Halsbreite Metal-Gitarre

von shillen, 01.05.08.

  1. shillen

    shillen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #1
    Hallo Gemeinde,

    in der aktuellen guitar ist ein Kurztest zu einer B.C.Rich Gitarre. Dort heißt es "Der Hals ist breit und flach, wie es sich für eine zeitgemäße Metal-Axt gehört."

    Mir stellt sich nun die Frage, ob die als solche bekannten "Metal-Gitarren" tatsächlich einen derart breiteren Hals haben, dass es sogar in einer Fachzeitschrift als positives Produktmerkmal aufgeführt wird.

    Ich habe hier schon den Link zu den Halsspezifikationen der ESP/LTD-Gitarren gefunden, die ja nun auch zu den Metal-Gitarren gezählt werden. Aber dort waren die Halsbreiten idR 42 oder 43 mm am Steg. Ist dieser 1 mm derart signifikant? Oder gibt es Modelle, die noch breitere Hälse haben?

    In der Hoffnung auf Erleuchtung wünsche ich euch allen einen schönen Vatertag! :)
     
  2. Metalröhre

    Metalröhre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #2
    Ob mans glaubt oder nicht, den 1mm merkt man gewaltig. Bin zwar nirgends pingelig aber wenn ich von den 42mm meiner ESP die 43mm Ibanez vom Mitgitarristen nehme, fühl ich mich gleich garnicht wohl. Wobei einem das nach einer kurzen Gewöhnungsphase eh nicht mehr auffällt :D
     
  3. VilleVallo

    VilleVallo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #3
    Also den Unterschied bemerkt man schon, alles Gewöhnungsache.

    Aber was ich nicht verstehe, ist der Zusammenhang zwischen Hals und Metal ...
     
  4. shillen

    shillen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #4
    @VilleVallo:
    "Aber was ich nicht verstehe, ist der Zusammenhang zwischen Hals und Metal ..."

    Eben, das verstehe ich auch nicht... Deshalb meine Frage...:D
     
  5. Schäffer

    Schäffer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #5
    Naja, was die Guitar da geschrieben hat ist mal wieder ein tolles Beispiel für die Arschkriecherei bei den Reviews. In nem halben Jahr steht da bestimmt mal was über eine Metalgitarre mit einem schmalen Hals. Da wird dann sicher auch behauptet das ist typisch Metal.
    Fakt ist doch einfach, dass Magazine wie die Guitar kein schlechtes Haar an dem Equipment lassen. Wenn ein Hals viel zu fett ist, heißt es es wäre vintage und wenn der Hals viel zu dünn ist, spricht man von innovativ. Genauso bei vielen anderen Dingen. Da wird viel zu viel schön geredet und viel zu viele Klischees werden da unterstützt.
    Als nächstes kommt bestimmt ein 12 jähriges Slayer-B.C.Rich-Evil-Trve-Fankiddie daher und schreibt in einen Thread, dass nur breite Hälse gut für Metal sind. Und warum? Weil die Guitar mal wieder geistigen Nonsense von sich gegeben hat. Find ich echt traurig sowas....
     
  6. Yvo93

    Yvo93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #6
    Hi Leute,
    also ich denke die Halsbreite ist nur für das spielverhalten bzw. Bespielbarkeit entscheident. Kann mir kaum vorstellen das das so nen extremen unterschied macht(vom klang ect) das hat meinert meinung nach nur was damit zu tun was jedere inzelne gerne mag(also die Dicke insgesamt).

    Mfg Dyves^^
     
  7. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #7
    Sehe ich auch so. Meine Finger der linken Hand sind zwischen 6 und 8cm lang (habe ich gerade extra für diesen Thread gemessen ;)). Ein anderer hat vielleicht kürzere oder längere Finger und empfindet den Hals, den ich beispielsweise als schmal empfinde, als breit. Von daher sehe ich bei der Breite eine gewissen Relativität.
    Der Argumentation nach hängt die ideale Halsbreite und -stärke von der Anatomie des Gitarristen und dessen Vorlieben ab.

    Eine zweite Theorie wäre, dass Quanten, die von einer Saite durch Schwingung in Bewegung gesetzt werden, die Schwingungseigenschaften einer 10mm nahen Saiten weniger als die einer 8mm entfernten beeinflussen, aber davon erwartet doch niemand einen hörbaren Unterschied, oder? :rolleyes:

    P.S.: Um welche Rich ging es eigentlich in dem Bericht?
     
  8. shillen

    shillen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.05.08   #8
    @ Dark Seven:

    B.C. Rich Outlaw PX3T
     
  9. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.05.08   #9
    Naja, sagen wir mal so:

    Die meisten "metalgitarren" (ich hasse diesen ausdruck weils sowas eigentlich net gibt, aber ok) haben dank Tremolo einen erhöhten abstand der saiten zueinander, was einen minimal breiteren hals voraussetzt.

    Ebenso haben diese Gitarren meistens einen sehr flachen hals, wenn man sich z.B. ne Fender anschaut wird man eine sehr starke rundung sehen, welche so z.B. bei Ibanez oder den meisten ESP / BCR gitarren nicht vorhanden ist.


    Aber wirklich ne voraussetzung um metal zu spielen? nö.
     
  10. Blinky87

    Blinky87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.08   #10
    Oh doch, da täuschst du dich aber. Das gesamte Halsprofil hat wohl klangliche Auswirkungen. Wo mehr Holz ist, ist auch mehr Präsens. Zwischen einem Gibson 60's Slim Taper Neck und etwa einem 50's rounded Profil gibt es auch einen Unterschied.

    Wenn ich hier Cryin' Eagle aus einem anderen Thread zitieren darf:

    https://www.musiker-board.de/vb/2984020-post10.html
     
  11. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.05.08   #11
    Die Stärke des Halses hat sehr wohl Auswirkungen auf den sound (und das nicht zu knapp), aber ob er jetzt 1mm breiter ist oder nicht spielt denk ich ne eher untergeordnete Rolle.
     
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