Kann hier nur bestätigen, dass die Pads von der Akai MPC 500 und die der 1000 er Modelle nur mit dem Hammer quasi spielbar sind.
Hatte beide MPC im Neuzustand hier, und die MPC 500 auch als gebrauchte - Da sind die Pads noch schlechter ansprechbar.
Habe auch anfangs geglaubt, dass ich hier nur etwas falsch gemacht hätte, oder das nur was verstellt wäre
- Ja ich habe die Einstellungen gefunden, auf dem Papier lässt sich jedes einzelne Pad in einer Abstufung von 1-16 und einer zusätzlich noch einstellbaren Velocity-Hüllkurve justieren.
Ich bin aber am Ende bei 15 bzw. 16 als maximal möglichem Wert für jedes Pad sprich höchster Empfindlichkeit hängengeblieben, und muss trotzdem noch den Schalter "Full Level" aktivieren, damit ich Drumsounds
ausser Kickdrum überhaupt hören kann, wenn ich die Pads bearbeite.
Ich hatte ältere Roland / Boss Drumcomputer ( Dr 660 / Dr 880 ) - und die sind absolut leicht und gut spielbar, kein Vergleich zu den MPCs . Auch bei zusätzlichen Drumpads an Keyboards kenne ich sowas nicht.
Einziges Gerät was so ähnlich war, war ein
Yamaha* DD 14 vor gefühlten Jahrhunderten - Aber das Teil wurde auch mit Trommelstöcken ausgeliefert !
Also mir tun da auch die Finger weh, wenn ich mal wieder die MPC rauskrame und 1 Stunde probespiele. Das macht dann keinen Spass.
Mit einem externen Keyboard über MIdi würde es aber wieder besser aussehen !
- Das Betriebssystem und die Eigenschaften der MPC machen aber sehr wohl Spass beim Arrangieren von Pattern. Auch als MIDI-Sequencer mit externen Synths sind die Geräte wirklich geeignet.
- Es sind unglaublich viele gute Ideen hier berücksichtigt, und das macht einfach Spass damit zu spielen.
Von der Kreativität ist die MPC immer noch mein Favorit. Einfach Samples einladen oder sogar selber schneiden - Ja das geht auch mit der MPC500 trotz fehlendem Display quasi im Blindflug, Samples normalisieren, auf die Pads verteilen und loslegen.
- Die Yamaha Rm1x bekommt auch eine Empfehlung - Die arbeitet zwar nur mit Disketten, werden manche hier die Nase rümpfen. Aber wer mal so ein Teil hatte, und sich die Demo-Songs und Videos, die dazu im Internet
von Hobby-Musiker kursieren mal angehört hat, dem wird manchmal die Kinnlade runterklappen. Auf dem Papier schneidet die RM1x schlecht ab von den Daten her, aber in der Praxis kann man damit
extrem viel Spass haben, wenn man sich in das System mal eindenkt. Die Pads an dem Gerät sind wirklich kritisch - Ich würde es am besten selber abholen bei Gebrauchtkauf und vor Ort testen.
Ansonsten ist das Ding gebaut wie ein Panzer im Vergleich zu modernen Vertretern der Gattung. Das Gerät verfügt über wahnsinnig viele Drumsets und Sounds ab Werk, und damit
kann man es richtig knallen lassen. Nur der interne Speicher ist leider auch viel zu knapp bemessen, da sollte man immer wieder mal aufräumen, sonst kam bei mir schnell die "Speicher voll" Meldung.
- Electribes sind auch gut, aber ich kenne nur die Urahnen ER 1 und ER 2. Am besten hat mir davon die EM1 gefallen, die hatte Drums und 2 Spuren für Bass und Synth-Sounds mit dabei.
Die neueren Modelle mit Sampling und Röhren kenne ich nicht, die haben mich auch nicht mehr interessiert, hat auch was mit dem Neupreis dieser Geräte zu tun.
Electribes sind einfach zu bedienen, wenn man sich mit dem Konzept anfreundet. Hier kann der Spassfaktor hoch sein - Ein Risiko, was ich hier sehe, ist , dass man zuviel Preset-Sachen nur abspielt und
nix selber eintrommelt. Vom Stil her ist mit den Electribes sehr viel möglich, aber die Werkspattern sind sehr sehr für einige Musikbereiche optimiert meiner Meinung nach. Wie das bei den neueren MOdellen
ist, habe ich aber noch nicht getestet oder durchgehört.
Nur mein Senf dazu