Großer Sound aus kleinem Amp - eine kleine Reise

"nur" 40 Watt (?) - aber es definitiv ausreichend laut für den proberaum - und wir haben damals nicht leise gespielt :)
meiner hat nur 18Watt, reicht locker aus. wir machen Rock der 70er. Obwohl meines Empfinden nach ist die Wattzahl nicht immer ausschlaggebend, wurde hier im Forum ja auch des öfteren diskutiert.
 
und der Princeton hat 12-15 watt, und sollte auch reichen..hoffe ich..meiner hat 20 watt aktuell, der geht nicht über 10 uhr, weil zu laut.

haha - und ich hatte mir damals als ersten "richtigen" Amp den JCM800 mit 100W geholt, weil ich befürchtet hatte, dass 50W nicht reichen ... lach. ist aber auch schon ca. 30 Jahre her
 
Ja gut, das sind eben solche Dinge am anfang. Hab auch noch nen 80watter, aber Transistor, kein vergleich also :) Hatte auch mal nen Fender mit 40 watt, der war nicht zu händeln. Kaum an schon zu laut. Und den Quad von H+K, also das Derivat zu meinem, war auch zu viel des guten. Von daher....ich denke beim princeton komm ich schon klar. Mein Eindruck beim TAD war jedenfalls das er genug Fundament hat, auch im Vergleich mit meinem 20watter. Kam mir lauter und druckvoller im input2 vor als meiner. Input 1 hat ja noch mal mehr power.
 
Ich unterschreibe auch ;). Eine Annäherung ist möglich, alles andere unterliegt auch dem sonstigen Bandsound. Wenn der stimmt ist alles gut.
 
ich stelle fest, dass es doch eine Menge von Mitmusikern gibt, die das mit relativ kleinen Amp´s von 10 - 20 Watt genauso sehen wie ich, und die Lautstärke im Bandgefüge als völlig ausreichend sehen. Vielleicht auch weil´s keiner mehr brachial laut will, auch wenn es Spass macht.
Ist auch geil, wenn es mal so richtig "knallt".
Ein Phänomen ist auch, dass es immer wieder Gitarristen gibt, die immer authentisch klingen, egal in welchen Amp sie sich einstöpseln. Ist dem Anschein nach doch alles nur eine Frage der Spielweise und Können?
Wenn ich mir z.B. R. Blackmore anhöre, stelle ich auch hier fest: sein Sound ist, oder war auch nicht immer der gleiche,- von AC30 über den Major bis hin zu den Engel-Teilen, dazwischen mit Sicherheit? auch mal Fender. Trotzdem klingt er immer authentisch.
In diesem Sinne, let´s rock
 
ich stelle fest, dass es doch eine Menge von Mitmusikern gibt, die das mit relativ kleinen Amp´s von 10 - 20 Watt genauso sehen wie ich, und die Lautstärke im Bandgefüge als völlig ausreichend sehen
Ja logisch. Wir spielne auch laut. Mein 20watt STatesman stand immer auf 9 uhr, mehr nicht. Jetzt muss ich bisschen mehr aufdrehen, da ein Jensen drin ist. Vorher der Celestion hatte eben 100db. Aber ich bin immer noch vor der hälfte. Was will ich dann mit 40-50 watt oder so ? Dann kann ich den amp gerade so anschalten, er kann nicht pumpen, was dem sound nicht sonderlich zu gute käme glaub ich.
 
Vieles vom Threadersteller ist auch in meiner Historie so aufgetreten (JVM 410 (auch JMP), Fullstack- geiler Sound...., jetzt Rücken, kleines Besteck). Nach wie vor macht es einfach Spaß, dicke Boliden hinter sich zu haben. ZZ bin ich zwiegespalten: spiele den Amp1 über eine 4x12 Box (alles Gerede, man könne auch eine kleine Box, die dann wie eine große klingt- außen vor gelassen...), macht riesig Spaß, funktioniert auch im Proberaum. Für einen anstehenden Gig in einem kleinen Club werde ich den Amp1 und eine selbst modifizierte 1x12 er Box mit einem 100 W Neodyn mitnehmen- mal schauen- besser hören..
 
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Aber ich bin immer noch vor der hälfte. Was will ich dann mit 40-50 watt oder so ?

Ich denke, dass für viele ein Argument für einen Amp mit viel Watt ist, dass es eben mehr Clean Headroom gibt.

Die einen wollen den Amp eben ohne Pedale in die Zerrung bringen,
das geht dann eben besser mit weniger Leistung.

Andere möchten auch lauter immer noch einen Cleansound haben und realisieren die Zerre mit Pedalen.

Das gilt natürlich nur dann, wenn der Amp nicht mehr als einen Kanal hat.

Es ist auch eine "Modeerscheinung". Früher - im Fullstack Zeitalter - musste es eben ein Marshall mit 100 Watt sein - war eben angesagt ( obwohl viele der prominenten Vorbilder eigentlich einen 50 W Marshall gespielt haben, zumindest für Aufnahmen ). Aber was war damals eine Rockband ohne die Marshallwand ?

Inzwischen ist das Thema Sättigung/Kompression über den Amp viel populärer als früher, gerade der Bereich zwischen "noch clean und fast verzerrt" ist ja ein Sound der inzwischen in aller Munde ist.

Auch ist es inzwischen so, dass es Amps gibt, die Highgain auch bei kleiner Lautstärke liefern. Das gab es ja damals alles nicht.
 
Andere möchten auch lauter immer noch einen Cleansound haben und realisieren die Zerre mit Pedalen.
So ist es ja bei mir, mein amp ist voll clean. Alles andere mach ich mit pedalen, da der zerrkanal mir nicht gefällt.
 
Die einen wollen den Amp eben ohne Pedale in die Zerrung bringen,
das geht dann eben besser mit weniger Leistung.
Das ist heutzutage auch bei nem sehr Leistungsstarkem Amp doch kein Thema mehr.
 
mmh, ich habe nur einen 5 W und einen 15W Amp - trotzdem muss ich beide schon sehr laut spielen, um da crunchen zu können
Ich hab einen 100Watt Amp, der hat Gain und Master.
Damit krieg ich auf Zimmerlautstärke High Gain hin.

Es gibt zwar noch Amps, die auf Endstufenzerre ausgelegt sind, aber man muss nicht mehr nach Leistung schauen, wenn man leise zerren will.
 
Ich hab einen 100Watt Amp, der hat Gain und Master.
Damit krieg ich auf Zimmerlautstärke High Gain hin.

Es gibt zwar noch Amps, die auf Endstufenzerre ausgelegt sind, aber man muss nicht mehr nach Leistung schauen, wenn man leise zerren will.

Habe ich ja auch geschrieben, dass es heutzutage auch solche Amps gibt, die das können.

Du hast aber Recht - ich hätte den Hinweis auf die Endstufenzerre dazu schreiben sollen. Darum geht es tatsächlich: Soll diese früh zerren oder am besten gar nicht ....
 
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Ich denke die "grossen" amps, die auch leise voll gainen können, machen bei gewissen Bands/Musikrichtugen auch Sinn. Wenn man die Zerre aus dem Amp nutzen will. Das brauche ich aber nicht. Deshalb ist mir Clean laut auch wichtig, das passt bei mir zur zeit. Mit dem Princeton denke ich auch. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, ich glaube bei tubelit.de kann man da so was nachlesen.
http://tubelit.de/fenderbluesdeville.html
 
ich denke auch, dass die "wichtigste" Frage ist:

Wie laut muss es clean sein. Alles andere kann man auch auf anderem Wege realisiert werden. Natürlich gibt es was die Zerre betrifft auch verschiedene Ansichten, aber wenn der Cleansound leiser ist als man es benötigt, dann hat man den falschen Amp für seine Zwecke.
 
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Eine interessante Frage, die mich auch immer wieder beschäftigt.

Ich bin in den letzten Jahren dazu übergangen, keine Kompromisse mehr eingehen zu wollen. Was heißt das für mich? Wenn ich Sound X zum Ziel habe und genau weiß, dass beispielsweise Verstärker Y genau diesen Sound liefert, dann kauf ich den, auch wenn das bedeuten mag, dass ich lange dafür sparen muss oder mir beim Transport einen abbreche. Meiner Erfahrung nach macht mich das dann auf Dauer auch wesentlich glücklicher und verhindert, dass ich zum Beispiel meine Verstärker bis zur Unkenntlichkeit modifiziere, weil mein bisheriger nicht das abliefert, was ich eigentlich möchte.

Du möchtest wissen, wie du deinen Fender wie einen Marshall klingen lassen kannst? Kauf dir einen Marshall verdammt!

Für zu laute Amps gibt's übrigens mittlerweile sehr gute Attenuatoren. ;)
 
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"geht's raus und spielt Gitarre!"
[SCNR] :engel:
 
Eine Frage die sich mir - jetzt rein auf die Theorie bezogen - immer stellt, ist folgende:

Wenn ich einen Amp auf einem sozialverträglichen Lautstärkelevel spiele, dann schieße ich doch nahezu niemals 50 oder 100 Watt durch die Box, sondern vllt. maximal 1-10 Watt (was ja immernoch bei einer 4x12 deutlich über 100dB wären).

Dann müssten doch klanglich die meisten Amps im verzerrten Betrieb auch mit ziemlich geringen Leistungen gut klarkommen. Cleanen Headroom jetzt mal ausgeschlossen, da kann ich es schon verstehen wenn bei knackigem Anschlag und erhöhtem Lautstärkepegel mal kurzfristig "viel" Leistung abgerufen werden muss und ein 10W-Amp logischerweise nicht den cleanen Headroom besitzt wie ein 100W-Bolide.

Warum klingen dann - subjektiv eingeschätzt - Kleinmodelle eines Verstärkers immer ein wenig "kastriert"? Ich hätte ja rückenschonend z.B. sehr gerne einen 25W-Rectoverb bei mir auf der Box stehen, aber der Amp kommt in puncto "Fülle" des Klangs nicht mal nahe an meinen 100W-Roadster. Leider, denn >20kg Head durch die Gegend tragen ist nicht immer ein Genuss :D.

Ist das Vermarktungspolitik, Auslegung des Ausgangsüberträgers oder der Tatsache geschuldet, dass der Lautsprecher-Wirkungsgrad <100Hz so schlecht ist dass man für einen "fülligen" Sound erheblich mehr Leistung braucht? Laut können ja kleine Amps auch jederzeit, aber für meinen Geschmack "fehlt" da immer ein wenig was, obwohl ja eigentlich die Sinusleistung noch lange nicht am Maximum sein dürfte :weird:.
 
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