Gibson Flying V Halskrümmung ändert sich nicht

von MS Raz, 29.09.16.

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  1. MS Raz

    MS Raz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #1
    Hallo an alle,

    Ich habe mir gerade eine Gibson Flying V Pro T 2016 gekauft und bin eig auch sehr zufrieden mit ihr vom Klang und Handling.

    Da es aber in den Obersten Bünden und bei der leeren E und A seite ein wenig Scheppert wollte ich den Hals ein wenig Nachstellen.

    Dabei ergab sich aber das der Hals auch bei komplett entspannten Halsstab nicht nach vorne Nachgab also sprich er wird nicht Konkav.

    Ich weiß jetzt nur nicht ob das iwie Normal ist oder ob ich sie doch lieber Umtauschen sollte. Denn das Schnarren ist jetzt auch nicht soo extrem, aber dennoch stört mich es das man es nicht so Nachstellen kann.

    Ich hoffe ich habe es halbwegs greifbar erklärt und hoffe jemand kann mir helfen.

    Danke schonmal
     
  2. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #2
    Kann sein das es ne Weile dauert. Schau in einer Stunde nochmal. Kann aber auch sein das er.klemmt.

    Aber, ich glaub das das nicht der richtige Weg war bei diesen "Symptomen" was am Hals einzustellen. An den obersten (und untersten) Bünden wird so gut wie nix passieren weil da der Stab kaum Einfluss hat.
    Und weiterhin sagst du das es nur bei 2 Saiten schnarrt. Also wurdest du 2 Saiten verbessern und 4 verschlimmern. Bzw unnötig verändern.
     
  3. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #3
    Ok ja der Hals kommt mir so oder so viel zu gerade vor als bei meinen anderen Gitarren.

    Es ist halt nur das Problem das es sich nichts ändert beim lösen.

    Denn auch wenn ich die schraube schon fast drausen habe ändert sich nichts.

    Aber wie gesagt es ist nur Minimal aber es irritiert mich das es sich nicht so ändern lässt wie bei meinen anderen Gibsons.
     
  4. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #4
    Beim Lösen? Du möchtest doch eine Krümmung, oder nicht. Nur so würde ja der Abstand zwischen Saite und Bund größer und damit das Schnarren besser. Sofern der Stab an dieser Stelle überhaupt Einfluss hat.

    Kann es sein das du einfach in die falsche Richtung drehst und der Stab einfach komplett gerade ist?
     
  5. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #5
    Hm nein habe es schon in die andere richtung versucht also sprich in angezogen.

    Ich werde es wenn ich zuhause bin nochmal versuchen und dan bescheid geben.

    Danke schonmal für dir antworten :)
     
  6. mmstingray

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    Erstellt: 29.09.16   #6
    So wie Du es beschreibst, hat aber Dein Problem eher mit schlecht abgerichteten Bünden zu tun...?
     
  7. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 29.09.16   #7
    Erst einmal: Welches sind die "Oberen" Bünde? 1-3oder4 - oder 18-22? Oben und unten wird oft durcheinander geworfen.
    @ Senchay: Wenn er die Mutter fast rausdreht, kann der Stab nicht zu stramm sein, und der Hals zu gerade?
    Wenn es nicht alle Saiten sind die scheppern, schließe ich auf einen anderen Fehler. Stell den Hals mal wieder in Grundstellung - so wie vorher, und kontrolliere die Bünde, und die Sattelkerben.
     
  8. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #8
    Ja, das wunderte mich ja auch. Er sagt "Lösen", was ja den Hals noch Gerader machen würde Wenn es den ginge.

    Von stramm hab ich nichts gesagt :-) Lösen entspannt den Stab doch, oder nicht? Somit wird er einfach am Ende sein. Also ganz gerade, ohne Spannung. Und das bringt ihm nicht viel wenn es scheppert.
     
  9. nervousfingers

    nervousfingers Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #9
    Lösen = gegen den Uhrzeigersinn = Hals krümmt sich konkav nach vorne = weniger Scheppern = höhere Saitenlage
    Anziehen = mit Uhrzeigersinn = Hals wird gerade, sofern man weiterdreht biegt sich der Hals nach hinten und wird nach vorne konvex = mehr Scheppern = flachere Saitenlage.

    EDIT - der Halsstab arbeitet ja beim Anziehen entgegen des Saitenzugs - löse ich diesen nun, hat der Saitenzug eine stärkere Auswirkung auf den Hals was zu einer stärkeren Krümmung führt.
     
  10. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 29.09.16   #10
    Unsere Ratschläge gehen davon aus, das der Hals ganz entspannt gerade ist... Das ist aber leider nicht immer der Fall, weswegen ich auch Doppelweghalsstäbe verwende, die in beide Richtungen arbeiten. Ich würde den Halsstab ganz lockern, eine Zeit warten, und dann den Hals mit einem langen Haarlineal prüfen, ob er dann gerade, konvex oder konkav ist.
    Erst dann können die richtigen Schlüsse gezogen werden. Wenn ein Hals richtig gerade ist, bei gelöstem Zustand, genügt oft schon der Saitenzug um die richtige, leichte Biegung zu erzeugen. Hängt aber ab vom Halsmaterial, Halsdicke und Stärke der Saiten.
     
  11. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #11
    Das Problem tritt beim 1 und 2 Bund auf, wobei ich auch sehe das die Seiten beim 1 Bund viel näher dran sind als bei meinen anderen Gitarren.

    Ja das versuche ich in etwa zu erreichen, spiele zwar mit einer recht Tiefen Saitenlage wo er ruhig ein wenig scheppern kann aber versuche da immer eine Kompromiss zu finden.
    Aber leider ist das mit dem Problem nicht so einfach möglich.

    Ja ich habe jetzt mal alle Saiten gelockert und warte mal ne Zeit, ein Haarlineal habe ich leider nicht werde dafür 1 Saite dann wieder spannen um es zu prüfen, klar nicht so genau aber in etwa.

    Ich vermute eher der Sattel ist ein wenig zu Tief wodurch die Saiten am ersten Bund fast auffliegen, eine vermutung bei Bedarf poste ich auch ein paar Bilder dazu.
     
  12. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #12
    Update dazu:
    Wenn ich den Halsstab nur ein wenig anziehe schnarrt er schon sehr viel stärker, nur wenn er ganz locker ist (Sprich die Mutter ist lose drauf) ist es gerade so ertragbar.
    Ich glaube aber auch das ich nicht zuviel herumexperementieren werde und sie einfach umtausche, finde wäre die einfachste lösung.
     
  13. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #13
    Dazu hat murle1 schonmal eine Prüfmethode gepostet:
    Sattel tiefer feilen? Gibson Les Paul Studio 2016 neu
     
  14. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.16   #14
    Okay danke für den Test. Dadurch weiß ich schonmal das der Sattel nicht zu tief ist sondern eig genau passt. :)
    Klar die Gitarre wurde ja auch geplect von Gibson.

    Dann ist eig der einzige Fehler wie am Anfang nur der Hals.
    Kann es eig sein das ein Hals zu gerade ist also sich nicht Konkav krümmen kann ?
     
  15. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 30.09.16   #15
    Das ist auch meine Vermutung. Deswegen würde ich wenn kein passendes Lineal vorhanden ist, den "Saitentest", wie Du geschrieben hast, noch machen. Und zwar mit einer dünnen Saite - aber auf beiden Positionen (E1 und E6), um sicher zu stellen, das der Hals nicht vertwistet (verdreht) ist.
     
  16. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.09.16   #16
    Ich war heute mal bei einem Gitarrenbauer und er hat sie sich angesehen.
    Und er sagte auch das da der Hals einen Fehler hat. Also sprich er wird nicht von alleine Konkav mit normalen Saiten etc.

    Ich habe aber eh schon gestern ne Rücksendung beauftragt also geht das Teil morgen zurück und vielleicht habe ich mit der nächsten mehr Glück. ;)

    Danke aber an alle für die Hilfe und den Antworten :D
     
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  17. murle1

    murle1 RBC-Guitars HCA

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    Erstellt: 01.10.16   #17

    Sehr schön, einmal ein Feedback zu bekommen...Oft werden viele Ratschläge gegeben, ohne je zu erfahren was der Grund war und ob etwas geholfen hat.
    Wobei ich nicht begreife, warum Markenfirmen keine Doppelweghalsstäbe einbauen - die nur 2-3 € teurer sind. Wenn überhaupt!
     
  18. Etna

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    Erstellt: 01.10.16   #18
    Moin!

    Das sehe ich genauso. Die Doppelkraft kostet nicht einmal extra. Es gibt ja die genuteten Muttern, die anstatt einer Unterlegscheibe eine im Hals eingebettete Scheibe benötigen. Es würde sich so gut wie nichts an der Konstruktion ändern.

    Aber naja... unterstreicht letztendlich nur meine Meinung vom großen G...

    Schicken Gruß,
    Etna
     
  19. MS Raz

    MS Raz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.16   #19
    Ja das meinte der Gitarrenbauer auch, er sagte auch Gibson ist ne Traditionelle Firmer die Doppelweghalsstäbe nicht verbaut.
    Dabei gäbe es mit einem nicht mal ein Problem bei meiner ehmaligen Flying V ! Aber ja so kann man eben nur Umtauschen danke für die gute Kulanz großes T :D
     
  20. Etna

    Etna Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.10.16   #20
    Moin!

    Wenn sie so traditionsbewusst wären, hätten die keine Kondome um die Trussrods aus Angst diese im Prozess festzukleben.

    Ich möchte dir deine Gitarre keineswegs schlecht oder ausreden. Nur ist solch eine Aussage in meinen Ohren einfach nur Marketing Blabla...

    Schicken Gruß,
    Etna
     
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