@Guitar Knight:
Ich werde in den nächsten Tagen dazu einen kleinen Workshop schreiben, wenn ich die Zeit finde.
Generell muss ich sagen: Vor 2 Jahren hielt ich mich für komplett untalentiert, was Melodien angeht.
Dann habe ich einfach mal ein paar Noten rausgekramt und mir die Melodien bekannter Bands von Beatles über Robbie Williams bis Queen angeschaut -
Besonders die rhythmische Komponente von Melodien ist seeeehr wichtig, und oftmals nicht allzu kompliziert.
Das ist aber gerade jene Komponente, an der viele anfangs scheitern, mich inbegriffen.
Dann gings weiter - ich hab versucht, die Rhythmen von Melodien aus dem Radio entweder direkt nach dem Hören aufzuschreiben, oder mir die Notation vorzustellen.
Letztens habe ich mir dieses Buch:
Amazon.com: Melody in Songwriting: Tools and Techniques for Writing Hit Songs (Berklee Guide): Books: Jack Perricone
gekauft - ABSOLUT zu empfehlen.
Dort habe ich dann erfahren, dass meine Vorgehensweise, gezielt mehr Wert auf die Rhythmik zu legen, richtig und auch empfohlen ist.
Also, wie gesagt, mehr dann, wenn ich (hoffentlich) das Ganze in meinem Workshop fixiert haben werde.
Beim ABC-System gibt es 3 Teile, ja? Und die tönen immer gleich ...........
......wenn das nicht simpel genug ist.
Nunja, die Beatles haben auch haufenweise Songs im ABC-Schema, trotzdem klingen ihre Songs anspruchsvoller.
Nee, was ich eher meinte ist die Tatsache, dass man um ein ganz spezifisches Gefühl für Gesangsmelodien nicht herumkommt, auch und gerade wenn man in die Charts will.
Fakt ist: Sehr viele Melodien aus den Charts sprechen mich nicht an.
Aber wenn dann zwischendrin ein Song wie Feel auftaucht, haut mich die Melodie erstmal um.
Und wenn man nun weiß, wie man gezielt auf solche Melodien hinarbeiten kann
(Spannung aufbauen, bla blupp), dann ist man schon einen Schritt näher an dem Ziel, endlich wieder MEHR GUTE POPMUSIK in die Charts zu bekommen.
EDIT:
Zu den Variationen:
Nunja, es stimmt schon - man hat enorme Vorteile, wenn man für sie ein Gefühl hat.
Aber das besagte Buch oben - übrigens eins der gaaaaanz ganz wenigen Bücher, das sich gezielt mit GESANGSmelodien beschäftigt - zeigt auf, wie man einen bereits vorhandenen Melodiefetzen mit mechanischen Methoden ausbauen und erweitern kann.
Wenn man nun diese ganzen Methoden verinnerlicht hat, entwickelt man auch wiederum dieses Gefühl für Melodien ein bisschen weiter. ^^