Hammond t 400

von Imperial69, 24.01.08.

  1. Imperial69

    Imperial69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.08   #1
    Hallo,

    ich habe eine Hammond T 400. Die Orgel ist zwar elektro-mechanisch, hab aber leider nicht den klang einer B3 oder C3.
    Kann mir jemand sagen, wie ich die Orgel zum leichten übersteuern bringen kann?
    Damit ich einen ähnlichen Sound wie in alten Santana stücken bekomme. Kenne mich in der Richtung nicht so sehr aus, wer schön wenn mir jemand helfen könnte

    Imperial
     
  2. Mister T.

    Mister T. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #2
  3. Rene2000

    Rene2000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #3
    Hi!
    Wie wäre es mit einem externen Effektgerät, z.B. Boss RT-20, mit der Möglichkeit, Leslie- und/oder Overdrive -Simulationen zu fahren?

    Beste Grüsse!
     
  4. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #4
    Hol' dir ein Leslie und knall eine Röhrenvorstufe vor...dann klingt das gleich ganz anders!
     
  5. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 25.01.08   #5
    Hi,

    die Hammond T-Serie ist eine Tonradorgel, die allerdings bereits Transistorschaltungen hat. Darüber hinaus wurde bei der T-Serie, ähnlich wie zuvor schon bei der L-Serie, mittels Filtern der Tastenclick entfernt. Der obige Link (keyboardpartner) verweist auf eine Modifikationsanleitung, wo im wesentlichen die Filter getauscht werden, um den Tastenclick wieder zu bekommen. Ohne jetzt in die Details der Modifikation einzusteigen, der Klang der T-Serie wird dem Klang der M-Serie angenähert. Die Modifikation lohnt sich auf jeden Fall, wenn man mit der Orgel Blues, Jazz oder auch Rock spielen möchte, zumal die T-Serie auch das Scannervibrato besitzt. Eine B3 klingt aber allein aufgrund des Foldbacks in den oberen Lagen im Vergleich zur M-Serie etwas frecher. Der Zeitaufwand für die Modifikation liegt bei 1-2 Tagen für ungeübte und bei ca. € 50,- für die notwendigen Bauelements (Kondensatoren und Wiederstände). Und man muss mit einem Lötkolben umgehen können.

    Die Modifikation ist aber nur die halbe Miete, denn auch die B3 übersteuert von alleine nicht. Die Übersteuerng kommt bei der B3 durch den Einsatz eines Röhrenleslies, bzw. allgemeiner durch den Einsatz einer Röhrenendstufe.

    Es kommt also darauf an, wie Du die T400 betreibst, über ein externes Leslie oder über die internen Lautsprecher.
    Beim externem Leslie stellt sich die Frage Röhren- oder Transistorleslie. Wenn Röhrenleslie, dann muss es nur genügend laut gemacht werden.
    Beim Transisitorleslie ist der einfachste Weg eine Röhrenvorstufe davor zu schalten und die Verzerrung darüber zu machen. Dieses Thema wurde hier schon oft diskuitiert. Vorstufen gibt es in jeder Preislage von Behringer ab € 100,- bis Reussenzehn ca. € 400,-.

    Bei Verwendung der internen Lautsprecher (auch internes Leslie) kannst Du nur eine Röhrenvorstufe in den Signalweg (vor den Endstufen) einschleifen. Dafür gab es auch beim Keyboardpartner eine spezielle Röhrenvorstufe, die aber irgendwann nicht mehr lieferbar war. Da müsstest Du nachfragen. In der Modifikationsanleitung findest Du zumindest die Einschleifpunkte.

    Gruss Helmut
     
  6. Wilhelm

    Wilhelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #6
    Habe sämtliche Modifikationen vom Keyboardpartner an meiner T 200 gemacht. Man muß etwas elektro und Lötkenntnisse haben. Wichtig ist auch alle Verbindungen vor dem trennen mit kleinen klebchen zu beschriften (1, 2.....) damits nachher kein Choas gibt. Die Modifikationen holen echt was raus. Habe auch Transitoren gen rauschärmere Typen getauscht. Zerre und Leslie kommt über ein H&K Tube Rotosphere.

    Soundbeispiel: Soundbeispiel
     
  7. Imperial69

    Imperial69 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #7
    okay dann werde ich mir mal einen vorverstärker besorgen.
    die anleitung zum umbau gibt is aber nur in englisch auf keyboard partner oder?

    vielen dank für eure antworten

    Imperial
     
  8. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 27.01.08   #8
    wird oft vergessen, weil nicht so bekannt http://www.hamtech.de/

    Gruss Helmut
     
  9. t400modder

    t400modder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.08   #9
    Da der auf http://www.keyboardpartner.de angepriesene MIG-T Röhren-Preamp nicht zu bekommen ist, habe ich statt dessen anhand der dort veröffentlichten Schaltpläne einen Nachbau gebastelt, der zu funktionieren scheint (bin schon fast fertig). Man muss allerdings löten können und einige Zeit investieren. Vielleicht interessieren ja meine Erfahrungen auch zu den anderen Modifikationen (http://www.casa-blu.de).
     
  10. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.08   #10
    Die Anleitung ist vom Carsten Meyer, dem C't Redakteur. Ich denke daß sein Deutsch gut genug ist. Frag einfach mal nach ob die was offline haben.
     
  11. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 27.02.08   #11
    habe mir das angeschaut: Kompliment, gut gemacht und toll dokumentiert

    Gruss Helmut
     
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