Gitarre / Bass schneiden mit Cubase5

von xDaltonx, 11.03.16.

  1. xDaltonx

    xDaltonx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #1
    Hallo zusammen,
    mit Sicherheit wurde dieses Thema schon behandelt. Trotz diversem lesen hier im Forum, habe ich speziell für meinen Fall keine Antwort gefunden.
    Ich versuche es mal einfach zu erklären.
    Habe eine Drum-, Bass- und Gitarrenspur. Die Gitarre ist in einem 4/4 Takt an einem Punkt (z.B bei Zählzeit 2) nicht ganz in Time. Ich schneide vor und nach der Welle (Anschlag), am Nulldurchgang, die Gitarrenspur. Dann schiebe ich den Ausschnitt passend auf 2. Jetzt kommt das Problem. Anschlag 3 ist genau in Time. Durch das ausschneiden und verschieben auf Position 2, hat sich der Ausschnitt "verkleinert" und ich habe eine Lücke in der Audiospur. Verlängere ich den Ausschnitt wieder um ihn, mit crossfading, mit 3 zu verbinden, erscheint im verlängerten Ausschnitt wieder der Anschlag von 3. Dieser ist dann allerdings zu früh. Außerdem existiert der Anschlag ja bereits und sitzt perfekt in Time auf der 3.
    Hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken. Hat jemand eine Idee wie ich das in den Griff bekomme?

    Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
     
  2. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #2
    Eine sehr bequeme Lösung für so etwas wäre Audio Warp. Mit der Funktion kannst du den Anschlag einfach verschieben. Wie das geht, lernt man am einfachsten durch sichten eines Videos zb auf Youtube.
     
  3. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #3
    wenn es nur einzelne Stellen sind, würde ich darunter eine leere Spur anlegen
    die falschen Teile kopieren und dort einsetzen und ausrichten
    danach die Stellen in der Ausgangsspur muten

    cheers, Tom
     
  4. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #4
    Das ist aber im Vergleich schon ziemlich von hinten durch die Brust ins Auge.
     
  5. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #5
    wenn man kein Cubase hat... und der Cubaser die Funktion des eigenen Programms nicht kennt... :D

    cheers, Tom
     
  6. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #6
    Oder mal was ganz anderes:

    Du machst alles wie bisher mit einem kleine Unterschied: Du kannst nicht nur den verschobenen Part nach "Rechts" velängern, sondern die verbliebenen richtigen (auf die 3) nach "Links" . Dann klingt vor dem korrekten Anschlag der unkorrigierte Ausklang, den Du dann mit dem verschobenen Part crossfaden kannst. So mache ich das, bevor ich für ein paar wenige Korrekturen Audiowarp bemühe:D (ich hoffe das war verständlich ;))
     
  7. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #7
    Was ist am Warp so kompliziert?
    Track doppeltklicken, Warp Werkzeug anklicken, einen fixen Punkt vor und nach dem zu verschiebenden Teils klicken, Anschlag zurechtziehen.
    Das sind 6 Klicks und ich brauch kein Fade. Simpler geht's doch nicht.
     
  8. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #8
    Nichts. Hat auch keiner behauptet. Ich nutze Ihn für sowas einfach nicht. Zumal ich dem TE auch nur eine Alternative aufzeigen wollte.
     
  9. xDaltonx

    xDaltonx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #9
    Hey,
    vielen Dank für die Antworen und Tips. Ich werde sie direkt heute Abend ausprobieren.
    Das mit dem "nach links" ziehen wäre ja das leichteste überhaupt. Warp werde ich mir vorher mal auf Youtube erklären lassen.
     
  10. chaos.klaus

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    Erstellt: 14.03.16   #10
    Also, wenn der Ton abgesetzt ist, dann lass einfach die Lücke.

    Wenn beide Töne legato ineinander übergehen, dann kannst du versuchen einen crossfade zu machen noch während der versetze ton klingt. So ist nur der Attack verschoben und der Ton faded in seine alte Version hinein.

    Im Ernstfall halt Audio-Warp.
     
  11. xDaltonx

    xDaltonx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.16   #11
    Ich habe es so gemacht wie Pars_ival es beschrieben hat. Die einfachste und beste Lösung! Hätte ich ja selber drauf kommen können. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
    Danke nochmal
     
  12. chaos.klaus

    chaos.klaus Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.03.16   #12
    Es ist nicht kompliziert zu bedienen. Aber es kann Probleme mit sich bringen.

    Wenn man nur eine Spur hat und ein monophones Instrument, dann funktioniert der Warp manchmal ganz gut. Oft gibt es aber Artefakte wenn Übersprechungen auf der Spur sind. Manchmal hilft es den Algrithmus zu wechseln. Cubase bietet da mehrere Möglichkeiten.

    Wenn ich mehrere Spuren für das selbe Instrument habe (zB.: Kontrabass mit 2 Mikros + DI), dann traue ich dem Timewarp/Variaudio ehrlich gesagt überhaupt nicht.
     
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  13. Papalapap

    Papalapap Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.16   #13
    Was man auch machen "kann" um kurze Lücken zu füllen ist einen kleinen Ausschnitt aus dem Releaseteil deines Schnippsels auszuschneiden und in die Lücke zu Crossfaden(Equal-Power statt Equal-Gain im CF-Menü probieren).
    Möglichst ohne Lautstärkeschwankungen. Also z.B. nicht so, das man noch hört wie grade der Teil der am Ausklingen war nun nochmal ausklingt. ^^

    Und nur mal der Vollständigkeit halber..
    Bei Drums würde ich die Warp-Variante lieber nicht benutzen. Hier sind Slices mMn. die bessere Alternative.
    Da es in CB5 noch kein Groupediting gab, bliebe einem wohl nichts anderes übrig, als alle Drumspuren in einen Ordner zu packen und dann die Hits manuell auf die richtige Position zu schieben.
     
  14. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.16   #14
    - Schnitt vor den Anschlägen eins, zwei und drei
    - Ende vom ersten Viertel nach vorne/links (oder hinten/rechts je nachdem) korrigieren
    - Anfang vom zweiten Viertel nach vorne/links (oder hinten/rechts) korrigieren

    Die Korrektur wird mit dem Timestretch-Werkzeug ausgeführt. Dauert keine 30 Sekunden, braucht in der Regel keinen Fade-I/-O und funktioniert (bis zu einem gewissen Grad) artefaktfrei.
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.03.16 ---
    Und wenn es diesen Grad überschreitet, dann kann man immer noch die Stelle mit einer anderen ersetzen an der das gleiche gespielt wird und die tight eingespielt wurde.
     
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