Gleichzeitig ein-und ausatmen

von TCdrummer, 18.06.06.

  1. TCdrummer

    TCdrummer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.03.06
    Zuletzt hier:
    24.09.12
    Beiträge:
    38
    Ort:
    Laufach
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    109
    Erstellt: 18.06.06   #1
    Ich hoffe, dass ich mit meiner Frage hier richtig bin.
    Ich habe schon oft von der Technik gehört, bei der man gleichzeitig durch die Nase einatmet und durch den Mund ausatmet.
    Kann das einer von euch oder weiß jemand wie man das lernen kann??
    Danke im Vorraus
     
  2. BorrowHill

    BorrowHill Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.05
    Zuletzt hier:
    29.06.10
    Beiträge:
    802
    Ort:
    Wörgl
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    195
    Erstellt: 18.06.06   #2
    Hallo!

    Das nennt sich Zirkulations(bzw. Kreis)-Atmung und ist eigendlich recht einfach zu Lernen.

    Prinzip : Du bringst Luft in deine Backen, presst die Luft aus den Backen heraus und gleichzeitig atmest du mit der Nase ein.

    Oft wird empfohlen, dies mit Wasser zu versuchen, sprich Wasser in die Backen und dann das Wasser heraus"pressen" und gleichzeitig Einzuatmen (Verschluckungs-Gefahr!!!)


    Ausführlicher : http://www.didgeman.de/inhalt/atemtechnik.html

    Steve
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  3. TCdrummer

    TCdrummer Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.03.06
    Zuletzt hier:
    24.09.12
    Beiträge:
    38
    Ort:
    Laufach
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    109
    Erstellt: 18.06.06   #3
    Vielen Dank für die schnelle und informative Antwort!! Hat mich ein großes Stück weitergebracht!
     
  4. Ameno

    Ameno Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.02.06
    Zuletzt hier:
    25.03.09
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 18.06.06   #4
    ist so etwas nur fürs didgeridoo sinnvoll oder kann man dies auch fürs brass-spielen nutzen?
     
  5. TravelinLight

    TravelinLight Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.06
    Zuletzt hier:
    12.12.13
    Beiträge:
    716
    Ort:
    Berlin & mein VOLVO
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    808
    Erstellt: 19.06.06   #5
    Du kannst es bei nahezu allen Blasinstrumenten anweden. Es ist natürlich um so schwieriger, je mehr Druck und Luftmenge für das Spielen eines Blasinstrumentes notwendig ist, da im Moment des Nasenatmens ja die sich im Mundraum befindliche Luft für die ununterbrochene Tonerzeugung ausreichen muss.

    Ich würde das übrigens ohne Wasser üben (hust, würg), geht auch einfach ohne Hilfsmittel: Mund mit Luft füllen (Hamsterbäckchen machen), dann gegen Lippenwiederstand Luft aus der Lunge (mit Stütze aus dem Zwerchfell) durch die Lippen ausströmen lassen. Jetzt kurz durch die Nase einatmen (die Verbindung Nase/Mund wird dabei durch Zunge /Gaumensegel verschlossen) und dabei den Raum im Mund durch Zusammenziehen der Backen verkleinern, wodurch die Luft bei möglichst gleichbleibendem Druck durch die Lippen weiterströmt. Wenn die schnelle Atmung vorbei ist, versuchen, den Druck ohne Schwankungen wieder aus dem Zwerchfell zu erzeugen. Dann den Mundraum wieder neu mit Luft befüllen (Backen wieder hamstern...) usw..
     
  6. BorrowHill

    BorrowHill Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.05
    Zuletzt hier:
    29.06.10
    Beiträge:
    802
    Ort:
    Wörgl
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    195
    Erstellt: 19.06.06   #6
    Achte darauf, dass der Luftstrom nicht abbricht, dann ist es leichter, denTon zu halten. Und immer schauen, dass noch etwas Luft in den backen übrig bleibt, für den Wechsel zu "normaler" Atmung.

    Steve
     
Die Seite wird geladen...

mapping