstimmer das nicht mehr hergeben). Das Spielfeeling und der Ton gehen dann auch in Richtung fixed Bridge und man kann trotzdem noch "Dive Bomben".

Ebenso kann man dann ohne Probleme mit der Stimmung Saiten mit dem Handballen abdämpfen.

Man kann halt nur nicht um den Ton Rumvibrieren und so schlabberige Modulationen machen (den Hebel anstoßen und gleichzeitig einen Ton spielen).

Grundsätzlich ist ein gutes Floyd eine feine Sache, die korrekt eingestellt und mit ausreichend gedehnten Saiten super gut die Stimmung hält.

Wie hier aber schon erwähnt, ist ein Floyd nicht das Maß dafür, ob eine Gitarre etwas taugt oder nicht.

LG Jörg
 
Grundsätzlich ist ein gutes Floyd eine feine Sache, die korrekt eingestellt und mit ausreichend gedehnten Saiten super gut die Stimmung hält.
Wenn die Saite hinten und vorne geklemmt ist, sollte das Dehnen nichts mehr bewirken, außer die Klemmen halten nicht. Natürlich dehnen wir, solange die Sattelklemme noch offen ist und da wirkt sich das schon aus, weil die Saite am Stimmwirbel nachrutscht.

Ich erwähne das nur, weil offenbar allgemein die Vorstellung besteht, Stahlsaiten würden sich nachhaltig dehnen lassen. Die sind aus Federstahl und der darf das nicht, sonst würde er nicht ordentlich federn.

Ich habe nur einen FR-Clone, bei dem ich die Ballenden abknipsen muss. Es soll ja Systeme geben, wo die Saiten samt den Dingern eingespannt werden. Falls dort nicht auch noch geklemmt werden kann, wäre es allerdings möglich, dass sich die Saitenenden noch setzen.
 
Wenn die Saite hinten und vorne geklemmt ist, sollte das Dehnen nichts mehr bewirken, außer die Klemmen halten nicht. Natürlich dehnen wir, solange die Sattelklemme noch offen ist und da wirkt sich das schon aus, weil die Saite am Stimmwirbel nachrutscht.

Ich erwähne das nur, weil offenbar allgemein die Vorstellung besteht, Stahlsaiten würden sich nachhaltig dehnen lassen. Die sind aus Federstahl und der darf das nicht, sonst würde er nicht ordentlich federn.

... Saiten neu aufziehe, in Stimmung bringe, und dann am 12 Bund mit dem rechten Zeigefinger ca. eine große Terz/Quart ziehe, dann dehnt sich eine Basssaite deutlich nach unten (und sie rutscht nicht sicht-/hörbar im Stimmwirbel!).

Das 5-10 mal wiederholen, bis sie sich nicht mehr nach unten verstimmt. Die Diskantsaiten gehen oft schneller. Ggf. die Gitarre wenige Stunden stehen lassen, gleich Prozedur, da verstimmen sich die Saiten oft immer noch (aber deutlich weniger). Dann sollte es gut sein und man kann -so ein Floyd drauf ist- die Imbusschrauben in der Sattelklemme anziehen. Dann verstimmt es sich nur noch sehr wenig vor allem bei Temperaturschwankungen. Das lässt sich i.A. mit den Finetunern ausgleichen.

So sind meine Erfahrungen

LG Jörg
 
Tach!

Eine gute Gitarre ist eine gute Gitarre. Ein Floyd Rose ist ein Floyd Rose. Als die Dinger in den 80ern aufkamen, lösten sie (und nebenbei bemerkt auch Kahler) das Problem der fehlenden Stimmstabilität der Standard-Tremolos z.B. von Fender (einfach mal Hendrix' Dive Bombs auf seinen Liveaufnahmen anhören.. und ihr wisst, was ich meine :D ). Von daher ist die Aussage, die Dinger würden sich per se verstimmen, vollkommener Blödsinn. Dass sie sich trotzdem verstimmen können, liegt an mangelnder Wartung, an Verschleiß z.B. der Messerkanten usw. Das bedeutet, dass man mit billigem Metall nicht allzu weit kommt, woraus wiederum folgt, dass man günstigen Alternativen mit Misstrauen begegnen sollte.

Zur Spieltechnik, vor allem bei schwebend eingestelltem FR: Mit Palmmutings wird es schwieriger. Da normale Floyd Roses meist schwebend eingestellt sind, kann ein Auflegen des Handballens die Saitenspannung beeinflussen. Die Folge ist Verstimmung. Dagegen gibt es ein probates Mittel: Üben!! Wem das zu schwierig ist, der kann natürlich auch Zusatzteile hineinbasteln (diese Feststellteile würde ich persönlich nicht einsetzen. Wer trotzdem mag: Bitteschön)

Bei nicht schwebend eingestellten Floyd Roses ist ein Tremolieren nach oben nicht möglich. Auch Schwirr-Sounds gehen dann nicht. Das kann man verschmerzen, wenn man das ohnehin nicht und nie spielen will oder kann. Vieles von Vai geht dann halt nicht.

Ein anderer Aspekt ist der, dass ein Floyd Rose auf den Sound wirkt und gegenüber einer fixed Bridge der Ansprache abträglich ist. Das ist aber immanent, so dass man damit leben muss, wenn man sich für ein FR entscheidet.

Grüße Thomas

nicowinkel schrieb:
... mein Freund sagt...

P.S.: Schick' Deinen Freund in die Wüste, wenn es um Gitarrenfragen geht. Er hat offenbar keine Ahnung.
 
AUCH...
... Saiten neu aufziehe, in Stimmung bringe, und dann am 12 Bund mit dem rechten Zeigefinger ca. eine große Terz/Quart ziehe, dann dehnt sich eine Basssaite deutlich nach unten (und sie rutscht nicht sicht-/hörbar im Stimmwirbel!).

Das 5-10 mal wiederholen, bis sie sich nicht mehr nach unten verstimmt. Die Diskantsaiten gehen oft schneller. Ggf. die Gitarre wenige Stunden stehen lassen, gleich Prozedur, da verstimmen sich die Saiten oft immer noch (aber deutlich weniger). Dann sollte es gut sein und man kann -so ein Floyd drauf ist- die Imbusschrauben in der Sattelklemme anziehen. Dann verstimmt es sich nur noch sehr wenig vor allem bei Temperaturschwankungen. Das lässt sich i.A. mit den Finetunern ausgleichen.

So sind meine Erfahrungen

LG Jörg


... meine Erfahrung. Das würde ich aber trotzdem eher dem Aufwickeln zuschreiben. Dieses Phänomen habe ich nicht, wenn ich die Sattelklemmen schon angezogen habe (...vorausgesetzt, die Saiten rutschen nicht durch)

Grüße Thomas
 
Dieses Phänomen habe ich nicht, wenn ich die Sattelklemmen schon angezogen habe (...vorausgesetzt, die Saiten rutschen nicht durch)
Genau das meinte ich und habe es auch so geschrieben. ;)

Dabei ging es mir nicht darum, ob man jetzt dehnen muss oder soll, sondern nur um die Feststellung, dass eine Stahlsaite selbst, nicht in ein Endstadium gedehnt werden kann. Bei Nylonsaiten ist das anders und dort dauert das Dehnen auch viel länger.

Man wird auch normalerweise nicht geräuschmäßig hören, wie sich eine sauber gemachte Wicklung festsetzt, nicht einmal mit freiem Auge sehen, weil das von der Strecke her sehr sehr wenig ist und die Wirbel auch glatt sind.
 
...werd ich das mal beim nächsten Saitenwechsel probieren....

LG Jörg
 
Naja sooo Unrecht hat sein Feund, ich :D, ja auch wieder nicht. Mein Gitarrenlehrer hat ne Manne mit Floyd Rose und ärgert sich immer, dass er den Floyd Rose abbestellen solln hätte, denn es dauert sehr, sehr lange, bis die Seiten wirklich dort bleiben, wo sie sein sollen.

Ich hatte an meiner ersten Gitarre einfach nur ein Tremolo, und durch die 52'er Saiten und dem Drop A Tuning schon nen Floyd Rose Effekt, da die Saiten das Tremolo extrem belastet haben.

Also ich, lieber Nico, kann dir halt nur davon abraten, da das ganze ja erst deine 2. Gitarre ist, und wir sie ja ständig hoch und runter schrauben. ;)

Also bitte überlge dir die Sache gut... :)

Greetz,

TrackStriker :rock:
 
Ndenn es dauert sehr, sehr lange, bis die Seiten wirklich dort bleiben, wo sie sein sollen.
Vermutlich meinte er beim Saitenwechsel. Aber auch da ist es kein Problem, wenn man alle Saiten auf einmal abgenommen hat, muss man die Platte schon in die Position bringen, die sie auch mit gestimmten Saiten hat, bzw. hatte. Entweder durch Halten oder indem man etwas unterlegt.

Ich hatte an meiner ersten Gitarre einfach nur ein Tremolo, und durch die 52'er Saiten und dem Drop A Tuning schon nen Floyd Rose Effekt, da die Saiten das Tremolo extrem belastet haben.

Du hättest durch anspannen der Federn das System wieder aufliegend machen können.

Ein aufliegendes Vibrato- bzw. Tremolosystem, ist aber sowieso nur eine halbe Sache. :rolleyes:

Ich justiere alle Vibratosyteme ob Vintage, 2 Pfosten, Dual Fulcrum (das heißt genau deswegen so) oder Floyd Rose schwebend, weil das meiner Meinung nach so sein muss.

Wer viel die Stimmung wechselt und sich nur eine Gitarre leisten kann, sollte jedoch besser keine Gitarre mit Vibrato, welcher Art auch immer, kaufen.

Diese hier hat zwar kein Vibrato wäre aber vom Preis her als Zweitgitarre oder in Doppelausführung für den geneigten Metaller wohl ideal:
http://cgi.ebay.de/E-Gitarre-Invasion-EGX-200-black_W0QQitemZ380201980019
 
Naja sooo Unrecht hat sein Feund, ich :D, ja auch wieder nicht. Mein Gitarrenlehrer hat ne Manne mit Floyd Rose und ärgert sich immer, dass er den Floyd Rose abbestellen solln hätte, denn es dauert sehr, sehr lange, bis die Seiten wirklich dort bleiben, wo sie sein sollen.

Ich hatte an meiner ersten Gitarre einfach nur ein Tremolo, und durch die 52'er Saiten und dem Drop A Tuning schon nen Floyd Rose Effekt, da die Saiten das Tremolo extrem belastet haben.

Also ich, lieber Nico, kann dir halt nur davon abraten, da das ganze ja erst deine 2. Gitarre ist, und wir sie ja ständig hoch und runter schrauben. ;)

Also bitte überlge dir die Sache gut... :)

Greetz,

TrackStriker :rock:

Tach!

Saitenwechsel dauert auf meinen FR-Gitarren etwa 10 Minuten. Alles eine Frage der Balance. Problematisch wird es erst, wenn man die Saitenmarke oder die Saitenstärke wechselt, weil man dann mit fummeligem Einstellen rechnen sollte. Und natürlich auch dann, wenn man die Gitarrenstimmung wechselt. Dafür gibt es aber spezielle Systeme, dafür ist ein FR einfach nicht gemacht.

Für's Herumschrauben gibt es Autos ;)

(Und man fährt ja auch nicht im Ferrari Bauschutt spazieren... und wenn doch: Selbst schuld!)

Grüße Thomas
 
Saitenwechsel war eigentlich garnicht gemeint, sondern das stimmen, da wir oft auf E, Drop D, Drop B, Drop A spielen ;). Das saitenwechseln... joa, is ok...

aber ich würde trotzdem nochmal gründlich drüber nachdenken, denn brauchst du es denn wirklich??ß erst recht, was den Metal betrifft, zieht man die Saiten eher hoch, oder runter, als dass man ein Floyd Rose oder Tremolo benutzt.

Nichts für Ungut.

Greetz,

TrackStriker
 
Tach!

Mach Dir nix draus ;)

Wie gesagt, es gibt spezielle Systeme, mit denen man on-the-fly umstimmen kann. Und ob jemand ein FR braucht oder nicht, hängt nicht vom Genre, sondern von der Kreativität und den Fähigkeiten ab. Und natürlich davon, ob man z.B. Double Bendings spielen möchte. Das geht nämlich nur mit festgesetzem FR oder mit einer Fixed Bridge mit vernünftigem Kraftaufwand. Aber hier ist ja eh Metal-Ecke mit aufgesetztem Metal-Harnisch :)

Grüße Thomas
 
Zum Floyd im Metal kann ich nur ma Dimbag in den Raum werfen :D, aber wenn du sehr oft umstimmst solltest du dir überlegen ob du wirklich jedes mal ca 10 min umstimmen willst.
Da hilft dann nur ne 3. Gitarre oder auch 4. Gitarre oder du kannst noch das Floyd sperren, wenn dir das umstimmen zuviel arbeit ist.
Auf der anderen Seite macht ein Floyd einfach extrem viel Spaß.:D:D
 
Umstimmen und co ist ja alles schön und gut....aber bei ner Umstimmerei von Standard-E auf Drop-A würde ich wirklich über ne weitere Geige nachdenken, das ist ja schon fast pervers. Sicher, jedem das Seine, aber ich frag mich, mit was für einem Saitensatz ihr das macht ?
Ich hab gerne das gleiche Spielgefühl in jedem Tuning, von daher kkommen für mich nur verschiedene Saitensätze auf verschiedenen Klampfen in Frage...sonst schlabberts entweder, oder ihr reißt euch die Finger auf.

Just my 2 Cents...

/Jochen
 
mh... naja, auf meiner alten hab ich nen (ich glaub) nen 54'er Satz Saiten...

das geht supi!!^^

Greetz,

TrackStriker
 
Hi,

zum Floyd ist ja schon alles gesagt worden, ich kann mich dem nur anschließen (sehr stimmstabil aber kein schnelles Umstimmen).

Zu der Gitarre: Ich spiele das gleiche Modell in rot und bin damit sehr zufrieden. Gerade das Floyd recht unproblematisch (verstimmt sich kaum bis gar nicht bei palm mutes) gerade im Vergleich zu der 87er Ibanez RG550 die ich jahrelang gespielt habe. Wenn Du Fragen dazu hast meld dich einfach.

Grüße,
Yalin
 

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