Ich suche ein spezielles Mikrokabel

von slalomsims, 06.08.06.

  1. slalomsims

    slalomsims Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #1
    Ich suche ein spezielles Mikrokabel (XLR).
    Ich habe hier im Forum von irgendeinem gelesen, der das Kabel vom Gesangsmikro "splittet" (einmal für die die Front-PA und einmal für den Monitormix).
    Es kann auch sein, dass es sich um einen "Adapter" handelt, den man einfach an das Ende eines handelsüblichen Mikrofonkabels steckt.
    Bei Thomann konnte ich leider nichts passendes finden.
    Da gibt es zwar Y-Kabel, aber eben nicht XLR auf 2 x XLR.

    Wie schaut es mit der "Signalstärke" aus (keine Ahnung, wie der Fachbbegriff dafür lautet)? Halbiert diese sich? Das wäre ja dann nicht gerade vorteilhaft für den Front-PA Sound (Rauschen?).

    Dankeschön!!!


    So etwas: https://www.thomann.de/de/cae_ykabel_ddrum_snarepad.htm
    Nur eben anstatt 2 Mal Klinke, 2 Mal XLR.
     
  2. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.08.06   #2
    https://www.thomann.de/de/cae_90074_yaudiosplittkabel.htm

    ich denke übrigens eine splitbox wäre besser, da die signalstärke beim y-kabel schwächer wird (eigtl kein problem) aberwenn du pech hast kommt es zu einem brummen zwischen dein beiden eingangsgeräten. kostet dafür halt ca. 50€.

    willst du die komplette band für den monitormix splitten oder nur einen kanal?
    bei ner ganzen abnd würd ichd as mit den kabel nciht amchen, das gibt ein riesen gefummel. dann doch lieber n splitrack oder split am MuCo...spart imens zeit bei auf-und abbau. außerdem siehts optisch schöner aus als ein riesen kabelsalat.
     
  3. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 06.08.06   #3
  4. slalomsims

    slalomsims Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #4
    Dankeschön erstmal!

    Ich brauche das eigentlich nur für 1 x Gesang (für kleinere Gigs, wo fast nur Gesang über die PA läuft). Jedoch wurde hier im Forum einem empfohlen, über den Monitor keinen komprimierten Gesang laufen zu lassen.

    Meinst du mit splitbox soetwas? https://www.thomann.de/de/millenium_sp3_splitter.htm

    Oder ist die von mir verlinkte Box nicht zu gebrauchen (Qualität)?
     
  5. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.08.06   #5
    jupp. qualität? tut seinen dienst und fertig. ;)

    bitte bei solchen splittern beachten: das hauptmischpult an den link-out, sonst wir keine phantomspeißung übertragen.
     
  6. slalomsims

    slalomsims Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #6
    Ok, also

    Gesangsmikro(kabel) - Input,
    Link Out - Mikropreamp des Mischpults (für die Front PA)
    Isolated Balanced Output - Mikropreamp des Mischpults (für den Moitormix).

    Phantomspeißung kann ich nur global ans/ausschalten, sollte aber sicherlich kein Problem darstellen (hoffe ich :D ).

    Noch eine doofe Frage. Was ist der Unterschied zu so einem Splitter (Ausgänge haben die beiden ja gleich viele)?
    Kann man bei dem auch Mikros mit Phantomspeisung benutzen?
    Palmer PMS-02 Microphone Splitter
     
  7. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.08.06   #7
    qualitativ hochwertiger, bessere nf-übertrager und 2 eingänge. (spirch dzu bräcuhtest 2 milleniumsplitter umd en zu ersetzen)

    die NF-Übertrager sind auch der grund für die nicht mögliche Übertragung von PP: sie trennen die systeme ab:

    du ahst den eingang, einen einfach parallel verkabelten ausgang. das ist ncihts anderes wie wenn du direkt reingehen würdest ins mischpult, PP wird üebrtragen. (Link-Out, Parallel out)

    die anderne sind mit den NF-Übertragern (1:1-trafos) galvanisch getrennt, per umgekehrte induktion wird das signal auf die "andere" seite des trafos üebrtragen. es kann keine PP übertragne werden, dafür sind sie systeme voneinander getrennt. sie "sehen" sich gegenseitig nicht als ohmsche last, brummschleifen kann man durch einen Groundlift-schalter unterdrücken.

    sprich du kannst PP imemr übertragen wenn du einen Link-Out hast. hast du zB einen Übertrager im system um brummschleifen zu verhindern, dann klappt das nciht mehr da keine direkte elektrische evrbindung besteht.
     
  8. slalomsims

    slalomsims Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #8
    Danke, niethitwo, das meiste hab ich verstanden. :great:
    Ich werd mir dann wohl mal bei Gelegenheit so einen günstigeren Splitter holen.
    Nächsten Monat steht ein kleiner Auftritt an und dann brauch ich den spätestens.

    Danke für die äußerst schnelle und vor allem kompetente :great: Hilfe
     
  9. cordesavide

    cordesavide Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.06   #9
    Da wir schon beim Thema Y-Kabel und Y-Adapter sind: Ich hab da eine Frage die mich schon seit längerem quält.

    Mit einem Y-Adapter wie diesem https://www.thomann.de/at/the_sssnake_1852_yadapter.htm oder einem Patchbay-Kanal in entsprechender Betriebsart kann ich ein Signal ja parallel abgreifen (wird dadurch ein Line-Signal eigentlich bemerkbar schwächer?).

    Was ich gerne wüsste: Kann ich so einen Y-Adapter eigentlich auch benutzen um zwei verschiedene Signale auf eines zu summieren? Oder schließt das dann irgendwie kurz? Was passiert wenn ich in die beiden Klinkenkupplungen verschiedene Instrumente anschließe? Kann ich damit etwas beschädigen?

    Ich habe, wie ihr seht, leider absolut keine Ahnung von Elektrotechnik und wäre für jede Information dankbar.
     
  10. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.06   #10
    Nein. Rein theoretisch wird es zwar schwächer, aber da praktisch keine Leistung übertragen wird (hochohmige Signalführung) spielt das keine Rolle, anders als z.B. bei Lautsprechern.

    Summieren ist nicht so einfach. Das macht man sauberer über Widerstände. Der Grund ist der, dass sonst die Impedanzwandler der Ausgangsstufen der jeweiligen Instrumente gegeneinander arbeiten und völlig undefinierte Betriebszustände enstehen können. Das Risiko, etwas nachhaltig zu beschädigen, ist zwar gering (solange wir über Line-Pegel und nicht über Endstufenleistung reden), aber der Signalqualität tut das auf jeden Fall nicht gut.

    Jens
     
  11. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #11
    Ich betreibe manchmal einen Mischpultausgang an 4 Leistungsverstärkern gleichzeitig, oder auch andersrum, einen Zuspieler (MD, CD) an gleichzeitig vier Line-Ins mittels eines einfachen, selbstgebauten Splitters.
    Dabei ist mir noch nie ein Pegelabfall aufgefallen. Meßtechnisch vielleicht nachweisbar (ich denke sogar, sicher meßbar), aber in der Praxis nicht relevant.
     
  12. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.06   #12
    Selbst messen dürfte schwierig werden. Einer Quellimpedanz von einigen hundert Ohm ist es relativ egal, ob da ein oder mehrere Geräte mit einer Eingangsimpendanz von einigen hundert Kiloohm dranhängt. Die Klemmenspannung wird also konkret um irgendwas im Promillebereich absinken, also wirklich nicht der Rede wert... ;)
     
  13. niethitwo

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    Erstellt: 10.08.06   #13
    und ums vollständig zu machen die wohl am häufigsten gestellte frage zum thema kombinieren von signalen:

    oft werden diese y-kabel zur umwandlung von stereo auf mono verwendet. das ist NICHT gut. Mono kommt dabei nicht raus, sondern meist eine differenz aus L und R signal. dafür braucht man bestimmte combiner, genauso für alles andere zusammenführen.
     
  14. cordesavide

    cordesavide Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.06   #14
    Danke für die Infos!

    Eine Frage hätte ich noch (auch wenn's zugegebenermaßen langsam relativ OT wird):

    Wenn ich Keyboard-Signale mit einem Passivmixer wie dem hier https://www.thomann.de/at/millenium_pm_4s.htm zusammenmische, wie groß bzw. bemerkbar ist dann der genannte Pegelverlust durch die passive Schaltung wirklich?
     
  15. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.08.06   #15
    a) hängt das von der Stellung der einzelnen Regler ab, da ist von "minus unendlich" (also Signal "aus") bis zu einem (fast) unmerklichen Verlust vermutlich alles drin.
    b) müsste man - um das genau sagen zu können - die konkrete Schaltung kennen. Wenn das Ding nicht grottenschlecht designt ist, dann sollte vor bzw. hinter den Potis noch ein unveränderlicher Widerstand in Reihe sitzen, damit auch dann die Eingänge nicht kurzgeschlossen werden, wenn alle Regler auf Vollanschlag stehen. Das wird irgendwas zwischen 100Ohm und 1 KOhm sein, aber der genaue Wert ist wichtig, um eine Aussage über den Pegelverlust machen zu können.
    c) spielen bei einem Passivmixer dann letztlich auch die Ein- und Ausgangsimpedanzen der angeschlossenen Geräte eine Rolle, die man auch noch kennen muss.

    Unterm Strich ist so ein Passivmixer (zu dem Preis) ein fauler Kompromiss, denn für knapp das doppelte bekommt man (z.B. hier: Tapco MIX-60) schon ein (aktives) Mischpult, was dann gleich eine ganze Stange mehr Möglichkeiten bietet, inklusive Mic-Preamp, EQ usw.
     
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