Funkmikrofon "fürs Leben" bis 1500€ gesucht,bisheriges Mikrofon Sennheiser E 945

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Jonnieeeee
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Hi Leute,
Wie der Titel schon sagt suche ich ein Funkmikrofon wovon ich (idealerweise ;) ) noch in 20 Jahren begeistert bin.
Ich habe schon sehr viele drahtgebundene Mikrofone ausprobiert von denen ich sagen muss,dass mir das AKG D-7 vom Sound her und das Audix OM6 von der Rückkopplungsfestigkeit her am besten gefallen haben und ich mich dann für das Sennheiser E 945 entschieden habe weil es irgendwie ein "Zwischending" dieser beiden Mikrofone zu sein schien.
Mir hat es auch sehr gut gefallen,aber irgendwie kam nie ein Mischer damit klar weil sie meinten,dass es nur am koppeln wäre und deshalb permanent zu leise war...
Ein paar meinten auch,dass ich zu leise singen würde,was aber sicher nicht sein kann da ich doch schon einen recht hohen Pegel beim Singen habe (wie man vielleicht unter meinem ersten Link in der Signatur hören kann).

So,nun habe ich durch ein paar glückliche Fügungen grade ca. 1500€ zur Hand und denke mir,dass das der beste Zeitpunkt wäre sich endlich mal ein vernünftiges Funkmikro zu zu legen und damit gleichzeitig auch ein Mikrofon zu erwerben welches ähnlich dem AKG D-7 bzw. dem Sennheiser E 945 klingt,aber nicht so Rückkopplungsanfällig ist. Einfach um es dem Mischer vielleicht auch etwas einfacherer zu machen.

Kleine Info zum generellen Background:
Ich spiele in einer relativ lauten Band (besonders das Schlagzeug macht Probleme,aber das ist eine andere "Baustelle" :p ) und spiele dadurch grundsätzlich per In-Ear-Monitoring,weshalb ich besonders bei meiner Stimme einen klaren und offenen Sound haben möchte. (idealerweise wie im Studio,geht aber natürlich so nicht ;) Shure SM58 kann ich GAR nicht hören... mag ich einfach vom Sound absolut nicht.Ist eher das Gegenteil von dem was ich haben möchte...)

Falls es keine besseren Alternativen in Sachen Rückkopplung und Sound gibt tendiere ich im Augenblick gerade einfach wieder zum Sennheiser EW 500-945 G3 E-Band,welches ja das Drahtlosmikrofon zu meinem derzeitigen Mikrofon ist.

Gibt es von eurer Seite aus ein paar Alternativen die mir vielleicht noch eher zusagen könnten und die meinen Anforderungen entsprechen?

Wäre super,ansonsten,wie gesagt,probiere ich es erstmal mit dem Sennheiser aus :)

lG

Jonny
 
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Tacho!

Die 500er ist eine sehr gute Strecke. Auch der Kopf ist gut und wenn du den sowieso schon hast und zufrieden bist, dann würde ich auch die 500er nehmen.
Shure hat sicherlich auch sehr gute Strecken und bei den "größeren" Strecken hat du ja auch ein Wechselkopfsystem. Hier hilft dann vor Ort mal austesten welcher Kopf am besten zu deiner Stimme passt.

Zum Thema "auch in 20 Jahren" muss ich dir allerdings die weiße Fahne zeigen.
Zum einen dürfte es bis dahin in der digitalen Übertragungstechnik ordentlich Fortschritte geben, aber auch so etwas wie Digitale Dividende I und II wird nicht ohne Spuren vorübergehen. Ich denke, da wir als Nutzer von Funkmikrofonen keine Lobby haben, die Telekommunikationsdienstanbieter sich weitere Frequenzen unter den Nagel reißen und man in 20 Jahren wieder vor demselben Problem stehen wird wie heute: Die zugesagten Frequenzen werden anderweitig genutzt und stehen dir als Funkmikrofonnutzer nicht mehr zur Verfügung.
 
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Jonnieeeee
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Ok,ich denke dann werde ich da auch erstmal bleiben und das System bestellen...

Um aber vielleicht noch ein kleines Experiment zu wagen werde ich vorher mal das Mikrofon ausprobieren welches ich heute zufällig entdeckt habe.
Das wäre das Telefunken M80.
Scheint in Amerika schon ziemlich bekannt zu sein und hab ich erst jetzt zufällig entdeckt als ich aus Langeweile ein paar Großmembranstudiomikros durch geguckt hab :D
Den Kopf vom M80 kann man scheinbar auch für Funkmikrofone kaufen und entweder auf ein Shure oder ein Line6 Gerät schrauben,je nachdem welchen Kopf man sich holt.

Also werde ich mal das austesten und gegen mein Sennheiser testen.
Und je nachdem welches für mich dann besser ist werde ich es mir dann holen...

Aber es gut zu wissen,dass das mit den Frequenzen noch so hart weiter geht.
Gibt es irgendeine Möglichkeit sich dahingehend jetzt schon etwas vor zu bereiten?
Also spezielle Systeme die eventuell eine andere Übertragungstechnik nutzen die von all dem voraussichtlich nicht betroffen sein werden?
Wobei...
Die werden dann jetzt warscheinlich noch gar nicht wirklich bezahlbar sein,oder...?

Aber nochmal danke für deine schnelle Antwort! :)
 
Harry
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Ich hab mir vor Jahren auch mal ein recht gutes Sennheiser (Kabel) Mikrofon gekauft. Ein e855 - gibts nicht mehr. Das war damals in der 200 Euro-Preisklasse. Also für ein dynamisches Mikro recht teuer. Ich finde dass das sehr gut auflöst und ich fühle mich damit auch sehr wohl.
Komischerweise hatte bislang noch jeder Toni damit seine Probleme und wenn wir ab und zu dann mal wieder denselben Toni hatten, dann gabs ein großes Naserümpfen wenn er das e855 gesehen hat.
"Klingt viel zu spitz" - so waren die meisten Kommentare.

Bislang noch jeder Toni ist halt superhappy wenn er ein Shure SM58 sieht. Meine Meinung: sicherlich nicht verkehrt - aber nicht MEIN Geschmack, das geht besser.
Ich würde dir daher eine Funkstrecke mit dem Shure Beta58 empfehlen. Da kriegt jeder Toni ebenfalls Grinsebacken und das klingt für ein dynamisches Mikrofon ebenfalls sehr gut. Vor allem verhält es sich sehr gut im Bezug auf Feedbacks - und das ist in einer lauten Band besonders wichtig. Und es setzt sich wirklich durch.

Also: guck mal bei den ganz neuen Shure-Funkstrecken nach Systemen mit Beta58-Köpfen. Die bekommst du schon für weniger als 1500 Euro und hast trotzdem eine Top-Anlage.
Dasselbe könnte ich auch vom AKG D7 sagen. Und dasselbe sicherlich für das Telefunken. Gilt auch für die Beyerdynamic-Mikrofone in dieser Preisklasse. Das sind alles Universalwaffen wo eigentlich fast jeder mit zurechtkommen kann.

Wenn es Kabelmikros wären dann würde ich sagen: damit kannst du die nächsten 20 Jahre auftreten - kein Problem.
Bei der derzeitigen Funkstreckenproblematik ist das schwierig bis gar nicht zu beantworten was in den nächsten 5 oder 10 Jahren passiert.
Ich würde sogar sagen Funkstrecken fürs Leben gibts gar nicht.
 
dodl
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Morgen,

Als Saenger finde ich die 500er überzogen. Die Features brauchst du einfach nicht.
Da wuerd ich lieber ums halbe Geld eine 1,8G Strecke nehmen. Da sollte jetzt mal eine Weile Ruhe sein in dem Band.
Wir sind davon recht begeistert, haben sie auf diversen Kongressen völlig unkompliziert im Einsatz.

Davor schon 3 Sennheiser Strecken im jetzt nicht mehr verfuegbaren Band. Das Problem mit den Technikern kenn ich gut. Ich halte das fuer pure Faulheit oder Betriebsblindheit. Ich hatte nie, NIE, irgendein Feedback Problem. Unsere 935 Kapsel war halt Niere, die ist prinzipbedingt anfaelliger, aber mit ein bissl Schrauben an den lowmids lief das immer easy. Und ich hatte so einige Pegel Anarchisten auf der Buehne.
Das 945 kenn ich nur am Kabel, da aber ebenfalls voellig stressfrei.
Ein Freund der sich die 935er Funken auslieh, kam damit auch nicht zurecht. Tatsaechlich ists aber nur ein beherzter Dreher am EQ und passt.

cu
martin
 
Jonnieeeee
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das ist ja interessant!
Ich hatte schon fast gedacht,dass das an den Tontechnikern hier aus der Gegend liegt.Aber scheinbar haben mit dem Mikrofon schon ein paar mehr Mischer ihre Probleme gehabt.
Was ich nur etwas lustig finde ist,dass ich,als ich mal selbst live gemischt habe,mit diesem Mikrofon absolut keine Probleme hatte und einen wirklich klasse Sound raus bekommen habe...
Hier in der Gegend bin ich aber tatsächlich schon fast "berüchtigt" unter den Mischern,eben gerade wegen diesem Mikrofon weil ich es bei jedem Gig dabei habe...
Ein Mischer kam sogar mal direkt nach dem ersten Song auf die Bühne,hat mir das Mikrofon aus der Hand gerissen,ein Rode drann angeschlossen und mir mein Mikrofon genervt wieder in die Hand gedrückt. -.-
Danach gab es aber genau die selben Koppelprobleme,wenn nicht sogar noch schlimmer...

Das Beta 58 hatte ich auch mal bei einem Soundcheck bekommen.
Da hat es aber auch an allen Ecken und Enden gepfiffen,was aber mit ziemlicher Sicherheit an der total verhallten Lokation lag.
Eventuell kann ich es aber noch einmal damit probieren.
In einer Woche habe ich einen Gig mit einem Mischer von dem ich weiß,dass er immer so eins dabei hat.
Dann kann ich es da erstmal Drahtgebunden testen und kann auch ausprobieren wie es sich über mein In-Ear-System anhört.

Sollte es mir da gefallen leih ich mir mal eins für den Proberaum aus und teste mein Sennheiser noch einmal ganz in Ruhe gegen das Shure und werde dann meine Entscheidung fällen.
Eventuell werde ich aus reiner Neugier auch mal sehen,dass ich so ein drahtgebundenes Telefunken mit dazu holen kann :)

Wenn es dann hart auf hart kommt und ich mich mit dem Beta direkt anfreunden konnte werde ich mir so eins dann als Funkmikro zulegen.
Sollte dies der Fall sein,mich aber überraschender Weise das Telefunken absolut überzeugen konnte,lege ich mir das Shure Beta System zu und zusätzlich einen Telefunken Mikrofonkopf.
So hätte ich dann so oder so ein Mikrofon welches mir absolut gefällt,aber auch im zweifelsfall eine Ausweichmöglichkeit mit der jeder Mischer klar kommen sollte,falls es mit dem "favorieten" Mikrofon zu große Probleme gibt.

Sollte sich aber das Sennheiser als meinen persönlichen Sieger raus stellen,besorge ich mir dieses System...

Das wären dann also meine bisherigen Optionen :)

Fall jemand hier noch weitere Vorschläge hat die man antesten könnte würde ich darauf eventuell dann auch noch eingehen.
Ansonsten werde ich hier rein schreiben wenn ich mich letztlich für eins entschieden habe :)

Aber danke an euch dreien für die bisherige Hilfe!

lG

Jonny
 
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Fall jemand hier noch weitere Vorschläge hat die man antesten könnte würde ich darauf eventuell dann auch noch eingehen.

Mir fallen da noch viele ein. Shure darf ja nicht auf ein SM58 und Beta 58 beschränken. Wie wäre es mit einem Kondensator-Mikrofon? Beta 87A - oder gar KSM9?

Beste Grüße
 
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Das war damals in der 200 Euro-Preisklasse. Also für ein dynamisches Mikro recht teuer.
Ich weiß ja nicht nach welchen Kriterien teuer zu beziffern ist, aber "damals" hat ein SM58 schon knapp 140€ gekostet. Gut, mittlerweile sind wir bei etwas über 100€ angekommen. Ich sehe die Range um 200€ als normal und tragbar an, wenn das Mikro von seinen Betriebsparametern tauglich ist. Doch es gibt durchaus teurere und vor allem deutlich bessere Mikrofon als z.B. SM58 oder auch E855. Mir fallen da ad hoc Sennheiser MD441 oder beyerdynamic M88 TG ein. Ich bin auch der Meinung, dass ein Heil Sound PR2x dem ollen E855 locker das Wasser abgräbt oder ein AKG D3800.
Ich für meinen Teil habe genügend unterschiedliche Mikrofone schon getestet und habe davon auch einige im Koffer. Wenn Zeit beim Soundcheck ist, darf der Sänger diese auch gerne durchprobieren, um das beste für sich zu finden. Man möchte ja, dass die Kundschaft glücklich ist.

Danach gab es aber genau die selben Koppelprobleme,wenn nicht sogar noch schlimmer...
Das Problem ist, dass je nach Klasse man eben nur Vollpfosten am Mischpult stehen hat, die besser etwas anderes tun sollten. Genau solche Personen können dann eben nicht vernüftig mit anderen Mikros umgehen, da sie nur ihre Klöpper kennen und da irgendwas hindrehen.

Zum M80... Telefunken gibt es so nicht mehr, denn die Firma würde aufgelöst bzw. zerschlagen und einzelne Geschäftsfelder in eigenständige Firmen umgewandelt oder von anderen Konzernen geschluckt. Meines Wissens nach existiert Telefunken nur noch als Markennamen. Wenn man sich das M80 ansieht und mit einem Heil Sound PR2x vergleicht, dann sehen sich die beiden verdammt ähnlich, so dass es naheliegt, dass das M80 eingentlich ein PR2x ist.
 
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Feedbacks haben mehrere Ursachen:
- schlechte Monitore
- schlecht ausgerichtete PA
- ungünstige Raumakustik
- schlechte Entzerrung der Monitore
- schlechte Entzerrung des Nearfills
- leise Sänger
...

Mal aus Sicht von Jemanden, der primär Monitor macht:
- am Einfachsten ist ein SM58 zu händeln
- Beta58 ist weder Fisch noch Fleisch ... speziell wenn aggressives R&R-Monitoring gefragt ist, dann ziehst eh den ganzen "offen Klang" wieder raus, weil das Teil sonst ein Koppelmonster ist
- Beta87A easy zu händeln und ein "offener" Klang
- Sennheiser *35/*45 gut zu händeln, im Vergleich mit den alten Shure-9V-Block-Strecken ewige Batteriestandzeit
- *65 schöner Klang, aber man muß einiges Kurbeln um den Monitor feedbackfrei zu bekommen
- bei Beyerdynamic sticht das TG V96c raus ... feedbackstabil und sehr schöner Klang, aber (noch?) nicht riderfest

Ich würd an Deiner Stelle probieren:
- Shure ULX mit Beta87A
- Sennheiser EW500 mit 965
- Beyerdynamic ACT7 mit V96c

Praktisch sollte es aber auch mit Deinem jetztigen Mic dank IEM keine Feedbacks geben :gruebel:
 
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Praktisch sollte es aber auch mit Deinem jetztigen Mic dank IEM keine Feedbacks geben :gruebel:

Vorausgesetzt die ganze Band spielt mit IEM. Auf kleinen Bühnen, technisch ignorante Band, doofer Tonmensch kann ja schon mal der Gitarrenmoni über das Sängermikro koppeln oder so.
 
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livebox ich fahr auf meinen Bühnen >125dB SPL und >135dB Peak (am Monitorplatz gemessen) ... und da koppelt nix ... valides Holz, ordendliches Pult und man bekommt fast alle Stimmen und Mics in den Griff ... irgend wann greifen halt dummerweise mal die physikalischen Grenzen zu :(
... KC mit ihrer leisen Sängerin und >60dB Dynamic am Mic sind nicht wirklich vertretbar, da bleibt einem nix anderes als ein Compressor übrig, obwohl dies eines der heiligen NoGo Grahle des Monitorings ist ;)
 
Harry
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Ich weiß ja nicht nach welchen Kriterien teuer zu beziffern ist, .....
Dann lass es mich erklären: >95% aller User hier würden ein dynamisches Vokalmikrofon für 200 Euro als teuer beziffern. So einfach ist das.
Vielen Dank für deinen Hinweis auf noch teurere dynamische Mikrofone - das ist mir bekannt. :rolleyes: :D

Das Problem ist, dass je nach Klasse man eben nur Vollpfosten am Mischpult stehen hat, die besser etwas anderes tun sollten.
Ich kann dir versichern, dass unser Toni welcher ganz speziell die Probleme mit dem Sennheiser hat KEIN Vollpfosten ist. Um es genau zu sagen: er ist Tontechniker-Profi und er versteht sein Handwerk ganz ausgezeichnet.
Vermutlich bewegt er sich jedoch nicht in deiner Klasse - das mag sein. ;)
 
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komplett OT.

Ich war einige Zeit in L.A. Und habe dort die Erfahrung gemacht, dass jeder gewillt ist von anderen zu lernen, egal wie versiert und bekannt der- bzw. diejenige ist. Fachliche Überheblichkeit ist dort anscheinend nicht vorherrschend. Im Gegensatz zu unseren Gefilden. Da bezeichnet sich jeder, der mal ein Konzert gemischt/gespielt hat mit >1000 Leuten als Vollprofis. Oder sollte man sagen Vollpfosten.;)

noch ein abgewandeltes Zitat aus "Indien": 95% olla Tontechniker san Vuitrouttl.:D


Edit: ich bin da natürlich die Ausnahme, die die Regel bestätigt.;)
 
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bitte an der Stelle jetzt keine weitere Diskussion über "Profis"
Danke
 
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Ok,also hier wurden nun auch ein paar Kondensatormikrofone gepostet.
Wenn ich den Begriff Kondensatormikrofon höre,denke ich automatisch an extrem guten Sound und praktisch wie aus dem Studio und eben genau das was ich haben möchte.
Wenn ich diesen Begriff aber im Zusammenhang mit dem Wort "Bühne" höre,verabschiede ich mich von dem Mikrofon schon im Vorfeld weil ich die Feedbacks praktisch nun schon im Ohr habe.
Könnte natürlich auch sein,dass ich da falsche Vorurteile habe,deshalb die Frage:
Koppeln Kondensatormikrofone nicht sehr viel schneller als dynamische Mikrofone? óO
Sind sie deshalb dann nicht eigentlich nur bedingt zu empfehlen wenn man in einer "lauten" Band Musik macht?

Zum Monitring:
Ich grundsätzlich über In-Ear
Rhytmusgitarrist kriegt das selbe Signal wie ich,spielt also auch per In-Ear
Bassist braucht kein Monitoring da er sich normalerweise über seinen Amp hört und sonst nur das Schlagzeug braucht.
Drummer braucht lediglich sein Metronom und die Zuspieler die wir von der Bühne aus steuern,was beides in einem kleinen Pult gemischt wird und er direkt auf die Ohren kriegt.

Unser Leadgitarrist ist der einzige der einen normalen Monitor braucht,wobei da aber dann nur sein eigener Gesang drauf ist.

Ein Mischer meinte mal zu mir,dass es warscheinlich über meine Kopfhörer koppeln würde -.-
Naja,hab da schon ne Menge mit gemacht,weshalb ich es den Mischern eben nun auch mal etwas einfacherer machen möchte... :p
 
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Hallo Jonnieeeee,

Koppeln Kondensatormikrofone nicht sehr viel schneller als dynamische Mikrofone?

nein, das ist leider ein weit verbreitetes Vorurteil. Man kann jedes dynamische Mikro genauso schnell zum koppeln bringen wie ein Kondensatormikrofon. Rückkopplungen entstehen immer dann, wenn man die Richtcharakteristik der Mikrofonkapsel nicht bein Aufstellen von PA und Monitoren beachtet.
 
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mal so nebenbei,

wir hatten vor einiger Zeit auch von SM58 auf das Sennheiser e935 gewechselt. Das gab den absoluten Whow-Effekt. Das SH ist wesentlich "Runder", druckvoller und wir hatten weniger Probleme mit Rückkopplungen. Vielleicht weil wir nicht alles aus unserer kleinen Anlage quetschen mussten damit der Gesang gegen die Instrumente anstinken kann? Keine Ahnung, Jedenfalls war das ein absoluter Schub nach vorn in Sachen Gesang.
Aber wie weiter oben schon von jemanden geschrieben kommt es sicher auch auf die Monitorbestückung, Aufstellung und anderes know how an. SM57 / 58 sind bestimmt keine schlechten Mikrofone, jedoch lange nicht mehr das Mass der Dinge. Ich habe das Gefühl manch "alte Hasen" wollen das nicht wahr haben.

Schade, Emden ist sicher ein wenig weit von Hannover, denn bei PPC haben sie eine recht geräumige, abgeschlossene PA-Abteilung wo man in Ruhe Micros, auch an verschiedenen Boxen, testen kann.

LG

- - - Aktualisiert - - -

Lese gerade...über die In-Ears koppeln?????? Ich nutze z.B. fisheramps, Die sind sehr dicht. Das ist das letzte was ich muir vorstellen kann.

LG
 
Harry
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Von Shure möchte ich als Kondensatorvertreter das Beta 87 in den Ring werfen. DER Kondensator-Klassiker sozusagen. Und absolut bühnenfest :great:
Das KSM9 kenne ich zwar nicht, aber das soll ja noch besser sein :)
 
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Ein Mischer meinte mal zu mir,dass es warscheinlich über meine Kopfhörer koppeln würde -.-
Also sowas hab ich noch NIE gehört ... dann wäre ja eine Gesangsaufnahme im Studio mit Großmembranern und Kopfhörer unmöglich :ugly:

Wie Du es beschreibst, kommt Dein Signal nur auf die Front ... da muß man auch schon ganz schönen Unfug (Material, Aufstellung, Entzerrung, Leveler) bauen, um da was zum Koppeln zu bekommen :(

Nimm mal Kontakt zu unserem User KatzenFischBlues auf, der kommt aus Deiner Ecke, ist ein guter Tonkutscher und hat valides Material im Bestand. Vllt. ergibt sich ja eine Zusammenarbeit ;)
 
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Koppeln Kondensatormikrofone nicht sehr viel schneller als dynamische Mikrofone? óO

Wie Wil schon antwortete: hartnäckiges Gerücht. Auch wenn die Tendenz vorhanden ist - da Kondensator-Mikrofone meist etwas mehr Pegel in den Höhen liefern. Gerade heute hat Amazona.de einen Test der Top Bühnen-Kondensator-Gesangs-Mikrofone veröffentlicht. Lohnt sich zu lesen.

Ein Mischer meinte mal zu mir,dass es warscheinlich über meine Kopfhörer koppeln würde -.-

Koppeln über Kopfhörer könnte sein - aber über In Ear? Unmöglich ... sonst würdest du jetzt keine Musik mehr machen können - weil du taub wärst.

Beste Grüße
 

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