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Nach den letzten Beiträgen habe ich unglaubliche Lust verspürt, meine Semi zu spielen. Dieser tolle Tread ist wieder im Lot. Was ist die Gitarre doch für ein geiles Instrument!
Gruß (an dieser Stelle besonders an Fidel & Foxy)
Jens
Wie das eben passiert ist weiss ich wirklich nicht.... aber ich finds irgendwie lustig
http://mdalu.md.ohost.de/MyMP3/MAD_The_New_Riff.WAV
...MAD auf Speed![]()
Öde? Bis auf Ruhiges, Balladiges, ist das ziemlich oft auch "mein" Groove, hart schnell direkt. Sehr sehr geil, MAD.
Ich spiele zur Zeit keine Gitarre, wohl auch weil ich echt einen Arschvoll Mist an den Backen habe - aber auch der wird sich auflösen, so kurz vor der Fachchule, wo mich nur Prüfungen erwarten.
Hab gar keine Hornhaut mehr, spiel wirklich nur noch Scheiße zusammen, der Kopf ist wieder schneller als die Finger und ganz woanders und ich spiel mich noch nicht mal warm ...... bloß wieder in den Koffer nach 2, 3 Minuten.
Was mir aber mal wieder klar wird: wie wichtig dieses Ventil für mich und mein Wohlbefinden ist. Ich habe gar kein anderes mehr, das hat sich vorher in Verhaltensweisen kanalisiert. Ich hab (fast) nix ausgelassen und das, was auch immer, exsessiv betrieben. Manchmal gesund (oder gesellshaftskonform), meist aber in Autoaggressionen.
Und deshalb versuche ich ab heute, diesen toten Punkt zu überwinden, um das eine von anderen wieder zu trennen und um es dann (gewissermaßen bearbeitet) wieder zusammenfliessen und rauszulassen. Kann noch jemand folgen? 😉

Ich schaffe mir so die Luft, die ich zum atmen brauche - auch um überhaupt klarzukommen in (nicht NUR) schwierigen Zeiten.
Janez, ich geb Dir wirklich Recht, das die Gitarre ein geniales Instrument ist. Denselben Effekt haben wohl alle Instrumente und ich gehe soweit (ohne es konket zu wissen, aber zu vermuten!) jeder, der sich konsequent musischer Werkzeuge bedient, wird seinen Ausdruck und sein Ventil darin finden.
Liebe Grüße,
Axel 🙂
Denselben Effekt haben wohl alle Instrumente und ich gehe soweit (ohne es konket zu wissen, aber zu vermuten!) jeder, der sich konsequent musischer Werkzeuge bedient, wird seinen Ausdruck und sein Ventil darin finden.
Liebe Grüße,
Axel 🙂
Doch doch, es gilt mittlerweile als Erwiesen, dass Kinder mit musikalischer Früherziehung wesentlich weniger aggressiv gegenüber ihren Mitmenschen sind als ohne. Würde man in den Schulen bereits ab dem Grundschuljahr bis zur Oberstufe konsequent auch 1 x die Woche Musik von mir aus auch mit gebrauchten Instrumenten geben, gäbs nicht so viel Gewalt.
Vorrausgesetzt, man lässt den Kindern die freie Instrumentenwahl. Unterschwellig kommt dann das Bedürfnis zusammen musizieren zu wollen auf, und das fördert wiederum die Disziplin.
Gruß
Kalif

das erklärt dann auch, warum die schweizer Armee schon so ewig keinen Krieg mehr geführt hat, wie man so hört ist da jeder Rekrut in einer Band oder Kapelle![]()
)Doch doch, es gilt mittlerweile als Erwiesen, dass Kinder mit musikalischer Früherziehung wesentlich weniger aggressiv gegenüber ihren Mitmenschen sind als ohne. Würde man in den Schulen bereits ab dem Grundschuljahr bis zur Oberstufe konsequent auch 1 x die Woche Musik von mir aus auch mit gebrauchten Instrumenten geben, gäbs nicht so viel Gewalt.
Vorrausgesetzt, man lässt den Kindern die freie Instrumentenwahl. Unterschwellig kommt dann das Bedürfnis zusammen musizieren zu wollen auf, und das fördert wiederum die Disziplin.
Gruß
Kalif

bin auch eher der learning-by-doing Mensch der sich lieber die Finger an Santanas Europa verdrehen will als die Petrucci-Übung nutzt. 🙂
Vielleicht ist da was drann; aber ich meine die gesamte Kunst, nicht nur die musikalische!
Schön gesagt Adddi!!!Jeder hat so seine Macken.
Aber wir alle lieben Musik.
Und es ist wurscht für wie lang wir das schon tun.

Die Frage lautet nun also (in erster Linie an die "Spätstarter", die erst Mitte 30 oder später angefangen haben):
Kann es sein, dass es sich beim erlernen von Gitarre oder Bass um den Versuch handelt, etwas verloren geglaubtes (namentlich die Jugend) zurückholen zu wollen? Noch mal etwas zu tun, was man normalerweise als Teenager tut? Wollen wir einfach nicht wahr haben, dass das Alter nicht mehr nur eine Zahl ist, wenn sie sich der 40 nähert, sondern tatsächlich alle Weichen gestellt sind, alles entschieden ist und es "nur noch" um die Verwaltung des Erreichten geht? Man also quasi weiss, dass im Leben vermutlich nichts grossartiges, neues mehr passieren wird?
Kann ich voll und ganz unterschreiben.Mir sind Leute, die von sich behaupten, dass sie mit 40 Jahren "alles erreicht" hätten und "völlig zufrieden" seien, eher suspekt. Ich würde das selbst einem 80-jährigen nicht ohne weiteres glauben.....
Ähm.. also um ehrlich zu sein, machen mich die schlechtgepflegten, alten Instrumente in meiner Schule eher aggressiv, als dass sie mich motivieren mich diszipliniert zu verhalten.
Nach nunmehr gut anderthalb Jahren des Übens ist klar, dass ich etwas sehr wesentliches im Leben verpasst hatte.
Ich will meine Gedanken zu dem Thema jetzt aber gar nicht vertiefen (falls es jemand interessiert -> Bescheid. Dann schreibe ich noch mehr dazu).
Kann es sein, dass es sich beim erlernen von Gitarre oder Bass um den Versuch handelt, etwas verloren geglaubtes (namentlich die Jugend) zurückholen zu wollen? Noch mal etwas zu tun, was man normalerweise als Teenager tut? Wollen wir einfach nicht wahr haben, dass das Alter nicht mehr nur eine Zahl ist, wenn sie sich der 40 nähert, sondern tatsächlich alle Weichen gestellt sind, alles entschieden ist und es "nur noch" um die Verwaltung des Erreichten geht? Man also quasi weiss, dass im Leben vermutlich nichts grossartiges, neues mehr passieren wird?
Ich für meinen Teil ertappe mich oft dabei, dass ich vergangenen Tagen nachhänge, manchmal fast nachtrauere. Das unbeschwerte Leben als Teenager, Schüler, auch noch als Student. Der Zeit, in der alles möglich schien und der Horizont die einzig sichtbare Grenze war? Den Freunden, mit denen man alles mögliche und unmögliche anstellen konnte, praktisch ohne jemals über die möglichen Konsequenzen nachdenken zu müssen?
Mich würde sehr interessieren, was Ihr dazu denkt. Ich stelle nämlich bei Leuten, die spät mit einem Instrument angefangen haben (ich kenne inzwischen einige) eine gewisse Neigung zu solchen Gedanken fest. Ich meine das dabei keineswegs negativ, eher das Gegenteil. Mir sind Leute, die von sich behaupten, dass sie mit 40 Jahren "alles erreicht" hätten und "völlig zufrieden" seien, eher suspekt. Ich würde das selbst einem 80-jährigen nicht ohne weiteres glauben....
....
Sicher denkt man schon drüber nach "was wäre wenn" man eine andere Schule besucht hätte, in eine andere Stadt gezogen wäre, oder ausgewandert wäre, wie es Freunde von mir getan haben usw......
.........20. Das war´s wohl
ein Wunsch noch, meine Kiste für die Ewigkeit aus Zedernholz mit 6 Saiten.

Ich sag jetzt einfach mal, wer sagt, dass er noch nie so Gedanken gehabt hätte, dem glaube ich das nicht!!

Klar macht man sich irgendwann um die +/- 40 Jahre Lebensalter reflektierende Gedanken, nur: es ist Dein Leben und da es müßig ist darüber nachzudenken, was gewesen wäre wenn ......... fängt man bald an zu wertschätzen, was ist! Was wäre wenn: ich z. B. in Afrika des letzten Jahrhunderts geboren worden wäre? Fragt sich niemand, oder?