Gesang plus Akkorde müssen die passen ?

von RAF-MANN, 13.04.06.

  1. RAF-MANN

    RAF-MANN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.06   #1
    Heay ho Leute
    ich hab da mal eine wichtige Frage .
    Also ich hab eine Kadenz vin akkorden .
    C G am F
    da ich das Riff auf einer verzerrten Gitarre spielen
    C5 g5 a5 f5
    so wenn ich jetzt die text dazu hab und den singen will, ist es egal welche Töne ich sing bzw welche Akkorde ich zum Gesang spiel oder müssen die passen ?? GIbt es
    da ein Schema ??
    mfg
    Stani
     
  2. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.06   #2
    egal ist das natürlich nicht. ich würde mich erstmal an den jeweiligen Dreiklängen sowie in dem Fall am Tonmaterial der C-Dur-Tonleiter orientieren (die chords sind alles Modi von C-Dur: I, V, vi, IV), die chords bestehen ja aus: c-e-g, g-h-d, a-c-e, f-a-c, bestimmte dissonante Intervalle würde ich vermeiden.:rolleyes:
     
  3. Reaper's Ballz

    Reaper's Ballz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.06   #3
    du (oder im schlimmsten fall deine mitmenschen^^) wirst's hören wenn's nicht passt.

    Wenn du bei der Konstruktion deiner Gesangsmelodie in der selben Tonleiter bleibst in der auch die Akkorde der Begleitung stehen, dürfte nicht allzuviel schiefgehen.

    Also wenn die Begleitung in A-Moll steht, konstruierst du deine Gesangsmelodie auch anhand der Töne aus A-Moll.

    Natürlih geht das meistens einfach aus'm Gefühl heraus.
     
  4. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.04.06   #4
    Mit den Dreiklängen der vier Akkorde hat man den Tonumfang der C-Dur-Tonleiter komplett abgedeckt. Ich würde prinzipiell über alle Akkorde mit allen Tönen der C-Dur experimentieren. Dissonanzen sind m.E. auch kein Problem, wenn du sie "richtig" verwendest, also als Überleitung hin zu konsonanten Intervallen, oder auf unbetonte Zählzeiten legst.
     
  5. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 14.04.06   #5
    An was für Dreiklängen, es sind doch nur Power Chords!
    c ist der Grundton (Tonika), f die Quarte (Subdominante) und g die Quinte (Dominante).
    Die Power Chords C5, F5 und G5 lassen also sowohl auf C-Dur als auch auf c-Moll schließen.

    Der Grund warum c-Moll ausgeschlossen werden kann ist der A5 (große Sexte).
    Würdest du stattdessen Ab5 (kleine Sexte) spielen hättest du kein C-Dur, sondern c-Moll.

    Spiel zum Ausprobieren mal erst C5 G5 A5 F5 (C-Dur) und dann C5 G5 Ab5 F5 (c-Moll).
     
  6. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.06   #6
    darauf hatte ich mich bezogen. daher bin ich auch auf c-Dur gekommen. dissonante Intervalle sind natürlich übergangsweise angebracht, man sollte sich dessen nur bewusst sein.
     
  7. GMinor7

    GMinor7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.06   #7
    Ich wuerde eher sagen, der Grund, warum c-Moll ausgeschlossen werden kann ist nicht kleine Sexte (A), denn in Melodisch Moll wäre die ja enthalten (das Klischee wäre z.b. der Turnaround ||: Cm6 | Am7b5 | Dm7b5 | G7alt. :||), sondern die reine Quinte von A5, die wiederum ist in MM nicht drin, die 6 stufe (MM6) ist ja Am7b5.

    Aus der Vorgabe der Grundtöne C, G, A u. F liesse z.b. auch diese hübsche Kadenz bauen:

    ||: Cm7(9) G7alt. | Am7b5 F7(9) :||

    voicings z.B. wie folgt von tief nach hoch

    C Bb D Eb G
    G B Eb F A#
    A G C Eb G
    F Eb G A D

    aber ich drifte ab... :-)

    Gruss, Alex
     
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