Hilfe ich bin ein Bariton

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CJLeStrahlemann
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Hallo, habe heute nach der Gesangsunterrichtsstunde von meiner Lehrerin gesagt bekommen das ich kein Tenor sondern ein Bariton bin.
Sie meinte ich kann die hohen Töne zwar singen aber sie hören sich viel zu künstlich an und nicht mehr natürlich.
Ich habe viel mehr Farbe in den tieferen Regionen.
In erster Linie hat das für mich einen Traum zerstört, da ich mir immer Sänger wie Tom Delonge (Blink182) oder Dexter Holland (The Offspring) zum Vorbild genommen habe.
Jetzt würd ich einfach nur mal selber wissen ob ich weiter Gesangsunterricht nehmen soll um meine Bariton Stimme zu trainieren.
Problem ist auch das ich so wirklich keine Bariton Sänger kenne, oder es nicht weiß.
Meine Lehrerin erwähnte nur Elton John oder Westernhagen.
So möchte ich aber auf keinen Fall singen da wir melodischen Punkrock in der Band spielen.
www.myspace.com/positiveduck
Hier gibts ein paar Hörproben zu der Musik.

Nun die wichtige Frage:
Was für Bariton Sänger kennt ihr?
Würde so eine Stimme zu unserer Musik passen?

Danke für alle antworten
derCJ
 
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^^ Ja und, und was waer daran so schlimm?!

Sie meinte ich kann die hohen Töne zwar singen aber sie hören sich viel zu künstlich an und nicht mehr natürlich.
Wer meinte, dass die hohen Toene sich kuenstlich anhoeren? Wenn Du sie singen kannst, kannst Du auch daran arbeiten, dass sie sich natuerlich anhoeren, imho. Dafuer ist Gesangsunterricht :rolleyes:
Ich habe viel mehr Farbe in den tieferen Regionen.
Dann nutze sie :)
In erster Linie hat das für mich einen Traum zerstört, da ich mir immer Sänger wie Tom Delonge (Blink182) oder Dexter Holland (The Offspring) zum Vorbild genommen habe.
Jetzt würd ich einfach nur mal selber wissen ob ich weiter Gesangsunterricht nehmen soll um meine Bariton Stimme zu trainieren.
Wenn Du weiter singen willst, empfehle ich Dir das schon. Der Sinn im Gesangsunterricht besteht zu einem sehr grossen Teil darin, die Stimme zu schonen.
Problem ist auch das ich so wirklich keine Bariton Sänger kenne, oder es nicht weiß.
Meine Lehrerin erwähnte nur Elton John oder Westernhagen.
Da weiss ich jetzt leider auch keinen. Aber Ihr schreibt doch Eure Lieder eh selber? Dann entwickel halt einen eigenen Stil.
Würde so eine Stimme zu unserer Musik passen?
Warum nicht?
Ehrlich, es gibt schlimmeres als einen Bariton. Quaekende Tenoere z.B. Da gab's mal nen ganz bekannten klassischen...
 
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Ich vermute dahinter schlicht weg etwas Psychologie. Nämlich dass Du langsam lernen sollst, die hohen Töne RICHTIG zu singen, damit sie natürlich klingen. Also verliere nicht den Optimismus, übe fleißig und hab Geduld, die wirst Du brauchen ...
 
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...das ist genau einer der Gründe, wieso so eine "Stimmfacheinordnung" auch mal kontraproduktiv sein kann. Vor allem wenn sie so schnell kommt ;) Denn das *muss* nicht zwangsweise alles sein, was geht.

Falls es Dich tröstet: Als ich zum ersten Mal in den Gesangsunterricht ging dachte ich, ich wär'n Alt. Dann hat meine erste Lehrerin gemeint "da wär schon eine Tendenz zum Mezzo", das schraubte sich dann über die Jahre und die Lehrerinnen zum "hohen Mezzo" - den Mezzo eben immer begründet in den weichen, tiefen Lagen.

Seit Anfang dieses Jahres habe ich meine Technik etwas umgestellt und inzwischen geht an der Diagnose "Sopran" kein Weg mehr vorbei. Ich habe die weichen Tiefen nicht verloren, aber ich habe das hohe Stimmregister für mich ganz neu entdeckt. In welcher Lage ich müheloser und mit mehr Farbigkeit zu singen vermag kann meine Lehrerin nicht sagen. Der Sopran begründet sich eben in einer glitzernden Strahlkraft in den Höhen die ein Mezzo so nicht hat. ABER: Ich habe sieben Jahre lang da oben "nix" fertiggebracht.
Also mach' Dich erst mal nicht fertig, mach im Unterricht weiter und arbeite an der ganzen Stimme. Der Schlüssel zu den "perfekten" Höhen lag bei mir in einem sauberen Mischbereich.

Wie Moniaqua korrekt sagt, lern im Unterricht die hohen Lagen zu benutzen, dann klingen die natürlicher und Du gehst nicht das Risiko ein, Dir die Stimme aus Versehen kaputt zu machen.
Zugegeben fallen mir im Rock-Bereich aus dem Stand nicht viele Baritone ein, aber es muss hier irgendwo ein Thread rumliegen in dem wir einige gesammelt hatten.
Aus'm Bauch fällt mir gerade noch Robbie Williams ein, aber schau' einfach mal nach dem Thread.

Edit: Ich hatte gerade etwas Zeit übrig.
Hier ein Thread zum ähnlichen Thema mit ein paar Sängern:Rock als Bariton - Frust
Hier geht's auch um Baritöner: Bariton Pop-Sänger
 
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Wieso was issn? Du singst doch die Songs hoch, ohne zu schreien und zu pressen ... da kann es Dir doch egal sein, was die Fachkraft sagt. Die Töne könnten noch kräftiger kommen und besser intoniert - aber sie sind da. Und was da ist, darfst Du nutzen.
 
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...das ist genau einer der Gründe, wieso so eine "Stimmfacheinordnung" auch mal kontraproduktiv sein kann. Vor allem wenn sie so schnell kommt ;) Denn das *muss* nicht zwangsweise alles sein, was geht.
Da faellt mir grad noch was ein. CJLeStrahlemann, wenn die Lehrerin sich mit der Begruendung, Du seist Bariton, generell (nicht nur zurueckstellen, um Deine Stimme zu schuetzen) weigert, an Deinen Hoehen zu arbeiten, wuerde ich persoenlich an Deiner Stelle mal anfangen, zu ueberlegen, ob es nicht auch noch andere nette Gesangslehrer in der Umgebung gibt.
Falls es Dich tröstet: Als ich zum ersten Mal in den Gesangsunterricht ging dachte ich, ich wär'n Alt. Dann hat meine erste Lehrerin gemeint "da wär schon eine Tendenz zum Mezzo", das schraubte sich dann über die Jahre und die Lehrerinnen zum "hohen Mezzo" - den Mezzo eben immer begründet in den weichen, tiefen Lagen.
Das aehnelt meiner Geschichte. Ich dachte auch immer, ich sei Alt, da fuehlte ich mich am wohlsten. Grad eben ist die Meinung wohl Mezzo - und ehrlich gesagt, ist es mir schnuppe.
Meine Lehrer haben mich alle gefragt, wo ich mich denn wohlfuehle und in dieser Lage angefangen zu arbeiten, aber trotzdem meinen Stimmumfang durchgearbeitet.
Von einem der Lehrer (den hatte ich aber nur eine Stunde) habe ich gehoert, dass er sich bei jemandem geweigert habe, in der subjektiv empfundenen Wohlfuehllage zu arbeiten, weil die Betreffende seiner Meinung nach was anderes war. Das haett er bei mir nicht bringen brauchen. Kann aber sein, dass er das nur zurueckstellen wollte, iirc war die betreffende eigentlich Alt und fuehlte sich im Sopran wohler.
Der Schlüssel zu den "perfekten" Höhen lag bei mir in einem sauberen Mischbereich.
Der ist auch unheimlich wichtig. Bei mir liegt leider grad in der Mitte der Knackpunkt - ich bin oben gluecklich, unten gluecklich, aber alle Lieder enthalten diese bloede Mitte :redface:

Irgendwie beschleicht mich das Gefuehl, dass ich mal wieder unheimliches Glueck bei der "Auswahl" meiner Lehrer gehabt hab - es scheint einige zementierte Klassiker zu geben, kann das?
 
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Hallo Strahlemann,
eine Frage: wie lange hast Du denn schon Unterricht ? Sollte dies die erste (oder zweite) Stunde gewesen sein, würde ich die Einordnung Deiner Lehrerin keinesfalls als der Weisheit letzten Schluss betrachten.
Wie schon von meinen Vorgängerinnen geschildert, hat sich so mancher "Alt" (echte Altistinnen sind wirklich selten) als Sopran entpuppt und so mancher Bariton als Tenor.
Deshalb würde es mich echt interessieren, wie lange Du schon Unterricht hast.
schöne Grüße
Bell
 
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Hey,

keine Sorge, ich bin auch Bariton und krieg das Zeug von Delonge gut hin! Anders wirst du halt immer klingen, als Bariton möglicherweise mehr so wie Mark Hoppus. Zugegeben, Dexter singt wirklich stellenweise schweinehoch, aber das ist auch mit wenigen Abstrichen machbar! Aber dein Vorteil ist: Sänger mit hohen Stimmen sind in diesem Genre der Standard, wenn du davon abweichst hast du Wiedererkennungswert ;)
Am besten is es, ihr stimmt in der Band die Gitarren auf D runter, denn Klampfer kommen meistens mit Riffs an, ohne über den Gesang nachzudenken. Wichtig für dich ist eigentlich, deine gesangliche Mitte zu finden, deine Wohlfühllage. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man am oberen Ende dieser Lage am besten klingt. Songs auf D oder E sind mir eigentlich zu hoch, aber ein bisschen schreien darf man ja auch, ist ja Punkrock. Am besten gehts zwischen G und H. Probier es mal aus ;)
 
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Hallo, habe heute nach der Gesangsunterrichtsstunde von meiner Lehrerin gesagt bekommen das ich kein Tenor sondern ein Bariton bin.
Oh Hilfe, ein Bariton!! Da gibt's doch sicher was von ratiopharm. ;)
Scherz beiseite, ist doch prima. Bariton ist eine sehr schöne Stimmlage

Sie meinte ich kann die hohen Töne zwar singen aber sie hören sich viel zu künstlich an und nicht mehr natürlich.
Weil man für hohe Töne viel Technik braucht, damit sie sich gescheit anhören. Das wollte sie vermutlich auch sagen. Außerdem ist die Einteilung in Stimmfächer ad hoc sowieso schonmal schwierig - siehe auch die Gesichte von IcePrincess. Und - das habe ich auch gelernt, geht es beim Stimmfach nicht zwangsläufig um die höchsten bzw. tiefsten Töne, sondern um die Stimmfarbe, das Timbre. Ein Bariton klingt eben auch in hohen Lagen wärmer und dunkler. Ist doch toll. :)

In erster Linie hat das für mich einen Traum zerstört, da ich mir immer Sänger wie Tom Delonge (Blink182) oder Dexter Holland (The Offspring) zum Vorbild genommen habe.
Jetzt würd ich einfach nur mal selber wissen ob ich weiter Gesangsunterricht nehmen soll um meine Bariton Stimme zu trainieren.
Dass man am Anfang mit seiner Stimme hadert, ist ein durchaus häufiges Problem. Ich mag tiefe, kratzige Rockröhren und lande irgendwo zwischen Mezzo- und Sopran. Mittlerweile kann ich aber auch mittlere bis tiefe Lagen einigermaßen überzeugend bringen. Gib dir einfach noch ein bisschen Zeit und denk nicht so über Vorbilder nach. Deine Stimme ist eben DEINE Stimme und nicht die von irgendwem anders. Aber genau das ist eben auch der Charme von Gesang. Dass sich jeder ein bisschen anders anhört.

Problem ist auch das ich so wirklich keine Bariton Sänger kenne, oder es nicht weiß.
Meine Lehrerin erwähnte nur Elton John oder Westernhagen.
So möchte ich aber auf keinen Fall singen da wir melodischen Punkrock in der Band spielen.

Naja, wenn du die beiden nicht ab kannst, dann hilft der Vergleich nicht so wirklich. Kennste Falconer (IcePrincess lacht sich jetzt kaputt - der schwärme ich schon die ganze Zeit einen davon vor). Den Sänger würde ich auch mal als Bariton einsortieren. Geh mal auf
http://www.falconermusic.com/
und hör dir von der CD Northwind den gleichnamigen Sampler an. Vor allem die hohen Passagen irgendwo in der Mitte. ;) Ist zwar auch kein Punkrock, aber ein Beispiel dafür, dass man durch eine markant andersartige Stimme in einem bestimmten Musikgenre durchaus gut sein kann. Andere Power Metal Bands zwitschern ja eher in ganz hohen Lagen rum.

edit: Ey sag mal, du Nase. Hab gerade mal reingelauscht. Die Stimme ist doch super und hört sich auch bei höheren Tönen nicht gequetscht an. Gefällt mir :)
 
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Ich finde auch dass es sich gut anhört.

Bariton ist meiner Meinung nach auch keine wirkliche Aussage über deinen "Umfang", sondern mehr über deine Wohlfühllage, in der du dich halt wirklich sicher fühlst. Natürlich spielt die Stimmfärbung eine Rolle.

Sieh es nicht als Problem.
Sieh es als Herausforderung.

Ich komm mit meinem "Bariton" nach gerade mal einem halben Jahr Gesangsunterricht in (für mich) ungeahnte Höhen.
Ich kann z.B. Guns N' Roses mitsingen, Led Zeppelin geht auch. Zwar krieg ich noch nicht die Power in der Kopfstimme hin, aber das kommt mit der Zeit...

Nicht so viel drüber nachdenken, einfach singen. ;)
 
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Ich habe jetzt auch mal in eure Mucke reingehört - also das klingt für mich nicht zwingend nach Bariton, und wenn dann nach hohem Bariton. Deine Stimme erinnert mich an den Sänger von District/2nd District, ner Punkband aus dem Ruhrpott. Hab euch mal bei myspace geaddet!
 
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Schließe mich meinen Vorrednern an. Mal von all dem abgesehen, kann dir das eh egal sein, wenn du nicht klassischer Sänger werden willst. Sing das was du magst und so wie du dich wohlfühlst.
 
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hab mir deine aufnahme angehört klingt prima und man hört das die stimme null ausgebildet ist. also auf die frage ob du unterricht nehmen soltest rate ich nur : JA

bariton is ne super lage und so leutchen wie herr sinatra und herr presley waren solche. wenn du unausgebildet dauerhaft hoch singst, wirds anstrengend für andre und für deinen stimmapparat. nimm ordentlich unterricht und du kannst X std am stück singen ohne probleme und du wirst dein stimmpotential enorm erweitern
 
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Ich denke auch, solange du nicht Klassik singen willst, wo du anhand deiner Stimmfarbe in gewisse Rollen eingeteilt wirst, ist es unwesentlich, welchem Fach du angehörst.
Die einzige Frage, die du dir stellen solltest, ist: Macht es dir Spaß?!

Aus Wikipedia über Tom Jones: "Tom ist ein Bariton, was ihn aber nicht davon abhält, mit seiner Stimme höhere Tonlagen zu erreichen als die meisten Tenöre. Seine Stimme reicht vom Dis (über dem Contra-C) über fast drei Oktaven bis hin zum D oberhalb des doppelt gestrichenen C."
 
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Ok erstmal danke für alle antworten
Ihr habt mir wieder ein bisschen Mut gemacht.

Meine Gesangslehrerin meinte halt nur das es mit der Stimmfarbe zu tun hat.
Die kann sich bei mir einfach nicht gut anhören sondern wird immer zu eng bzw gequetscht klingen.
Sie sagt das sie mit Natur unterrichtet und nicht mehr machen kann als die Natur mir gibt.

Es ist Sau anstrengend ein ganzes Konzert in der Tonlage die ich habe durchzusingen aber es klappt auch irgendwie.
Ich fühl mich mit dem Produkt auch wohl und finde auch das es bei Konzerten besser klingt als bei unseren Aufnahmen, warum auch immer.
Ich find meine Stimme selber zu eng und deswegen hab ich ja Gesangsunterricht nur meine Lehrerin meint halt die Stimme wird immer eng bleiben.
Hallo Strahlemann,
eine Frage: wie lange hast Du denn schon Unterricht ? Sollte dies die erste (oder zweite) Stunde gewesen sein, würde ich die Einordnung Deiner Lehrerin keinesfalls als der Weisheit letzten Schluss betrachten
Ich traue meiner Lehrerin eine hohe Fachkenntnis zu. Ich habe zwar erst 4 Stunden gehabt und erst tippte sie auch auf Tenor aber sie ist sich sehr sicher das ich Bariton bin.

Ich werde erstmal die nächsten 5 Stunden abwarten und mich dann entscheiden ob ich weiter unterricht nehmen werde.
 
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wenn du ein ganzes konzert so singst machst du dich und deine stimme auf dauer kaputt.
das "gequetschte" kommt von singen ohne stütze und ohne den richtigen "Sitz" der Stimme.
das bedeutet arbeit und braucht zeit. und nicht 5 wochen sondern Jahre. Ich hab nach 1 1/2 jahren deutliche fortschritte erzielt und ich werde auch noch ein paar weitere jahre nicht auf gesangsstunden verzichten wollen

viel spass
 
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Meine Gesangslehrerin meinte halt nur das es mit der Stimmfarbe zu tun hat.
Die kann sich bei mir einfach nicht gut anhören sondern wird immer zu eng bzw gequetscht klingen.
Sie sagt das sie mit Natur unterrichtet und nicht mehr machen kann als die Natur mir gibt.

Ich find meine Stimme selber zu eng und deswegen hab ich ja Gesangsunterricht nur meine Lehrerin meint halt die Stimme wird immer eng bleiben.

Also mit Verlaub, auch wenn ich keine Ahnung hab :D, aber ich halte das fuer Quatsch. Du hast die Toene, sonst wuerde ja gar nicht erst was rauskommen (ich z.B. habe kein Pfeifenregister bzw komm nicht dran, bei mir ist bei c? definitiv Schluss - nix mit Koenigin der Nacht). Und was man hat, laesst sich entwickeln. Ist zumindest meine Erfahrung. Die Stimme wird sich nicht mehr eng anhoeren, wenn Du ihr Raum gibst, und dazu gehst Du in den Gesangsunterricht.

Die Gesangslehrerin kann aber trotzdem fuer Dich tauglich sein - wenn Du Dich leichter singst durch ihre Stunden (mit weniger Anstrengung ein besserer/lauterer Ton), passt es denk ich schon.
 
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Nun, so ein Quatsch ist es gar nicht mal:
Wenn er wirklich ein Bariton werden wollte, müßte er sich damit abfinden, dass kaum ein Mensch von ihm ein h' hören will! Auch wenn er es leicht registriert (wie im Pop/Rock üblich) spielend erreicht! Schwer registriert allerdings, wie in der Klassik, wird er große Probleme mit dieser Höhe haben! Mehr, als ein gis' oder a' wird dann nicht mehr drin sein!

@ Moniaqua: Zum Pfeifenregister würde ich dir empfehlen, dir von Lilli Lehmann "Meine Gesangskunst" zu besorgen. Das Buch ist zwar anatomisch nicht ganz auf aktuellem Stand, aber trotzdem werden ihre Ratschläge heute noch gern verwendet. Ich bin mir sicher, dass du es ebenfalls finden wirst!
 
moniaqua
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Wenn er wirklich ein Bariton werden wollte, müßte er sich damit abfinden, dass kaum ein Mensch von ihm ein h' hören will!

Ja aber er will ja gar kein Bariton werden ;)
Bei mir ist es halt auch so, dass ich zwar wohl Mezzo bin, aber durchaus im Alt (im Notfall auch im Tenor) sitze und Altsoli singe, nicht Sopran. Und ich hab nicht das Gefuehl, die Leute moegen meine h und e (also die unter den Notenlinien im Violinschluessel) nicht hoeren ;) Aber ich muss auch ned davon leben und sing ned in der Oper, nur in Kirchen :)

Danke fuer den Buchtipp.
 
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Nun, bei Frauen ist das ein wenig anders...
"Alt" bei Frauen heißt, dass sie im modalen Register singen. Bei den Männern ist ein Altus, jemand der im Falsett singt.
(Obwohl es somit eigentlich genau das Gegenteil ist, besteht die Gemeinsamkeit, dass es für das jeweilige Geschlecht eine ungewöhnliche Art zu singen ist...)

Soprane nutzen dann auch noch zusätzlich oder eher sogar vorwiegend ihr Falsett. (Egal, ob man das jetzt als Kopfstimme oder Pfeifenregister kennt, eigentlich ist es von der Bildung der Töne her "Falsett".)

Eine Freundin von mir singt auch lieber Rock im modalen Register (Brustregister, etc), ist also demnach ein Alt, obwohl sie durchaus ein kräftiges dreigestrichenes F im Falsett hätte und damit ein toller Sopran geworden wäre.

Anmerkung: Theorie nachzulesen in Ank Reinders "Atlas der Gesangskunst"
 
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