Hey, schönes Review, sehr informativ & liest sich gut!
Mit den japanischen Jaguars kann ich leider nichts anfangen
meine Erfahrungen damit: Hölzer & Verarbeitung sind gut, aber die Elektronik ist im Vergleich zu den Originalen unter aller Sau mikrophonische Pickups, billige Potis & Schalter und ein recht dünner Sound. Mittlerweile gibts zwar brauchbare Austauschpickups (
Fender* American Vintage, Semour Duncan, Lollar oder Novak), noch bessere Ergebnisse kriegt man allerdings, wenn man die komplette Elektrik gegen höherwertige austauscht. Wobei viele der Japan-Jags anscheinend für Modifikationen à la Kurt C. (= Humbucker) benutzt werden, wenn man hier und in anderen einschlägigen Foren so liest - der originale Jag-Sound spielt dann eh keine Rolle mehr.
Letztendlich hab ich den ganzen Kram verkauft und besitze jetzt zwei American Vintage Jags in Fiesta Red und Ocean Turquoise simply the best guitars Ive ever owned. Die originalen Singlecoils sind schön fett, viel mehr Output als z.B. der einer Standard-Strat, und selbst böse Fuzz-Attacken können sie auch ohne großartige Nebengeräusche ganz gut ab.
Die scheppernden Bridges hab ich durch die der Mustang ersetzt, weil ich das Tremolo oft einsetze und ich mit einer T-O-M-Bridge auf meiner alten Jazzmaster dabei Probleme mit Saitenriß hatte. Problem jetzt gelöst alternativ kann ich noch die STM Bridge von Schaller empfehlen, die z.B. Brian Molko/Placebo auf seine Jags montiert hat - die Rollenauflage killt zwar etwas Sustain, aber beansprucht die Saiten beim "tremolieren" sehr gering.
Grüße,
der bassgitarrist