Ich komm nicht weiter...

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guitarfr34k

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Heyho,
ich hab ein Problem und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.
Ich spiele nun seid etwa 2 einhalb Jahren Gitarre und übe ziemlich viel. Die meisten Leute in meinem Freundeskreis die ähnlich lange spielen oder sogar länger sind eher auf einem technisch niedrigeren Niveau.
Ich persönlich habe aber das Gefühl das ich seit Monaten nicht mehr weiterkomme. Die Riffs werden extrem unsauber wenn ich über 160 bpm rausgehe (Ich übe mit Metronom). Ich versuche dann immer wieder zurück auf 130 oder so zu gehen und sauberer zu werden aber selbst auf diesem Tempo spiele ich einfach nicht flüssig. Woran kann das liegen, dass ich nach so viel üben trotzdem nicht merklich besser werde? Liegt es an der relativ kurzen Zeit die ich spiele? Muss ich einfach geduldig weiterüben und warten? Oder kann es sein, dass einfach nicht jeder es schafft, egal wie viel er übt, die Riffs sauber auf ein hohes Tempo zu bringen?
 
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geka

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Genau an solchem Punkt haben sich viele hier im Forum, genau wie ich, entschlossen, sich einen Lehrer zu nehmen.
Aufbauend auf dem, was Du schon draufhast, kann er Dir neue Sichtweisen eröffnen und Dich zielgerichtet fördern.
Kannst ja mal drüber grübeln.
Mir hat das sehr gut getan.

geka
 
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Gast 123549

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Heyho,
ich hab ein Problem und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.
Ich spiele nun seid etwa 2 einhalb Jahren Gitarre und übe ziemlich viel. Die meisten Leute in meinem Freundeskreis die ähnlich lange spielen oder sogar länger sind eher auf einem technisch niedrigeren Niveau.
Ich persönlich habe aber das Gefühl das ich seit Monaten nicht mehr weiterkomme. Die Riffs werden extrem unsauber wenn ich über 160 bpm rausgehe (Ich übe mit Metronom). Ich versuche dann immer wieder zurück auf 130 oder so zu gehen und sauberer zu werden aber selbst auf diesem Tempo spiele ich einfach nicht flüssig. Woran kann das liegen, dass ich nach so viel üben trotzdem nicht merklich besser werde? Liegt es an der relativ kurzen Zeit die ich spiele? Muss ich einfach geduldig weiterüben und warten? Oder kann es sein, dass einfach nicht jeder es schafft, egal wie viel er übt, die Riffs sauber auf ein hohes Tempo zu bringen?

Puh....das ist natürlich alles Ferndiagnose ohne zu wissen wie Du übst.
Ich gebe jetzt mal nen Rat ohne Garantie das es den Knoten platzen lässt.

Meine Erfahrung ist, das es vollkommen der subjektiven Wahrnehmung unterliegt ob man weiter kommt oder nicht. Hier könnten zum Beispiel wöchentliche Kontrollaufnahmen helfen.

Mit dem Metronom könnte es sein, dass Du Dich selbst unter Druck setzt und aus diesem Grund keine Besserung eintritt. Versuch doch mal noch weiter runter zu gehen bis auf 80-100 BPM und erst wenn es bei langsamen Tempi besser wird dich langsam zu steigern. 2 BPM pro 3 Tage etc.

Geduld ist gerade bei Technik wichtig und viele Leute denken das geht in Wochen! In Wirklichkeit sind es Jahre. Ich bewundere immer wieder echte Flamenco-Spieler weil ich weiß welche Geduld und welcher Fleiß und Ausdauer dahinter stehen.

Alles was da komme an Technik würde ich erst einmal Schnecken-langsam spielen so, dass Du bei geschlossenen Augen jede Bewegung in Deiner Hand spürst.

Bau Körpergefühl zur Gitarre auf.
Das verliert man oft wenn das Tempo zu hoch ist......

Übe mit und Ohne Metronom!
Übe mit Tempi die wechselnd sind. (Rubato -freier Umgang mit Tempo)
Improvisiere einige Minuten mit dem Material und geh dann wieder einige Minuten zurück zum Original Riff.

Last but not least.
Mach auch Pausen oder spiele mal ein zwei Tage gar nicht.
Wirkt oft wunder.

Ach ja und wenn man keine Lust zum Üben hat.... dann lass es halt!
Meist bringt es dann auch nix.

Das ist nur so meine persönliche Erfahrung ich hoffe ich konnte damit ein wenig weiter helfen!!
 
Yvo93

Yvo93

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Bau Körpergefühl zur Gitarre auf.

das ist meiner meinung nach extrem wichtig,
du musst mit dienem instrument ''auf einer längenwelle sein'',
hört sich dumm an ist aber wirklich enorm wichtig !
Denn du musst wissen wie du damit umgehst....

Probiers mal mit Improvisieren,
mir hilft das sehr viel,
ich bilde damit ein wirkliches gefühl zur musik.
Denn das kommt wirklich von dir !
und dabei hilft dir vorallem :
einen Lehrer zu nehmen.

du musst nur wissen was du willst ;)
Ein lehrer kann dir technicken beibringen und das ist das wichtigste,
wenn du mal selbst was machen willst ...


Ich spiel auch um die 3 Jahre,
ich tue mich auch oftmals schwer lieder zu covern,
und das macht mir auch nicht so oft spaß ^^
Ich spiel im moment mit nem kumpel,
wir erfinden riffs etc.
mir hilft das enorm,
zusammenspiel ist etwas sehr wichtiges ...
vllt. wichtiger als alleine zu spielen

Mfg yves
 
Jonnyx

Jonnyx

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meiner meinung nach bist du jetzt an einem punkt angelangt, an dem du selbst nicht mehr wirklich vorran kommst. du brauchst nun erst einmal einen lehrer, der dir neue sichtweiten zeigt oda dich auf die fehler die du machst und dich am sauber spielen hindern aufmerksam macht! wenn du diesen schritt jedoch schaffst (neue sichtweiten, technik weiter verbessern) kannst du wieda ein ganz neues level erreichen bis du wieder zu so einem punkt kommst.

es gibt sicher noch andere möglichkeiten dieses problem zu lösen, zum bsp. einfach mal andere musik hören um sich neuen einflüssen hinzugeben oder auch mal die gitarre für ne woche in die ecke stellen und dann wieda mit volldampf durchstarten. wichtig bei all dem ist, dass du nicht verkrampfst und den spass am spielen nicht verlierst.
 
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guitarfr34k

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So,
vielen Dank erstmal für die schnellen Antworten.
Also einen Lehrer hab ich bereits seit Anfang an. Aber da lerne ich eher Jazz/Blues/Harmonielehre/Soli
Mir geht es aber speziell um Metalriffs. Ich bin vor einem Jahr in eine Band eingestiegen und habe seitdem die Riffs geübt. Täglich. Vielleicht ist es wirklich einfach des Problem das ich mich "überübt" habe. Und es mehr aus Zwang als aus Spaß gemacht hab :/
 
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Dragonguitar

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Ein Lehrer der nur Jazz/Blues macht?:rolleyes:

Ich empfehle dir such dir einen guten Lehrer der alles macht, auch Metal!
 
Yvo93

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Lehrer machen nicht nur blues etc. !
Außerdem ich finde aber gerade das das die sachen sind
die dich voran bringen,
ich hab jetzt seit anfang an einen lehrer der das mit mir
macht (höre im sommer auf) und das hilft extrem,
und ich spiele privat fasst nur metal,
das timing wird nämlich biem blues viel schwerer durch
triolen etc....
aber wenn man ausschließlich metal spielt,
gibt es auch lehrer die nur metal machen... is logisch ^^

Und überüben kann man sich nicht,
spiel einfach mal ne andere art von musik,
ist mein ernst das hilft wirklich....
Ich finde zu metal gehört mehr als nur schnelle riffs,
man brauch auch gefühl im song,
selbst wenn du ein shredding solo hast oder so,
da muss immernoch gefühl drin sein...
runterdrällern kann jeder,
und genau das lernst du mMn beim blues,
da geht es wirklich um gefühl um timing,
aber das soll jeder für sich entscheiden
 
G

guitarfr34k

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Ja klar, bin da absolut deiner Meinung. Ich bin auch ein großer Fan von Blues und so sonst wäre ich nicht bei dem Lehrer.
Aber es ging mir eben speziell um diese Riffs bei denen ich nicht weiterkomme. Dachte das meine Übungspraxis oder irgentwas falsch ist...
Muss jetz mal schauen. Vielleicht stell ich die Gitarre echt jetz mal weg. Oder übe weniger Metal und wieder mehr anderes Zeug.
 
No Mercy

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Ein Lehrer der nur Jazz/Blues macht?:rolleyes:

Ich empfehle dir such dir einen guten Lehrer der alles macht, auch Metal!

Klar. Aber wenn man Metal spielen will, muss man auch erstmal auf den Lehrer zugehen und ihm signalisieren, dass man das machen möchte ;)

@Threadersteller: Ich war mal in einer ähnliche Situation; ich wollte Metal spielen, im Unterricht gings aber immer um Blues und Jazz. Bin aber noch beim gleichen Lehrer und mache im Unterricht auch fast nur Jazz/Blues - inzwischen spiel ich kaum noch "hartes Zeug" :D. Metal ist eben einfach nicht so sein Ding, das war/ist (für mich) dann schon ok. Ich kann den Tips, die hier gegeben wurden, nur zustimmen - geh erstmal langsam und (wichtig!) vor allem entspannt an die Sache heran. Wenn du beim Spielen verkrampfst und es eher aus "Zwang" machst, ist damit keinem gedient. Ich würde dir empfehlen, dir mal ein paar Metalsongs, zu denen du richtig abgehen kannst ( ;) )draufzuschaffen, dann machts auch mehr Spaß. Wenns nicht gleich klappt, erstmal wirklich deutlich langsamer üben und versuchen, dich zu steigern.
Wenn du meinst, es hapert an deiner Technik, dann sprich deinen Lehrer an. Auch wenn Metal nicht so sein Metier sein sollte, so sollte er doch in der Lage sein, dir die Grundtechniken zu vermitteln, die schließlich das wichtigste sind - denn auch im Metal wird nur mit Wasser gekocht. Gute Tipps für effektives Üben solltest du auch von ihm bekommen, da dieses ja auch nicht vom Genre abhängt.
Wie ja schon erwähnt wurde, lass die Klamotten auch ruhig mal ein bis zwei Tage links liegen, wenn du völlig entnervt bist. Man geht danach oft ganz anders an die Sache heran.
Ich hoffe, ich konnte helfen.

Schönen Gruß
 
HellToPay

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Der ultimaltive, beste Tip: Such dir ´ne Band und spiel mit anderen Leuten zusammen - dann wirst du besser (nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Musiker). Ein Lehrer schadet natürlich auch nicht. Aber mit anderen Musikern zusammen zu spielen, kann dir nichts und niemand ersetzen. Und Punkte an denen du denkst, dass du nicht weiterkommst wirst du immer und immer wieder haben. Ich selbst habe das Gefühl, dass ich seit ´nem Jahr nichts mehr gelernt habe, aber das ist Blödsinn. Man wird immer etwas besser und routinierter.
 
Yvo93

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Der ultimaltive, beste Tip: Such dir ´ne Band und spiel mit anderen Leuten zusammen - dann wirst du besser (nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Musiker). Ein Lehrer schadet natürlich auch nicht. Aber mit anderen Musikern zusammen zu spielen, kann dir nichts und niemand ersetzen. Und Punkte an denen du denkst, dass du nicht weiterkommst wirst du immer und immer wieder haben. Ich selbst habe das Gefühl, dass ich seit ´nem Jahr nichts mehr gelernt habe, aber das ist Blödsinn. Man wird immer etwas besser und routinierter.

jo is wirklich das beste,
du hast ja erwähnt das du ein paar gute fruende hast,
die etwa so lange spieln wie du...
mit denen kannste ja was anfangen
 
5hplayer

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guitarfr34k schrieb:
Ich bin vor einem Jahr in eine Band eingestiegen

Macht er schon.

Ich weiß nicht ob das so eine magische Grenze ist, aber ich hatte nach 2-2,5 Jahren Gitarrenspielen auch das Gefühl, ich komme nicht weiter. Ich hab mich jedoch nicht entmutigen lassen und einfach weitergespielt :) Es kam dann auch manchmal vor dass ich 1, 2, oder 3 Tage nicht gespielt hab, jedoch glaub ich nicht, dass sich das negativ ausgewirkt hat. Das wichtige beim Lehrer ist, dass er dich motivieren kann. Bei meinem ersten Lehrer (den hat ich das 1. und 2. Lernjahr) bekam ich immer nur zu hören: "Ja in Takt XY war die 8el zu schnell und du musst noch mehr Akzente setzen". Es kam niemals ein "hey das hat aber gut geklappt". Bei meinem 2. Gitarrenlehrer (3. Lernjahr) kamen solche motivierenden Sprüche viel häufiger und da hab ich dann (komischerweiße) auch wieder Fortschritte bei meinem Gitarrenspiel feststellen können.
Darum nicht den Kopf hängen lassen, sondern ohne Zwang weiterüben ;)
 
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Empty Skies

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Ich glaub ich kenne deine Situation.
Ich hab bei mir selbst festgestellt, das mir mit der Zeit unsauberheiten auch einfach mehr auffallen.
Wenn ich besser werde und lerne schneller zu spielen, fallen mir bei langsameren Parts Sachen auf, von denen ich gar nicht wusste, dass sie so unsauber sind.
das ist oft frustrierend, weil man dann das gefühl hat, dass man doch nicht besser geworden ist.
Aber ich denke, dass einem das auch die Möglichkeit gibt, noch weiter zu kommen, weil man durch die höhere Sensibilisierung an den langsameren Stellen auch wieder arbeiten kann.
das führt bei mir zum beispiel dazu, dass ich mehr an sauberkeit arbeite und viele fingerübungen und anschlagsübungen spiele und extra Stücke suche, wo diese Schwächen geübt werden.
Nur ist es halt so, dass einem dann wieder mehr sachen auffallen.
Aber man darf dabei dann nciht vergessen, dass man tortzdem immer besser wird, auch wenn einem Schwächen wieder mehr auffallen.
 

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