Gitarre trocken anspielen - Ein Humbug?

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Ich habe das Gefühl, daß gerade die, die ihre Gitarre nur nach dem Amp-Sound beurteilen teilweise etwas herablassend gegenüber den anderen sind... (z.B. "E-Gitarren sind nur dazu gemacht")

Ich kann völlig verstehen wenn jemandem nur der Sound wichtig ist, aber es gibt auch Gitarristen die ihr Instrument perfekt haben möchten, sei es perfekt eingestellt oder ohne fehlender Schrauben, nicht korrekt befestigter Teile, etc. Ich persönlich möchte neben dem Sound, daß meine Gitarre auch ordentlich aussieht, keine Beschädigungen hat und wenn dann nur natürliche Abnutzungen. Es gibt auch Gitarristen die sich für tausende von Euro eine Gitarre bauen lassen und sie auch gerade deshalb lieben weil sie perfekt verarbeitet ist. Und wenn jemand seine Gitarre auch mal unplugged spielt, dann ist das genauso legitim wie alles andere.

Und wer sich eine Gitarre nur für die Sammlung oder die Wand kauft ist auch einer von uns!
 
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Da hast du schon teilweise Recht, natürlich soll die Gitarre ordentlich verarbeitet sein und gut aussehen, deshalb habe ich ja gesagt, findet der erste Kontakt ( meist ) immer ohne Amp statt. Aber es geht doch hier darum, ob es Humbug ist eine Gitarre nach dem zu beurteilen wie sie " trocken " klingt. Und da finde ich, machen hier einige eine absolute Wissenschaft draus, von wegen Abklopfen und so.
Ich schau mir gerne mal immer wieder YT Vids an wo Gitarristen ( tinnen ) Norman`s Rare Guitars Shop besuchen und um dort zu shoppen und hab da noch nix gesehen, das da irgendwelche Werkstoffprüfungen gemacht werden oder so, aber wwenn die dort aufspielen klingt es meist immer gut.
@wary ich mag auf deine, mir zu ausführlichen, Posts nicht antworten, die sind mir pers. zu anstrengend zu lesen. Man muss doch nicht alles verklomplizieren. Für mich ist Gitarrespielen in erster Linie ein Hobby, nicht mehr und nicht weniger.
 
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@wary ich mag auf deine, mir zu ausführlichen, Posts nicht antworten, die sind mir pers. zu anstrengend zu lesen.

Es tut mir leid, wenn ich dich überfordert habe.

Ggf. wäre es höflicher gewesen, dann einfach nicht darauf zu reagieren?

Das gleiche magst Du mir auf diesen Post auch erwidern. Aber ich vermag jedenfalls nicht zu erkennen, wo ich dir vor deinem Post auf die Zehen getreten wäre.
 
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Ich habe das Gefühl, daß gerade die, die ihre Gitarre nur nach dem Amp-Sound beurteilen teilweise etwas herablassend gegenüber den anderen sind... (z.B. "E-Gitarren sind nur dazu gemacht")

Ich kann völlig verstehen wenn jemandem nur der Sound wichtig ist, aber es gibt auch Gitarristen die ihr Instrument perfekt haben möchten, sei es perfekt eingestellt oder ohne fehlender Schrauben, nicht korrekt befestigter Teile, etc. Ich persönlich möchte neben dem Sound, daß meine Gitarre auch ordentlich aussieht, keine Beschädigungen hat und wenn dann nur natürliche Abnutzungen. Es gibt auch Gitarristen die sich für tausende von Euro eine Gitarre bauen lassen und sie auch gerade deshalb lieben weil sie perfekt verarbeitet ist. Und wenn jemand seine Gitarre auch mal unplugged spielt, dann ist das genauso legitim wie alles andere.

Und wer sich eine Gitarre nur für die Sammlung oder die Wand kauft ist auch einer von uns!


Meine Lieblingsgitarre (Orville LP) sieht eigentlich ziemlich beschissen aus. Manche Metallteile sind angelaufen, andere sind blank, weil neuer. Die Farbe geht stark ins clownburst, die Decke hat die Maserung eines Kneipentischs, Lack hinten teils abgesplittert, weil richtig dick aufgetragen. Der Deckel hinten ist auch nicht fest, weil die Hälfte der Schräubchen schon fehlt. Der Ring des HalsPU ist gebrochen, ein Tone-Potiknopf schleift usw. Long neck tenon? No! Teure PUs? No, da sind noch die Original von Gotoh oder Maxon oder wasweissich drin.

Die Gitarre dürfte eigentlich nie und nimmer so gut klingen, wie sie das tut und ich dürfte sie eigentlich auch nicht so lieben, wie ich es tue. Und zum topic: Ja, sie klingt auch trocken besser als jede andere Gitarre, die ich je hatte. Und das waren nicht wenige. Bin btw. längst nicht der einzige, der das findet.
 
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Ich sehe in deiner Auflistung nur einen einzigen Punkt, der möglicherweise entfernt eine Auswirkung auf den Klang haben könnte: Dick aufgetragener Lack.

Die Wirkung davon dürfte allerdings im homöopathischen Bereich liegen.

Der Rest ist doch vorrangig so, weil die Gitarre - wohl auf Grund ihrer Güte - so intensiv gespielt wurde.
 
Der Rest ist doch vorrangig so, weil die Gitarre - wohl auf Grund ihrer Güte - so intensiv gespielt wurde.

Wie viel eine Gitarre gespielt wird oder nicht, ist der Elektrik doch vollkommen egal ;-)
 
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Ich kann völlig verstehen wenn jemandem nur der Sound wichtig ist, aber es gibt auch Gitarristen die ihr Instrument perfekt haben möchten,
sehr polemisch.
der erste Satz im Eröffnungspost, und der thread, auf den er sich bezieht, beschreiben es doch:
es geht um die frage, ob man eine gitarre trocken anspielen sollte um zu sehen, ob sie "Potential hat" etc.

es gibt auch Gitarristen die ihr Instrument perfekt haben möchten, sei es perfekt eingestellt oder ohne fehlender Schrauben, nicht korrekt befestigter Teile, etc. Ich persönlich möchte neben dem Sound, daß meine Gitarre auch ordentlich aussieht, keine Beschädigungen hat und wenn dann nur natürliche Abnutzungen. Es gibt auch Gitarristen die sich für tausende von Euro eine Gitarre bauen lassen und sie auch gerade deshalb lieben weil sie perfekt verarbeitet ist.
das finde ich so selbstverständlich, dass es noch nicht mal erwähnenswert ist, und das steht doch weder zur Debatte, noch im Zusammenhang mit diesem thread.

z.B. "E-Gitarren sind nur dazu gemacht"
das allerdings ist imho unstrittig. wieso haben die sonst Tonabnehmer?
unstrittig ist auch, dass jeder damit trocken, bei Vollmond, unter wasser oder auf der Weltraumstation damit machen kann, was er will.
nochmal: im thread geht es um die frage, ob man eine gitarre trocken anspielen sollte um zu sehen, ob sie "Potential hat" etc.
und es geht nicht um die frage, ob man zuhause unplugged klimpern möchte

Ich habe das Gefühl, daß gerade die ... teilweise etwas herablassend gegenüber den anderen sind
...
Und wer sich eine Gitarre nur für die Sammlung oder die Wand kauft ist auch einer von uns!
entweder ihat das mit dem thread-thema nichts zu tun, oder du baust da ein Feindbild auf, das es nicht gibt.
das finde ich unnötig polarisierend.
 
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Es ist vorrangig eine Gitarre die man spielen kann... Ob man sie verstärkt oder nicht, und wie, ist jedem selber überlassen!

Ich übe gerne auch unplugged und freue mich wenn sie dabei geil klingt und sustain hat!

Aber egal, bin hier raus!
 
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Da wird dann wieder gleich " bockiger Martin " gespielt, man, man. Ich spiele zu hause auch manchmal trocken, aber da ist mir egal ob die sonstwie klingt, das mach bloß zum üben so. Wenn ich da mehr wert auf Klang lege, dann brauche ich ne akustische.
@wary deine Beiträge überfordern mich nicht, dass ist mir einfach zu anstrengend deine teilweise sehr ausladenden komischen Posts, wie sowas hier,
Die Wirkung davon dürfte allerdings im homöopathischen Bereich liegen.
 
Es ist vorrangig eine Gitarre die man spielen kann... Ob man sie verstärkt oder nicht, und wie, ist jedem selber überlassen!
genau das, was jeder andere hier auch schreibt.

im thread geht es nur um die frage, ob man eine gitarre trocken anspielen sollte um zu sehen, ob sie "Potential hat" etc.
und es geht nicht um die frage, ob man zuhause unverstärkt klimpern möchte.


Ich übe gerne auch unplugged und freue mich wenn sie dabei geil klingt und sustain hat!
eben.
ist doch okay. dagegen sagt ja keiner was. andere spielen halt gern unter Wasser, bei Vollmond und auf dem Mond.

Aber egal, bin hier raus!
verstehe ich nicht.
muss jeder deine Meinung toll finden bzw. zwingend positiv kommentieren?
 
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eben,

aber vielleicht ist es ja eine super Gitarre, aber irgendein Trottel hat die Saiten falsch aufgezogen (Anwesende ausgeschlossen).
vielleicht ist nur die Intonation nicht sauber eingestellt.
vielleicht stehen die pickups viel zu hoch oder viel zu niedrig.
vielleicht liegt's an irgendeiner der Kleinigkeiten, die hier im Forum seitenweise diskutiert (und gelöst) werden.

das verstehe ich unter Potential, nicht Abklopfen und Stimmgabelbehandlung.

und dieses Potential wird nicht erkannt, somit ist die Entscheidung mehr auf Zufall als auf einer fachlichen Einschätzung beruhend.
 
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“Trocken” angespielt hat meine Squier Strat nach dem Einbau eines Fender Vintage Tremolos so viel mehr Sustain gewonnen- vielleicht hätte ich den Unterschied am Verstärker gar nicht so wahrgenommen :rolleyes:
 
Ganz genau, aber was nutzt das bei einer E Gitarre, wenn sie trocken besser klingt nach Trem. Wechsel, wenn man es am Amp gar nicht merkt?
 
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Ein gutes Gefühl dass sich die Anschaffung doch gelohnt hat ....
Nein, dass ich am Amp keinen Unterschied höre, war ironisch gemeint. Hab ich vielleicht nicht deutlich genug gemacht.
Allerdings ist der Unterschied ohne Verstärker noch gravierender.
VG
 
Und zum topic: Ja, sie klingt auch trocken besser als jede andere Gitarre, die ich je hatte. Und das waren nicht wenige. Bin btw. längst nicht der einzige, der das findet.

Mich wundert das ja nicht und mein Standpunkt sollte hier eh klar sein, zumindest denen die mich etwas länger kennen.

Es geht bei dieser "Trockenbeurteilung" allein darum etwas über die Qualität der Basis einer Gitarre zu erfahren und bei dieser Beurteilung eben Einflüsse der Elektronik außen vor zu lassen, denn diese könnte man im Zweifel leicht wechseln.

Inspiriert aus diesem Thread hier der ein wenig abgedriftet ist, möchte ich das Thema hier zur Diskussion aufgreifen, ob den ein das trockene anspielen einer E-Gitarre überhaupt sinnvoll ist, oder ganz und gar Humbug. da es ja im Endeffekt einzig und alleine darauf ankommt, wie eine E-Gitarre elektrisch über den Verstärker klingt und nur das Endresultat zählt?

Ich füge hier noch mal die ersten Zeilen dieses threads ein, der nun selbst längst entgleist ist.

Schon von exoslime wurde alles wesentliche gesagt und auf der ersten Seite gab es vielleicht noch ein paar interessante Ergänzungen.

Das ich persönlich Gitarren immer zuerst trocken anspiele ist kein Dogma das ich irgendwem würde aufzwingen wollen.

Es gibt mir Informationen zu der Gitarre die mir wichtig sind. Auch das entlangpeilen am Hals gegen Licht über das Griffbrett hinweg ist für mich nichts was zu belächeln ist, sondern etwas was mir innerhalb kürzester Zeit Auskunft über Hals und Griffbrett gibt.

Ich freu mich für jeden der das nicht braucht und sich einfach am Klang seiner Gitarre über einen tollen amp erfreut, aber ich meine dass auch diese Leute etwas Tolleranz aufbringen sollten für die die eine andere Herangehensweise haben.

Und wenn sie einfach kein Interesse daran haben dann müssen sie sich ja nicht an diesem thread beteiligen um ihn zum entgleisen zu bringen.
 
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Schon erstaunlich, was da so gehört wird und das bei einer Strat die für mich unverstärkt nur plink plink klingt.
 
Ich kenne so viele unterschiedliche "plinks" wie Inuit Schneeflocken.
 
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Meine 5 KG Paula hat beim trocken spielen meine 3 KG Jackson Custom USA in die Tonnen getreten

Am AMP hat die Paula der Jackson Custom nur noch in den Auspuff geschaut ........
 
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