Halion - fragen über fragen

von Victorious, 26.07.05.

  1. Victorious

    Victorious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.05   #1
    Hallo.

    ich bräuchte mal eure Hilfe.
    Ursprünglich wollte ich mir ein Synthesizer kaufen um in die Welt des Musikmachens einzusteigen.
    Als ich mich dann im Musikladen beraten lassen habe, empfahl mir der Verkäufer doch lieber ein Software Sampler, Steinberg´s Halion, zu nehmen. Ich will komplette Lieder damit machen, live spielen ist nicht mein Fall.

    Wäre Halion in diesem Fall zu empfehlen? Ich kenn mich da ja nicht aus, aber ich hab das Gefühl als sind die Möglichkeiten Halions, gegenüber eines Synthi´s, wesentlich geringer, und das es sich weniger zum Komponieren eignet, sondern eher für kleine Details.

    Gruß,
    Victorious
     
  2. AndyR

    AndyR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.05   #2
    Deine Frage ist ja schon etwas älter ... und keiner hat bisher geantwortet. Vielleicht liegt´s daran, dass die Frage weder was mit Gitarren noch mit Metall zu tun hat (meiner Meinung nach den beiden Schwerpunktthemen des Forums).

    Vielleicht aber auch daran, dass die Beantwortung der Frage extrem ausufern kann und dein bisheriger Background zu dem Thema nicht klar ist. Nur relativ kurz ohne ins Detail zu gehen - auch auf die Gefahr, dass dir das alles / vieles längst bekannt ist:

    Software-Synthies wie Halion brauchen natürlich die nötige Hardware-Peripherie wie relativ leistungsstarker PC mit viel RAM (bei Halion würde ich sagen min. 1 GB), vernünftige Audio-Soundkarte, Midi-Keyboard, Boxen. Ist das alles nicht da, kann´s ganz schön teuer werden.

    Zudem kommt man eigentlich fürs Musik machen am PC um ein vernünftiges Sequenzer-Programm (Cubase, Logic Audio) nicht drum herum. Die sind nicht gerade billig (wenn sie was taugen sollen) und vor allem dauert es relativ lange, bis man damit halbwegs umgehen kann - ein Punkt , den ich wie viele völlig unterschätzt habe. Halion z.B. wird dann als Plug-In eingebunden.

    Billig-Lösungen (z.B. alter PC, schlechte Soundkarte...) sorgen in der Regel nur für Ärger und Frust - ich spreche aus leidvoller Erfahrung in diesem Punkt.


    Ein (Hardware-)Sythesizer ist da zumindest auf den ersten Blick einfacher. Willst du damit aber Musik komponieren, kommt eigentlich nur eine Workstation wie z.B. Korg Triton in Frage. Prinzipiell kann man mit so einer Workstation auch alles machen. Das Handling finde ich aber nicht mehr zeitgemäß.

    Soundmäßig stehen die Software-Synthies den Hardware-Teilen heute nichts mehr nach. Wie ich finde, sind sie denen zumindest teilweise sogar überlegen, z.B. speziell was Drum-Sounds angeht. Außerdem sind sie wesentlich flexibler und wesentlich kostengünstiger zu erweitern. Aber in diesem Punkt macht da manch einer eine eher philosophische Betrachtung raus.

    Als kleines FAZIT meinerseits:
    Nur mal so zum Ausprobieren, als "Einstieg" in das Musik machen sind beide grundsätzlichen Alternativen erst mal ziemlich teuer. Ist ein guter PC vorhanden, würde ich eher die Software-Lösung vorziehen (ggf. gebraucht kaufen). Auf Sicht ist das sicherlich "ausbaufähiger" und flexibler. Da du damit nicht live spielen willst, kommt das dem auch entgegen.
     
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