Gedanken zu Headsets, Kugel oder Niere, günstig oder teurer, Anwendungsbeispiele

  • Ersteller Mathias1234
  • Erstellt am
Ja. Um noch mehr EQen zu können, hab ich die Headsets noch über ne Gruppe geschickt. Die KünstlerInnen fanden ihre neu gekauften t.Bone Headsets dann ganz gut vom Sound her. Ich hab also zu gut gearbeitet. Das vorhandene Know-How war auf folgendem Level: „Die Headsets zicken immer rum” – bei beiden Funkstrecken war die gleiche Frequenz eingestellt. Ich empfahl, bzgl. Frequenzeinstellung das Handbuch zu lesen, den Trick mit der Empfangsanzeige bei ausgeschaltetem Sender zu machen sowie mittelfristige bessere Mics an die Sender anzuschließen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Die t bone DPA Verschnitte sind tatsächlich sehr brauchbar an Streichern und Gebläse.
 
Die t bone DPA Verschnitte sind tatsächlich sehr brauchbar an Streichern und Gebläse.
Ja, ich verwende die Dinger auch gerne. Auch die earsets finde ich in unproblematischen Situationen nicht so schlecht, sobald es aber um rückkopplungsgefährdete Anwendungen geht, wird der Unterschied sehr deutlich. Und nachdem Streicher und Gebläse - zumindest in meinem Umfeld - normalerweise dafür nicht anfällig sind, ist mir da ein konsistentes Verhalten nach hinten nicht ganz so wichtig.
Headsets auf fragwürdigen Kleinbühnen ziemlich nah an der PA sind dagegen fast immer kritisch. Und da erleichtert ein 4466 einem das Leben schon sehr im Vergleich zum t.bone Ding aus dem Toolcase.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Grad das 66er nicht, weil es eine Kugel ist. Für Live ist das generell eher unbrauchbar, ist dann eher ein Raum Mic. Wenn DPA Live, dann bitte eine Niere, sonst nehm ich wirklich lieber die t bone Niere. Alles natürlich in einem Band Setup gedacht. An der PA ist das natürlich immer problematisch...
 
Gut, mit Headset im Bandkontext: Dann nehme ich lieber eine andere Band…
Für die typischen Sprachbeschallungsanwendungen ziehe ich tatsächlich meistens die 66er den 88ern vor. Bei im dunklen hinter der Bühne eilig und schlampig umgehängten Headsets ist die Trefferquote für irgendwie verwertbare Signale mit Kugeln deutlich höher…
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Klar, der Enduser kommt dann auch nochmal ins Spiel. 😅
 
Die DPA-Headsets (Kugel) klingen so, dass man am EQ nichts machen möchte, einfach gut. Bis dann die Rückkopplung kommt. Dann ruiniert man sich den Sound am EQ. Sie sind sauteuer und mechanisch empfindlich. Und 845€ T.-Preis für das 4088, also die Niere… ist für mich jenseits des Erreichbaren.

Die t.Bone Headsets (Niere) klingen verbogen, sind auch in eigentlich „sicheren” Positionen am Kopf plopp-empfindlich. Man versucht, den Sound am EQ zu retten. Sie sind ziemlich billig und auch günstig.

Mein Kompromiss ist das Sennheiser HSP Essential. Ähnliche Probleme wie beim DPA 4066, aber nicht so teuer (früher mal 250€, jetzt geht's in Richtung 300, gab's mal als Killer-Aktion für 150€), Sound gut. Pfriemelig zum Anpassen an die Genicke…

Die Sennheiser HSP-4 sind eigentlich gut und Nieren, eigentlich gut einstellbar, hält aber auf einigen Rüben irgendwie nicht richtig. Mit ca 529€ auch schon schmerzhaft in der Gesäßtasche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Standards sind Beyerdynamic TG H74c (Superniere) sowie Monacor HSE-150/SK (Kugel) und HSE-152/SK (Niere). Speziell die Monacor-Kugel klingt angesichts des Preises prima.
Von DPA hatte ich fürs Musiker-Board ja schon 6066 sowie 4466 und 4488 da, die natürlich noch einmal in einer ganz anderen Liga spielen - allerdings sehe ich sie im Gegensatz zum genannten Beyerdynamic weniger im Bandkontext sondern eher bei Theater etc.
 
Ja absolut. Mir gings da eher um die DPA Clips. Alle Streicher müssen die haben, keiner schaut aber was gekauft wird, Hauptsache es steht DPA drauf. Dann hast du zB bei einem Orchester Projekt mit Drumset, Gebläse und eben 6 Streichern mitten auf der Bühne 2 Kugel Mikrofone sitzen. Top! 🤪🤣

Jetzt geht der Trend eh in Richtung Neumann Clip.
 
Jetzt geht der Trend eh in Richtung Neumann Clip.
Ja, ja, die Mode.
Neulich hatte ich ein 4099 an der Violine (das war vom Musiker), das hatte aber dann immer wieder Aussetzer (wohl ein Kabeldefekt) und so wich ich auf das ebenfalls benutzte HSP4 aus. das klang auch ganz vernünftig, wie ich finde. Auch bei den anderen Aufgaben (Sprache und Gesang) an dem Abend hat mir das HSP 4 sehr gut gefallen. Ist wohl eine ganz gute Alternative zum doch um einiges teureren DPA.
Die günstigen t.bone klingen bei der Stimme nicht wirklich. Ich habe da zwei, aber die sind nur als Fallback, wenn die anderen nicht mehr wollen.
mitten auf der Bühne 2 Kugel Mikrofone sitzen. Top!
ist doch toll, nimm die einfach als Haupt Mikrofonie und gut ists. :juhuu:
 
Die Microdot-Stecker von DPA sind eine Beileidigung, schon öfter habe ich Kabelbrüche an diesen Steckern erlebt, ob nun beim Headset oder beim d:Vote. Bei Mikrofonen in dieser Preisklasse sollte man mehr erwarten können.

Hinzu kommt, dass viele NutzerInnen gerade mit den Headsets ziemlich unzimperlich umgehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Monacor HSE-150/SK (Kugel) und HSE-152/SK (Niere).
Ist die Niere da nennenswert feedbackresistenter als die Kugel?
Da ich mir zum Thema "optisch halbwegs dezente Headsets mit wenig Rückkopplungsneigung, nach Möglichkeit bitte auch noch im erschwinglichen Preisrahmen" in den letzten Monaten auch so meine Gedanken gemacht hab und nicht wirklich fündig geworden bin, wären die evtl auch noch einen Versuch wert.

Meine beiden Kandidaten, das JTS CM-214ulf und das AUDAC CMX826 hatten deutlich mehr Feedback-Probleme bzw. waren nicht nennenswert besser als das (deutlich teurere) TH53 mit seiner Kugel von Shure. Daher bleib ich vorerst bei schwierigen Einsätzen beim WH30, auch wenn das optisch nicht so wirklich dezent ist und die TH53 gibt's bei genug Abstand zu den Boxen.
 
Ist die Niere da nennenswert feedbackresistenter als die Kugel?
Definitiv, wobei sie schon exakter platziert (und ggf. gegen Verrutschen fixiert) werden sollte, und der Klang ist nicht ganz so natürlich wie bei der Kugel.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ok, das klingt ja schon mal gut. Das Thema "Platzierung" ist klar. Da muss man halt einfach deutlich mehr aufpassen.
So wie ich das auf den Bildern sehe, lässt sich der Bügel auch schnell verstellen und das Kabel lässt sich wechseln. Ist beides ja nicht wirklich selbstverständlich. Das AUDAC hatte so einen kleinen (nicht verstellbaren) Bügel, dass ich mit meinem halbwegs normalgroßen Durchschnittsschädel echte Probleme hatte.

@all: Hat jemand schon mal die 300er von Monacor bzw die MU-53 und MU-210 von Mipro in den Fingern gehabt? Die wären nämlich auch noch auf meiner Testliste.
 
ist doch toll, nimm die einfach als Haupt Mikrofonie und gut ists.

Dafür sind die wiederum suboptimal platziert. 🤪😅

Drodot-Stecker von DPA sind eine Beileidigung, schon öfter habe ich Kabelbrüche an diesen Steckern erlebt

Absolut. Generell bin ich nicht so der Fan. Im Piano nehm ich zB tausendmal lieber zwei Großmembran, als die ständig verlangten DPAs mit Magnet Clip...
 
Ist das mit den Kabeln bei DPA echt so ein Problem?
Man liest immer wieder von kaputten Kabeln und Ärger mit den Steckverbindungen. Da ich selbst aber keines hab, kann ich da leider nicht mitreden. Ich finde es nur sehr schwach, dass das bei DEM Preis echt ein Thema ist.
 
Es darf nicht sein, was nicht sein darf. ;)
 
So kann man es natürlich auch ausdrücken :evil:
Nachdem man davon aber ja schon einige Jahre liest, sollte man doch meinen, dass die das Problem mittlerweile zumindest halbwegs versucht haben zu beheben...
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben