Gibt es ein songwriting Prinzip?

von Vendo, 24.07.06.

  1. Vendo

    Vendo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.06   #1
    Hallo! Mich interresiert folgende Frage: Gibt es ein songwriting Prinzip? Gibt es gute und schlechte? Oder ist das Quatsch?

    Danke schonmal im vorraus.
     
  2. Alpha

    Alpha Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #2
    Kurze Antwort: Nein!
    Lange Antwort: Jein, jedem fällt das Songschreiben auf bestimmte Art und Weise bestimmt leichter als auf andere, aber das muss jeder selbst für sich finden.

    Tipp: SuFu ;)
     
  3. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.07.06   #3
    Kommt drauf an, wieviel man von dem Begriff "Prinzip" erwartet.

    Das Songs bestimmte Strukturen (und zig Variationen davon) haben, sollte ja eigentlich bekannt sein.

    Von daher ist die Frage sehr allgemein gestellt, da das Vorwissen des Threadstellers in keinster Weise ersichtlich ist. Weshalb ich solche ultradünnen Fragen super hasse :D, - ganz einfach, weil man als bemühter Antwortender dann fast automatisch die A*karte hat, während sich der Fragesteller hinter dünnen Andeutungen schadlos hält.

    Wir können jetzt von Intro, Strophe, Refrain/Chorus, Bridge und Fadeout reden und dann heißt es meistens

    "ja, ja, weiß ich doch, du hältst mich wohl für blöd"

    oder

    "Was ist ein Chorus - hab ich noch nie gehört".


    Also - bitte nicht so (mund)faul ("Kann mir jemand sagen, wie ich Auto fahre?") und den Background deiner Frage genau so klar erläutern wie du es dir von Antworten wünscht. :D
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.07.06   #4
    Kann mich Hans_3 nur anschließen.

    Anders formuliert: Beispielsweise gibt es beim Drehbuchschreiben sehr konkrete Orientierungshilfen (die zum Teil Vorgaben der Sender sind): wann der erste Höhepunkt, wann der Cliffhänger etc.
    Das sehe ich so wie bewährte Strukturen oder Prinzipien, mit denen Du sozusagen nicht viel falsch machen kannst, wenn Du die befolgst.

    Ob das aber Dein Ziel ist und inwieweit Dich das nun glücklicher oder erfolgreicher macht, ist die zweite Frage. Und die dritte ist natürlich, dass der gewiße Reiz darin steckt, diese Strukturen oder Prinzipien zu kennen, um über sie hinauszugehen oder sie bewußt zu verwerfen.

    Oder ganz kurz: Diese Prinzipien gibt es bestimmt.
    Was erhoffst Du Dir von Ihnen, wie viel Erfahrung hast Du, was sind Deine Ziele?

    Herzliche Grüße,

    x-Riff
     
  5. Vendo

    Vendo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #5
    Was ich meine ist das hier: https://www.musiker-board.de/vb/tabs-spieltechniken/144920-hilfe.html

    Da schreibt der max, dass das songwriting prinzip "billig" ist...das versteh ich nicht. Meiner Meinung nach ist der Typ n Blender....der so tut als wenn er Ahnung vom Songwriting hätte. Ich meine nämlich nichts, dass es ein "songwriting prinzip" gibt.
     
  6. Birkenschubser

    Birkenschubser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #6
    Aktivier die SuFu, und du findest haufenweise Material zu diesem Thema... :great:
    Letztlich GIBT es Songwriting-Methoden, und zwar HAUFENWEISE.
    Aber dazu gibt es dann auch HAUFENWEISE Bücher, Meinungen etc. ;)
    Wie gesagt, einfach mal google durchstöbern, da gibts ne Menge Stoff zu. :D
     
  7. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #7
    Songwriting Prinzip? Was meinste damit?

    Für Chart-Hits ist das das ABC-System, das ist ganz einfach und billig....

    Alles andere geht nach Gehör und Feeling.
     
  8. Surf Solar

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    Erstellt: 03.08.06   #8
    Kommt auch drauf an was man sich für Ansprüche setzt, geht mir z.b so das ich viele , meiner Meinung nach schlechte, Ideen verwerfe um den "perfektesten" hinzukriegen,bin da sehr zimperlich
     
  9. pablovschby

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    Erstellt: 03.08.06   #9
    Wenn deine Ansprüche so sind, wirst du nie einen rechten Song schreiben können. Der Mensch ist nunmal nicht perfekt und JEDE noch so schlechte Idee kann man im Studio zu einem Chart-Hit verwandeln.

    Ist nunmal so, glaub mir, ich kenne das Volk. Sie wollen Drogen, Party und Songs, die man 2mal hintereinander hören kann und beim dritten Mal sind sie langweilig. Dabei ist nicht mal wichtig, ob das Erstgenannte Drogen sind oder sowas wie TV, was wir nicht als Drogen anerkennen wollen. Sie haben kein Leben und darum sind die Chart-Hits so easy zum produzieren. Du musst nur rausfinden, nach was sich alle sehnen, was alle wollen und ihr Leben lang (wegen Kapitalismus unso) unterdrücken.

    Dann hast du einen Chart-Hit. So einfach ist das.
     
  10. Surf Solar

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    Erstellt: 03.08.06   #10
    Ja ich weiss schon was du meinst, aber es soll ja auch für MICH gutklingen und nicht nur für das Publikum
     
  11. Birkenschubser

    Birkenschubser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #11
    So enfach und billig ist das auch wieder nicht -
    Fakt ist, dass man ein Feeling dafür braucht, wann eine Melodie charttauglich ist, und wann nicht.
    Wie viele Wiederholungen ohne Variation machen enen Chartsong aus?
    Und wann ist es selbst für einen Chartsong zu weit?
    Ist meine Idee simpel genug für die Charts?
    Und selbst da gibt es Abstufungen, von Schnappi zu Baby, one more time etc. :D
     
  12. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #12

    Sehe ich auch so...
    @ Birkenschubser: Du scheinst ja ein gutes Gefühl für Melodien zu haben, fand deine Beiträge im "Miteinander komponieren" Forum immer sehr gut, hast du dir das irgendwie angeeignet oder gib´s da Literatur dazu?
     
  13. pablovschby

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    Erstellt: 03.08.06   #13
    Beim ABC-System gibt es 3 Teile, ja? Und die tönen immer gleich ...........

    ......wenn das nicht simpel genug ist. Je nach Wunsch kann man noch ein Intro und/oder Outro einbauen.

    Das überfordert den Intellekt der Masse kaum.
     
  14. Surf Solar

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    Erstellt: 03.08.06   #14
    Trotzdem kommt es doch wie Birkenschubser schon sagte auch auf die Variation / Wiederholungen / Dynamik an, glaub nicht das das nun so einfach ist...
     
  15. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #15
    Richtig. Wer das Talent für das hat, muss das gar nicht erwähnen. :cool: Die, die das nicht können (=Gefühl für Musik), ..........tjo
     
  16. Surf Solar

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    Erstellt: 03.08.06   #16
    hehe,is klar :rolleyes:

    Obwohl es aber auch viele gibt die ihre songs am Reissbrett entwerfen :screwy:
     
  17. Birkenschubser

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    Erstellt: 03.08.06   #17
    @Guitar Knight:
    Ich werde in den nächsten Tagen dazu einen kleinen Workshop schreiben, wenn ich die Zeit finde. ;)

    Generell muss ich sagen: Vor 2 Jahren hielt ich mich für komplett untalentiert, was Melodien angeht.
    Dann habe ich einfach mal ein paar Noten rausgekramt und mir die Melodien bekannter Bands von Beatles über Robbie Williams bis Queen angeschaut -
    Besonders die rhythmische Komponente von Melodien ist seeeehr wichtig, und oftmals nicht allzu kompliziert.
    Das ist aber gerade jene Komponente, an der viele anfangs scheitern, mich inbegriffen.
    Dann gings weiter - ich hab versucht, die Rhythmen von Melodien aus dem Radio entweder direkt nach dem Hören aufzuschreiben, oder mir die Notation vorzustellen.

    Letztens habe ich mir dieses Buch: Amazon.com: Melody in Songwriting: Tools and Techniques for Writing Hit Songs (Berklee Guide): Books: Jack Perricone
    gekauft - ABSOLUT zu empfehlen.
    Dort habe ich dann erfahren, dass meine Vorgehensweise, gezielt mehr Wert auf die Rhythmik zu legen, richtig und auch empfohlen ist.

    Also, wie gesagt, mehr dann, wenn ich (hoffentlich) das Ganze in meinem Workshop fixiert haben werde. :D

    Nunja, die Beatles haben auch haufenweise Songs im ABC-Schema, trotzdem klingen ihre Songs anspruchsvoller. :rolleyes: ;)
    Nee, was ich eher meinte ist die Tatsache, dass man um ein ganz spezifisches Gefühl für Gesangsmelodien nicht herumkommt, auch und gerade wenn man in die Charts will.

    Fakt ist: Sehr viele Melodien aus den Charts sprechen mich nicht an.
    Aber wenn dann zwischendrin ein Song wie Feel auftaucht, haut mich die Melodie erstmal um.
    Und wenn man nun weiß, wie man gezielt auf solche Melodien hinarbeiten kann
    (Spannung aufbauen, bla blupp), dann ist man schon einen Schritt näher an dem Ziel, endlich wieder MEHR GUTE POPMUSIK in die Charts zu bekommen. :D

    EDIT:
    Zu den Variationen:
    Nunja, es stimmt schon - man hat enorme Vorteile, wenn man für sie ein Gefühl hat.
    Aber das besagte Buch oben - übrigens eins der gaaaaanz ganz wenigen Bücher, das sich gezielt mit GESANGSmelodien beschäftigt - zeigt auf, wie man einen bereits vorhandenen Melodiefetzen mit mechanischen Methoden ausbauen und erweitern kann.
    Wenn man nun diese ganzen Methoden verinnerlicht hat, entwickelt man auch wiederum dieses Gefühl für Melodien ein bisschen weiter. ^^
     
  18. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #18
    Ich persönlich finde es immer sehr schwer mit dem Gesang Spannung aufzubauen, klar Dynamik, also mal lauter/ mal leiser singen, schreien flüstern usw. aber ich meine direkt vom aufbau der Melodie her...
     
  19. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.06   #19
    Das wirst du eh nie schaffen, vergiss den Traum. Du weisst eh, dass das en Traum ist.

    Du machst es nur wegen dem Geld. Könnte nicht ruhig schlafen, wenn das der Grund wäre.
    Wenn man etwas schwer findet, sollte man es lassen. Das ist überall so. Entweder du weisst, was die Menschen, die das gut können, gelernt haben und willst es lernen oder du lässt es.

    Zu sagen, es sei zu schwer, das ist Aufgeben.
     
  20. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.06   #20
    sehr gute einstellung:great:
    ach ne das is schwer. da müsste ich über mich hinauswachsen. das probier ich erst gar nicht.:great:
    btw: er hat schwer gesagt, NICHT zu schwer
     
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