Frage zu Economy Picking

von Plainshift, 31.01.05.

  1. Plainshift

    Plainshift Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #1
    Hallo liebe Klampfer! :D

    Ich habe mir kürzlich von www.schanzel.de das Economy-Picking.Workshop zu Gemüte geführt und versucht, es soweit wie möglich in mein Spiel einzubauen.
    Jetzt stellt sich mir die Frage: Soll ich jetzt IMMER den Wechselschlag durch eine Sweeping-Bewegung ersetzen, wenn ich 1 Ton pro Saite spiele, bzw. sobald ich die Saite wechsle?
    Oder gibt es Fälle, in denen der normale Wechselschlag mehr Sinn macht?
    Oder ist das alles bloß eine Stilfrage, und jeder Profigitarrist würde jeweils etwas Anderes dazu sagen?

    Hier z.B. ein Mini-Lick (ist, glaube ich, aus einem Song von Hammerfall), das mir gestern irgendwie aus dem Gedächtnis gehüpft ist und das ich nun wie verrückt übe. ;)


    A-------8---7------7
    E--5-55--55--55--8--

    Jetzt spiele ich es so:



    A----------8-------7----------7
    E--5---5-5----5-5----5-5--8--
    ___d__d_u_d__u_d_d_u_d__u__d

    Etc. Die fetten Sachen kennzeichnen die Sweeping-Stelle.


    Bessere Vorschläge?
    Die 5 55 auf der E-Saite spiele ich aus dem Grund mit zwei aufeinander folgenden Downstrokes, weil die erste 5 eine Achtel ist, die zweite und die dritte aber jeweils ein Sechzehntel.
    Wenn ich dann alternativ 5 5 5 5 als 4x 16-tel spiele, mus ich den Anschlag nicht verändern, sondern nur ein zusätzliches Upstroke einfügen.

    Ich warte ungeduldig auf Antworten/Vorschläge zum Spielen meines Riffs und generell zum Einsatz vom Economy-Picking! :great:
     
  2. A.P.

    A.P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #2
    also theorie mal beiseite, ich interpretiere economy picking so, dass ich wechsel- und auf/abschlg so kombiniere, dass ich die passagen möglichst schnell und sauber spielen kann.wie du das genau machst ist egal, und dir alleine überlassen - solange es sauber und gleichmäßig klingt.
     
  3. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #3
    Um das ganze economy-lastig zu spielen, würde ich alle 3 Saitenwechsel Sweepen. Den ersten der beiden 16tel-5er musst du dann immer mit up anschlagen...

    Bei Riffs würde ich nur im Notfall Economy verwenden, weil du mit Alternate den Druck besser rüberbringst und leichter exakt im Timing spielst. Außerdem ist es bei Riffs imho selten der Speed so hoch, dass man zu Economy ausweichen muss.
     
  4. Plainshift

    Plainshift Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #4
    Danke für die Antworten!

    Ich bin bloß im Moment etwas irritiert, weil ich ab jetzt alles richtig machen möchte, um möglichst effektiv Sauberkeit mit Speed zu kombinieren.
    Ich habe das erste Mal vor 1,5 Jahren eine Akustik in der Hand gehabt und dann so 5 Monate wie ein Verrückter 4 Stunden am Tag gespielt, bis ich dann aus schulischen Gründen knapp 1 Jahr Pause einlegen musste (höchstens 30 Minuten am WE oder so...)
    Jetzt habe ich gemerkt, dass ich eigentlich viel geschafft hatte in diesen ersten 5 Monaten und seit einem Monat geht´s wieder richtig los.
    Ich habe mir vorgenommen jeden Tag 120 Minuten zu spielen, und zwar vorab zu 80% übungen, und weniger feste Stücke.

    Daher wollte ich mir aus Prinzip nur die effektivsten Techniken aneignen, indem ich brav mit Metronom übe, bis ich jede Übung 3x fehlerlos spielen kann, um dann den Speed um 5bmp zu erhöhen.

    Und die Verwirrung kommt jetzt daher, dass ich mich frage, ob ich jetzt komplett umlernen muss, was den Wechselschlag bei manchen Passagen angeht, oder ihn bis auf schnelle Arpreggios komplett beibehalten sollte?

    Genau so schaut´s aus mit dem Palm Muting(?):
    Wenn ich einen Powerakkord schrammle, soll ich solange Downstrokes üben, bis ich sie superschnell spielen kann? Oder reicht auch ein ordentlicher Wechselschlag?
    Bei einzelnen Tönen sowieso Wechselschlag, aber bei Akkorden klingt´s IMO etwas eigenartig.

    So viel zu meinem Hintergrund - ich laber wieder zu viel, ich weiß! :D
     
  5. Ataca del Rasha

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    Erstellt: 31.01.05   #5
    dein vorhaben 120 mins am tag allen ehren aber übertreibs nicht, spiel bloß nicht nach festen zeitenplänen sondern lieber so wies fun macht.
    sonst hast das prob wie bei einem meiner bekannten, musste ständig bei bandproben mitmachen, hat ihn dann so genervt das er nach dem gig ne woche keine gitarre mehr sehen konnte.
     
  6. Plainshift

    Plainshift Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #6
    Nee, mir macht´s aber gerade in letzter Zeit super viel Bock.
    Und die 120 Minuten sind eher eine Begrenzung nach oben hin, denn es kam in den ersten 5 Monaten z.B. schon vor, dass ich an einem schönen Sonntagsmorgen nach dem Aufwachen von 12-16 Uhr an der Klampfe hockte, um irgendwann zu merken, dass ich noch nichts gegessen hatte und meine gesamte Zeit seit dem Aufwachen mit Schrammeln und Picken verbracht hatte!:D
     
  7. Stringgod

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    Erstellt: 31.01.05   #7
    IMHO auf gar keinen Fall.

    Wenn deine Wechselschlagtechnik wirklich Hand und Fuss hat, kannst du das Economy Picking als zusätzliche Technik ansehen, mit der vielleicht einige Linien etwas anders klingen und evtl. sogar besser (schneller) funktionieren.
    Aber man muss sich klar machen, dass diese ganze Sweeping Sache nur bei Linien funzt, die aus gleichlangen und gleichlauten Tönen bestehen. Will man z.B. ein bisschen ungeshuffelt spielen, bist du mit Sweeping aufgeschmissen.
    Betonen bestimmter Töne funzt ebenso net.

    Mein Tip: Alls Zusatztechnik wie z.B. Tapping total gut, aber nicht ausschliesslich so spielen.

    Gruss,

    String
     
  8. Plainshift

    Plainshift Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.05   #8
    Aha, thx für die Tipps! :great:
    Wenn ich weiterhin meine Pentatonik rauf- und runterdudle, sollte ich also beides mal ausprobieren? Also Economy-Picking und normalen Wechselschlag, z.B. immer abwechselnd?
     
  9. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 31.01.05   #9
    Warum kann ich diesen Post nicht löschen ? :confused:
     
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