Funkstrecke Sennheiser ew100 trotz Mute ein Signalausschlag?

  • Ersteller Scrooth
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findest du unter Advanced. Und beim Sender nicht vergessen ;-)
 
findest du unter Advanced. Und beim Sender nicht vergessen ;-)
Hilft blos nix, wenn der Sender AUS ist.

In diesem Fall versuchen, die Rauschsperre (Squlech) auf "hoch" einzustellen - das kann helfen, allerdings wird die Reichweite kleiner.

Ansonsten hab ich bei ähnlichen Problemen eine MU-Metallplatte (1mm reicht) unter den Störer gepackt.
Kann helfen, muss aber nicht - man muss da messen (aber nicht mit dem Multimeter, dazu braucht man schwerere Geschütze wie z.B. SpecAnalyzer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Empfänger mit eingeschaltetem Pilotton (ich gehe davon aus, dass er das ist - Auslieferungszustand), dann wird in seltenen Fällen durch weißes Rauschen schon mal die Rauschsperre geöffnet.
Was mich stutzen lässt, ist dass der Empfänger aufrauscht, wenn das Mikro gemutet wird - dadurch wird nur die NF am Sender auf Masse gelegt.

Aber du hast Recht - erst mal nachsehen, ob der Pilottonauswerter an ist.




Anleitung gesucht, aber nichts dazu gefunden.
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findest du unter Advanced. Und beim Sender nicht vergessen ;-)

Ist sowohl beim Sender, als auch beim Mikrofon auf "active" gesetzt. Trotzdem macht der Empfänger Ausschlag, wenn ich das Mikro ausmache

P.S. OT = Ich habe eine neue Sennheiser G4 hier, die das gleiche Problem hat. Überlege, die zu behalten und eine G3 dafür zu verkaufen. Der Unterschied ist ja auf den ersten Blick fast null. Hat die G4 irgendwelche nennenwerte Vorteile gegenüber der G3?

Bisher sehe ich nur, dass die G4 mehr Kunststoff hat
 
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Wenn der Empfänger mit eingeschaltetem Pilotton (ich gehe davon aus, dass er das ist - Auslieferungszustand), dann wird in seltenen Fällen durch weißes Rauschen schon mal die Rauschsperre geöffnet.
Dann wird das hier wohl der Fall sein. Weißes Rauschen also? Kann mir den Zusammenhang jemand erklären?
 
In diesem Fall versuchen, die Rauschsperre (Squlech) auf "hoch" einzustellen - das kann helfen, allerdings wird die Reichweite kleiner.

Ich dachte, dass das wie ein Gate funktioniert und unter einer bestimmten Redelautstärke greift!? Wenn ich es richtig verstehe leidet aber nur die Reichweite? Da ich meistens max. 20 Meter zu den Sprechern habe wäre das kein Problem

Was ist das für eine Metallplatte, die Du da gemeint hast?
 
Der squelch hängt mit der HF-Stärke zusammen. NICHT mit NF. Solange du vollen Empfang hast kannst du den Squelch ruhig hoch einstellen.
 
zu deiner ersten Frage: Die Redelautstärke hat keinen Einfluss (außer du übersteuerst - das ist aber eine andere Baustelle)
Der Squelch reagiert auf Empfangsfeldstärke. Wie weiter oben schon erwähnt - bitte erst mal prüfen, ob der Pilotton - wie Technika richtig erwähnt hat - aktiviert und auch dessen Auswertung aktiviert ist. Dann erst zum Squelch greifen!

Mu-Metall kann man auch Googeln:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mu-Metall
 
Wenn der Empfänger mit eingeschaltetem Pilotton (ich gehe davon aus, dass er das ist - Auslieferungszustand), dann wird in seltenen Fällen durch weißes Rauschen schon mal die Rauschsperre geöffnet.
Was mich stut





zen lässt, ist dass der Empfänger aufrauscht, wenn das Mikro gemutet wird - dadurch wird nur die NF am Sender auf Masse gelegt.

Aber du hast Recht - erst mal nachsehen, ob der Pilottonauswerter an ist.

Anhang anzeigen 717420

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Ich finde dieses Menü nicht, hat der EW100 das überhaupt, die Bilder sind von einem EW300
 
Ohne jetzt klugzuscheißen sollte man doch ein paar Begrifflichkeiten klären, um die allgemeine Verwirrung zu Entwirren. Also....

Squelch - Rauschsperre
Ist nichts anderes als eine Schwellenwertschaltung, welche die Feldstärke des Empfängers auswertet und davon abhängig den NF Teil freischaltet oder nicht. Zweck dieser Übung ist eben - wie der Name es impliziert - das Rauschen bei analogen Übertragungen zu unterbinden. Man kennt dies vom Radio. Sobald man sich aus dem Sendegebiet bewegt und der Empfang schlechter wird fängt es an zu rauschen, was vollkommen normal ist, da das Trägersignal schlechter wird und damit das Verhältnis Träger zu Hintergrundrauschen sich zum Hintergrundrauschen verschiebt.
Die Rauschsperre sollte schon davor greifen, damit man das Rauschen eben nicht mitnimmt. Da ist es grundsätzlich, nur eben vom Trägersignal überlagert. Klar soweit?
Nun kommt das eigentlich KnowHow. So eine Rauschsperre kann definitiv falsch eingestellt werden. Eine Rauschsperre ist immer so einzustellen, dass innerhalb des definierten Aktionsradius des Senders der Empfänger diesen mit Augenmerk auf das Hintergrundrauschen noch vernüftig und eben ohne Störungen empfängt und das NF Signal dann ausgibt. Also geht man den Aktionsradius ab und beobachtet die Feldstärke am Empfänger. Man wählt den niedrigsten Punkt, sofern es hier nicht rauscht und legt den Schwellenwert auf diesen Wert fest. Wenn es hier noch nicht rauschen sollte und der Empfang OK ist, dann darf man auch gerne noch 1,5 -2 dB Reserve nach unten geben. Das hat den Effekt, dass wenn die Feldstärke mal abhaut der Empfänger nicht zu macht. Damit hole ich mir die maximale Reichweite bei maximaler Sicherheit.
Wenn ich nun stumpf die Rauschsperre einstelle und sagen wir mal recht hoch ansetze, dann kann es passieren, dass der Empfänger schon bei geringeren Entfernung (weil eben die Feldstärke mit der Entfernung 1/r abnimmt) abgewürgt wird, obwohl es noch nicht rauschen würde. Damit verschenke ich ganz einfach Reichweite. Der andere Fall wäre, wenn ich die Rauschsperre zu tief ansetze und damit gefahr laufe, dass es dann doch aufrauscht. Also ist es immer ratsam den Aktionsradius im Vorfeld abzugehen und zu prüfen wie sich dabei die Feldstärke ändert.

Bei digitalen Strecken hat man zwar kein Aufrauschen, jedoch fangen dies d a nn a art fa kete gen ud d-- bssr rausch.

Pilotton
Der Pilotton liegt ausserhalb der Hörgrenze, also im Bereich Ultraschall. Deswegen nimmt man ihn nicht wahr, außer man gehört der Gattung Fledermaus an und selbst dann würde man den Pilotton nicht hören können, da er in der Regel noch vor der NF Ausgangsstufe ausgefiltert wird.
Die Idee des Pilottones bei dieser Anwendung besteht primär in der Signalisierung, dass ein korrekter Träger vorhanden ist. Der Empfänger öffnet den NF, sobald der Pilotton erkannt wird. Auch werden weitere "Daten" über den Pilotton übertragen, z.B. die Batteriekapazität.

Beide Verfahren dienen zur unterdrückungen von Störgeräuschen, sofern der Empfänger ausserhalb der Reichweite des Senders ist, wobei beide Verfahren unabhängig voneinander sind und auf gänzlich unterschiedlichen Ansätzen beruhen. Die Rauschsperre (manche kennen es auch vom CB Funk) gibt es im Bereich der Funkmikrofonie schon deutlich länger als das Pilottonverfahren.
 
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So. Sorry wenn ich hier noch mal einsteige mit mehr oder minder ot.

Heut grade 4 ew 500 im Einsatz. Trotz aktivem Pilotton hab ich einen AF out mit Rauschen, der beim Mischpult ankommt.

Mein Fazit: der Pilotton hilft nicht immer gegen af-peaks bei ausgeschaltetem Sender!
 
Bei 4 EW500 hast du sicher den Wireless System Manager im Betrieb, der gibt da umfassend Aufschluss was wo auf welcher Frequenz den Piloton/Squelch öffnet.
Mein Fazit: der Pilotton hilft nicht immer gegen af-peaks bei ausgeschaltetem Sender!
Bei 9 Strecken gleichzeitig auf der Bühne im regelmäßigen Betrieb hatte ich dieses Problem noch nie.
Screenshot vom WSM wäre hilfreich.
 
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Wsm pack ich bei 4 strecken nicht aus. Einmal frequenzscan am Empfänger und gut. Aber 2 Fotos hab ich noch gemacht. Der gain am Pult war ganz runter. Deshalb nur 2 LEDs am leuchten.
 
Hast du mal versucht, die Frequenz nur 250kHz zu ändern?
Auf manchen "Nuller-" Frequenzen machen die PLLs der Empfänger Müll - kommt aber (wenn die Empfänger für den Scan gekoppelt sind) normalerweise nicht vor.
Der Grund: Ein anderer Empfänger läuft mit seiner Empfangsfrequenz plus/minus ZF genau auf dieser Frequenz. Da passiert sowas schon mal.
 
Der Bereich liegt zwischen 524.950 bis 525.125. noch gefunden: zwischen 521.300 und 521.550. vernetzt sind die nicht. Die anderen 3 sind bei 518.100-518.975
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Es ändert sich auch nichts wenn ich die anderen 3 ausschalte. Dran hab ich abgesetzte richtantennen ohne booster.

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Jetzt hab ich auch bei 518.975 einen. Bin in einem recht abgeschirmten Gebäude. Ich bring doch mal wsm an den Start.
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Sollte ich da noch irgendwas abchecken?
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja - die Frequenz nach oben/unten ein wenig verändern und eventuell mit einem Meßempfänger (RF-Sniffer z.B.) mal checken, ob das irgendwelche hausgemachten Mischprodukte sind oder mit einem 2. Empfänger mal die gleiche Frequenz checken. Könnte natürlich auch sein, dass der Eingangskreis schwingt - dazu einfach mal die Hand um die Antenne legen - wird es nur schwächer kommt es von außen, isses weg hast du ein Problem mit wilden Schwingungen.
 
Also meine Hand bekomm ich nicht um ein richtpaddel drumrum :)
 
Anfassen bedämpft genug...
 

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