Dann ist also davon auszugehen, dass das Zertifikat bei allen USA-Serienmodellen über die Jahre dabei war.
Ich vermute, dass man irgendwann nach Leo Fenders Tod damit angefangen hat, um der Gitarre irgendetwas mitzugeben, auf dem der Name
Fender* steht, auch wenn es "nur" der, von seiner zweiten Frau ist. Die neuen US-Modelle bekommen es mit Sicherheit noch mit.
Im Übrigen erkennt man eine US-Gitarre erstens an der Seriennummer und dann noch an den dunklen Punkten hinten auf der Kopfplatte, die heute nicht mehr notwendig sind, aber trotzdem werden da 2 Löcher gebohrt und wieder zugedübelt. Die alten hatten die Punkte auch hinten am Korpus, ich glaube, die macht man bei den neuen nicht mehr.
Beide Punkte sieht man nur mit den aktuellen Schaller-Mechaniken. (Die unscheinbareren Punkte unter den Mechaniken hat der Vorbesitzer gemacht, er hatte wohl Mechaniken mit Festhalteschrauben montiert gehabt und dann wieder zurückgebaut)
Hier sieht man auch die beiden Punkte am Korpus, einen links neben der Konterplatte und einen unten in der Nähe des Gurtpins :
Die Löcher wurden gebohrt, um die Teile an den Maschinen fixieren zu können, soviel ich weiß.