guitar relicing/aging

  • Ersteller lordmusic
  • Erstellt am
Nein(!) Beize funktioniert nur bei Holz ich dachte du willst eine Gitarre lackieren :redface: und diese dann altern.

Grüße

also ich habs vorher bei meinem alten pickguard mit beize ausprobiert, und es funktioniert schon! man muss nur sehr kleine mengen nehmen und das ganze etwas durchdacht angehen, da die beize ihre spuren recht schnell hinterlässt (schwer korrigierbar). es hinterlässt einen look der dem auf dem bild sehr nahe kommt. eine lackschicht schließt die aging-prozedur ab.;)

aber trotzdem danke für die antwort. irgendwann werde ich wohl auch body etc agen.
 
also ich habs vorher bei meinem alten pickguard mit beize ausprobiert, und es funktioniert schon! man muss nur sehr kleine mengen nehmen und das ganze etwas durchdacht angehen, da die beize ihre spuren recht schnell hinterlässt (schwer korrigierbar). es hinterlässt einen look der dem auf dem bild sehr nahe kommt. eine lackschicht schließt die aging-prozedur ab.;)

Ahh gut zu wissen, ich dachte die würde darauf absolut nicht halten und runterlaufen. Dann wünsch ich dir mal noch viel Erfolg beim agen :great:
 
Gleich vorweg gesagt: es bringt absolut nichts die Teile in Kaffe, Tee oder sonstwas einzulegen!


ich muss leider widersprechen: es bringt was, allerdings muss man vorher mit sehr feinkörnigem schleifpapier die oberflächliche lackschicht abschleifen. dann verfärbt sich es schneller!

mfg
 
OK, hat jetzt jemand Plastikteile so wie auf dem Bild hinbekommen?
Anhang anzeigen 106290

Wenn ja, dann zeigt doch mal ein paar Bilder und wie es gemacht wurde. Das würde bestimmt nicht nur mich sehr interessieren.
 
Gleich vorweg gesagt: es bringt absolut nichts die Teile in Kaffe, Tee oder sonstwas einzulegen!

ich habs zwar selbst noch nicht mit plastik probiert, aber bei diversen Steinähnlichen dingen (quasi unser waschbecken, gips-fugen, meine zähne) kann tee ziemlich derbe flecken geben, die man praktish kaum noch weg bekommt. und dass shwarztee sehr aggressiv sein kann, sollte bekannt sein. aber wie gesagt, bei kunststoffen hab ichs noch nicht probiert
 
Hi y'all,

ich habe selbst für meine Strats die Plastik-Teile 'gerelict'. Leider etwas kompliziert, aber ich find die Erghebnisse schon recht geil. Meine Freundin meint, es wäre 'echtes Rumgesaue' :p

Ich hab's wie folgt gemacht:

1. Knöpfe, Pickup-Kappen, PU Switch-Tip:
Mit aufgebogener Büroklammer etwas (!) das Gold der Knopf-Beschriftung weggekratzt & paar oberflächliche Kratzer gemacht.
Mit möglichst feinem Nass-Schleifpapier aufgerauht. Beim Volume-Knopf den oberen Rand noch etwas angeschliffen, sieht aus als hätte man über Jahre immer wieder mal mit'm Plek vorgehauen.
Switch-Tip & PU-Kappen aufgerauht & auch leichte Kratzer hier & da.
Dann mit Schuhcreme Marke Kiwi (Brown) alles schön 'dreckig' gemacht.
Pickup-Kappen auch mit Kiwi, zusätzlich die Löcher mit so'ner gefärbten Auto-Politur (Marke vergessen) versifft.
Im Ofen bei 50° ca. 30 Minuten - die Schuhcreme verläuft dann & geht prima in die Rillen & Kratzer.
Alles 48h trocknen lassen, dann ganz dünn diesen Zap-On Lack transparent zum Fixieren.

2. Schlagbrett:
...in Tee eingelegt . . . passierte gar nix! - Plastioberfläche wohl zu glatt, da haftet nix drauf!
Also wieder möglichst fein aufgerauht (Schweinearbeit, stundenlang), die typischen 'Cracks' mit feiner Klinge (Bürocutter & Büroklammer) reingeschnitten und wieder in den Tee (zur Sicherheit noch ne halbe Packung Zigaretten mit rein) . . . warten . . . und auf einmal wirkte die Suppe! Wenn der Tee richtig heiß ist, gibt es sogar kostenloses 'Warping' im Schlagbrett. Die alten 'Nitrate'-Guards schrumpfen ja mit der Zeit, und durch die leichte Verformung des Guards in der heissen Suppe kann man das ganz gut nachvollziehen.
Rausnehmen, mit Küchenrolle abgetupft.
Mit Kiwi & dieser Autopolitur den 'Dreck von Jahrzehnten' in die Cracks & die Schraubenlöcher bzw. Loch für 3/5-Way Switch.
Wieder in den Ofen.
Wieder mit Zap-On Lack fixiert.

Wenn man das Ganze nicht überlackiert, ist es schnell wieder runter, weil man ja nur die oberste Schicht vom Kunststoff behandelt. Bei mir hält es bis jetzt aber sehr gut (ca. 2 Jahre).

Bis zum ersten ordentlichen Ergebnis hab ich ca. 5 Schlagbretter & genausoviele Knöpfe verbraten...man muss auch aufpassen, dass das Ganze hinterher nicht aussieht, wie 150 Jahre alt...:redface:

Wenn ich mich bloss erinnern könnte wie diese Autopolitur heisst: Die gibt's in unserem Praktiker, bereits in verschiedenen 'Wagenfarben' eingefärbt (ich mische schwarz & grün). ABER VORSICHT: Das Zeug ist geil zur punktuellen Nachbehandlung, aber es färbt wie Sau. Wenn man das 15 min. einwirken lässt, hat man ein grünes Schlagbrett (auch ohne Aufrauhen)!

Gekauft kriegt man die Relic-Teile auch bei Fatboy Guitars in UK (ziemlich geile Galerie auf der Website). Ist halt nicht ganz billig, und was für den Hersteller 'Light Relic' ist, ist evtl. für den Kunden schon 'heavy aged'...

Ich hoffe, das die Anleitung weiterhilft! :)

LG, Marcador

PS: Bin leider auf Arbeit, deshalb keine Fotos!
PS2: Ich weiß leider nicht, wie man verlinkt (Fatboy), evtl. kann jemand das machen - danke!
 
Plastikteile kann man z.B. ein paar Tage in Kaffee liegen lassen, damit sie vergilben, Metallteile müssten "freigelegt" werden (Lack / Metallüberzug runter) und dann rosten die von alleine, mit (Salz-)Wasser kann man nachhelfen.

is schon ne weile her dass ichs ausprobiert habe, aber das mit dem in kaffe einlegen funktioniert super! wenn man die plastikpoties auch etwas anschleift, wirds noch besser! bisher habe ich noch nicht so viel rumgwerkelt, hat sich bisher aber gelohnt. ging also alles bestens mit einfachen (haushalts)-mitteln ohne viel geld für den customshop zu bezahlen :D
 
..................der letzte Post ist schon ein Jahr alt. Ich glaube mittlerweile sind die Teile ohne Fremde Hilfe gealtert:D
 

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