Im Direktvergleich : Gibson/Fender/Carvin

von homespun, 21.12.06.

  1. homespun

    homespun Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Bobenheim-Roxheim
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    2.173
    Erstellt: 21.12.06   #1
    So, da ich ja immer noch auf der Suche nach einer Gitarre bin, die mir einfach paßt wie ein Handschuh, war ich diese Woche in Frankfurt und hab eiunfach mal ein paar Gitarren gegengetestet!!!

    Gibson Les Paul Studio Worn Cherry
    Gibson Les Paul Studio Wine Red
    Fender American Standard Stratocaster
    Carvin Bolt-T

    eines vorweg:

    Mir gefallen Les Paul-Modelle sowie Strat-Modelle schon immer am besten... Auch wenn ich immer wieder nach Les Pauls schaue, mir liegt die Strat einfach mehr...



    Gibson Les Paul Worn Cherry :

    Facts:

    Farbe: Worn Cherry
    Hardware : Chrome
    Hals und Body : Mahagonikorpus und Hals mit aufgeleimter Ahorndecke
    Griffbrett : Palisandergriffbrett mit Half Crown Inlays
    Mechaniken : Gibson Deluxe
    Pickups : Gibson 490 R und 498 T Alnico-Humbucker
    Zubehör : original GIBSON Koffer

    Allgemein:

    Wie schon gesagt: eine Gibson Les Paul Studio Worn Cherry Neck. Ja, und Ein Gibson Koffer mit weißem Innenplüsch ist dabei.

    Aussehen/Zustand:

    Die Gitarre kommt ja Faded, also ohne diesen dicken speckigen Lack-finde ich sehr schön, besonders gut gefällt mir dies aber am Hals, da der einfach schön zu bespielen ist! Leider Habe ich an dem angetesteten Modell gesehen, das auf der Vorderseite der Kopfplatte, die ja schwarz lackiert ist, im Bereich Übergang zum Sattel etwas unsauber lackiert wure-in der Kante.
    Ansonsten keine unsauberen Stellen zu erkennen, das Griffbrett (Palisander mit Half-Crown Inlays) sauber aufgeleimt, ebenso die Ahorndecke. Griffbrett ist sauber verarbeitet, die Bundstäbchen schön abgerichtet-ohne jegliche Beanstandungen.

    Bedienung:

    Wie bei der Faded schon beschrieben-4 Potis und ein Toggleswitch-eben Paulatypisch. Mit dem Switch kann man die Humbucker schalten-Nur Bridge, Bridge und Neck oder nur Neck. Stellung "Rhythm" lässt den Neck-HB singen, Stellung "Treble" den Bridge-HB. Die Mittelstellung mischt eben die Signale beider Hummis.
    Die Potis sind so angeordnet, dass die vorderen beiden (die Richtung Hals schauen) die Lautstärke der HBs regeln, die hintere Reihe (zwei wieder) dient als Tone-Potis.
    Die Klinkenbuchse ist sauber verarbeitet!

    Sound:

    Der Sound dieser Gitarre, die deutlich schwerer war als beispielsweise die Studio Worn Cherry, ist diesmal richtig pfundig und nicht so hell als bei der Worn Cherry. Die Pickups arbeiten sauber und matschen nicht (auch nicht bei Drop-D).
    Typischer Gibson Sound eben, richtig schön singend, warm, ehrlich-einfach Gibson!

    Preis

    Ein Preis von 999 Euro

    Hier der Link : http://www.musik-schmidt.de/osc-schm...ducts_id=20365

    Gibson Les Paul Studio Wine Red

    Facts:

    Farbe: Wine Red (Gold oder Chrome-Hardware)
    Hardware : Gold oder Chrome
    Hals und Body : Mahagonikorpus und Hals mit aufgeleimter Ahorndecke
    Griffbrett : Palisandergriffbrett mit Half Crown Inlays
    Mechaniken : Gibson Deluxe
    Pickups : Gibson 490 R und 498 T Alnico-Humbucker
    Zubehör : original GIBSON Koffer

    Allgemein:

    Wie schon gesagt: eine Gibson Les Paul Studio Wine Red mit Gibson Koffer/dunklem Innenplüsch.

    Aussehen/Zustand:

    Die Gitarre wird ja als günstigere Variante der Les Paul Standard beschrieben, hat im Prinzip alle Features derer, allerdings kein Binding und eine je nach Geschmack nicht so spektakuläre Decke.

    Den Lack-finde ich sehr schön, leider stört mich hier der speckige lackierte Hals. Das Testmodell war echt klasse lackiert, hab ich auch schon anders gesehen-keine unsauberen Stellen zu erkennen, das Griffbrett (Palisander mit Half-Crown Inlays) sauber aufgeleimt, ebenso die Ahorndecke. Griffbrett ist sauber verarbeitet, die Bundstäbchen schön abgerichtet-ohne jegliche Beanstandungen.

    Bedienung:

    4 Potis und ein Toggleswitch-eben Paulatypisch. Mit dem Switch kann man die Humbucker schalten-Nur Bridge, Bridge und Neck oder nur Neck. Stellung "Rhythm" lässt den Neck-HB singen, Stellung "Treble" den Bridge-HB. Die Mittelstellung mischt eben die Signale beider Hummis.
    Die Potis sind so angeordnet, dass die vorderen beiden (die Richtung Hals schauen) die Lautstärke der HBs regeln, die hintere Reihe (zwei wieder) dient als Tone-Potis.
    Die Klinkenbuchse ist sauber verarbeitet!

    Sound:

    Der Sound dieser Gitarre, die deutlich leichter war als beispielsweise die Studio Wine Red (Gibson des Monats), ist heller und nicht ganz so pfundig als bei der großen Schwester... Die Pickups arbeiten sauber und matschen nicht (auch nicht bei Drop-D).
    Trotzdem ist natürlich der typische Gibson-Sound nicht zu verstecken.
    Singend, warm, ehrlich-einfach Gibson!

    Preis

    Ein Preis von 1333 Euro

    Hier der Link : http://www.musik-schmidt.de/osc-schm...ducts_id=20354



    Fender American Standard Stratocaster Sunburst

    Facts :

    Farbe: 3 Color Sunburst - New American Series
    Hals : einteiliger, seidenmatter Ahornhals C-Shape
    Body : massive Erle ohne jegliches Furnier / Fräsung für HSH Bestückung
    Bünde : 22 Medium Jumbo Bünde
    Pickups : 3x Single-coil Tonabnehmer mit custom staggered polepieces optional auch HSS, %-Wege Schalter, Volume/Tone/Delta Tone Klangregelung
    Mechaniken : neue Fender/Schaller staggered Mechaniken
    Hardware : Chrome
    Tremolo : American Standard Tremolo

    inklusive Fender Koffer und Gimmics

    Allgemein:

    Fender American Standard Stratocaster SB- Testgitarre Bestückung HSS
    Mir liegen Strats allgemein besser, einfach klasse Form und in jeder Lage schmiegt sich eine solche Gitarre an den Körper :-)

    Aussehen/Zustand:

    Die Gitarre war definitiv Top verarbeitet. Man konnte nirgens einen Lackfehler oder ähnliches entdecken.Die Bünde und die Inlays waren sauber verarbeitet, die Bundstäbchen sauber abgerichtet ...
    Body dieser Gitarre mußte wohl einteilig sein, habe zumindest nichts erkennen können, was dagegen sprach-meine Begleitung auch nicht.

    Bedienung:

    Diese Gitarre hat einen 5-Wge Schalter, der die einzelnen Pickups ansteuert. Bridge Humbucker alleine, Bridge Humbucker gesplittet mit Mitten-SingleCoil, Mitten Single Coil alleine, Mitten Single Coil und Halstonabnehmer und eben den Halstonabnehmer alleine.

    Die Gitarre hat die üblichen Potis: ein mal Volume und zwei mal Tone

    Sound:

    Der Humbucker hat natürlich mehr bumms als die SC´s aber nicht allzuviel. Vergleichbar mit den Gibsons war das definitiv nicht. Bei Drop-D matschig, aber wer mit ner Fender richtig Heavy spielen will, der tauscht die Pickups eh aus.

    Die Single Coils waren typisch Fender, dratig und klar-blusy, schön... durch den 5-Way Switch hat man eine recht große Bandbreite an Sounds-klasse!

    Preis

    Der Preis 1049 Euro SSS und 1099 Euro HSS-Bestückung

    Hier der Link : http://www.musik-schmidt.de/osc-schm...ducts_id=11673
     
  2. homespun

    homespun Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Bobenheim-Roxheim
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    2.173
    Erstellt: 21.12.06   #2
    Carvin Bolt-T


    Facts :

    Farbe: white, Ferrari red oder Jet Black
    Hals : Hardrock Maple, Graphite reinforced
    Body : massive Erle
    Fingerboard : Ebenholz oder Birdseye Maple
    Bünde : 22 Medium Jumbo Bünde
    Pickups : HSS Bestückung, Carvin Pickups - 2 x Ap11 single coil, 1 C22B Bridge Humbucker
    Mechaniken : Sperzel Locking Tuners
    Hardware Black oder Chrome (matt)
    Tremolo : Wilkinson Tremolo

    inklusive Carvin Koffer

    Allgemein:

    Ich habe zwei unterschiedliche Carvin Gitarren angespielt. Die Bolt T in Jet Black mit Birdseye Maple Neck sowie die Bolt T in Ferrari Red mit Ebenholz-Griffbrett... Beide Gitarren haben die gleichen Features, einfach nur in verschiedener Farbe und Griffbretter...

    Der Verkäufer sagte direkt zu mir, wenns eine Strat sein soll, empfiehl er mir die Carvin, sie wäre die bessere Strat-mal sehen :-)

    Aussehen/Zustand:

    Die Gitarre war definitiv Top verarbeitet. Man konnte nirgens einen Lackfehler oder ähnliches entdecken.Die Bünde und die Inlays waren sauber verarbeitet, die Bundstäbchen sauber abgerichtet ...
    Ob der Body dieser Gitarre einteilig ist oder nicht, läßt sich aufgrund der deckenden lackierung nicht erkennen, diese ist aber sehr sehr sauber gemacht!

    Das Birdseye Maple Neck hat mir sehr gut gefallen, mach ich doch Maple Necks so gerne. Aber auch das schwarze Ebenholz war sehr schön anzusehen und zu bespielen!

    Bedienung:

    Diese Gitarre hat einen 5-Wege Schalter, der die einzelnen Pickups ansteuert.
    Außer einem Volume sowie einem Tone-Poti besitzt die Gitarre noch einen kleinen Kipp-Schalter, zum splitten des HB.

    Das Wilkinson-Tremolo arbeitet gemeinsam mit den Sperzel Locking-Tunern sehr sauber und verstimmungsfrei.

    Sound:

    Der Humbucker hat ordentlich bumms und rockt einfach grandios-auch bei Drop-D ohne jegliches Matschen!

    Die Single Coils waren definitiv nicht so drahtig und dünn wie bei der Fender, sondern einfach viel präsenter und präziser, schön sauber und klar. Durch den 5-Way Switch und den Kippschalter hat man eine sehr große Bandbreite an Sounds-klasse!

    Preis

    Der Preis 999 Euro (Ferrari Red/White oder 1049 Euro Jet Black)

    inklusive Carvin Koffer

    Hier ein Link : http://www.musik-schmidt.de/osc-schm...ducts_id=19036




    Fazit :

    Was ich aus diesem Antestmarathon herausfinden konnten, war auf jedenfall das mir Stratocaster einfach besser liegen als Les Pauls, obgleich ich vernarrt bin in die Les Paul Optik...

    Ich finde, das man bei Gibson gerade in der niedrigeren Preisregion nicht sehr viel geboten bekommt, Optisch sowie von den Features her gesehen...

    Die Carvin scheint mir wirklich die bessere Stratocaster zu sein! Verarbeitung und Features einfach der Wahnsinn und vor allen einmalige Bespielbarkeit!!!
    Weder ich noch meine Begleitung wollten dies wahr haben, doch auf dem nach Hause Weg war uns klar, das der Name FENDER einfach blendet, wie Gibson... Wer achtet schon auf Carvin???


    Absoluter Gewinner dieses Antesttages : CARVIN BOLT - T

    Ach ja, Carvin ist auch Made in USA, aber ein Direktvertrieb... Schön das der Musik-Schmitt diese Gitarren, auch wenns nur noch drei sind im Programm hat! Wer weis, vielleicht hab ich bald eine... weitere Tests folgen :-)
     
  3. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.01.04
    Zuletzt hier:
    12.01.16
    Beiträge:
    2.733
    Ort:
    fast in Flensburg
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    10.370
    Erstellt: 21.12.06   #3
    Jau, mit der Optik und Bespielbarkeit gehts mir genauso. Ich steh drauf die Paulas anzustarren, aber wenns ans Spielen geht hab ich automatisch meine Strat in der Hand.

    Die Carvins müsste ich mal antesten, mal sehen ob Amptown in Hamburg die stehen hat.
    Allerdings gefällt mir der Hals meiner USA Fender DeLuxe schon sehr gut. Ich hab da gern was in der Hand, mags nicht wenn die Hälse zu schmal und klein werden.

    Danke für den Tip!
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.06
    Zuletzt hier:
    13.07.16
    Beiträge:
    11.740
    Ort:
    Benztown-area
    Zustimmungen:
    309
    Kekse:
    20.656
    Erstellt: 21.12.06   #4
    Ich hatte schon ein Paar Carvins aus der DC-Serie (mit durchgehendem Hals) und die waren alle perfekt bespielbar und gnadenlos gut verarbeitet. Aber mit der Kopfplatte kann ich nicht leben, die Pickups haben mir vom Charakter her auch nicht so zugesagt, aus meiner Sicht nur für härtere Schiene brauchbar. Die Bolt-T habe ich aber nicht getestet, die DC's sind nun mal mehr als Metal-Geräte zu bezeichnen. Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht, kann ich jedoch nur zustimmen.
     
  5. Thorti

    Thorti Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.03.06
    Zuletzt hier:
    14.11.16
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Hessen
    Zustimmungen:
    57
    Kekse:
    1.073
    Erstellt: 28.12.06   #5
    Servus!
    Ich hab heute fast die gleichen Gitarren getestet, ich war auf der Suche nach dem blubbersound wie ich es immer nenne. Gespielt hab ich:
    Cort G260 (guter Sound, aber Verarbeitung war nix)
    Fender Lite Ash (Sound okay, aber kein blubbern, Halsprofil gefiel mir nicht, dafür das die hier so gelobt werden war ich sehr enttäuscht)
    Fender Highway One 2006er Modell (Bespielbarkeit und Verarbeitung gut, aber Sound war mir zu muffig, aber wesentlich besser als bei der Standard, Preis Leistung fand ich hier am zweitbesten)
    Fender American Standard (mit dem Hals kam ich nicht klar, Sound schlechter als die Highway für meine Ohren, überteuert würde ich sagen)
    Carvin Bolt-T (suuuper Bespielbarkeit, ohne Ende Output wie alle Carvins halt, Klang sehr dynamisch, klasse Vol. und Tonepoti, aber zu wenig "blubbern", zu agressiv im Ton)
    und dann kam sie:
    Framus Diablo Pro (Verarbeitung gut, sehr flexibel im Sound, Bespielbarkeit nah an der Carvin, und BLUBBERN!)
    Also, für 899,-- der klare Sieger würde ich sagen. Außerdem sieht die auch noch sexy aus!
     
  6. homespun

    homespun Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Bobenheim-Roxheim
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    2.173
    Erstellt: 28.12.06   #6
    Jede Gitarre blubbert-mußt sie nur ins Wasser schmeißen :D

    - ne im Ernst, was meinst du mit Blubbern :confused:
     
  7. Thorti

    Thorti Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.03.06
    Zuletzt hier:
    14.11.16
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Hessen
    Zustimmungen:
    57
    Kekse:
    1.073
    Erstellt: 28.12.06   #7
    na, blubbern halt ;-)
    Leicht angezerrte Clean-Sounds, wie bei Eric Johnson. Oder, mit mehr Zerre, wie bei Richie Kotzen (der legt für mich immer die Messlatte was Sound angeht). Hoffe das hilft ein wenig.
     
  8. homespun

    homespun Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Bobenheim-Roxheim
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    2.173
    Erstellt: 28.12.06   #8
    Wie wärs denn hierbei einfach die Amp-Einstellungen anzupassen... Alle Gitarren haben ja unterschiedliche Pickups, klar das die net alle gleich so klingen wie dus mit blubber willst :D
     
  9. Erlexed

    Erlexed Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.02.06
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    264
    Ort:
    am Bodensee
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    81
    Erstellt: 31.12.06   #9
    Sry aber hast du nicht ein kleinen Fehler beim Sound der beiden Les Paul Studios?

    Bei der Wine Red schreibst du nämlich
    "Der Sound dieser Gitarre, die deutlich leichter war als beispielsweise die Studio Wine Red"
    Und bei der Worn Cherry:
    "Der Sound dieser Gitarre, die deutlich schwerer war als beispielsweise die Studio Worn Cherry"

    Einfach vertauscht oder verschrieben? Führt nämlich zu leichten Verständnisproblemen.
    Aber ich finde es klasse, dass du genau diese beiden Gitarren getestet hast, weil ich mir die Frage stelle ob sich der Aufpreis zur Wine Red lohnt...

    Was denkst du?
    Was macht überhaupt den Preisunterschied von den 400€ aus?
     
  10. homespun

    homespun Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.08.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Bobenheim-Roxheim
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    2.173
    Erstellt: 01.01.07   #10
    Oh ja, hast recht...

    Da hab ich wohl irgendwie verdudelt...
    Es soll natürlich korrekt heisen :

    Sound: (Gibson Les Paul Studio Worn Cherry)

    Der Sound dieser Gitarre, die deutlich leichter war als beispielsweise die Gibson Studio Wine Red (Gibson des Monats November) ist nicht ganz so pfundig. Der Sound ist im Allgemeinem etwas heller aber dennoch sehr präsent und geil! Drop-D zum Beispiel klang auf der Gitarre echt fett-keineswegs matschig...
    Auch wenn nicht ganz so pfundig-typisch Gibson-einfach klasse!

    Sound: (Gibson Les Paul Studio Wine Red, Gibson des Monats November)

    Der Sound dieser Gitarre, deutlich pfundiger als bei der Studio Worn Cherry. Die Pickups arbeiten sauber und matschen nicht (auch nicht bei Drop-D).
    Hier hat man den typischen Gibson-Sound, warm und rund!
    Singend, warm, ehrlich-einfach Gibson!

    ---------------------------------------

    Zu deiner Frage:

    Ob man den Mehrpreis zur Wine Red akzeptiert und lieber zu Ihr greift sollte man am besten selbst durch das Antesten herausfinden, denn beide Gitarren klingen auf jeden Fall recht unterschiedlich!!!

    Grund hierbei zum einen :

    Gibson Les Paul Studio Wine Red hat eine Ahorndecke
    Gibson Les Paul Studio Worn Cherry keine Ahorndecke! Hier ists Mahagoni
    - hab mich da nochmals informiert, denn ich dachte erst beide hätten ne Ahorndecke

    Gibson Les Paul Studio Wine Red ist komplett lackiert (Hals, Body)
    Gibson Les Paul Studio Worn Cherry nicht lackiert - ich nenns mal offenporig

    Ich persönlich mag das Spielgefühl der Worn Cherry sehr gerne-gerade der unlackierte Hals läßt sich einfach schön spielen... Zudem sieht sie schick aus und KLINGT!!!

    Ich hatte die Wine Red mal besessen und muß ehrlich sagen, das mir die Worn Cherry mehr zusagt...Optisch sowie klanglich!!!
    Gibsons sind gerade im Preissegment Studio nicht immer so ordentlich lackiert-meine eigene Erfahrung...

    Mehrpreis gerechtfertigt??? Meiner Meinung nach nein!

    Beide Gitarren haben mehr oder weniger die Gleichen Specs...
     
Die Seite wird geladen...

mapping