Hilfe! Musikarbeit! Transponierende Instrumente

von Andrey23, 04.05.04.

  1. Andrey23

    Andrey23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.04   #1
    Hi @ all.
    Morgen schreiben wir eine Musikarbeit :eek:
    Ich versteh jedes Thema und jeden Sh*t, aber das mit den transponirenden Instrumenten überhaupt nicht! Wie soll ich es auch kapieren ??? Unser
    Musiklehrer hat uns gestern beim Musikunterricht eine verdammte schei*
    Software für den PC (wir haben im Musiksaal gegeben und wir mussten mit der arbeiten, wie?
    warum?, was ?, hat er uns nicht erklärt.
    In diesem Übungsprogramm hat man ein Instrument ausgesucht z.B
    Klarinette, gestimmt in ES. und dann musste man auf dem virtuellen Keyboard
    im Programm den richtigen Ton auswählen: Und das kapier ich eben nicht!

    wenn da z.B steht bei der ES - Klarinette: Ton G, dann muss ich auf dem Keyboard doch ein E spielen, oder nicht ?
    Die Klarinette ist um 3 Halbtöne (kleine Terz) höher gestimmt als das keyboard (klavier),
    und wenn die Klarinette ein G spielt, dann spielt man auf dem Keyboard ein e
    bzw. es wird ein e notiert, weil (klingt eine Terz höher, wird aber eine Terz kleiner Notiert) Ist das richtig ?????????????????????????????

    Warum klingt eine Klarinette 3 Halbtöne höher, woher weiß man das ?
    Die könnte ja auch 9 Halbtöne tifer Klingen ? C'' - Es'
    Dann müsste man wenn sie ein G spielen würde um 9 Halbtöne höher notieren
    also dann wäre das wieder ein E ??????
    Oh Gott bin jetzt völlig verwirrt !!!!!!!!!

    Ich bitte euch um Hilfe !!!!!!!!!!!
     
  2. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 04.05.04   #2
    Das Ganze ist eigentlich ziemlich einfach: Blasinstrumente werden aus Tradition in beststimmten Tonarten gebaut - meist B oder Es.
    Das heist, der Grundton ist B oder Es und die Basistonleiter ist eben auch B oder Es.

    Wenn jetzt ein 13-jähriger auf einer Es-Klarinette lernt, dann hätte er schon für die Basistonleiter 3 Bs auf seinem Notenblatt stehen. Um ihm die Sache zu vereinfachen, gibt man ihm ein Notenblatt in C und lässt ihn den relativ einfachen Kram spielen. Er denkt, das ist C, aber es ist natürlich Es, weil die Klarinette eben eine Es-Klarinette ist.

    Probleme gibt's erst, wenn er - Jahre später - mal mit einem Klavier oder in einer Band spielen soll. Dann ist natürlich alles falsch. Wenn also der Pianist in C spielt, und dem Klarinettisten ein Notenblatt vor die Nase legt, auf dem seine Stimme richtig in C notiert ist, spielt er - aus Gewohnheit C und es klingt Es, was falsch ist. Daher muss der Pianist (oder der Band-Leader) das Stück für den Klarinettisten transponieren, und ihm ein Notenblatt vor die Nase legen wo was draufsteht, damit es in C klingt.

    Wenn also ein Es Klarinettist in C klingen soll, muss man ihm die Noten in A vor die Nase legen (was er inzwischen hoffentlich gelernt hat). Er denkt, er spielt A aber klingen tuts in C und passt somit zum Klavier.

    Also: Einem Es Bläser muss man Noten immer 3 Halbtöne tiefer notieren als es in einer Band klingen soll. Dann freut er sich und spielt hoffentlich richtig.

    Ein B-Bläser hingegen braucht ein Notenblatt, das 2 Halbtöne höher notiert ist (also D damit's in C klingt)

    Für andere Tonarten ist es entsprechend... damit ein Es Bläser in E klingt, müssen die Noten in Cis sein - damit's stimmt (3 Halbtöne tiefer als E) und die Meisten mögen daher E nicht, weil sie dann 5# haben.

    Mit der Hand ist das Transponieren ein ziemlicher Stress - mit einem Notationsprogramm dagegen isses recht easy.
     
  3. Ziffi

    Ziffi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.04   #3
    Habe die dann einen eigene Schlüssel?? Weil irgendwo muß doch auf dem Notenblatt notiert sein, für welches Instrument es gedacht ist.

    Hab von solcher Msiktheorie kaum Ahnung. Dachte bis zur 9ten Musik sei für den Allerwertesten. Dann hab ich das Bassspielen angefangen. :D
     
  4. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 04.05.04   #4
    Nein... die denken ja, sie spielen in C (wenn's Es ist)
     
  5. Andrey23

    Andrey23 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.04   #5
    Also: Kontrolliert ob ich alles richtig hab.
    Es - Klarinette
    Gespielt: Notiert:
    G E
    A GES
    C A
    F D

    B - Trompete:

    C D
    E FIS
    G A



    F - Tuba:

    G' D''
    D' A'
    F' C'
    C' G




    Alles richtig ???? :cool:
    Danke für die Hilfe !!!!
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 04.05.04   #6

    Ich hab die Aufgabenstellung nicht genau verstanden. Es gibt ja zwei mögliche Aufgaben dabei:

    Fragestellung 1. Da steht der Ton G auf dem Notenblatt der Klarinette. Welcher Ton klingt dann real? Antwort: Dann ist der Ton B zu hören (G plus kleine Terz höher)

    Fragestellung 2: Von der Klarinette ist real klingend der Ton G zu hören. Als welche Note ist der auf dem Notenblatt der Klari notiert? Antwort: E.

    Alles klar???

    Tipp: Sprich (oder frag) immer "klingend" oder "notiert" wenn du mit anderen (oder mit dir selbst) über die Töne transponierender Instrumente sprichst. Damit räumst du alle Unklarheiten sofort aus (meine Herzallerliebste spielt Sax - seit wir diese Regelung haben, gibt's kein Durcheinander mehr. ("Ich spiel ein C" - "Nee, das ist keins" - "Doch. Das steht hier aber...").
     
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