Foo Fighters - Wheels, Boss GT-100

Jägi
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Hallo,

nach meiner stolzen Neuanschaffung des BOSS GT-100, befasse ich mich derzeit stark mit dem Gitarren-Sound.
Da ich, was Multieffektgerät angeht, ein absoluter Neuling bin, stellt sich hier für mich nun die Frage: Wie geht man am besten vor, wenn man sich einen Sound seiner großen Vorbilder nachbasteln möchte? Wie macht ihr das? Wie geht ihr vor? Woher wisst ihr, welcher Amp simuliert werden sollte und welche Effekte verwendet werden sollten?

Beispielhaft versuche ich gerade den Sound von den Foo Fighters - Wheels nach zu basteln.
Diesen habe ich mal als .mid-Datei (für Boss GT-100) an den Anhang gehängt.
Hierbei habe ich eine AXL Wavepoint Gitarre verwendet mit 2 Humbucker - den Pickup-selector auf Stufe 2.
Was würdet ihr anders machen?

Vielen Dank und beste Grüsse,
Jägi
 
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Waffeleisen
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Hallo Jägi,
- den Song spielen wir auch... ein sehr fetter Sound, und dazu mind. zwei Gitarren, schätze im Studio warens noch ein paar mehr.
Damit ich ihn in Standard-Tuning spielen konnte mußte ich die "Essenz" des Songs mit einer(!) Gitarre nachbilden...
Und ich hab noch nicht mal diese Rectifier-Zerre.
Der Grohl spielt doch so nen Rectifier, ein Sound in dieser Richtung sollte helfen.
Aber diesen mächtigen, fetten Sound mit nur einer Gitarre hinzubekommen ist viel Arbeit ...
Ich interpretiere das Ganze in meinem Sound, was bleibt mir übrig.
Im Gesangsteil was runterfahren und an freien Stellen mehr Zerre, dann ist Dynamik drin ... für Solo und Refrain Gas geben.
Eigne Dir erstmal einen guten Rythmuspart an, dann dürfte irgendeine fette Zerre an den heftigen Stellen ausreichend sein.
Wichtiger ist nach meiner Meinung ein schlaues Arrangement ... besonders mit einer Gitarre ... besonders schwer ist es ja nicht...
Gruß, Stefan
Ach so - für genaue Einstellungen kommen hoffentlich noch Vorschläge - hab nie ein Multi besessen.
 
Jägi
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Hallo Waffeleisen,
vielen Dank für deine Antwort. Ich, bzw. unsere Band, spielen diesen Song auch im Standard-Tuning. Ich habe noch den Vorteil, dass unser zweiter Gitarrist die Rhythmus-Gitarre spielt und ich das Intro, "Gezupfe" während dem Song sowie das Solo. Daher können wir den Song spielerisch recht authentisch nachspielen. Wir spielen diesen Song ähnlich, wie in dieser Guitar-Pro-Datei angegeben (Siehe Anhang). ich habe diese Ursprünglich von "Ultimate-Guitars" downgeloaded und leicht angepasst. Das Problem ist nur noch den richtigen Sound zu finden. Es wäre klasse, wenn mir hierbei jemand helfen könnte und schildern könnte, wie ihr beim Sound nachbasteln vorgeht. Also so allg. fragen wie:

Macht ihr zuerst einen Clean-Sound und dann die Verzerrung?
Kommt die Verzerrung über einen Amp, über ein OD/DS oder beides?
Wie bekommt man raus, welche Effekte in einem Song verwendet wurden?
Ich welcher Reihenfolge passt man den Sound an (erst Amp, dann Effekte?)?
 

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woodeye
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Hallo,

darf ich das Thema nochmals aufgreifen?

Hat jemand einen Tip für die Einstellungen zu diesem Song? Könnte auch einen Rat gebrauchen!

Danke schon mal!


Grüße
 
micharockz
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Bei der Studioaufnahme wurden mehrere Spuren wahrscheinlich mehrfach eingespielt, und das ziemlich sicher über verschiedene Amps und Mikros inkl. Nachbearbeitung. So ganz wirst du also eh nicht drankommen ;).
Welche Amps konkret verwendet wurden, kann man nur raten oder recherchieren. Ich würde zwei verschiedene Ampsimulationen parallel/gleichzeitig ausprobieren, das GT 100 ermöglicht ja parallele Signalwege. Die Rhythmusgitarre hat wenig Gain, vielleicht läuft sogar ein Verstärker clean mit. An Ampsimulationen würde ich in Richtung Vox und Marshall gehen. Im Verlauf des Songs brauchst du zwei Gainabstufungen - entweder du schaltest ein virtuelles Drivepedal dazu (ausprobieren was funktioniert, manche Kombination mit bereits verzerrten Sounds vertragen sich nicht).
Bei zwei parallelen Signalpfaden würde ich den Sound wechselweise einzeln und zusammen vergleichen und hören wie es klingt, wenn mal hier oder dort mehr oder weniger Mitten etc. habe. Die Einsatzfrequenzen der EQs der Amps und Simulationen unterscheiden sich, daher kann man so den Klang wirksam beeinflussen.

Der Soloteil ist oktaviert gedoppelt. Um das mit einer Gitarre nachzuahmen, würde ich vor die Verzerrung des stärker verzerrten Pfades einen Octaver setzen, der den Ton um eine Oktave nach oben schiebt. Mix auf 100%, ggf. noch einen EQ einbauen damit es warmmittig sahnig klingt. Vielleicht noch ein kurzes Delay nur auf den oktavierten Pfad.

Reverb musst du ausprobieren - nicht übertreiben.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Offene Ohren sind wichtiger als irgendwelche bestimmten Models. Pickupeinstellungen und Ausdruckskraft der Anschlagshand nicht vergessen ;).

Viel Spaß beim Ausprobieren!
 
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Rotor
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Schwierig. Sounds auf Grund der Studioaufnahmen zu kopieren, ist noch schwieriger. Da ist oft so viel drin und drauf, was live eben nicht mehr da ist. Die spielen ja mit 3 Gitarristen live, auch keine Hexereien. Deshalb hört es sich eben live auch wieder anders an. Mach dir da keinen Stress. Der Mix aller drei bringt dann eben live diesen Sound, den du alleine schwer hinbekommst. Generell sollte man sich nicht zu sehr auf "Es soll klingen wie..." versteifen. Funktioniert nie.
 
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ksx54
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Generell sollte man sich nicht zu sehr auf "Es soll klingen wie..." versteifen. Funktioniert nie.
ganz genau, auch diese Werks Presets sind ja meist fürn Arsch, genau wie diese " Sounds der Helden ", da fragt man sich schon manchmal, ob die das Orig. überhaupt kennen.
Ups, grad gesehen, ist ja schon uralt der Fred.
 
Rotor
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Er übt und speichert und presetet sicherlich ;)
 
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woodeye
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Hallo Leute,

sorry, war leider einige Zeit verhindert zum Spielen und Üben! Man sollte in Pension gehen! ;-)

Ja, der Threat wurde tatsächlich erfolgreich wiederbelebt und Danke Euch für die vielen Tips und Beiträge! :great:

Werde Eure Ratschläge befolgen und mal herumexperimentieren! Langsam lerne ich das Teil etwas mehr kennen, aber es fehlt schon noch gewaltig!

Hoffe in der "Finsteren" Zeit komme ich mehr dazu!

Danke nochmals!
 
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